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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 07.12.2008, 19:45   #1 (Permalink)
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Standard Die Grüne - Ausgabe 56


Komodaei, 28 Amontille im Jahre 1746.


Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)

Weihnachtsmarkt – Ekelmarkt?
Wie jedes Jahr um diese Zeit öffnet der Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt seine Pforten und ist ab sofort wieder dazu bereit, die Einwohner der Wyrmlande einige Wochen lang mit vielerlei Köstlichkeiten zu verwöhnen. Von süßen Sünden bis hin zu deftigen Mahlzeiten kann man dort alles finden und natürlich mangelt es auch nicht an den flüssigen Gaumenfreuden.
Doch so viele unterschiedliche Geruchs- und Geschmackserlebnisse ziehen nicht nur den erwünschten Konsumenten an, sondern ebenso die unliebsamen Genossen der Straßen, die alles fressenden Ratten. Zwar haben die Bürger Thalheims das sämtliche Jahr über mehr oder weniger stark mit den Biestern zu kämpfen, aber besonders in der Winterzeit, wenn die Düfte der feinen Dinge in der Luft hängen, treten sie vermehrt auf, weswegen manche Aufschreie der Händler hier meist sehr laut sind. Im wahrsten Sinne des Wortes…
Wen also wundert es da, wenn plötzlich totes Getier zwischen den Speisen auftaucht? Wenn leblose Körper erschlagener Ratten zusammen mit glasierten Keksen auf Hautkontakt bei einander liegen? Es klingt wirklich schaurig und ekelerregend, dies gebe ich zu, doch wer sich schon etwas genauer bei den vereinzelten Ständen umgesehen hat, weiß wahrscheinlich, wovon ich spreche. Oder liege ich gar falsch? Dient das Ganze schlussendlich doch nur zum Anziehen von Aufmerksamkeit? Möglicherweise, denn wer hat schon Ahnung von den heutigen Absatzstrategien…


Soldat mit Leib und Seele


Wo gibt es noch wahrhafte Krieger, die sich todesmutig jeder neuen Gefahr stellen? Anscheinend nicht wirklich im Wyrmland, es sei denn, sie sind dorthin eingewandert. Nun, tapfere Männer unseres Landes, nehmt euch ein Beispiel an folgendem Soldaten oder zeigt, dass ihr es besser könnt:


