| Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt |
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04.01.2009, 15:34
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Die Grüne - Ausgabe 57
Ghulsdaei, 22 Pentiori im Jahre 1746.
Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)
Ungehaltenes Wachstum?
Das Wyrmland scheint wortwörtlich aus allen Nähten zu platzen, denn mehr und mehr Bauernkinder suchen die uns bekannten Städte auf. Seien es nun Mädchen oder Jungen, von vielen von ihnen weiß man nicht einmal, woher sie eigentlich genau stammen. Es scheint, als wären sie von einem Tag auf den anderen aufgetaucht – fast so, als hätten die Götter ihre Hände im Spiel gehabt. Nicht, dass wir in unserem Land eine Kinderarmut gehabt hätten, aber eine solche ‚Vermehrung’ ist schon außergewöhnlich.
Weihnachtsmarkt, ein voller Erfolg
Schon zum zweiten Mal durften sich die Wyrmländer an den üppigen Fressständen, Weihnachtsbaumverkäufen und anderen typisch weihnachtlichen Dingen vergnügen. Trotz angeblicher Rattenplage stiegen in diesem Jahr die Verkaufszahlen um das Doppelte! Es bleibt zu hoffen, dass wir uns auch im nächsten Jahr wieder an dieser Schönheit erfreuen dürfen.
Ewige Treue
Nur wenige können von sich behaupten, ein Interview mit einem wahrhaftigen Dämon - oder in diesem Falle einer Dämonin - geführt zu haben. Einer unserer Mitarbeiterinnen gelang es jedoch, eine der treusten Dienerinnen des Erzdämons zu gewissen Dingen zu befragen.
Interview mit Hohepriesterin Orianna
Die Unbekannte nähert sich langsam dem imposanten Gebäude von Nergals Behausung und mustert aufmerksam ihre Umgebung. In dieses Viertel von Thalheim führte sie ihr Weg zuvor noch nie, weswegen ihre Sinne umso geschärfter sind. Eine besondere Aufgabe hat sie heute zu erfüllen, eine, die nicht auf jedermanns Tagesplan steht. Ein Interview mit der Hohepriesterin persönlich, wobei das Interessante dabei wohl ist, dass jene noch keinen blassen Schimmer von ihrem 'Glück' besitzt.
Orianna verlässt in just diesem Augenblick ihrerseits den Eisturm, wobei sie nicht beabsichtigt, auch nur den umgebenden Platz gen Thalheim zu verlassen. Die Wachen sind vermutlich inzwischen noch weniger gut auf sie zu sprechen, als sie es schon früher waren, somit wäre ein Ausflug in die Hauptstadt eher wenig sinnvoll. Eine Gestalt am Rande des Kreises um das Domizil ihres Herrn lässt sie stirnrunzelnd stehen bleiben.
Die Unbekannte schaut sich mit wachsendem Unbehagen um und weiß nicht so recht, wo sie ihre Suche beginnen sollte. Dass sie als unangekündigter Besuch mit diesen Absichten nicht einfach anklopfen kann, dessen ist sie sich bewusst und insgeheim verwünscht sie sich bereits für die mangelnde Vorbereitung. Trotzdem fällt ihr im Moment nichts Besseres ein, als genau das zu tun, weswegen ihr Blick wieder auf die näherkommende Pforte fällt. Und ebenso auf die Person, die gerade aus dem Turm trat.
Orianna wartet nicht ab, bis die Gestalt, bei der es sich offensichtlich um eine junge Frau handelt, den Turm erreicht hat, sondern geht ihr recht zielstrebig entgegen. Wer nicht zu Seinen Getreuen gehört, der hat nichts hier verloren und es ist der Frau nur zu empfehlen, eine gute Ausrede zu haben. Das letzte, was die Priesterin in der unmittelbaren Umgebung dieses Ortes gebrauchen kann, ist ein Spitzel des Herzogs. „Ihr solltet besser gehen“, knurrt sie also der Unbekannten entgegen.
Die Unbekannte hielt ebenso ihrerseits kurz in der Bewegung ein, als sie die Fremde registrierte und verlangsamte später ihren Schritt, da die Gestalt direkt auf sie zuzusteuern schien. Ehe sie noch ein neutrales 'Seid gegrüßt' herausbringen kann, nachdem die Frau bei ihr angelangte, weicht sie erschrocken zurück, als sie die unfreundlichen Worte vernimmt. "Seid Ihr die Hohepriesterin?", fragt sie stattdessen etwas zaghaft und mustert ihren Gegenüber.
