Nachdem die Türe hinter dir in ihr Schloss gefallen ist, beginnst du dich mit langsamen Schritten durch das Büro zu bewegen. Dein Blick schweift über die Anwesenden und erkennt reges Treiben. Überall stehen Schreibtische, die fast alle mit einem Bürokraten besetzt sind, der über Akten, Notizen und Nachrichten grübelt, die Wände sieht man vor lauter Regalen und Aushängen nicht mehr. Eine leicht offenstehende Türe eröffnet dir den Blick auf zwei Wachen, die einer einzelnen, recht schäbig aussehenden Person gegenübersitzen und ihren Worten lauschen – es scheint ein Übeltäter zu sein, der zum Verhör gebeten wurde. Vielleicht auch ein Zeuge eines Angriffes in der Bettelgasse?
Einige Schritte weiter sitzen drei Wachmänner, fertig angezogen für die Patroullie durch das Land und spielen Karten, während sie auf ihre Kollegen warten, die sie ablösen sollen. Du beginnst zu Lächeln, stellst zufrieden fest, dass das Gute und die Gerechtigkeit niemals stillstehen.
Einen Moment später bist du an deinem eigenen Arbeitsplatz angekommen, einem der Schreibtische direkt neben einem Schrank mit vielen Schubladen, in dem sich Akten über die Gilden, Clans und andere Gruppierungen des Landes befinden. Du legst deine Tasche neben dir ab, setzt dich auf den Stuhl und erblickst sogleich ein Blatt vor dir, mit folgender Notiz daran geheftet:
Sen’ei Jashu. Als du diesen Namen hörst, steigen verschiedene Gefühle in dir auf. Es läuft dir kalt den Rücken herunter bei dem Gedanken daran, was diese Leute bisher getan haben. Wut auf die Dinge, welche diese Gilde mit den Bewohnern des Landes anstellt. Hass auf die Mitglieder, die zu solchen Dingen fähig sind. Doch auch Mitleid mit den armen Tröpfen, die ihr Leben so fristen müssen und sich wohl nie ändern können. Zuletzt aber packt dich unendlicher Stolz, dass eine weitere Information über diese Gilde an das Licht gekommen ist - gute Arbeit der Kollegen - und so ein immer härter werdender Gegenschlag geplant werden kann.
Du drehst dich also schwungvoll auf dem Stuhl um, ziehst zielstrebig eine Schublade auf, und holst sie heraus …
Name: Sen’ei Jashu – Mitglieder bezeichnen sich und die Gilde aber auch als „SHI“.
Quartier: Genauer Standort der Gildenhalle ist unbekannt. Zeugen sprechen von einer alten Kirche, die man durch ein Labyrinth von Gassen erreicht.
Beschreibung: Die Sen’ei Jashu ist nach unseren Informationen eindeutig eine Gilde der dunklen Seite, gewissenlos, die vor keinen Schandtaten zurückschreckt.
Die Gilde hat hierarchische Strukturen, die meist aber unter den Mitgliedern selbst festgelegt sind, das heißt, es gibt zwar die ein oder andere Respektsperson, welcher die Mitglieder folgen, doch nur einen festgelegten Anführer. Untereinander herrscht ein meist rauer Umgangston, zu Übergriffen kommt es jedoch trotzdem selten. Bisherige Verbrechen sind unter anderem Brandstiftung, Mord, Verstümmelung, Körperverletzung in verschieden schweren Fällen, Geiselnahme, Verfolgung und Folterung.
Mitglieder: Die Mitglieder sind meist Einzelgänger und alleine anzutreffen, trotzdem besteht große Gefahr bei Angriffen, da die Mitglieder durch eine fanatische Treue zu der Gilde eine Verbindung haben. Auf einen Angriff folgt meist ein Racheakt, auch mehrfach, oder Verfolgung durch die Anhänger.