Interview mit Soldatenherz Pharmond


Pharmond kommt, wie ihm geheißen, näher, die Frau mit einem Nicken begrüßend. "Sakral, nehme ich an?", stellt er die Frage, als er die Distanz verringert hat.
Sakral nickt langsam. "In der Tat. Seid mir gegrüßt, Pharmond. Setzt euch doch."
Pharmond folgt der Aufforderung dankend und lässt sich auf den Sessel ihr gegenüber sinken. Sich leicht zurücklehnend mustert er die Frau vor sich, nicht ohne anschließend zu fragen: "Gut, was wollt Ihr von mir wissen?" Ein entspanntes Lächeln hat sich auf seinen Zügen gebildet.
Sakral blickt ihn neugierig an. "Alles, was ihr mir erzählen wollt. Immerhin hat man mir einen Zettel mit eurem Namen drauf zugesteckt und sagte, ich solle euch interviewen."
Pharmonds Blick wird fragender. "Davon wusste ich ja gar nichts. Aber gut, Chancen soll man nutzen." Das Lächeln kehrt zurück. "Und ich bin für jede dankbar, immerhin bin ich noch nicht allzu lange in diesen Landen."
Sakral hebt eine Augenbraue. "Ihr seid also ein Fremder? Wo stammt ihr denn her?"
Pharmond nickt kurz. "Die Gegend aus der ich komme, oder meinetwegen auch der Distrikt, wird Grievenwald genannt. Ich persönlich habe mein Leben bisher aber in der Hauptstadt verbracht, Maraya. Eine große, vor allem aber prächtige Stadt. Meine Heimat liegt weiter im Nordosten, es sind einige Tagesreisen, bis man die Wyrmlande von dort aus erreicht."
Sakral wirkt überrascht. "Interessant. Und warum seid ihr dann hier her gekommen?", hakt sie weiter nach.
Pharmond zieht kurz die Augenbrauen zusammen, wiegt den Kopf leicht zu beiden Seiten. "Ich war bereits... vor längerer Zeit schon einmal hier. Das muss vor zwei Jahren gewesen sein, vielleicht schon länger. Ihr müsst wissen, dass der Grievenwald, Maraya vor allen Dingen, ein recht friedlicher Ort ist. Offiziell hat es seit zehn Jahren keine Verbrechen mehr gegeben." Offiziell. „Allerdings hat es mich da nicht gehalten. Nach recht ziellosen Reisen kam ich wieder hierher und nun versuche ich, diesem Land irgendwie zu helfen. Zu viele Verbrecher machen die Straßen unsicher. Und allein die Bettelgasse..."
Sakral vermerkt sich dies auf ihrem Pergament. "Und wie hat es die Obrigkeit geschafft, dass keine Verbrechen mehr geschehen sind? So etwas ist mir bisher noch nie zu Ohren gekommen."
Pharmond sieht sie erst überrascht an, lässt dann aber ein leises, unterdrücktes Lachen hören. "Das war ein langer Prozess. Er fing schon lange vor meiner Zeit an. Maraya selbst war leicht zu 'säubern'. Die Stadt wird mit hohen Steinmauern verstärkt, die Tore sind streng bewacht. Schlimmer war es im Wald selbst. Verbrecher, Wegelagerer, Mörder selbstverständlich, hielten sich dort scheinbar versteckt, um nachts in Maraya einzufallen. Das konnten nur gut durchorganisierte Trupps der marayanischen Soldatenschaft ändern. Aber selbst das... Ich wünschte, ich könnte Euch sagen, wie lange es gedauert hat. Letztendlich war es auch förderlich, dass kein Verbrecher mehr in die Stadt konnte. Maraya ist die einzige in der Nähe, der Wald wurde streng durchsucht." Er zuckt mit den Schultern. "Alles Vergangenes, über das man heutzutage nur noch lesen kann. Aber der Ruf der Marayaner hat sich scheinbar gehalten."
Sakral legt den Kopf schief. "Und ihr seid einer jener tapferen Soldaten gewesen, die die Stadt bewacht hatten?"
Pharmonds Lächeln wird breiter. "Ich bin es noch immer. Offiziell bin ich für Außendienste abkommandiert. Soll heißen, ich kümmere mich um das Wyrmland. Wobei ich hier nicht mehr speziell als Stadtwächter fungiere. Aber ich denke, dieses Land kann helfende Hände gebrauchen! Und dazu bin ich gekommen."
Sakral schmunzelt. "Das ist gut, denn das Wyrmland braucht solche tapferen Helden. Habt ihr denn auch eine starke Frau an eurer Seite?"
Pharmond lehnt sich ein Stückchen weiter zurück, die Arme vor der Brust verschränkend. "Das würde meine Arbeit beeinflussen! Nein, ganz ehrlich: Das Wyrmland hat schon seine reizenden Seiten. Aber die will ich hier, vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, nicht weiter ausführen."
Sakral lacht leise und lehnt sich etwas nach vorne. "Habt ihr Angst vor uns Wyrmländerinnen? Oder seid ihr gar zu jung?" Ein Zwinkern folgt.
Pharmond erwidert das Lachen kurz. "Angst? Die einzige Angst, die man hier vor Frauen haben muss, ist, glaube ich, eine ganz andere. - Nicht auf alle bezogen, natürlich.", fügt er schnell hinzu. „Aber ich habe schnell herausgefunden, dass man hier nicht selten Frauen in Kneipen antrifft, wobei man befürchten muss, von ihnen die Taschen geleert zu bekommen - und man mitunter von ihnen mittels direktem Angriff zu einem Kampf auf Leben und Tod herausgefordert wird."
Sakral schürzt die Lippen. "Das sind dann aber... ehm... besondere Frauen. Ich meine, die meisten von uns sind sicherlich nicht so." Sie räuspert sich. "Aber lassen wir das. Habt ihr vor, je zurück zu kehren zu eurem Land? Vielleicht gefällt es euch hier ja besser."
Pharmond lehnt sich wieder leicht vor. "Natürlich habe ich das vor. Maraya ist meine Heimat und ich bin sehr gerne dort. Außerdem hat man da als Soldat einen wunderbaren Ruf." Er grinst. "Aber ich werde dem Wyrmland noch eine ganze Zeit lang bleiben. Meine Arbeit hat hier gerade erst angefangen, auch wenn sie einen erfolgreichen Start hatte. So schnell werdet ihr mich nicht los!"
Sakral hebt die Schultern an. "Momentan fiele mir nichtmals ein Grund ein, warum man euch los werden sollte. Magisch begabt seid ihr aber nicht, oder?"
Pharmonds Grinsen wird etwas stärker. "Bisher wollen das, glaube ich, schon so einige. Aber danke für diese positive Auffassung!" Auf ihre Frage schüttelt er den Kopf. "Vollkommen unbegabt. Ich habe selbst vor kurzem erst bei einer jungen Seherin Magie das erste Mal kennengelernt. Aber in Maraya gibt es kaum magisch Begabte. Zumindest weiß niemand von solchen. Und da ich dort aufwuchs, ist diese ganze Fähigkeit an mir vorbeigegangen."
Sakral lässt ihren Federkiel ruhen. "Schade, das wäre vielleicht noch mehr von Vorteil gewesen. Sind denn alle aus eurer Familie Soldaten gewesen und haben Maraya gedient?"
Pharmond nickt. "Mein Vater war einer der Ranghohen. Allerdings ist er der einzige, von dem ich Näheres weiß. Alle anderen haben offensichtlich auch gedient, aber ich weiß nicht, wie erfolgreich sie damit waren." Er macht eine kurze Pause, ehe er unter leichtem Kopfschütteln hinzufügt: "Aber so lange man einer guten Sache dient, ist das, denke ich, auch Nebensache."
Sakral kann dem nur zustimmen. "Natürlich, so sollte es sein." Sie legt den Kopf schief. "Feinde habt ihr hier aber noch keine, hoffe ich. Oder in Maraya... wenn ihr aus solch einer Familie stammt."
Pharmond schüttelt den Kopf. "In Maraya haben wir Soldaten, wie schon gesagt, einen ausgezeichneten Ruf und eigentlich mehr Bewunderer. Und Feinde würde ich die auch nicht nennen, mit denen ich hier bisher zu tun hatte. Ich bin allerdings gerade einem Duo - vielleicht sogar einem Trio, sollte sich der Verdacht bestätigen - auf der Spur. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis die auch im Kerker gelandet sind."
Sakral wird hellhörig. "Um wen genau handelt es sich denn? Was haben sie getan?"
Pharmond muss bei der Frage ein Lachen unterdrücken. "Wer sie sind, weiß ich so direkt noch nicht. Ich kenne ihre Namen zumindest nicht. Aber bei dem einen handelt es sich ganz offensichtlich um einen Barden, einen Schönling. Der andere Kerl ist mir noch unbekannt, ist mir leider auch nicht wieder über den Weg gelaufen. Und ob die junge Frau aus freiem Willen bei deren Spielchen mitgemacht hat, wird sich zeigen. Zumindest haben die beiden Herren versucht, sich als Stadtwachen auszugeben - und das bei einem zweiten Treffen versucht, mit einer augenscheinlichen Verhaftung zu belegen. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sie Hochstapler sind; und, so wie es scheint, sogar auch anderweitig verbrecherischem Handeln nachgehen. Aber das wird sich alles noch zeigen.", nickt er, ehe er hinzufügt: "Zwei Verhaftungen dieser Betrüger sind nur knapp, aber leider eben doch gescheitert."
Sakral legt den Federkiel nun ganz beiseite. "Dann kann man euch nur Glück für eure Suche wünschen. Aber ihr könnt die Beschreibungen den Thalheimer Wachen weitergeben, sie werden sich sicherlich darüber freuen. Genauso wie ich mich darüber gefreut habe, dass ihr mir alle Fragen beantwortet habt."
Pharmond nickt. "Ich habe bereits angefangen, die hiesigen Wachen mit einzubeziehen. Und ich hoffe, dass es den Vorgang beschleunigt." Er steht auf und reicht Sakral die behandschuhte Rechte. "Ich freue mich, mit Euch geredet zu haben und danke ebenso für das angenehme Gespräch."
Sakral erwidert seinen Händedruck sachte. "Habt Dank, werter Pharmond und weiterhin alles Gute auf eurem weiteren Weg durch das Wyrmland."
Pharmond nickt, die Hand sachte zurückziehend und schenkt der Elementaren noch einen flüchtigen, militärischen Gruß, ehe er sich umwendet und das Büro der Grünen wieder verlässt.