Orianna stört sich nicht am Starren ihres Gegenübers, ist dies doch noch sehr dezent im Vergleich zu dem, was sie zuweilen an Gegaffe über sich ergehen lassen darf, wenn sie sich in der dämonischen Gestalt zeigt. „Ja“, lautet die knappe Antwort. „Und wer möchte das wissen? Ihr seid euch sicher bewusst, auf wessen Grund Ihr euch aufhaltet?“
Die Unbekannte räuspert sich und unterdrückt das aufkeimende Glücksgefühl in ihrer Brust, da dieses Gespräch wahrscheinlich eines der weniger angenehmen sein wird. "Mein Name ist Aylin und ich komme im Auftrag der Grünen, um Euch ein paar Fragen zu stellen, wenn ich dies darf...?", entgegnet sie mit einem fragenden Unterton und nickt daraufhin sacht. "Wenn ich mich nicht irre, ist das Nergals Terrain.", fügt sie hinzu, ohne sich bewusst zu sein, dass sie hier normal nichts verloren hat.
Orianna mustert nun ihrerseits die Frau, die dann wohl zu Sakrals Mitarbeitern gehört, und tatsächlich den Nerv besitzt, um eines der Gespräche zu bitten, wie sie in der Grünen abgedruckt werden. Falls das ein Scherz sein soll, ist er jedenfalls nicht übermäßig gelungen. Andererseits wäre es vermutlich recht amüsant, wenn der werte Herzog gerade jetzt einen solchen Artikel zu lesen bekommen würde. Die Entscheidung fällt also schnell und vermutlich im Sinne der... Reporterin. „Meinetwegen stellt Eure Fragen. Rechnet nur nicht damit, dass ich sie alle beantworten werde.“
Die Unbekannte atmet erleichtert aus, leise, versteht sich, um der Frau ihre Freude über die Entscheidung zu ihren Gunsten nicht unbedingt auf die Nase binden zu müssen. Verstohlen wirft sie einen Blick zu beiden Seiten, der wohl deutlich machen soll, dass es vielleicht nicht so ideal ist, das Interview in aller Öffentlichkeit zu führen. "Vielen Dank für Eure bisherige Kooperation, nur könnten wir uns einen... ruhigeren Ort suchen?" Wobei 'ruhig' sich in diesem Fall auf viele Arten auffassen lässt.
Orianna überlegt einen Augenblick und deutet dann mit spöttischem Grinsen auf das hinter ihr liegende Portal. „Einen ruhigeren Ort findet Ihr sicher nirgends innerhalb Thalheims. Ignoriert die Wächter, sie werden Euch nichts antun. So lange Ihr in meiner Nähe bleibt.“ Da diese Aylin vermutlich folgen wird, wendet sie sich nun schlicht um und geht zurück ins Innere des Eisturms. Sessel wird man in dem kleinen Seitenraum vergeblich suchen, doch dienen zwei Eisblöcke demselben Zweck.
Die Unbekannte schluckt kurz und setzt sich sogleich wieder in Bewegung, um nicht zu viel Abstand zwischen den beiden Damen aufkommen zu lassen. Die besagten Wächter beäugt sie nach dem Eintreten respektvoll, senkt für wenige Herzschläge ihr Haupt und bleibt schließlich vor einem als Sitzgelegenheit gedachten Eisblock stehen. "Da soll ich Platz nehmen?", fragt sie ungläubig und stellt sich bereits die unbarmherzige Kälte, die durch ihren Umgang kriecht und sich in ihrem Körper ausbreitet, vor.
Orianna lässt sich ohne Zögern nieder, da sie sich natürlich schon seit längerem an die eher kühle Umgebung gewöhnt hat. Es gäbe durchaus auch angenehmere Räumlichkeiten, aber sie gedenkt nicht, die Frau durch den halben Turm zu führen. Vermutlich kann sie davon ausgehen, dass Parsian keinen Tag nach Erscheinen der Grünen mit ihr reden wird und alles von der Grünen-Schreiberin erfahren möchte, was möglich ist. „Es schmilzt sicher nicht, keine Sorge.“, kommentiert sie ironisch.
Die Unbekannte verbietet sich eine unhöfliche Antwort und setzt sich, ohne noch ein weiteres Wort über diesen Umstand zu verlieren, auf die Kante des Klotzes. "Nun gut.", beginnt sie, nachdem sie ihre Hände in den Schoß bettete und der Priesterin in die Augen blickte. "Die erste Frage, die mir förmlich auf der Zunge brennt, ist jene, ob die Gerüchte um eine angebliche Hochzeit zwischen Euch und dem Ritter Parsian wahr sind." Und etwas leiser hängt sie noch hinzu. "Wenn Ihr keine Stellungnahme abgeben wollt, bitte teilt mir dies mit. Ich werde es akzeptieren, aber als Gegenleistung erwarte ich, dass Ihr bei dem, was Ihr äußert, ehrlich bleibt."
