Na, dann melde ich mich da nochmal selbst zu Wort:
Die Tränke waren keine 21 Tage auf dem Server, nicht daß es mich inhaltlich stört, aber vielleicht ists ein Bug.
Auch das nicht, die sind seit gestern oder vorgestern weg, und sollten zumindest noch bis Mittwoch oder Donnerstag draufstehen - vielleicht reicht es auch, den Hinweis zu ändern in "nach einiger Zeit", denn eigentlich ist das ja nicht wichtig.
Das waren doch einige Tränke die aufgrund von Überangebot früher den Witwen und Weisen zur Verfügung gestellt wurden. Oder nicht, Teradil?
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Alchemist aus Leidenschaft oder Alchemist der Leiden schafft? Wer weiss das schon
Tehanu: *amita mit Blick fixier* Spürt nicht durch dich Kiralay Todesschmerzen, so bist du meine Tante nimmermehr!
Edorian: sagt der Rabe : nimmermehr
Modred: Sprach der Rabe: Nimmemehr
Edorian sagt zu Modred: RAUS AUS MEINEM KOPF !
@ Twilight: Bist Du Dir sicher, daß das die Ursache der "Probleme" ist, und nicht lediglich der Teil, der sich Dir davon zu erkennen gibt ? Will sagen, daß meiner Meinung nach momentan mit Tränken, Markt und Inventar / Zutatenbeschaffung so einiges nicht gut gelöst ist, die Schwierigkeiten, die sich stellen, wenn man sich mit Tränken beschäftigt sind ganz andere als so ein temporär überfüllter Marktplatz. Vielleicht setzt die Aktion ja auch einfach mal ein Zeichen.
ich meinen augen ist das eigentliche problem , das ich ewig wartebn mußte bist die marktseite geladen war, weil ein spieler ungefähr eine fantastilliarden tränke eingestellt hatte...
wenn du auf ein anderes problem aufmerksam machen willst mußt du es ausformulieren
Na, dann werde ich mal versuchen, einige der Schwierigkeiten zu nennen. Ich möchte vorab darauf hinweisen, daß ich mich nicht all zu sehr daran gestört habe, sondern selbige eher als Aufgaben betrachtet habe. Ich stelle aber fest, daß diese Schwierigkeiten bei den meisten zu Frustration und Aufgabe der Trankforschung führen, und daß im Vergleich dazu unverständlich scheint, wie man sich an einem überfüllten Marktplatz stören kann.
Der eine Aspekt des Ganzen ist, das Aufwand und Ertrag in einem schlechten Verhältnis stehen. Für ein Kraut benötigt man einen Waldkampf, für Flüssigkeiten und seltsame Zutaten dann noch 0-4 Edelsteine. Das Resultat ist dann (sowohl in der Regel, als auch im Mittel) ein Trank, der weniger Wert ist, als die verwendete Flüssigkeit, und sich dazu in der Regel nicht verkaufen lässt.
Dazu bereit ist man wohl nur, wenn man dem Ganzen einen hohen ideellen Wert zumisst. Dies tun nur wenige.
Dies führt uns zum zweiten Aspekt: diejenigen, die trotzdem Tränke brauen, weil ihnen die Bilanz egal ist, haben keine Chance in vernünftiger Zeit zu Resultaten zu kommen. Von all denjenigen, die Kontakt zu mir aufgenommen haben, kenne ich keinen, der nicht frustriert ist durch diese Hoffnungslosigkeit und regelmäßig an Aufgabe denkt, und einige, die schlicht aufgegeben haben.
Ich selbst bin dem entgegengetreten, indem etwas betrieben habe, das man getrost Trankpowerplay schimpfen kann. Da mögen einige verächtlich die Nase rümpfen, das soll an dieser Stelle nicht so wichtig sein. Das Trankpowerplay bestand daraus, Anwendungen in den mystischen Kräften zu sammeln, so lange, bis alle Waldkämpfe auf der Lichtung zum Kräuter suchen verwendet werden können. Ich bin sicher, daß der Aufwand dafür größer war als zwei Heldenwege, dies nur als Anmerkung zum Aspekt Aufwand/Ertrag. Mein Wissen über die Tränke ist nach wie vor gering, ich bin dennoch der Ansicht, es hat sich gelohnt.
Aus diesen obigen Aspekten entstehen noch zwei weitere Schwierigkeiten: Das allgemeine Unwissen über Tränke, und die Geheimhaltung des wenigen, was bekannt ist. Das meiste, was ich heute über die Brauerei weiß, mußte ich mir selbst erarbeiten, die Irrwege und der Aufwand für diese waren immens. Die Geheimhaltung folgt aus dem allgemeinen Unwissen, das allgemeine Unwissen aus den oben beschriebenen Schwierigkeiten. Ich hoffe, diesen beiden Punkten durch meine Artikel in der Grünen ein wenig entgegenzuwirken, man wird sehen.
Ein Brauvorgang selbst besteht dann darin, in den Tabellen einen neuen Versuch zu konstruieren, diesen einzutragen, das eigene Inventar zu öffnen, den Versuch im Brauhaus durchzuführen, im Inventar den Bestand vor dem Brauen zu prüfen, das Inventar erneut zu öffnen, das Ergebnis (den exakten Trank!) festzustellen, und es in die Protokolltabelle einzutragen.
Ich hoffe, es wird einigermaßen verständlich, warum ich der Meinung bin, daß die Überfüllung des Marktplatzes ein Witz ist im Gegensatz zu den Schwierigkeiten, die das Brauen selbst aufgibt. Man mag mir vorwerfen, daß ich mir nicht nur die Rosinen des schönen Rollenspiels picke, sondern eine solche Aufgabe angegangen bin. Ich würde es wieder tun, es macht Spass, dennoch bin ich der Ansicht, daß das Konzept nicht sonderlich gelungen ist.