Geändert von Die_Grüne (07.12.2008 um 20:07 Uhr).
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Abhandlung über die Rassen - Teil 2
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender


Der Zwerg: eigenbrötlerischer Höhlenbewohner mit großer Tradition


Zwerge, manche lieben sie, manche stehen mit ihnen auf Kriegsfuß. Ihre Eigensinnigkeit macht sie zu dem Charakterwesen schlechthin und so steht eines fest: Zwerge polarisieren. Bis hierhin hat das wohl sicher schon jeder erkannt. Doch woher kommen diese Eigenheiten? Das Tragen von Bärten? Das ewige Grummeln? Die Wortkargheit und diese Gier auf Gold? So unglaublich es scheint, alle diese Dinge sind in einer einzigen Tatsache begründet: dem Höhlenleben. Unterirdisches Dasein prägt sich vor allem in Folgendem aus: dunkel, feucht, kalt. Lebt man im Dunkeln, so stellt alles, was leuchtet, etwas absolut Besonderes dar. Kaum verwunderlich also, dass glänzendes Gold und funkelnde Edelsteine schon beinahe zur Gottheit erhoben wurden. Absolut einleuchtend, könnte man sagen. Schwieriger wird schon die Erklärung der andere Eigenschaften.
Feuchtigkeit als entwicklungstechnische Begründung für grummelnde, statt sprechende Zwerge? Klingt unwahrscheinlich, ist aber so. Man muß sich vor Augen führen, daß Feuchtigkeit, vor allem im Zusammenspiel mit Sprechen, ausgesprochen schädlich für die Stimmbänder ist. Sie greift diese an und führt alsbald zu Heiserkeit, wenn nicht sogar Stummheit. Absolut fatal in einer Welt der Dunkelheit. Bei einem Unfall könnte man nicht mehr um Hilfe rufen, und mit optischen Signalen ist einfach keine Aufmerksamkeit zu erringen. Das Grummeln erspart hierbei dem Zwerg nicht nur das Öffnen des Mundes und verhindert so das Eindringen der Feuchtigkeit, es werden dabei auch, so die Überzeugung der modernen Wissenschaft, Stoffe im Hals freigesetzt, die sich entzündungshemmend auswirken. Die Vibration des Kehlkopfes, die sich bei jeglichem Gemurre einstellt, verteilt diese Stoffe auch noch gleichmäßig. Die Stimmbänder werden quasi geölt und so sogar noch verbessert! Und wie hängt nun Kälte mit Bärten zusammen?
Nunja, zu Beginn der zwergischen Evolution fehlte schlicht das Wissen über die untertagische Schafhaltung. Es dauerte schon lange, bis man überhaupt auf die Idee kam, Schafe zu benutzen und wie man sich vorstellen kann, liefern Grottenmolche keinerlei wärmespendenden Rohstoffe. Dann endlich hatte einer die zündende Idee, doch kaum hatte man ein paar der Wolllieferanten in den Berg geführt, gingen sie auch schon ein. In dieser alten Zeit war die Sterblichkeitsrate vor allem unter Kindern und Greisen unglaublich hoch und überlebt haben nur die Starken, welche in diesem Falle natürlich alle jene mit starker Behaarung waren.
Je länger der Bart desto wärmer der Zwerg. Kein Wunder also, dass diese zu einem wahren Sinnbild für den starken und überlebensfähigen Zwerg wurden, inklusive der weiblichen Vertreter. Ohja, Zwergenfrauen haben von Natur aus Bärte. Dieses ist kein Gerücht! Und wenn sie diese tragen, ist es wahrlich nicht einfach sie von ihren männlichen Artgenossen zu unterscheiden. So glaubte man wirklich lange, Zwerge wären eingeschlechtlich. Dass diese Irrglaube heute nicht mehr allgemein verbreitet ist, ist allein der 'Durchmischung' der Kulturen mit anderen Rassen zu verdanken, welche die Mode des Rasierens auch zu den Zwergen brachte.
Wenn sie also das nächste Mal einem goldgierigen, grummelnden Zwerg begegnen, der voller Stolz seinen wuschigen Bart präsentiert, tun sie ihn nicht als ewig schlechtgelaunten, rasierfaulen Gierschlund ab. Er ist allein einer Tradition verhaftet, die jahrtausendelang das Überleben sicherte und so etwas kann niemand so schnell ablegen.
(Ihre Frauen sind nur modebewußter, aber das ist ja bekanntlich rasseübegreifend und ein ganz anderes Problem).