Orianna schweigt einen Moment verblüfft, dann lacht sie, sichtlich ungläubig. „Diese Frage kann ich problemlos ehrlich beantworten.“, stellt sie dann wieder ernst fest. „Wir sind nicht verheiratet und werden es auch niemals sein. Wer auch immer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat, muss geradezu geisteskrank sein. Tatsächlich hat der "werte" Herzog mich kürzlich aus den Landen verbannt und würde mich gerne tot sehen, wenn man seinen Worten Glauben schenken kann.“
Die Unbekannte hebt erstaunt beide Brauen, weil sie dieses Gerücht schon eher als handfeste Tatsache, anstatt als Hirngespinst blühender Phantasien abstempelte. So schnell kann man in die Irre geleitet werden, denkt sie sich daraufhin, verwirft jene Überlegung aber gleich wieder, da sie nun keine Zeit für derartige Erkenntnisse besitzt. "Ich verstehe...", erwiedert sie und stellt bereits die nächste Frage in den Raum. "Dann wird an dem kursierenden Getratsche um heimliche Treffen zwischen...", sie verstummt für wenige Sekunden. "... Parsian und Sakral wohl eher ein Funken Wahrheitsgehalt liegen. Wisst Ihr etwas davon? Oder habt Ihr gar keine Ahnung, weil sich soeben ergab, dass eine vermeintliche Ehe erstunken und erlogen ist?"
Orianna wundert sich zwar, warum diese Frage nicht eher Sakral gestellt wird, beantwortet sie jedoch schulterzuckend. „Ich weiß nicht, ob sie sich heimlich treffen. Meines Wissens sind die beiden seit kurzem ein Paar, aber darüber unterhaltet ihr euch besser mit den beiden.“ Für sie von Interesse ist diese Beziehung ohnehin nur aus Gründen, die kaum jemanden etwas angehen.
Die Unbekannte deutet ein Nicken lediglich an und rutscht auf ihrer ungemütlichen Unterlage hin und her. "Doch sagt, wie kommen die Leute auf derartig absurden Ideen? Ihr musstet ihnen doch sicher irgendeinen Grund liefern, damit sie sich eine etwaige Hochzeit zusammenreimen konnten. Solche Dinge denkt man sich nicht einfach aus...", entgegnet sie und fixiert ihr Gegenüber weiterhin eindringlich, um ja keine Geste zu übersehen.
Orianna grinst zähnebleckend und nicht unbedingt freundlich, denn "absurd" trifft ihrer Ansicht in der Tat zu. „Diejenigen, die tratschen wollen, finden immer einen Grund dazu. Mag sein, dass der eine oder andere Zeuge der gelegentlichen Begegnungen zwischen Parsian und mir war, jedoch nicht geblieben ist, um deren Ausgang zu beobachten. Wir pflegen ein alles andere als freundschaftliches Verhältnis und ich denke nicht, dass ein klar denkender Mensch aus einem Kampf einen Kuss machen würde. Aber die Wendung "klar denkend" passt nur selten zu Menschen, weshalb mich solches Getratsche nicht verwundern sollte. Vielleicht denken sie, es wäre eine romantische Geschichte, wenn ein Paar aus uns gemacht wird.“
Die Unbekannte lauscht dem Gesprochenen aufmerksam und murmelt anschließend eher zu sich. "Oder vielleicht hoffen sie, damit ganz neue Türen zu öffnen, die wegen ihrer Abwegigkeit nicht einmal annähernd in Betracht gezogen wurden..." Kurz sinnt sie über die Worte nach, ehe sie sich erneut auf ihren Interviewpartner konzentriert. "Und dass Ihr Mutter seid, stimmt auch nicht?", fragt sie frei heraus und ohne jegliche Scheu, als gäbe es nichts Harmloseres.
Orianna schüttelt den Kopf ob dieses erneuten Gerüchts, das ihr selbst bisher nicht zu Ohren gekommen ist. „Ich soll Mutter sein? Ganz sicher nicht.“, knurrt die Priesterin, mittlerweile geringfügig genervt. „Die wenigsten meiner Art können überhaupt schwanger werden, und zu jenen zähle ich nicht. Wie viele Dämonenkinder habt ihr bisher gesehen, oder von wie vielen habt ihr gehört? Vermutlich von keinen, weil es sie nahezu niemals gibt. Welch' vollkommen schwachsinnige Vorstellung.“
Die Unbekannte kann die Entrüstung der gegenübersitzenden Person nicht ganz verstehen, weswegen sie ihre Unbedarftheit kund tut. "Warum wirkt Ihr plötzlich so... gereizt? Es ist doch eine durchaus berechtigte Frage, wenn man wissen möchte, woher Dämonen überhaupt stammen. Sie müssen schließlich auch irgendwie geboren werden, oder nicht?", hakt sie interessiert nach und unterzieht die Frau einer kompletten Musterung. Woher sie wohl kommt?
