Frage: Ich will einen bösartigen Dämonenpriester spielen, der die Welt unterjochen will. Darf ich das?
Antwort: Klar, man darf alles. So was zu spielen und gleichzeitig glaubwürdig zu bleiben ist allerdings sehr schwer. Man muss sich vorher überlegen, ob man mit der Ablehnung fast aller Chars (und leider auch Spieler) klarkommt, ob man auf viele Personen schnell reagieren und in unübersichtlichen Situationen einen kühlen Kopf bewahren kann, und ob man auf weniger elegante Spielstile (siehe weiter unten) richtig reagieren kann.
hm, zählen verrückte nekromanten dazu?
zum unterstrichenen part: Jetzt weiss ich warum ich immer so allein bin Danke Zanz!
Jetzt geh ich ein paar Bj´s unterdrücken
ok, jetzt mal ernst: Guter text, der zwar viele Threads vermeiden könnte aber vermutlich größtenteils wieder nicht gelesen werden wird
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Wie man sehen kann, habe ich in all den Jahren als "Held" nicht sehr viel geleistet. *g*
Du bist so häääßlich, so hääßlich...
Du bist betruuunken, so betruunkän....
Du bist verliiiiiieeebt, so saumäßig verliiieept...
Du bist verliebt, betrunken und häßlich. Gaanz schlechte Kombination! Zeit für ein PVP? Irgendwie sind wir doch alle virtuelle Rummelboxer
Hehe.. Die Ausgestoßenen könnten ja eine eigene Selbsthilfe-Gilde gründen
Zumindest ein Haus in dem Stil hab ich schon gesehen.
naja, was ich im prinzip andeuten wollte (smiley) ist, daß man als pöser pöser Char nicht gezwungenermassen auf ablehnung stößt. Ich war von anfang an böse und wurde nie (....naja sagen wir mal FAST nie) vom dorfplatz verscheucht.
Gibt ja auch genug böse gilden.
abschliessend noch meine 4 smileys, um im forenstandard zu bleiben
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Wie man sehen kann, habe ich in all den Jahren als "Held" nicht sehr viel geleistet. *g*
Du bist so häääßlich, so hääßlich...
Du bist betruuunken, so betruunkän....
Du bist verliiiiiieeebt, so saumäßig verliiieept...
Du bist verliebt, betrunken und häßlich. Gaanz schlechte Kombination! Zeit für ein PVP? Irgendwie sind wir doch alle virtuelle Rummelboxer
Die Frage war ja im Grunde auch eine übertriebene Darstellung.
Je extremer man spielt, desto weniger kommen damit klar.
Ich kann mich durchaus noch an Szenen aus dem alten Thalheim erinnern, in denen solches Spiel einfach "abgewürgt" wurde. Und erst vorgestern erfuhr ich von einem anderen, aktuellen Fall (Ablehnung sogar von Spielerseite). Daher schrieb ich, dass man mit sowas klarkommen muss, weil nicht jeder so tolerant ist, wie man es sich wünschen würde.
Andeuten wollte ich auch, dass man sich mit einem bösen Char von der Überzahl der Chars, die ja mehr oder weniger "gut" sind, absetzt. Für den, der gerade erst anfängt und der andere braucht, ist der Böse also nicht unbedingt die beste Wahl, schon weil man eher in Situationen kommt, die nicht so ganz einfach zu bewältigen sind.
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Zitat:
der Silberwolf hatte auf einer kreisrunden Lichtung eine Begegnung mit einem Gnom. Seither wurde der Gnom nicht mehr gesehen.
Hmmm, ne nicht alle bösen Charaktere sind alleine.
Mein Charakter Soulhuntress - böse böse untote Nekromantin - würde ihre Geliebten ja nicht einmal loswerden, wenn sie ihn umbringt (was sie mittlerweile schon einmal gemacht hat).
Gut, es geben schon genug Charaktere, die Soul am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen würden, aber andere suchen wirklich das Gespräch mit ihr und nicht, um sie zu bedrohen, zu verscheuchen oder exorzieren.
Böse Charaktere sind nicht zwangsläufig alleine, aber sehr oft sind sie Einzelgänger und wollen einfach keine näheren Kontakte.
Man sollte es sich aber wirklich gut überlegen, ob man einen bösen Charakter spielen möchte. Jemand, der sich durch RPG-Angriffe anderer Spieler persönlich beleidigt und attackiert fühlt (so etwas habe ich z.B. im Larp schon oft genug miterleben dürfen), der sollte wirklich lieber etwas gutes spielen.