Weiter geht es mit: Der Felyne.


In einer dunklen Gasse entdeckt


Aufgeregt kam neulich ein kleiner Junge zum Häuschen der Wachen von Tahlheim und meinte fast aufgelöst: “Ich war es diesmal nicht. Ich habe nichts gemacht. Aber gefunden habe ich es… ja, gefunden...“
Nachdem der Kleine beruhigt worden und genauer nachgefragt worden war, führte er zwei Wachmänner in eine der dunklen Seitengassen der Stadt. Dort an einer Hauswand standen doch in grellgrünen Buchstaben folgende Worte:

Der Rat der Trottel
~Levarion~ trägt grüne Unterhosen mit lila Pünktchen.
~Sharku~ wird seit neustem mit einem kleinen Häschen im Arm gesehen.
~Schagrat~ wäre wohl gern an Levarions Stelle, aber bitte gelbe Punkte.
~Rob~ schläft in einem Rüschenbettchen.
~Caracasa~ liebt heimlich Cendryk.
~Showtime~ ist so falsch wie eine echte Kupfermünze.
~Fenix~ weint sich noch bei Mami aus.
~Brolly~ rennt schneller als man schauen kann…
~der Rest des Haufens orientiert sich an den Anführern~
Nachdem die allgemeine Belustigung sich ein wenig gelegt hatte, begutachteten die Soldaten die Umgebung. Der Junge wurde entlassen und verschwand schnellen Schrittes, wer weiß, ob sie es sich noch anders überlegen. Noch lange wird nach Spuren gesucht, welche den Schmierfinken entlarven könnten, aber da es die Nacht zuvor geregnet hat, ist das wohl vergebliche Liebesmüh. Dass es sich allerdings um Namen aus der selbsternannten, schwarzen Sekte, dem Rat des Todes, handelt, steht außer Frage.

„Müssen die sich immer so profilieren?“, ist die Frage des Wachmannes nach einem langen Tag voll ereignislosen Suchens. „Wer soll den Mist hier eigentlich wegmachen?“
Nun, das wird dann wohl der Stadtkasse zur Last fallen. Sicher allerdings ist, dass diese Zeilen zur allgemeinen Belustigung beitragen werden, zumindest noch eine kurze Zeit.


Sandsturm fegt Feiertage weg?