Orianna scheint mehr oder weniger gewillt, sich zu beherrschen. „Diese allgemein gestellte Frage hätte auch nichts mit immer lächerlicher werdenden Gerüchten über meine Person zu tun. Ich werde euch nun nicht im Gegenzug fragen, woher sie stammen... denn vermutlich könntet ihr nicht antworten.“ Abwinkend fährt sie fort: „Es gibt so viele Wege, wie ein Dämon in diese Welt finden kann, wie es Dämonen gibt. Manche entstehen aus den Albträumen eines Volkes, andere werden von Höheren erschaffen, und einige werden sicherlich auch geboren. Und manche, die Alten, Mächtigen... waren schon immer da, seit Ahnengedenken.“
Die Unbekannte gesteht, dass sie diese Informationen ebenso nur aus dem Gerede der Wyrmländer hat und dies war unter anderem ein Teilgrund, warum sie die Dame erst aufsuchte. "Ich verstehe. Bis jetzt konnten wir mit den ganzen Lügen eigentlich nur aufräumen. Aber sagt, was habt Ihr denn für Aufgaben als Hohepriesterin bei Nergal und in welcher Beziehung steht ihr zu ihm?" Insgeheim muss sie an diverse Bekehrungen zur bösen Seite denken, doch das behält sie lieber für sich.
Orianna hofft für die Tratschtanten, dass sie ihr nicht in der nächsten Zeit zufällig über den Weg laufen. Doch die folgende Frage ist eine gelungene Ablenkung von irgendwelchen Rachegedanken. „Ich vertrete schlicht den Willen des Herrschers außerhalb der Unterwelt und somit habe ich die Aufgaben, die Er gerade für angemessen erachtet. Eine vermutlich unbefriedigende Antwort, aber genaueres werde ich Euch in Anbetracht des Grundes eurer Fragen nicht mitteilen. Es gibt Dinge, die nichts in eurer Zeitung zu suchen haben.“ Um keinen Protest aufkommen zu lassen, geht sie ohne Unterbrechung zum zweiten Teil über. „Ihr wolltet wissen, woher Dämonen kommen. Ich wurde von Nergal auf meine Bitte hin zu einem gemacht, womit ich Ihm meine Seele, oder wie auch immer ihr es nennen wollt, überlassen habe. Er ist mein Herr.“
Die Unbekannte nimmt die nicht näher eingehende Aussage ihres Gegenübers kommentarlos hin, so, wie sie es zu Beginn versprach. "Ihr ließt Euch freiwillig zu dem machen, was Ihr nun seid? Mit Eurer Seele an einen Höherstehenden gekettet aus welchem Grund?", widmet sie sich mit großer Neugier und einem Hauch von Aufregung der zweiten Frage. Für sie klingt es unbegreiflich, wie man dies aus freien Stücken tun kann.
Orianna hat nicht mit Neugier gerechnet, sondern eher mit Abscheu und hebt abermals etwas erstaunt die Brauen. „Macht…“, gibt sie unumwunden zu. „Ich diente dem Herrscher bereits zuvor und musste immer wieder feststellen, dass mir als Elfe Grenzen gesetzt waren, sowohl was die rein körperliche Kraft anging, als auch die Möglichkeit, mich Seiner Mächte zu bedienen. Dank diesem Band, das ich nicht unbedingt als eine Kette sehe, genieße ich Sein Vertrauen... so weit ein Erzdämon vertraut. Aus meiner Sicht gewinne ich wesentlich mehr, als ich verloren habe, auch wenn es für die meisten kaum vorstellbar ist. Doch das ist Seine Macht ebenfalls nicht.“
Die Unbekannte nickt kaum merklich, da ihr bei diesem Beispiel sehr anschaulich gezeigt wird, was Wesen für 'Macht' bereit sind zu geben. Alles in allem empfindet sie diese Unterhaltung als außerordentlich aufschlussreich und das teilt sie der Frau auch mit. "Es ist interessant zu erfahren, welche Gedankengänge Ihr führt und ich glaube, Eure 'Gastfreundschaft' für heute genug strapaziert zu haben.", entgegnet sie und erhebt sich von dem Eisblock. "Ich danke Euch für das Gespräch."
Orianna teilt die Meinung der Schreiberin dieses eine Mal und bedeutet ihr vorauszugehen. „Sofern ich keine Gerüchte ähnlich jener, die Ihr mir zu Beginn dieser Unterhaltung genannt habt, in Eurem Blatte lesen muss...“ Ganz sicher keine versteckte Drohung, oder? Zügig geleitet sie Aylin hinaus, um sich dann wieder dringenderen Belangen zuzuwenden.
Die Unbekannte winkt ab, nachdem sie wieder auf den Platz vor dem Turm trat und antwortet mit einem leichten Lächeln. "Ich werde mich für Euch besonders anstrengen, möglichst wahrheitsgetreu zu berichten." Ein Zwinkern folgt auf diese Worte, sie hebt ein letztes Mal die Hand zum Gruß und verschwindet mit einem Gefühl von Befreitheit, je weiter sich ihre Schritte von dem Ort mit der bedrückenden Atmosphäre entfernen.
Geändert von Die_Grüne (04.01.2009 um 16:07 Uhr).
