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Der Dorfplatz Allgemeiner ooc Talk, bezogen auf die Geschichten und das Rollenspielgeschehen im Forum.

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Alt 09.11.2009, 13:57   #51 (Permalink)
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Zitat von Fyren Beitrag anzeigen
.. Ich finde nicht, dass ein Chara ersetzbar ist.
Nicht nur das. Der vorgeschlagene Plot mit dem Ersatz-Char. liefert doch dem 'Mörder' nur die Argumentation für sein von jeglichem "Gruppenzwang" befreites 'Recht', zu 'töten'. Als Trostpflästerle wird hier quasi vorgeschlagen, um sich nicht den Unwillen des 'Mörders' zuzuziehn, wie der 'Tote' mit dem aufgezwungenen Play hinterher dann umgehen könnte, damit der 'Mörder'-Spieler den 'Ermordeten'-Spieler danach noch liebhaben kann.
Zitat:
Zitat von Lord Xenon Beitrag anzeigen
... Es wäre dann somit ein natürlicher, echter, logischer Tod des Charakters, aber mit der Fortführung durch die nächste Generation. Darüber kann sich der Mörder/in dann nicht sonderlich beklagen oder? ...
Jo, is klar ne? Rechtfertigung für PP, nicht nur killen gegen den Willen des Spielers sondern auch noch hinterher diesem seine Art weiterzuspielen vorschreiben im Namen einer ominösen Logik, die doch nur die des PPlers ist ...
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Alt 09.11.2009, 14:20   #52 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von kali-ma Beitrag anzeigen
Nicht nur das. Der vorgeschlagene Plot mit dem Ersatz-Char. liefert doch dem 'Mörder' nur die Argumentation für sein von jeglichem "Gruppenzwang" befreites 'Recht', zu 'töten'. Als Trostpflästerle wird hier quasi vorgeschlagen, um sich nicht den Unwillen des 'Mörders' zuzuziehn, wie der 'Tote' mit dem aufgezwungenen Play hinterher dann umgehen könnte, damit der 'Mörder'-Spieler den 'Ermordeten'-Spieler danach noch liebhaben kann.

Jo, is klar ne? Rechtfertigung für PP, nicht nur killen gegen den Willen des Spielers sondern auch noch hinterher diesem seine Art weiterzuspielen vorschreiben im Namen einer ominösen Logik, die doch nur die des PPlers ist ...
Warum PP? Wie kommts du darauf? Warum zeigst du mir einen Vogel? Das zählt auch als Beleidigung anderer. Wenn du hier nicht richtig schreiben kannst dann unterlass es lieber. Ich hab weder den Tod noch sontwas durch sonstwenn gerechtfertigt. Ich habs aus der Sicht des Getöteten beschrieben wie er sich aus der Zwangslage zwischen Realem Tod und dem Fantasy-Wiederbeleben eine Möglichkeit des Weiterlebens des Chars retten kann. Mehr hab ich nicht gesagt. Der Mörder ist mir dabei egal wie er sowas dann handhabt. Du kannst nicht einfach was rein interpretieren was ich nicht geschrieben habe.
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Alt 09.11.2009, 14:30   #53 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Lord Xenon Beitrag anzeigen
Warum PP? Wie kommts du darauf? Warum zeigst du mir einen Vogel? Das zählt auch als Beleidigung anderer. Wenn du hier nicht richtig schreiben kannst dann unterlass es lieber. Ich hab weder den Tod noch sontwas durch sonstwenn gerechtfertigt. Ich habs aus der Sicht des Getöteten beschrieben wie er sich aus der Zwangslage zwischen Realem Tod und dem Fantasy-Wiederbeleben eine Möglichkeit des Weiterlebens des Chars retten kann. Mehr hab ich nicht gesagt. Der Mörder ist mir dabei egal wie er sowas dann handhabt. Du kannst nicht einfach was rein interpretieren was ich nicht geschrieben habe.
*g wieso ziehst du dir den Schuh an mit dem gezeigten Vogel? Du hast doch am Anfang deines ersten Posts klar gesagt, dass du noch nie getötet hast oder getötet wurdest?