Gerade jetzt, wo sich das ganze Wyrmland zum zweiten Male auf unser neues Fest, genannt Weihnachten, vorbereitet, kommt es womöglich zur Katastrophe! Ein Sandsturm hat eine Karawane kurz vor Zachazzas getroffen, berichteten uns einige Beduinen, die mit viel Glück Schutz zwischen ihren Transporttieren fanden und sich so retten konnten. Das Dramatische daran: Nicht nur, dass einige Kamele entlaufen sind und jetzt frei herumlaufen. Es sollen sogar schon welche im Garten von Zachazzas gesichtet worden sein, wo sie sich am Fluss labten, Büsche und Kakteen beknabberten und natürlich alles Gras und Blumen niedertrampelten. Die Zeitfeen tun selbstverständlich ihr Bestes um diese wieder zu verscheuchen, was sich wegen des Größenunterschieds aber als schwierig erweist. Sogar der Tierhändler des Zoos wurde eingeschaltet, um der Trampeltiere habhaft zu werden, bisher jedoch ebenso erfolglos. Doch das ist noch bei weitem nicht das Schlimmste, denn die Waren, die diese Karawane aus dem fernen Orient zu uns bringen sollte, waren nichts Geringeres als eine große und sehr dringend erwartete Lieferung von Zucker und Schokolade für unser heißgeliebtes Süßwarengeschäft Guddys in Thalheim. Weihnachten ohne Zuckerstangen und Zimsterne, ohne warme Plätzchen vor einem flackernden Kaminfeuer? Oder müssen wir uns auf gesalzene Preise der sowieso schon luxuriösen Zuckerherzen und Schoko- Zwergen einstellen? Unsere Anfrage bei Guddys wurde einzig mit einem knappen „Es ist alles in Ordnung.“ beantwortet. Ein wenig glaubwürdiges Dementi, zieht man auch noch den mürrischen Ausdruck im Gesicht der Ladenbesitzerin in Betracht. Also raten wir Ihnen: Machen Sie sich auf alles gefasst!


Affe verwandt mit Elster?


Ist es Ihnen auch schon einmal passiert, dass sie ahnungslos durch den Wald wanderten und plötzlich tauchte ein Affe auf und erleichterte Sie um einen oder mehrere höchst wertvolle Glitzergegenstände? Wie soll man solch ein Verhalten verstehen? Sind Affen verwandt mit Elstern? Oder warum sonst sammeln sie Glanzobjekte?

Diese Frage ist bei näherer Betrachtung recht leicht zu beantworten, wenn man sich gewisse Dinge vor Augen führt. Eine Elster sammelt alles, was in irgendeiner Form leuchtet und glitzert. Dieses Verhalten ist angeboren und dient einem ganz bestimmten Zweck. Ausgelegt ist dieser Sammeltrieb nämlich nicht auf wertvolle Geschmeide, diese fallen nur zufällig in das Suchmuster des Tieres, sondern auf Glut. Ja, sie haben richtig gehört, Glut. Die Elster trägt glühende Ästchen oder dergleichen gerne ins Nest, welches für gewöhnlich feucht genug ist und dadurch nicht gleich in Flammen aufgeht. Zweck der ganzen Übung ist es, das Nest für eine gewisse Zeit zum Qualmen zu bringen und so diverse Parasiten aus diesem und dem Federkleid des Vogels zu vertreiben. Die Bezeichnung 'diebische Elster' ist somit eine Beleidigung, denn nur zufällig fallen unsere Wertgegenstände in ihren Interessenbereich, das Tier hegt keinerlei Absicht.

Ganz anders verhält es sich bei diesen Affen. Haben sie jemals gesehen, dass diese auch andere leuchtende Gegenstände sammeln, ja auch nur Gold anrühren? Nein! Sie sammeln einzig und allein unseren teuersten Besitz: Edelsteine. Damit lässt sich einfach beantworten: Nein, es besteht keinerlei Verwandtschaft.

Doch noch nicht genug. In der Wissenschaft stellt man leider immer wieder fest, dass kaum, dass man eine Frage beantwortet hat, sich einem neue aufdrängen. Und nun ist diese neue Frage: Warum tun diese Tiere es denn sonst? Allein aus der Tatsache, dass es sie sich auf ein einziges unter vielen Gütern beschränken und darüber hinaus auch noch das Wertvollste wählen, lässt sich ableiten, dass dahinter Methode steckt und es sich nicht um einen einfachen Trieb handelt. Es ist also ein gezielter Raub.

Damit ist nun leider wieder nichts beantwortet.. denn warum sollte ein einfaches Waldtier sich derartiger humanoider Methoden befleißigen? Wo kommen die Präziosen hin? Was haben sie mit all dem Reichtum vor? Und steckt jemand dahinter? Wenn ja, wer?

Eine wahre Fragen-Hydra die sich hier entwickelt. Und genau deshalb benötigen wir mehr Informationen und IHRE Mitarbeit: Beobachten Sie die Wesen genau. Berichten sSe uns über Ihre Erfahrungen. Einschlägige Hinweise erbeten an ‚Die Grüne’ Kennwort: ‚Affen’ oder melden Sie sich bei der nächsten Niederlassung der Affenjäger, oder einem Affenjäger Ihres Vertrauens.
Wir zählen auf IHRE Mitarbeit!

Die Affenjäger e.V.


Die Heldenklänge laden ein
von der Unbekannten


Sehr überrascht hat mich vor einiger Zeit die Ankunft einer besonderen Taube, wobei ich nicht das Federvieh meine, welches dort vor meinen Füßen landete, sondern vielmehr die Nachricht, die dem Tier um das Bein gewickelt wurde. Wenn ich gestehe, hält sich mein Briefwechsel mit diversen Personen eher in Grenzen, weswegen ich umso erfreuter war, als ich plötzlich die Einladung zu einem außergewöhnlichen Spektakel am Romarer Platz las.

