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Administrator, Erzdämon
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<HdU> Herrscher der Unterwelt

In der öden Landschaft führen dich deine Schritte zwischen zerklüfteten Felsen voran, dabei achtest du nicht auf das brechende Geräusch des weggetretenen Gerölls, du hast nur Augen für die weit entfernte Felsspalte, aus der zäher schwarzer Rauch aufsteigt. Etwas ist hier, du fühlst es, eine Ahnung, nicht mehr… „ER ist zurückgekehrt“, diese Worte hörst du, träumtest du – deswegen bist du hier… Deine Glieder zittern, während du den langen Weg fortsetzt und deinem gequälten Geist keine Ruhe schenken kannst. Wer ist ER?
Der Spalt, der eben noch in weiter Ferne zu sehen war, ragt nun wie ein bedrohlicher Riss vor Dir auf. Zögerlich fasst Du an das raue Gestein, versuchst durch den Nebel zu sehen und verzweifelst beinahe an diesem Unterfangen, denn nichts als Schwärze umhüllt Dich. Du kannst nicht umkehren, ein Zwang drängt dich vorwärts, hinein in das Unbekannte, über den unebenen Boden. Du blinzelst verwirrt und erblickst, als sich das verschwommene Bild klärt, einen Gang, hinab in die Tiefe, der von zwei Feuerschalen gerahmt ist. Die blauen Flammen in ihnen werfen unnatürliche Schatten, sie sind der Quell der schwarzen Schwaden.
Neben deiner unbändigen Angst, schleicht sich die Neugierde in deine Augen. Du raffst dich auf, eilst dem Korridor entgegen und dringst hinab in die Tiefen des Berges vor. Zuerst fühlst du nur Kälte, schlingst deine Arme schützend um den Leib und blickst hoffnungsvoll auf das rötlich schimmernde Licht am Ende des Tunnels. Du fragst dich dabei, ob dort es dort unten vielleicht wärmer ist…
… und wünschst Dir, dies nie in Erfahrung gebracht zu haben. Ein Hölleninferno umgibt dich mit aller Gewalt. Die Hitze treibt dir Tränen in die Augen und das dämonische Geschrei schmerzt in deinen Ohren. Du willst fort, dem gefährlichen Rausch entfliehen und doch bleibst du stehen, während sich die Klauen unzähliger niederer Kreaturen in dein Fleisch krallen und an Dir zerren. Die Grauenhaftigkeit des Szenarios droht dich zu ersticken, alle Farbe entweicht deinem Gesicht und allmählich hörst du aus der Kakophonie Worte heraus. Es sind die Worte, die dich hierher geführt haben: „ER ist zurück“, „Hüte dich vor IHM, Fremder“, „Wecke nicht den Zorn des ERZDÄMON“.
Du schließt die Augen, vielleicht ist alles doch wieder nur der Traum. Das Zerren lässt nach, die Schreie verklingen – ja, es war alles ein Traum. Ein erleichterter Laut entrinnt deiner Kehle, du schlägst die Augen auf und erstarrst von neuem: Vor dir haben die Kreaturen einen Gang gebildet, der direkt auf eine Empore zuführt.
Vom Schein unzähliger Fackeln umringt, schreitest du Langsam den für dich geschaffenen Gang entlang. Ein leises Knurren lenkt deine Aufmerksamkeit auf eine hochgewachsene, geflügelte Gestalt, die auf dem erhöhten Thron sitzt und dir eisig entgegen blickt. Du hältst der abschätzenden Musterung kaum Stand, sie dringt bis in dein innerstes Selbst vor, scheint jedes deiner Geheimnisse ergründen zu wollen. Ehrfürchtig und - obgleich du es dir nicht eingestehen möchtest - eingeschüchtert ob der unermesslichen Ausstrahlung unheiliger Macht des Dämons, lässt du dich auf ein Knie hinabsinken und beugst dein Haupt vor dem Angesicht des Erzdämon Nergal. Was kannst du sagen? Was darfst du sagen?
Zu lange dauert dein Schweigen, durch die ungeduldige Meute der niederen Kreaturen läuft ein Grollen. Du hebst dein Haupt, siehst dem Dämon entgegen und weichst seinen stechenden Augen aus. Dabei siehst Du, wie zwei Frauen neben IHN treten. Links und rechts neben dem Thron, verharren Hohepriesterin Orianna und Herrin der Finsternis Eldhen schweigend. Es bedarf nur einer knappen Handbewegung des ERZDÄMONS, um die Menge zum Schweigen zu bringen. Deine Reise hat ein Ende gefunden, ob es der Tod oder die Treue ist, liegt allein an deinen Worten, die du bald wählen solltest.
Bewerbungen (im rp-Stil) an Erzdämon Nergal, Hohepriesterin Orianna und Herrin der Finsternis Eldhen.
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