Dieser Thread richtet sich mittlerweile an diejenigen, die Alcira kennt, die sie dazu gebracht haben, dieses Thema mal beleuchten zu wollen und die sich nicht trauen, hier, wo ihnen mehr zuhören (und möglichweise auch Paroli bieten können) als im Privatgespräch eines (ICQ)-Chats, ihre Positionen zu vertreten.

Was ich mit deinem Vorschlag gemacht hab, war ihn weiter gedacht, weiter gedacht die Folgen, die diese Argumentationshilfen darstellen könnten, für diese, obigen Leute. Eine Aussage/Vorschlag weiter zu denken, ist nicht Interpretation, sondern zeigt die Folgen auf, wenn man den Vorschlag umsetzen würde. Und eine dieser Folgen wäre eben, dass der Mörder sein Opfer wieder liebhaben kann. Jemand der dieser 'Logik' folgt, möge sich angesprochen fühlen von meinem 'Vogel'. Nur .. dieser!
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Alt 09.11.2009, 15:02   #54 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von kali-ma Beitrag anzeigen
*g wieso ziehst du dir den Schuh an mit dem gezeigten Vogel? Du hast doch am Anfang deines ersten Posts klar gesagt, dass du noch nie getötet hast oder getötet wurdest?
Deswegen ja halte ich mich aus der Diskussion raus. Meine Antwort war nur eine Möglichkeit nach dem Chartod diesen weiterzuführen unter Realen Bedingungen. Bekanntschaften usw. kann man selbst neu knüpfen oder aufrischen/erweitern. Wer sich von Freunden/Bekannten der Eltern abwendet, bzw. diese nicht versucht kennen zu lernen ist selbst Schuld. Machbar ists ganz klar die Freunde des toten Vaters/Mutter wiederzufinden und mit denen dann langsam wieder eine Bekanntschaft zu pflegen.

Zitat:
Zitat von kali-ma Beitrag anzeigen
Dieser Thread richtet sich mittlerweile an diejenigen, die Alcira kennt, die sie dazu gebracht haben, dieses Thema mal beleuchten zu wollen und die sich nicht trauen, hier, wo ihnen mehr zuhören (und möglichweise auch Paroli bieten können) als im Privatgespräch eines (ICQ)-Chats, ihre Positionen zu vertreten.

Was ich mit deinem Vorschlag gemacht hab, war ihn weiter gedacht, weiter gedacht die Folgen, die diese Argumentationshilfen darstellen könnten, für diese, obigen Leute. Eine Aussage/Vorschlag weiter zu denken, ist nicht Interpretation, sondern zeigt die Folgen auf, wenn man den Vorschlag umsetzen würde. Und eine dieser Folgen wäre eben, dass der Mörder sein Opfer wieder liebhaben kann. Jemand der dieser 'Logik' folgt, möge sich angesprochen fühlen von meinem 'Vogel'. Nur .. dieser!
<<Dazu sag ich nichts. Ist in Anbetracht der Diskussion nur relevant.(also nicht für mich)
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Alt 10.11.2009, 17:55   #55 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Lord Xenon Beitrag anzeigen
Deswegen ja halte ich mich aus der Diskussion raus. Meine Antwort war nur eine Möglichkeit nach dem Chartod diesen weiterzuführen unter Realen Bedingungen.
Du sprichst von realen Bedingungen in einer Welt, in der jedes Wesen von einer eigenen Gottheit willkürlich kontrolliert und gesteuert wird, ein Ork dein Nachbar sein könnte und die Kinder deiner Affäre mit einer attraktiven Elfe wahrscheinlich dreimal so lange leben wie du?

Wenn jemand seinen Char nicht sterben lassen will gibt es keinen Diskussionsbedarf. Es ist die Entscheidung eines Mitmenschen, die respektiert werden muss.
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Any society that would give up a little liberty to gain a little security will deserve neither and lose both.
Benjamin Franklin