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Seite 2
Der neue Bund im Lande
Weit verbreitet ist nun schon die Tatsache, dass es in unseren wyrmischen Gestaden auch Gruppierungen gibt, welche sich nicht öffentlich zeigen. Eine weitere dieser tritt nun auf den Plan. Doch zeigen werden sie sich anscheinend. Es ist noch nicht viel bekannt, außer, dass es 13 an der Zahl seien sollen, welche dieser Organisation angehören. Ja, 13, was auf eben jene Ex-Gilde, die <XIII> deutet. Doch haben die neuen, welche hier und da in Erscheinung treten wirklich etwas damit zu tun?
Eine definitiv richtige Information über diese Vereinigung ist, dass ihre Mitglieder Nummern und Ränge haben. Über die derzeitigen Mitglieder ist Folgendes bekannt:
-I- Der Anführer, bekannt ist, dass rote Federn ihn kennzeichnen.
-II- Die Unscheinbare, der man kaum eine Mitgliedschaft in solch einer Gruppe zutraut.
-III- Der Strebende, er soll recht aktiv im Hintergrund wirken, mehr ist nicht bekannt.
-IV- ..., über dieses Mitglied liegen keine Informationen vor.
-V- Der Gewandte, er soll diebisch veranlagt sein und die Farbe Blau ist sein Kennzeichen.
Dies sind die bekannten Daten über diese Gruppierung, doch weder ihre Ziele, noch Pläne sind bekannt...
Abhandlung über die Rassen - Teil 3
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender
Der Feyline und andere animalhumanoide Rassen: Kreuzung oder nicht?
Hier bedarf es erst einmal einer Begriffserklärung. Animal bedeutet Tier, tierisch und mit humanoid bezeichnet man nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, eine menschliche, sondern viel allgemeinere Zusammenfassung bestimmter körperlicher und sogar geistiger Fähigkeiten. So nennt man alles humanoid, was über einen Kopf, einen Torso, zwei Beine und zwei Arme - hierbei ist wichtig, dass es sich nicht um ein zweites Beinpaar handelt - verfügt. Wobei es sich hier um Mindestangaben handelt, weitere Arm- oder Beinpaare sowie zusätzliche Köpfe oder Torsen sind durchaus möglich und gelten als Unterform. Humanoide Rassen sind somit unter anderem: Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge. Bei Trollen gibt es da noch die ein oder andere Streitfrage, da im Allgemeinen auch eine gewisse Intelligenzleistung, wie zum Beispiel die Sprachfähigkeit, einbezogen wird, welche bei Trollen ja mitunter nur ansatzweise vorhanden ist – dazu jedoch mehr im Kapitel Trolle.
Somit leitet sich aus dem wissenschaftlichen Begriff 'animalhumanoid' ab, dass es sich hierbei um eine Kombination zwischen einer animalischen/tierischen und einer humanoiden Rasse handelt. Die oft postulierte Annahme, es handle sich bei Feylinen um eine schlichte Kreuzung zwischen Menschen und Katzen, ist, laut neuesten Erkenntnissen, schlichtweg falsch. Zumal der Mensch mit der Katze nicht kreuzbar ist (unnatürlich magische Vereinigungen entziehen sich jeder Wissenschaftlichkeit und sind somit als völlig irrelevant zu betrachten), muß es sich um eine andere Form der Mischung handeln, und da bleibt nur der Schluß, dass es sich um eine eigene Abstammung handelt. Felyne sind somit ein Nebenzweig in der Liste der mannigfaltigen Katzenwesen. Eine Verwandtschaft mit dem Menschen ist hochgradig unwahrscheinlich, da der Mensch viel zu wenig mit der Katze gemein hat. Er verfügt zum Beispiel nicht über deren Grazie und Geschmeidigkeit, deren verbesserten und sogar nachts gut operierenden Sehsinn, geschweige denn über ähnlichen Gleichgewichtssinn, Beweglichkeit, oder Gehörsinn. Alle diese Eigenschaften finden wir nur in einer einzigen humanoiden Rasse: dem Elf. Die logische Folgerung daraus: Feyline sind Verwandte der Elfen, vor langer Zeit abgespalten, um danach parallel weiter zu existieren. Den nötigen Beweis dazu konnte man bisher nicht entdecken, doch ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis der gemeinsame Vorfahr gefunden wird.
Ich möchte hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei anderen Animalhumanoiden in den meisten Fällen dieselbe Annahme gilt, dass es sich nämlich nicht um Kreuzungen handelt, sondern um getrennt entstandene, wenn auch entfernte, verwandte Ahnenreihen. Allein die jeweiligen Tier- und Humanoidenrassen mögen andere sein, dies bedarf jedoch noch weiteren Untersuchungen. Um Ihnen, geneigtem Leser, jedoch auch hier eine Hilfe im Umgang zu bieten, möchte ich Sie einerseits auf entsprechende, einschlägige Werke im Bereich Zoologie, sowie die in dieser Artikelserie erschienenen/erscheinenden Werke über andere Rassen verweisen.
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe: Der Troll.
