Resi betritt die Kneipe, nachdem sie diese irgendwann im berauschten Zustand verlassen hat, wie das geschah weiß sie nicht. Sie setzt sich einfach neben Kali, die wabernde Nebelbraut und zwingt die Elfe so, ein Stück beiseite zu rücken, einerlei wieviel freie Plätze es sonst noch gibt.
Die Besenfrau schweigt dabei, bei ihrer Hinzuquetschung. Denn Reden ist ihre Sache nicht, eher das Saufen....
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RSDSN (Resi sucht den Supernörgler)
Bewerbungen per Pn, unter dem Stichwort: "Statler".
Sakral sah Ludi kurz nach.
"Auf Wiedersehen."
Sagte sie leise und ließ sich von Cedrik ein neues Wasser zukommen lassen. Dann wanderte ihr Blick wieder zu Kali und der neu dazugekommenen Resi.
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Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflößen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.
blättert eher gelangweilt wirkend denn interessiert durch die nach langer Zeit erschiehene Ausgabe der Grünen. Hier und da hebt sich kurz eine Augenbraue als er zwischen den Zeilen flüchtig von mehr oder minder bekannten Personen liest. Gerade die Zeilen mit dieser kleinen widerborstigen besenfrau liest er mit einem schalen Lächeln auf den Lippen. Irgendwie will er noch immer nicht so recht verstehen wie sie sich trotz permanenter Begleitung ruhig genug fühlte so einen Stumpfsinn zu verzetteln. Bei dem Portrait angelangt entgleisen sämtliche Gesichtszüge, die Zeitung wird postwendend fortgeschmissen und der scheinbar aufkeimende Zorn nur mühsam unterdrückt.
Kali-Ma hat nun lange genug - und natürlich vergeblich - versucht, Feuer zu spucken, auch wenn der, dessen Hinterteil sie zu versengen plante, längst den Raum verliess in Richtung ihm würdigerer Gefilde. Jetzt erst bekommt sie wieder einen Blick für ihre Umgebung, eine desolate Umgebung wie ihr festzustellen bleibt: Resis ungerichtet flackernder Blick, der den Pegel des genossenen Rauschmittels auf der Höhe Oberkante Unterlippe anzeigt, hinterlässt Erleichterung darüber, dass sie zumindest nicht spricht. Sakrals Blick, den sie auf sich spürt, erwidert sie nur mit einem Zwinkern aus Augen, die sich verengen, als ein ihr wohlbekannter Parasit schon wieder die Atmosphäre des Raums ins Blutige hin verschiebt.
Doch dann erkennt sie in dessen Händen, zwar vergilbt, aber unübersehbar eine Ausgabe der GRÜNEN, die ihr bisher unbekannt war. Sie schnickt dem unsympathischen Botenjungen ein kleines Silberstück zu, woraufhin der, mit einer geübten Bewegung ein Exemplar wortlos auf den Tisch fliegen lässt. Sie weiß, das Böse wird nur bockig, wenn man es verwöhnt. So versinkt sie in der Lektüre, ohne ein dankendes Kopfnicken, das jeder andere wohl erhalten hätte.
Kalis Ellbogen schieben ohne Rücksicht auf Resis Zustand diese ein wenig beiseite, um Platz zu schaffen für eine erneute Tasse. Ebenso umstandslos zündet sie ein Röllchen an, nicht darauf achtend, wohin der Rauch weht. Rasch überfliegt sie Artikel nach Artikel, "uraltes Zeug" murmelt sie vor sich hin. Schulterzucken quittiert den Essay über angebliche Katzenbedrohung dieser Welt, schliesslich hat sie selbst zwei Zuhause. Ein Körbchen, ab und an frisches Streu fürs Katzenklo und ein paar Strohmäuse, mehr brauchen die doch nicht.
Amüsiert sieht sie auf, als der Blutsauger, die Seite drei nach oben gewendet, sein Exemplar der Grünen auf den Tisch pfeffert. "Wenn ihm bei jedem, der schöner ist als er, das Blut in den Kopf schiesst, trifft ihn ja wohl hoffentlich bald der Schlagfluß" denkt sie gehässig und bricht dann in Kichern aus, ob der Absurdität ihres Gedankens, dass in einem so knochentrockenen Wesen überhaupt noch was fliessen könnte.