Geändert von Petrov (10.11.2009 um 20:06 Uhr).
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Alt 11.11.2009, 17:15   #56 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Petrov Beitrag anzeigen
Du sprichst von realen Bedingungen in einer Welt, in der jedes Wesen von einer eigenen Gottheit willkürlich kontrolliert und gesteuert wird, ein Ork dein Nachbar sein könnte und die Kinder deiner Affäre mit einer attraktiven Elfe wahrscheinlich dreimal so lange leben wie du?
Und genau das ist der Grund, weshalb sich mir die Nackenhaare kräuseln, wenn jemand die "Logik" im RPG als höchste Instanz in Fragen des Machbaren aufführt.
__________________
Idealism is what precedes experience; cynicism is what follows.
David T. Wolf
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Alt 11.11.2009, 17:47   #57 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Hraban Beitrag anzeigen
Und genau das ist der Grund, weshalb sich mir die Nackenhaare kräuseln, wenn jemand die "Logik" im RPG als höchste Instanz in Fragen des Machbaren aufführt.
Wenn man Logik als höchste Instanz wirklich ernst nimmt, müsste man als Mörder auch damit leben, wenn ein anderer Charakter mit einem Lebenswillen von 100%, in einer Welt ohne Grenzen lebend, aus jeder noch so aussichtslosen Situation entfliehen kann.
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Benjamin Franklin

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Alt 11.11.2009, 19:33   #58 (Permalink)
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Logik hat durchaus seinen Platz in der Fantasy. Dass manchmal einige Naturgesetze anders funktionieren, hat in der Regel, wenn man genauer hinschaut, auch System. Wäre dem nicht so, würde jedwede Fantasyliteratur so surreal anmuten wie ein Gemälde von Salvador Dali.
Dadurch, dass in jeder Fantasywelt jeweils andere Gesetze herrschen, bei LOTGD aber Einflüsse aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenkommen, ist Logik hier eine sehr subjektive Geschichte.

Davon ganz abgesehen, glaube ich, dass unter "realen Bedingungen" etwas ganz anderes gemeint war als Realismus.
__________________
Zitat:
der Silberwolf hatte auf einer kreisrunden Lichtung eine Begegnung mit einem Gnom. Seither wurde der Gnom nicht mehr gesehen.
Projekt: Rollenspiel nach Anleitung
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Alt 15.11.2009, 18:00   #59 (Permalink)
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Ich bin (wie überraschend) der Meinung, daß den Tod meines Chars nur ich definieren darf. Alles andere ist PP.

Nun auf der einen Seite gibt es da Leute, die andere Chars/Spieler nicht entsprechend respektieren und meinen ihr Ding durchziehen zu können/dürfen/müssen. Ich kenn jetzt keine, aber ich bin sicher es gibt sie. Das ist die Gruppe gegen die, wie bei vielem im Leben, einfach kein Kraut gewachsen ist. Wenn Aufklärung da nicht funktioniert, dann hilft nur ignorieren.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch unerfahrene Spieler, denen schneller die Ideen ausgehen oder Leute, die sich schneller auf den Schlipps getreten fühlen, als man es eigentlich beabsichtigt hatte.



Das Problem ist (und vielleicht sollte man das mal in den Guide aufnehmen), daß die Definition von PP mitunter recht felxibel ist bzw. gewisse Ausdrucksweisen oft nicht gleich definiert werden.

Wie der Wolf (ich glaub du warst es) schon weiter oben angesprochen hat: Es ist nicht allein am "Aggressor" was passiert oder nicht, es liegt auch am "Opfer".

Es ist eine Frage der Ausdrucksweise und wie diese interpretiert wird:
3 Beispiele:
1. "Soljura versucht mit ihrer Klinge den Hals des Silberwolf zu treffen."
2. "Soljura versenkt ihre Waffe im Hals des Silberwolfes."
3. "Soljura schlägt mit der Klinge auf den Hals des Silberwolf ein."

Alle 3 Aktionen tun im Grunde dasselbe (alle 3 erzeugen zumindest bei mir das selbe Bild im Kopf), aber sind anders formuliert.
Bei zweien sind wir uns sicher über deren Bedeutung einig:
1. Ist eindeutig kein PP, dem Gegenüber ist alles selbst überlassen.
2. Ist eindeutig PP, ich habe den Ausgang vorweggenommen.
Bei 3. werden sich die Geister scheiden - zumindest ist das meine Erfahrung.