‚Die Heldenklänge’ nannte sich die Gruppe, welche die Bürger der Wyrmlande zum Abend des Boiisdaei, Amontille 1 um ein Kommen bat und natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Für Speis und Trank sei gesorgt, stand zusätzlich angeführt auf der Pergamentrolle und das Musizieren bis spät in die Nacht im Schein des Feuers klang tatsächlich verlockend. Wirklich etwas darunter vorstellen konnte ich mir anfangs aber nicht, doch da ich diese Kundmachung bereits einige Tage vor dem Event erhielt und ich somit noch genügend Zeit besaß, bevor es losging, dachte ich mir, mich im Vorhinein ein wenig über die besagte Band zu informieren.

Wie überlegt, so getan, und als ich mich bei den verschiedensten Passanten auf den Straßen der Menschenstadt und ebenso bei denen von Thalheim umhörte und sie dazu interviewte, merkte ich, dass sich die Nachricht auch unter ihnen schon wie ein Lauffeuer verbreitete. Auf die Frage hin, woher sie denn von dem Ereignis wussten, antworteten sie mir lediglich, dass sie es auf mehreren Tafeln und Schildern lasen. Die Verantwortlichen der Veranstaltung wussten also sehr genau, wie man die Leute anwirbt und sie bemühten sich scheinbar außerordentlich fleißig darum, möglichst vielen Gästen jenen Abend schmackhaft zu machen. Dies stimmte mich noch neugieriger, als ich es ohnehin schon war, denn bei so viel Publicity sollte man auch imstande sein, etwas zu bieten.

Außerdem erfuhr ich bei den Recherchen, dass es sich bereits um das dritte Mal handelte, dass die Band hier in den Wyrmlanden auftrat und wieder für eine lustige Zusammenkunft sorgte. Dies passierte aber schon teils vor meiner Zeit und ich war wirklich erstaunt darüber, welch großer Beliebtheit sich das Fest auch weiterhin noch bei der gesamten Bevölkerung erfreut. Sogar einige Mächtige unserer Region mischten sich unter die Anwesenden und feierten, zusammen mit den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, bis spät in die Nacht hinein.

Im Großen und Ganzen bestand die Gruppe aus einem trommelnden Ork, einer Schalmei spielenden Dame und mehreren Herren mit diversen Zupfinstrumenten, die alle zusammen mit eigens kreierten Texten und viel Animation das Publikum restlos begeisterten.

Wahrscheinlich liegt ihr Erfolgsgeheimnis nicht nur in den genialen Texten, sondern auch in der Tatsache, dass sie die trotz ihrer Anerkennung am Boden der Realität blieben, weiterhin die Nähe zu ihren Fans suchen und ebenso manchen den großen Wunsch erfüllen, selbst an der Show mitzuwirken.

Es ist wirklich toll, mit ansehen zu dürfen, wie sich gewisse Personen engagieren, um Abwechslung in das öde Alltagsleben zu bringen und vielen, wenn auch nur einige Stunden lang, das Dasein zu versüßen. Man muss selbst dabei gewesen sein, wenn man nicht versteht wovon ich spreche und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Gelegenheit wieder kommen wird.


Geändert von Die_Grüne (07.12.2008 um 20:41 Uhr).
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Alt 07.12.2008, 19:50   #3 (Permalink)
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Geiziges Wyrmland?
von Elementare Sakral


Mit langsamen Schritten überquert ein normaler Bürger öfters mal den Thalheimer Dorfplatz. Während sein Blick dabei an den Häuserfassaden und Gasseneingängen vorbei gleitet, muss er feststellen, dass es einiges in der Hauptstadt gäbe, was man so verbessern könnte. Neue Rüstungen und Wappenröcke für die Stadtwache, ein besserer Ausbau der Reisewege, ein Lazarett, das auch mit mehreren hundert Verletzten noch nicht überfordert wäre…
Doch im Wyrmland findet man solche Erneuerungen nicht, denn wer soll sie bezahlen? Das Vermögen des Erzherzogs ist nicht unendlich und auch mit spendablen Geldgebern anderer Art sieht es mager aus. Und ebenso wenig scheint es einen Großteil der Bewohner zu stören, in welch inakzeptablen Zustand ihre Städte eigentlich sind.
Deshalb kam mir die Idee in den Sinn, ob nicht eine Art „Abgabe“ von den Wyrmländern geleistet werden sollte. Auch in Städten anderer Länder gibt es solch „Steuerzahlsysteme“, bei welchen jeder Bürger monatlich einen Goldbetrag abtritt. Das Ganze gliedert sich nach einem gewissen Prozentsatz, der vom individuellen Einkommen abgezogen wird. Somit müssen die Reichen also mehr Steuern bezahlen, als ein armer Bürger. Damit wird das Gleichgewicht etwas gewahrt.
Das Wort „Steuer“ stammt aus dem elfischen stiura, was übersetzt so viel wie Stütze bedeutet und somit sinnbildlich für Hilfe, Unterstützung oder auch Beihilfe steht. Sollte ein Bürger aber so arm sein, dass er keine geldlichen Leistungen erbringen kann, so könnten ihm beispielsweise Naturalabgaben in Form von Tieren, Nahrung oder ähnlichem abverlangt werden. Die Steuern sollen schließlich dazu dienen, die Finanzen der Städte etwas aufzustocken, um Verbesserungen für die Bürger zu gewährleisten. Hierbei soll aber nicht der Grundgedanke aufkommen, dass man sich aufgrund der Steuern praktisch in die Landesführung einkauft, nein, eine individuelle Gegenleistung kann niemand erwarten. Das eingesammelte Gold beziehungsweise andere Abgaben werden zentral verwaltet, sodass etwas für das Gemeinwohl getan wird.
Wer träumt schließlich nicht von einer sicheren Stadt und Schulen für unseren Nachwuchs? Es muss jedoch beachtet werden, dass eine etwaige Zahlungsverweigerung mit Konsequenzen bestraft wird. Gleichberechtigung bedeutet, dass ein jeder etwas bezahlen muss, nicht nur eine kleine Gruppe. Wir sind ein Land, wenn auch nicht ein Volk, doch ein modernes Wesen sollte die allgemeinen Rassenunterschiede längst hinter sich gelassen haben. In jedem von uns steckt die Stärke eines Trolls, die Eleganz einer Elfe, der Überlebenswille eines Menschen oder die Geselligkeit eines Zwerges. Nicht zu vergessen sind natürlich Echsen, Katzenwesen und all die anderen Wyrmländer, die sich hier Zuhause fühlen.
Sollte die Idee der Steuerabgaben auf Zuspruch treffen, lässt sich sicherlich mit der Obrigkeit reden, um dies alles in Gang zu setzen.