Aufnahme: Aufgenommen werden nach unseren Beobachtungen allerlei Wesen der Dunkelheit, also Vampire, Lycaner, Schatten, Dämonen, gefallene Engel, schwarze Drachen, Drows und Dunkelelfen. Auch neutrale und eigentlich Lichte Wesen werden unter Umständen aufgenommen, es seien Meuchelmörder, geisteskranke Menschen, Halbblüter und Elfen genannt.
Merkmale: Die Gildenmitglieder treten meist unhöfliches und respektlos auf, es kann Aggressivität vorherrschen. Außerdem tragen sie an jeweils verschiedenen Stellen auf ihrer Haut, meist gut sichtbar, ein Hautbild, das von ihnen „Schlangenmal“ genannt wird. Es zeigt einen Totenkopf, durch den sich eine grüne Schlange mit geöffnetem Maul windet. Es ist ein Erkennungszeichen sowohl unter den Mitgliedern, als auch für Opfer und Fremde.
Bewerbungen: Bewerbungen sollten im RP-Stil gehalten sein. Ihr könnt sie gerne an mehrere Mitglieder verschicken, aber bitte auf jeden Fall an Aldhissla oder Serifa.
Aufnahme - Vorraussetzungen:
» Passender Charakter
» Anständiges RP
» Ein aussagekräftiges Profil (Avatar, Kurzbioeinträge)
» Eine ausführliche Biografie ist erwünscht
» RP-Zweitchars sind bei entsprechender Aktivität auch gerne gesehen
» Keine DK-Begrenzung bis auf die vom System vorgegebenen drei Drachenkills.
Werdegang: Nach der Bewerbung wird innerhalb der Gilde eine Besprechung durchgeführt, was mehrere Tage brauchen kann, bitte habt Geduld. Erfolgt eine Einladung, gibt es noch eine Art Probezeit als Anwärter (Mitglied) um herauszufinden, ob der Char auch wirklich in die Gilde passt. Nach bestandener Probezeit wird man zum „Träger des Schlangenmals“ befördert (Vorgesetzter) und ist damit offiziell festes Mitglied. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich dann durch das RP.
Sonstiges: Eigene Titel kann man sich gerne anlegen, die nötigen Donationpoints sind aber selbst zu entrichten und ihr solltet schon eine Weile Mitglied sein.
Fragen zur Gilde und zur Aufnahme könnt ihr ebenfalls an Aldhissla und Serifa schicken.
Neulich habe ich Soziopathin Serifa beobachtet, wie sie zuerst ganz bitterlich weinte, dann Naginata und Dolch und Armschienen von sich schmiss und am Schluß verzweifelt schrie: "Warum...warum hat mich denn niemand so lieb, wie ich WIRKLICH bin?"
Zitat:
Zitat von Spark
Schön dolle kloppen *serifa-wimpel schwenk*
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Wieder bemerkst du eine Aktennotiz auf deinem Schreibtisch, mit der selben Aufforderung wie immer:
Es sind scheinbar Änderungen bei den Mitgliedern eingetreten:
- Frostseele Akando ist nun auch ein Träger des Schlangenmals, also vollwertiges Mitglied.
- Singularis Mircea hatte sich für die Gilde beworben und beginnt die Anwärterphase.
- Unerbittlicher Belanfor wurde in letzter Zeit häufig mit Gildenmitgliedern gesehen. Es ist davon auszugehen, dass auch er ein Anwärter ist.
- Traumtänzer Kaythen hat die Gilde verlassen.
- Ilphyl Dourden hat die Anwärterphase nicht überstanden.
Neulich habe ich Soziopathin Serifa beobachtet, wie sie zuerst ganz bitterlich weinte, dann Naginata und Dolch und Armschienen von sich schmiss und am Schluß verzweifelt schrie: "Warum...warum hat mich denn niemand so lieb, wie ich WIRKLICH bin?"
Zitat:
Zitat von Spark
Schön dolle kloppen *serifa-wimpel schwenk*
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