Experiment: Ich
Ein ganz normaler Tag. Sie gehen die romarschen Straße hinunter, um auf den Dorfplatz zu gelangen. Die Sonne scheint Ihnen ins Gesicht, aber es interessiert Sie kaum. Sie scheint jeden 2. Tag und im 24-stündigen Ein-Drittel-Takt. Ein Hut ist immer zu gebrauchen. Ob am Tag, wo Sie ihn für den Schutz gegen Sonne oder Regen gebrauchen oder in der Nacht, wo er in zwielichtigen Ecken zur Verschleierung Ihres Gesichtes dient, der Hut bleibt immer gleich.
Aber nicht nur der Hut ist ein oft gesehendes Stück, nein auch die Kleidung ist mittlerweile zu einem Erkennungszeichen geworden. Sprich: Wenn Sie jemanden sehen erkennen Sie ihn/sie nicht zuerst an seinem oder ihrem Gesicht, nein, Sie erkennen denjenigen an der schwarzen/roten/gelben/grünen/lilanen Kleidung. Glauben Sie mir nicht?
Dann verweise ich Sie auf die Person mit dem spitzen, schwarzen Hut, die Ihnen freudig zuwinkt oder auf die Person mit der Diebeskleidung, die Sie als Dieb bezeichnen und die Sie zu einem Gespräch einlädt.
Nun schön. Nun stehen Sie erst einmal auf den Dorfplatz. Sie begrüßen in diesem Moment eine Person mit einem "Nicken", ehe Sie dem Brunnen entgegen eifern. Sie haben Durst. Wie immer. Dann plaudern Sie 1-2 Takte, schütteln irgendeine Hand und verschwinden wieder.
Ist dem nicht so?
Ich hoffe, ich trete Ihnen nicht zu nah, wenn ich eine provokante Behauptung aufstelle:
Ihnen ist... langweilig?
Lassen Sie einen immer gleichen Film ablaufen, der mit jedem Tag von Neuem beginnt? Können Sie nicht auf etwas vollkommen Seltsames und Neues reagieren, weil es in Ihrem Drehbuch nicht vorgeschrieben ist?
Muss alles nach einem einfach Ablauf ablaufen?
Muss überhaupt irgendetwas in einem Land, in dem alles möglich ist?
Müssen Sie grüne Kleidung tragen, weil Sie der Rasse eines Elfen angehören?
Oder müssen Sie blutrünstig sein, wenn Sie ein Vampir sind?
Müssen Sie den immer gleichen Dialog ablaufen lassen, weil Sie nur diese eine Idee davon haben?
Ich stelle meine Fragen einmal anders:
Darf der Dorfplatz sich in eine gigantische Eisrutsche verwandeln, weil Sie zuvor einige Gerüste aufgebaut haben, die genau das erschaffen?
Dürfen Sie einen friedvollen Dunkelelfen spielen, der den Krieg um alle Maßen verabscheut, bis er selbst gezwungener Maßen und gegen seinen Willen zu Waffen greift?
Dürfen Sie kleine Lebkuchenmänner, die dann am Wasserfall herumtollen, durch ein waghalsiges Experiment zum Leben erwecken?
Dürfen Sie?
Was sollen die Fragen... natürlich dürfen Sie! Es wäre eine Schande um die
Vielzahl der ungeahnten Möglichkeiten, die Ihnen entgehen würden, weil Sie sich an ein festes Muster halten. Alles ist möglich.
Seien Sie nicht schüchtern und lassen Sie den kleinen, bombastischen Vogel der Fantasie fliegen.
gez. Caminos
Rückblicke
von der Unbekannten
Die Zeit der Feste ist vorbei, viel gab es in den letzten Wochen zu feiern und zu bejubeln. Einerseits der Bau der Festhalle in Romar mit anschließendem Beisammensein, andererseits das Rodel-Event vor kurzem auf der Lichtung, um nur wenige Dinge zu nennen. Doch nicht nur auf die vergangenen Tage möchte ich mein Augenmerk legen, das ganze Jahr gestaltete sich ereignisreich und bleibt jetzt zurück, um ein neues in den Startlöchern nicht länger warten zu lassen.
Diverse Konzerte, Veranstaltungen, aber auch Skandale hielten uns immer wieder auf Trab, sorgten für aufgeregte Klatschweiber, brachten uns teilweise zum Lachen und dazu, nur ungläubig die Köpfe zu schütteln über Hirngespinste, die sich manch einer aufgrund unzureichender Beschäftigung ausdachte. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für jeden Einzelnen sowie für das Wyrmland in seiner artenreichen Gesamtheit.
Alles in allem kann man berechtigt von einer sehr erfolgreichen Zeit sprechen, denn etwas, womit die Meisten mit großer Sicherheit nicht mehr gerechnet hätten, geschah. Die lang ersehnte Fertigstellung der Burg von Thauenstein zwischen Romar und der Hauptstadt verblüffte die unvorbereitete Bevölkerung und in Scharen pilgerten sie auf die endlich vollendete Festung, um jene sachgemäß einzuweihen.