Der Artikel über Violet lässt sie die Augenverdrehn, vor allem bei dem Gedanken, wen die Arme im Moment grade ertragen muß. Doch sie tröstet sich innerlich über den Anfall hinweg: "Wie man sich bettet, so liegt man." Da kichert sie doch tatsächlich schon wieder. Sogar eine alte GRÜNE scheint amüsanter zu sein, als keine GRÜNE.
Resis Schlussfolgerung, dass nur eine kostspielige Versuchung ihren Namen auch verdient stimmt sie uneingeschränkt zu. Sie selbst würde das Ganze sogar ausdehnen, weit über Violet und die VPD hinaus, auf jede und jeden Bewohner der Wyrmlande, fiel es ihr doch schon auf, dass die Moralaposteldichte signifikant am Steigen ist in dieser Welt. Selbstgerechte Eiferer tauchen überall auf, die jeden, der der Versuchung nachgibt, Zärtlichkeit zu zeigen, bedrohen mit Fluch und Bann, den Splitter sehn im Auge des oder der anderen, doch nicht den Balken der Gewaltätigkeit eigenen.
Respekt, auch da stimmt sie Resi zu, muss verdient werden, und solcherlei Scheinheiligkeit verdient ihrer Meinung nach etwas ganz anderes. Im Überschwang klopft sie Resi begeistert auf die Schulter, was diese, außer einem lautlosen Sabberfaden, ungerührt aufnimmt.
Langsam legt sich ihre Hand um das kalte Glas Wasser und hebt es hoch. Sakral erstarrt mitten in der Bewegung, als der kleine Botenjunge, der sich zuvor bei Kali befand, nun vor ihr steht.
"Eine neue Ausgabe?"
Fragt sie interessiert und reicht dem Jungen ein paar Münzen, dieser grinst verschmitzt und rennt schnell davon. Die Elementare ergreift die Zeitung und beginnt damit sie durchzuarbeiten. Huddel's Interview überspringt sie, dessen Inhalt kannte sie ja bereits. Dann heben sich ihre Augenbrauen bei Remus' Artikel.
Mit einer wortlosen Geste bedeutet sie Cedrik, ihr ein Ale auf den Tisch zu stellen. Kaum dort angekommen leert sie es mit einem Zug und lässt achtlos ein paar Münzen auf den Tisch fallen.
"Wie gut, dass es eine alte Ausgabe ist."
Murmelt Sakral seufzend und erhebt sich, verlässt eilends den Diskussionsraum.
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Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflößen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.
Die Wölfin schleicht herein und blickt sich unbehaglich um. Zweibeinerbehausungen behagen ihr scheinbar nicht unbedingt. Dennoch plaziert sie sich gemächlich in einer freien Ecke, hockt sich auf den Boden und erwartet, dass der Barkeeper ihr mit etwas leckerm huldigt.
Sie hofft, dass bald jemand kommt, der ihr verraten kann, wo das kleine grüne Zukunftsfressen wohnt.
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Nenne dich nicht arm,
wenn deine Träume nicht in Erfüllung gehen!
Wirklich arm sind nur die,
welche nie geträumt haben!
Candamir betritt seit längerem wieder die Kneipe. Eine schief in den Angeln hängende Tür scheint seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Beim näheren betrachten erkennt er, dass ein weißes Bündel vor der Schwelle liegt. Sich langsam der Tür nähernd, entpuppt sich das weiße Bündel als die neuste Ausgabe der Grünen.
Sich bückend und die Zeitung aufhebend, öffnet er die Tür, die quietschend nur langsam sich rührt und den Blick freigibt.
