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Die Gilden von Thalheim Beschreibungen der in den Wyrmlanden ansässigen Gilden - nur ein Thread pro Gilde, überflüssige werden gelöscht.

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Alt 21.11.2008, 14:48   #1 (Permalink)
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Standard SIE7EN

So flüstert er sie wach, die aber nun
Mit aufgeschrecktem Blick auf Adam hin,
Diesen umfangend, also zu ihm sprach:
"O Einziger, bei dem all´ mein´ Gedanken
Die Ruhe wiederfinden, du mein Ruhm,
Meine Vollkommenheit! Wie seh ich gern
Dein Angesicht und auch den Morgen wieder;
Denn diese Nacht wie ich noch keine so
Zuvor erlebt bis heute träumte mir,
Wenn ich nur träumte, nicht wie öfter schon,
Von dir und von dem Werk vergangnen Tags
Oder vom Plan des nächsten, sondern, ach,
Von Widerwärtigen und Missetat,
Was nie mein Geist vor dieser leiden Nacht
Gekannt: es deuchte mir, dass nah am Ohr
Mich einer aufrief zum Spazierengehen
Mit sanfter Stimme; deine, dacht´ ich, sei´s;
Sie sagte: Warum schläfst du Eva? Sieh,
Nun ist die schönste Zeit, die kühle, stille,
Wo nur des Vogelschlages Nachtgesang
Das Schweigen bricht, der nun sein Liebeslied
Am süßesten erklingen läßt; es thront
Des Mondes volle Scheibe und verklärt
Mit weicherem Licht gedämpft den Schein der Dinge;
Umsonst, wenn´s keiner sieht; der Himmel wacht
Mit all seinen Augen, dich zu sehen,
Dich, denn du bist die Sehnsucht der Natur
Bei deren Anblick alles sich ergötzt,
und nie sich satt an deiner Schönheit sieht,
Die uns magnetisch in Verzückung hält.
Ich stand, wie wenn du riefest, auf, doch fand
Dich nicht und lenkte dann, um dich zu finden,
Die Schritte fort und ging, allein, wie´s schien,
Auf Wegen, die mich plötzlich zu dem Baum
Der unbewilligten Erkenntnis führten.
Schön schien er, schöner meiner Fantasie
Als je bei Tag, und wie ich staunend schaute,
Stand einer, an Gestalt und Flügeln gleich
Wie einer jener Himmlischen, dabei,
Wie wir sie oft gesehen; von seinen Locken
Schlug ambrosisch Tau; er staunte auch
Auf jenen Baum und sprach: Oh, schön Gewächs
Mit Früchten übervoll, geruht denn keiner
Die Last dir abzunehmen und das Süße
Von dir zu kosten, weder Gott noch Mensch?
Ist die Erkenntins so verachtet? Oder
Verbietet sie ein Neid, ein Vorenthalten?
Verbiete sie, wer will, ich werde nicht
Das angebotne Gut mir länger noch
Verwehren lassen, wozu wär´s denn da?
Dies kaum gesprochen, mit verwegnem Arm
Pflückt er und kostet; mich ereilte kalt
Ein feuchtes Grausen bei dem frechem Wort,
So frevlerisch von frecher Tat gefolgt.
Doch er rief gleich von Wonne übermannt:
O Gottesfrucht, süß in dir selber, doch
Viel süßer noch geerntet; hier wie´s scheint,
Verboten, da den Göttern nur gemäß,
Doch mit der Kraft begabt, aus Menschen Götter
Zu machen: warum nicht aus Menschen Götter,
Da sicherlich das Gute desto mehr
Zur Fülle wächst, je mehr es mitgeteilt
Dem Stiftenden zur Ehre, nicht zum Schaden?
Hier, glückliches Geschöpf, du engelsgleiches,
Nimm, holde Eva, auch davon; obgleich
Du glücklich bist, kannst du noch glücklicher,
Nur würdiger nicht werden: Koste dieses,
Und unter Göttern werde du fortan
Selbst eine Göttin, irdisch nicht beschränkt,
Sondern wie wir, dich oft auf Lüften schwingend,
Steig hoch zum Himmel oft, wie du verdienst
Und siehe, wie die Götter droben leben,
Und lebe selber so. Mit diesen Worten
Kam er ganz nah und hielt an meinen Mund
Ein Teil derselben Frucht, die er gepflückt;
Der wohlig schmeckende Geruch erregte
So das Gelüsten, daß ich nicht umhin,
Wie es mir schien, davon zu kosten konnte.
Und alsbald flog ich mit ihm empor
Auf zu den Wolken und sah niederwärts
Die unermeßne Erde sich erstrecken,
Die weit und mannigfaltig Aussicht bot;
Der mich in solchen Jubelstand versetzt,
War plötzlich weg mein Führer, während ich,
Wie es mich dünkte, wieder abgesunken,
In Schlaf verfiel und erwacht bei dir.“