Wussten Sie:


Wussten Sie, dass...
... Fisch länger frisch bleibt, wenn man ihn in essiggetränkte Tücher schlägt?

Wussten Sie, dass...
... man eine Flasche luftdicht verschließen kann, wenn man den Korken zuvor kurz in Öl einlegt?

Wussten Sie, dass...
... Käse nicht so schnell austrocknet wenn man vor allem die Schnittfläche mit Öl abreibt?

Wussten Sie, dass...
... Schafwolle nicht brennbar ist, sondern maximal glimmt?

Wussten Sie, dass...
... man frische Frucht- und Tintenflecken auf Haut und Stoff mit Zitronensaft entfernen kann?


Echt wahr:


Wussten Sie, dass...
... Äpfel gesund erhalten und machen können?

Wussten Sie, dass...
... Walnüsse als Aphrodisiakum gelten?

Wussten Sie, dass...
... geriebenes Einhornpulver die Manneskraft stärkt?

Wussten Sie, dass...
... der gleichzeitige Vollmond aller drei Monde als 'die große Konstellation' bezeichnet wird?



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Ihre Aufgabe wird es sein, verschiedene Bereiche des Lebens in den Wyrmlanden zu untersuchen und ihre Erfahrungen in neutrale Artikel zu fassen. Letztere werden dann zu gegebener Zeit veröffentlicht. Auf Wunsch können Sie dabei auch gerne anonym bleiben.
Aktuell laufende Studie:
"Die Rassen der Wyrmlande und ihr Zusammenleben."
In Vorbereitung:
"Haustiere und Begleiter: Ihr Nutzen, ihre Bedürfnisse und die artgerechte Haltung."


Die Grüne Meinung


Alle Jahre wieder... Oh du fröhliche, oh du seelige, reichtumbringende Kaufrauschzeit.
Na?
Schon auf dem Weihnachtsmarkt gewesen?
Einen Baum teuer erstanden, den man mit ein wenig Mühe kostenlos im Wyrmforst gefunden hätte?
Für ein wenig Wein, in dem die Gewürze schwammen, die beim Lebkuchenbacken übrig blieben, und der so heiß war, dass man sich die Zunge daran verbrannt hat, sodass man kein Urteil über den Geschmack abgeben kann und auch noch ein halbes Vermögen hingeblättert?
Der Rest geht dann für besagte Lebkuchen und sonstige Leckereien drauf.... Würstchen, wo man sich nicht sicher ist, ob das, was darin ist, schon mal gelebt hat oder vielleicht schon wieder lebt.
Von den Zimtsternen ganz zu schweigen.
Dieses Rezept könnte Gold wert sein..... und zwar, wenn man es den Zwergen gibt.
Gegen diese Sterne sind die Wurfbrötchen der Zwerge harmlos, und bekanntermaßen suchen die Kurzen immer nach Verbesserungen ihrer kriegerischen Backkunst.
Das Schlimmste allerdings habe ich mir für den Schluss aufgehoben.
Das Drachensteak!
Ich rufe euch dazu auf, diese Unsitte zu boykottieren.
Unzählige, unschuldige Drachen müssen jedes Jahr für dieses barbarische und noch nicht mal sonderlich schmackhafte (Drache ist zäh) Ritual sterben.
Kauft es nicht, esst es nicht und freut euch lieber an den kleinen Drachen, die dieses Weihnachten dadurch überleben werden.
Denn an die wirklich Großen trauen sich die sogenannten Drachenjäger nämlich nicht.

So long, ich gehe ein paar der Jäger jagen...