Nebst vielerlei bisher unbekannten Attraktionen, Vergnügungsmöglichkeiten und Erholungsörtlichkeiten lieferte die Burg von Beginn an auch Überraschungen der etwas anderen Art, indem sie ebenso von irrwitzigen Saboteueren als Chance zum Ausleben neuer, hinterhältiger Feindseligkeiten genutzt wurde und noch immer wird. Besucher klagen über herunter geschüttetes Wasser, um nur ein Beispiel zu nennen.
Aber um einmal ehrlich zu sein, nähren wir nicht alle insgeheim im tiefsten unseres Herzens einen kleinen Funken Bosheit, der hin und wieder das Tageslicht erblicken soll? Ganz sündenfrei ist bestimmt niemand von uns, auch wenn er es sich in aller Öffentlichkeit niemals eingestehen würde. Und schlussendlich sind es doch solche Kleinigkeiten, die dem faden Alltagsleben das besondere Etwas verleihen.
Doch um noch einmal auf das abgeschlossene Jahr zurückzukommen und nicht nur jene erfreulichen Seiten aufzuzeigen: leider musste speziell die Grüne einen derben Tiefschlag kassieren, damals, als sie sogar wegen mangelndem Einsatz der Wyrmländer gezwungen war, die Redaktion zu schließen. Mittlerweile besserte sich die Lage bereits, da kann man nichts mehr beanstanden, ob es jedoch in Zukunft ebenso reibungslos funktionieren wird, ist wiederum eine andere Frage.
Ich hoffe jedenfalls, dass der momentane Aufschwung nicht nur mit einem zeitlich begrenzten Trend einhergeht und das Leben der Ausgaben auch in Zukunft weiterhin gesichert bleibt durch die fähigen Hände fleißiger Helfer.
Eine Tatsache erfüllt mich hingegen mit Zuversicht, denn wie heißt es so schön? Neues Jahr, neues Glück. Vielleicht nahm sich der ein oder andere größere Aktivität zum Vorsatz, diese Zielsetzung ist schließlich günstig für solche Art von Entschlüssen. Und wer weiß das schon, was in den Köpfen der Bewohner herumspukt? Es wäre doch einmal ein interessantes Bestreben, wenn man gerade unter der jährlichen Einfallslosigkeit leidet, nicht weiß, was man sich vornehmen soll und trotzdem etwas Gutes vollbringen möchte…
Geändert von Die_Grüne (04.01.2009 um 19:21 Uhr).
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04.01.2009, 15:37
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Ein Leben ohne Gesicht?
von Elementare Sakral
Man kann es sich kaum vorstellen, dass das Gegenüber kein Gesicht besitzt, ja seine Körperform sich nicht einmal erahnen lässt. Doch vielen Besuchern der Wyrmlande geht es so, sie vernehmen Namen wie Cedrik, Violet, Gerlinde oder Gromril. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Namen?
Nun, der Hälfte der Leser wird dazu sicherlich etwas einfallen, ein Viertel kann dem noch Gesicht und Körperstatur zuordnen, doch das letzte Viertel?
Es tappt im Dunkeln... denn sie sind weder Cedrik noch einer anderen bekannten Person begegnet.
Sie müssen sich also täglich durch dieses Wirrwarr quälen und kaum einer vermag ihnen zu helfen. Landbekannten Schmieden, freizügigen Damen und Bibliothekarinnen muss man schließlich selbst begegnen, um sich ein Bild von ihnen zu machen.
„Ja äh... die hat große Argumente, sehr sogar. Und ihre Kleidung, hui wie aufreizend.“
„Der grummelige alte Zwerg... hat sicherlich keine Frau, die ihm abends etwas Vernünftiges kocht.“
Diese und andere Zitate lassen sich für alteingesessene Wyrmländer mit Leichtigkeit zur Dorfmatra... Schankmaid Violet und Gromril zuordnen, doch für einen Außenstehenden sind sie nur vage Beschreibungen. Zudem variiert das Empfinden der Menschen bezüglich des Erscheinungsbildes anderer Personen. Was für den Echserich das schönste Aussehen der Welt ist, mag einem Zwerg beispielsweise überhaupt nicht zusagen. Und somit stehen wir wieder vor dem Dilemma. Deshalb schlage ich vor, die Gesichter der bekanntesten wyrmländischen Dorf- und Stadtbewohner als gezeichnete Portraits in der öffentlichen Bibliothek aushängen zu lassen. Eine kurze, zusätzliche Beschreibung sollte ebenfalls angebracht werden, damit man sich auch etwas unter den gemalten Personen vorstellen kann. Ein ‚Nobler Personen Charakter’ gehört zum Allgemeingut, welches man kennen sollte.
Und sei er nur durch eine Schriftrolle dargestellt, denn dies schränkt weder die Fantasie ein, noch greift es im Detail zu weit vor.
Ansonsten gilt es im neuen Jahr, die bekanntesten Wyrmländer selbst kennen zu lernen.