John Milton „Das verlorene Paradies“

________________


Sleipnir deVries, die Habgier
Lladro de Vries, der Hochmut
Die Unbekannte, die Trägheit
Mademoiselle Maeva, die Wollust
Streuner Banno, die Maßlosigkeit
Wingthor, der Neid
Isil, der Zorn


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25.Juli 2011

Geändert von Lladro (18.07.2009 um 20:48 Uhr).
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Alt 28.12.2008, 13:57   #2 (Permalink)
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Alt 24.09.2009, 09:32   #3 (Permalink)
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Abschied heißt, die vielen Nebel unserer Vergangenheit zu durchkämmen. Ein wenig von der Macht der Gegenwart Abstand zu nehmen und das Damals mit seinen glänzenden Erinnerungen zu überblicken. Der Abschied beschattet alles mit einem mystischen Schimmer, der tief in dir Worte zu wecken vermag, über die dein Verstand nur seine Wahrheit senken kann.

Übrig bleiben derzeit:

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Alt 03.10.2009, 12:06   #4 (Permalink)
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Und so sage ich zum letzten Male:
Natur hat weder Kern noch Schale.
Du prüfe dich nur allermeist,
ob du Kern oder Schale seist.





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Alt 25.04.2010, 12:28   #5 (Permalink)
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Kann ich der sein, für den ich mich halte und für den mich andere halten?
Hier ist der Ort, wo diese Zeilen ein Bekenntnis angesichts meines unbekannten
und unerkennbaren Ichs werden, unbekannt und unerkennbar für mich selbst.
Hier ist der Ort, wo ich die Legende schaffe, in der ich mich begraben muss.

Miguel de Unamuno










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Alt 25.02.2011, 19:35   #6 (Permalink)
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Standard Das Spiel mit 7 Assen



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Alt 16.06.2011, 13:04   #7 (Permalink)
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Standard .. mit 7 Goldtalern fing es an.

Zitat:
Der größte Reichtum des Menschen ist das Gemüt, das groß genug ist, keinen Reichtum zu verlangen.
*nachdenkt*


Nur geschätzte Zahlen. Die der anderen Mitglieder werden ggf. nachgeliefert.

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25.Juli 2011

Geändert von Lladro (17.06.2011 um 08:22 Uhr). Grund: Eigentlich ist Sleipnir der 'alte Sack'.
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Alt 27.06.2011, 08:49   #8 (Permalink)
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Standard .. gibt Neues.

Zwar nur eine kleine, aber mitunter folgenreiche Veränderung. Schlachtvieh Faenya ist dem Schweigen der Lämmer gefolgt, an ihre Stelle rückt .. seht selbst:








Der aufmerksame Leser wird nun also Shezayrah als Zugang erkannt haben. Böse Zungen behaupten, diese Ratte hätte sich erstmal fleißig bei <SdE> bedient, um anschließend unter die kratzige Wolldecke <7> zu schlüpfen. Sowas ist bei <7> natürlich äußerst gern gesehen, sodass es sogar eine kleine Feier mit Gift & Galle gab.

Und abschließend noch eine Aktualisierung der Schatzkammer. Zahlen sind wie gehabt nur grob geschätzt, das heißt, der Ruhmeshalle entnommen.

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