Der Grüne





Der Mann von Seite 3

Heute: Alandil Lenard


__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

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Mei
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Der Söldner der gerade das Haus verlässt kommt Timmy entgegen. Nach einer kleinen Belohnung studiert er die Anzeigen. Eine Artikel bereiten ihn nicht gerade Freude. Mürrisch faltet er die Zeitung zusammen und begibt sich in Richtung Thalheim.
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Mei ist offline  
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Alt 07.12.2008, 21:21   #5 (Permalink)
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Benutzerbild von Armano Liveking
 
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"Hm...Forschungsarbeit?".Armano denkt etwas darüber nach sich vielleicht mal bei diesen Professor Dr. Dr. irgendwas zu melden. Er forscht zwar lieber allein in seinem Kellergewölbe, aber draussen in diversen Bereichen zu forschen würde ihm vermutlich ein schönes nostalgisches Gefühl übermitteln. Er schaut von der gerade erhaltenen Zeitung auf und blickt auf Timmy. Er legt den Kopf fragend leicht schief und einen Moment später knallt er dem Botenjungen die Haustür vor der Nase zu bevor er sich wieder setzte und begann etwas ausführlicher zu lesen.
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"The Bird of the Hermes is my name, eating my wings to make me tame."

Aufschrift eines Sarges eines nahen Bekannten

"If i should beat this damn Green Dragon here gimme a hell yeah!" -Ein kalter Stein
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Alt 08.12.2008, 10:00   #6 (Permalink)
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Benutzerbild von Alexandria
 
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Kaum zu glauben, was der Seherin da zwischen die Finger gekommen ist. Sie hatte schon so einige Bücher von Pharmonds Schwester gelesen und war grade mit einem beschäftigt, als ein sachtes Klopfen von der Tavernentür zu Yelana nach oben dringt. Ängstlich regt sich der schwache Köper, dennoch wagt Yelana den weg hinunter zu der Tür. Der Blick der bergseeklaren grünen Augen richtet sich schüchtern auf den Zeitungsjungen Timmy, den die Seherin noch nie zu vor gesehen hatte. Aufmunternd drückt der kleine Junge Ihr die Zeitung in die Hand und eilt zum nächsten Haus.

Komisch war Pharmond nicht im Haus? Unwillkürlich zuckt das Weib mit den Schultern, zieht die Tür hinter sich zu und starrt auf die Zeitung, die Ihr noch so unbekannt war. Die klaren Augen huschen über das Pergament, während die Seherin den Weg zurück ins Bett einschlägt. Plötzlich, als Yelana sich grade wieder hingesetzt hatte springt Ihr der Titel: Soldat mit Leib und Seele ins Auge. War das... ist das?

Wie gebannt liest das junge Weib das Interview. ‚Hast du eine Frau an deiner Seite?’ Komisch das Pharmonds Antwort Ihr einen merkwürdigen Stich versetzt... Nicht recht wissend wie Sie damit umgehen soll, legt Sie die Grüne auf ihren Nachtschrank und verkriecht sich unter der weichen warmen Bettdecke...
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Macht mehr spontan Rps - Die Rocken!

Geändert von Alexandria (08.12.2008 um 10:02 Uhr).
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Alt 08.12.2008, 18:17   #7 (Permalink)
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Benutzerbild von Salvia
 
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Ort: Wien.
Beiträge: 37
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Die Streunerin liegt rücklings und voll bekleidet auf ihrem Bett, was wohl Schlüsse auf den vorherigen Abend zulässt, als sie irgendwas an der Nase kitzelt. Das sie die neueste „Grüne“ fast im Gesicht liegen hat, könnte ein Grund sein… Ein missmutiges Grummeln lässt den kleinen Timmy in seinem Treiben aufschrecken, und dabei über eine der herumstehenden Flaschen stolpern, welche dabei zu Bruch geht. Was kommen muss, geschieht, die Rache folgt auf dem Fuße, in Form einer nicht sonderlich erfreuten Salvia, welche den kleinen Jungen am Kragen packt und "Was haste hier zu suchen? Rrraus! Wie spät isses überhaupt!!" donnert. Das wäre doch alles nicht passiert, wenn Timmy das Blatt einfach am Tisch hätte liegen lassen, anstatt den Dra- äh, die Streunerin zu wecken, welche ihn jetzt mit Fußtritten aus dem Haus scheucht. "Kleine Jungen soll man nicht hören, nicht sehen, und NICHT um wasweißichwas in der Früh im Schlafzimmer finden!". tönt es dem jetzt vermutlich heulenden Kind hinterher. Minuten später sitzt eine gewisse Salvia seelenruhig, glücklich und zufrieden bei ihrem schwarzen Kaffee, und liest Zeitung…
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Salvia ist offline  
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Alt 12.12.2008, 05:15   #8 (Permalink)
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Benutzerbild von LagunaLoire
 
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Ort: Dresden
Alter: 32
Beiträge: 315
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Laguna schnappt sich die Grüne und blättert gelangweilt durch die Seiten....bis.....
Ein glockenhelles Lachen ist zu vernehmen als sie die Geschichte des Gassenjungen liest.
Nein wie genial...wer wohl die "Schmierfinken"sind...und wie wahr sie gesprochen haben.
Der Artikel wird mit sicherheit ausgeschnitten und an das Gidenbrett gehängt.
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http://lagunaloire.blog.de/



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