Es macht übrigens auch Spaß, einen neutralen bis guten Charakter anzufangen zu spielen - was bei Bauernjungen und -mädchen recht überzeugend wirkt - und diesen dann langsam immer dunkler werden zu lassen.
Das habe ich mit meiner kleinen Untoten auch gemacht
Okay, schreiben wir mein "neutral" in "noch unbeeinflusst von Gut und Böse" und es passt
Ich finde es einfach nur genial, wenn Bauernjungen und -mädchen tatsächlich so ausgespielt werden wie unwissende kleine Möchtegernabenteurer, ich habe schon einige Noobs erlebt, die das wirklich super drauf hatten!
Mit solchen Charakteren macht es auch einfach nur Spaß zu spielen.
hmmm.. stellt sich mir hier doch die frage, in wie weit es überhaupt möglich ist, einen neutralen charakter zu spielen, in wie weit es überhaupt realistisch ist zu sagen, man sei neutral, wenn man mit einem menschlichen bewusstsein behauen ist? in dem moment des denkens, des hinterfragens seiner person sucht man seinen platz in der welt. die suche nach dem sinn einer existenz und dem definieren bestimmter lebensziele geht doch immer ein gewisser charakter einher, während das stecken von zielen mit zunehmendem intellekt bestandteil des menschseins ist. das streben nach neutralität gleicht hier für mich dem eher tragisch anmutenden versuch des lt. com. datas, menschlich zu sein. aber man kann versuchen, sich anzunähern - die eigentliche herausforderung.
wenn man das fortführte, so wären aus menschensicht und der annahme des hauptsächlich instinktgeleiteten wesens eigentlich nur tiere in der lage, so etwas wie einen neutralen charakter zu besitzen - tiere mit dem ihnen eigenen, naturgegebenen nihilismus. *schmunzelt* diese wachen morgens auf und beginnen damit zu leben. haben sie durst, trinken sie, haben sie hunger, werden sie töten, gelüstet sie es nach etwas anderem, werden sie… *hust* kaum interesse an lustigen kometen, an pamphleten, inquistion, etc. ihr interesse allein gilt ihrem fortbestehen und dem schutz der ihnen nahestehenden. aus der sicht ist der neutrale charakter eines tieres beinahe pflicht.
nachtrag: so wäre ein neutraler char als zweibeiner beinahe wirklich nur als unbedarfter, unbeeinflusster bauernlümmel denkbar.
nachtrag2: nur meine sicht, bevor es wieder schelte gibt
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...na, wir wollen doch jetzt aber nicht vom thema ablecken. =^.^=
wenn man das fortführte, so wären aus menschensicht und der annahme des hauptsächlich instinktgeleiteten wesens eigentlich nur tiere in der lage, so etwas wie einen neutralen charakter zu besitzen - tiere mit dem ihnen eigenen, naturgegebenen nihilismus. *schmunzelt* diese wachen morgens auf und beginnen damit zu leben. haben sie durst, trinken sie, haben sie hunger, werden sie töten, gelüstet sie es nach etwas anderem, werden sie… *hust* kaum interesse an lustigen kometen, an pamphleten, inquistion, etc. ihr interesse allein gilt ihrem fortbestehen und dem schutz der ihnen nahestehenden. aus der sicht ist der neutrale charakter eines tieres beinahe pflicht.
Mehr kann man dazu nicht sagen.
Die Sache mit dem "Schutz der Nahestehenden" sorgt aber dafür, dass viele der im Grunde uninteressanten Dinge einen dann doch berühren.
Außerdem gibt es da noch die Neugier, die manchmal die Vorsicht überwiegt... Das Ganze ist also nicht so, als würde der Neutrale nur so vor sich hin existieren. Es ist schon sehr oft wirklich interessant und spannend.
Edit: Neutrale könnten sich aber durchaus auch tendenziell gut und böse verhalten, je nach dem, welche Balance sie erreichen wollen. Wenn es einem zuviel Gutes gibt, versucht man den Teil zu schwächen, gibt es mehr Böse, wird dort angesetzt. Das betrifft dann aber nicht mehr so recht die Tierwelt...
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Zitat:
der Silberwolf hatte auf einer kreisrunden Lichtung eine Begegnung mit einem Gnom. Seither wurde der Gnom nicht mehr gesehen.