Der Anblick lässt Candamirs Augenbrauen sich heben. War er doch nicht auf das gefasst, was sich ihm nun darbietet… umgefallenen Stühle, schräg stehende Tische die friedlich ruhen unter einer Staubschicht die zeigt, dass er der erste Besucher seit Ewigkeiten ist…und…überall verstreut liegen unzählige, alte, vergilbte Ausgaben des einst so polarisierenden Schriftwerkes…
Seinen Kopf über den Anblick leicht schüttelnd, wird er sich dessen bewusst was seine Hand hält… die neuste Ausgabe.
In den Raum tretend, wirbeln seine Stiefel den alten Staub auf, der höher noch durch den Raum schwebt. Einen Stuhl aufhebend, pustet er den Staub der Sitzfläche weg, um sich dann an einen Tisch zu setzen. Ein Röllchen entzündend, schlägt er neugierig die Zeitung auf…interessiert ihn doch zu sehr, wie es weiterging in Qexelcrag, als sie, erschöpft und verwundet durch den Stollen zurückstürmten…gefolgt von einer ganzen Armee von Skeletten mit rot leuchtenden Augen.
Candamir durchblättert langsam die Zeitung und betrachtet sorgfältig jede der Überschriften, auch fliegen seine Augen kurz über jeden Artikel, doch mit jeder Seite die er umblättert verengen sich seine Augen mehr. Schneller, immer schneller durchblättert er das Schriftwerk…ein mal… zwei mal… doch nirgends kann er Neuigkeiten erfahren…nichts über Gargoyle, über die Skelette die in Qexelcrag einfielen… nichts von dem Pass und nichts von den Ruinen, die dahinter liegen…
Den Kopf schüttelnd, wendet er sich von dem Blatt ab. Sein Blick ins Leere gerichtet murmelt er.. „Etwas Grosses steht bevor… Etwas Großes liegt vor den Grenzen Wyrmlands.. und was erfahren wir? Werwölfe…Wetter… Ehen….“
Kurz darauf liegt der Raum wieder ruhig und ungestört dar. Fußspuren und ein weißes Bündel sind die einzigen Zeugen darüber, dass kürzlich jemand die Ruhe störte und bald darauf werden auch die Staubteilchen sich wieder gelegt haben, die noch fröhlich im Glanze des Sonnenscheins tanzen…
__________________ Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
An die Pinnwand des eingestaubten Abonnentenraums wurde ein neuer Zettel angebracht.
Darauf steht in großen Lettern zu lesen:
"Bedingt durch Zeitmangel und das Fehlen von Einsendungen, wird die Grüne bis auf weiteres im Zweimonatsrhythmus erscheinen.
Wir bitten um Verständnis.
Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an die zuständige Chefredakteurin Sakral Andrui."
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Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflößen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.
Saidra steht vor besagter Pinnwand und liest den Zettel, welcher dort
hängt, noch immer mit der neusten Ausgabe der Grünen in der Hand und
schüttelt ungläubig den Kopf. Alle zwei Monate soll die Grüne nun
herauskommen? Sie empfindet das als sehr schade, freut sie sich doch jeden
Monat auf die neue Ausgabe, gleichwohl sie bemerkt hat, das die Artikel wieder
weniger wurden. Da kann man wohl nur hoffen, dass es wieder mehr werden
und selbst etwas dazu beitragen.
Offizieller Eisblock von LotGD
Offizielles Rostfell und Nase von Zanzamar
Offizielle potentielle Ingame Mörderin von jedem Char der sterben will
Offizielles Ich-werd-von-Dobby-lieb-gehabt-Kuschelmonsterdüchschen
Offizielle Chaosmagierin, die gern Zeugs abfackelt
Offizielles Entchen von Elfenprinz Lucan
Offizielle Unloch Liebhaberin!
Offizielle Feuerhexe
Offizieller Schneeflockendrache
Offizielles letztes (Wyrmland-)Einhorn
Offizielle Spinatkatze
Offezielle Ex-Gamemasterin
Offizielles Sai vom Mai, Nai und Sai Club
Offizielles Frostwölfchen
Offizielle WM-Kraken-Mörderin
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Wir freuen uns auf deine Mitarbeit!
Die Grüne
__________________ Chefredaktion: Wildvogel Chara
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Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
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Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate
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