Ich persönlich halte 1. unter den meisten Umständen für Quatsch, u.a. weil derartige Formulierungen in einem Kampfplay schnell irre langweilig werden (beim Schreiben, wie beim Lesen), es mir sprachlich einfach nicht genug hergibt und auf Dauer sehr ermüdend, ja nervig ist.
Aber abgesehen davon, würde ich ein "YX versucht" gundsätzlich anders interpretieren, nämlich als: XY muß das versuchen, weil er es nicht wirklich richtig kann.
Sprich, da liegt für mich mehr Bedeutung drin. Wenn ich Fahradfahren gehen versuche, dann impliziert das für mich, daß ich es nicht wirklich kann. Ansonsten geh ich Fahrradfahren.. und Schluß. Ein "versuchen" deute ich als eine Aktion mit von vorneherein wenig Erfolgsaussichten ganz unabhängig vom Gegenüber. Bei meinem Char Soljura (Gladiatorin) wäre die Formulierung "versuchen", bereits die Andeutung, daß es sich hierbei um ein gewagtes Manöver handelt, mit wenig Aussicht auf Erfolg, unabhängig vom Gegenüber (z.b. ein Schlag geführt, während sie selbst am Boden liegt, oder der Schlagarm bereits verletzt ist, oder...) und kein "einfacher Schlag mit dem Schwert im Stehen", welchen sie als Gladiatorin natürlich im Schlaf kann.

2. Da muß man nicht viel sagen. Hier hab ich die Verletzung des anderen Chars bereits vorweggenommen. Definitiv PP egal wie mans dreht und wendet.

3. Der eventuelle Streitpunkt. Viele würden sich da bereits als getroffen betrachten, auch wenn das von mir nicht impliziert war. Denn genau wie im P&P stehe ich meinem Mitspieler eine Reaktionsaktion zu. Nur weil ich zuschlage und theoretisch auch da treffe wo ich geplant hatte (erfolgreicher Würfelwurf des Angreifers), hab ich dennoch noch keine Verletzung zugefügt, solange der andere keine Gegenreaktion durchgeführt hat (Würfelwurf des Angegriffenen hat noch nicht stattgefunden). Sprich er kann immer noch schreiben, daß er schlicht ausweicht, sich hinter einen Ast duckt, .. whatever. Und dann hab ich eben nicht getroffen. Es bleibt also dem Angegriffenen selbst überlassen, ob meine Aktion zu meinem gewünschten Erfolg führt oder nicht. Er selbst definiert ob er seinen "Würfelwurf" schafft oder nicht. Solange er nicht schreibt: die Klinge bohrt sich in seinen Hals.. ist alles paletti, oder zumindest noch offen. Aber das hat er sich dann ja selbst als Schicksal gewählt.


Man könnte nun meinen, das habe mit dem obigen Thema nichts zu tun.

Doch hat es schon, denn das definiert doch im Grunde, ob man seinen Char als "an die Wand gespielt" interpretiert oder nicht.

Insofern man nämlich mit dieser Interpretation gar nicht (zumindest nicht leicht und ohne eigenes Zutun) von einem anderen an die Wand gespielt werden kann - es sei denn, der betreibt echtes PP (siehe Punkt 2. - oder wie der Wolf meinte, mit irgendwelchen magischen Supereffekten, die aber dann auch unter PP fallen) - und da hab ich gar kein Problem sowas schlicht zu ignorieren, im schlimmsten Fall den Platz zu verlassen und fertig.



Wer mich spielen gesehen hat, weiß jedoch, daß ich mich öfters der Formulierung 1. bedeine, auch wenn ich eigentlich normal 3. schreiben wollen würde: und das liegt daran, daß eben viele das anders interpretieren und ich mir gerne unnützen Ärger ersparen möchte. Sprich, ich bediene mich der "falschen" Formulierung immer dann, wenn ich mit jemandem spiele, den ich nicht kenne, oder dem ich meine Interpretation nicht vorher erklärt habe - aus "Sicherheitsgründen".


Achja und sollte jemand unbedingt was töten wollen: Nunja, dann sage er es doch einfach bitte vorab, dann bastel ich einen 5min-NPC der freigegeben ist zum Abschlachten. Ansonsten ist ein lebender Widersacher doch alle mal spannender, als ein toter. *g*
__________________

Serenia ist offline  
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