Grüne Dienste:
Wie schon in den letzten beiden Ausgaben bieten wir unseren Lesern auch diesmal wieder Wissenswertes für den Alltag in unserer Rubrik: „Wussten Sie, dass...“ . Ab sofort erweitert die Grüne ihr Angebot noch um drei weitere Dienste: Das Rezept zur Jahreszeit, eine aktuelle Wettervorhersage und die einfache Weisheit aus dem Volke. Sollten auch Sie über Wissen oder gar Weisheit verfügen, die Ihnen teilenswert erscheint, würden wir uns freuen, diese in Ihrem Namen abdrucken zu dürfen.
Wussten Sie, dass...
... man Zinkbecher am Besten in starker Sodalösung auskocht und mit heißem Wasser nachspült, um sie zu reinigen?
... altes und vertrocknetes Brot wieder backofenfrisch und weich wird, wenn man es für kurze Zeit mit einem feuchten Tuch umwickelt und dann bis zu einer halben Stunde im Backofen neu überbäckt?
... man Elfgebein (auch Elfenbein genannt) mit lauwarmem Seifenwasser oder Milch ausgezeichnet reinigen kann (mit einem weichen Lappen anschließend gut nachreiben)?*
*Anmk. der Redaktion zu Zwergentipp Nr. 265: Ist auch für lebende Exemplare geeignet. Anwendung jedoch auf eigene Gefahr! Wir raten allen Nicht-Trollen oder ähnlich statuierten Wesen von Experimenten dieser Natur ab.
Aktuelle Wettervorhersage:
* Sitzt die Krähe zu Weihnachten im Schnee, sitzt sie Ostern dafür im Klee.
* Sternschnuppen im Winter in heller Masse melden Sturm und fallen ins Nasse.
Die einfache Weisheit:
* Eine Gans, die Weihnachten überlebt, taugt nichts.
Rezept zur Jahreszeit:
Zum Gansbraten nehme man: 1 Gans, 2 Äpfel, 1/2l kochendes Wasser, 1/2l Fond von der Gans, 3 EL Mehl, 1/4kg Butter, 3 Bund getrockneter Beifuss, Salz und Pfeffer.
Gans rupfen und Restfedern abbrennen, dann ausnehmen, waschen und trocknen. Flügel und Hals abtrennen. Äpfel vierteln, entkernen und in die Gans füllen. Gans mit dem Rücken in eine Bratpfanne geben und Fett, Hals, Flügel und Beifuss herum legen. Das kochende Wasser darüber gießen. Für etwa ein dreiviertel einer Stunde in den Backofen schieben. Gelegentlich übergießen. Gans auf die Brustseite drehen und bei geringerer Hitze noch etwa eine Stunde brutzeln lassen. Dabei immer wieder mit dem Sud aus der Pfanne begießen. Gans erneut umdrehen und nochmals eine Stunde bei noch geringerer Feuerung fertig garen. Gans entnehmen und im Ofen warmstellen. Flügel und Hals in Butter richtig dunkel braten, damit den Sud aufgießen und einkochen lassen, zum Schluss die Soße durch ein Tuch sieben und mit Mehl abbinden.
Guten Appetit!
Anzeigen:
Prof. Dr. Dr. Aleswi Sender
Haben Sie Probleme mit Angehörigen einer bestimmten Rasse? Oder Fragen zu bestimmten Verhaltensweisen und Bräuchen? Professor Dr. Dr. Aleswi Sender beantwortet Ihre Fragen in offenen Leserbriefen.
Fragen Sie, was sie schon immer wissen wollten, sich aber nicht trauten zu fragen!
(Oder Sie niemanden fanden, der sie beantworten konnte.)
Senden sie diese einfach an die Redaktion der Grünen Kennwort: 'Rassen'

MITARBEITER GESUCHT!
Der ausgesprochen zurückgezogen lebende, aber dennoch geschätze Professor Dr. Dr. Aleswi Sender sucht loyale Mitarbeiter für seine Studienreihen.
Sind Sie gewissenhaft und dennoch neugierig? Abenteuerlustig, können aber trotzdem ganze und verständliche Sätze bilden und ein neutrales Urteil wahren?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Geboten wird ein angemessenes Gehalt bei flexiblen Arbeitszeiten. Ob Sie nun eine Dauerstellung bevorzugen, eine Teilzeitarbeit suchen, oder ausschließlich auf Vertragsbasis arbeiten wollen, hier finden Sie alles.
Ihre Aufgabe wird es sein verschiedene Bereiche des Lebens in den Wyrmlanden zu untersuchen und ihre Erfahrungen in neutrale Artikel zu fassen. Letztere werden dann zu gegebener Zeit veröffentlicht. Auf Wunsch können Sie dabei auch gerne anonym bleiben.
Aktuell laufende Studie:
"Die Rassen der Wyrmlande und ihr Zusammenleben."
In Vorbereitung:
"Haustiere und Begleiter: Ihr Nutzen, ihre Bedürfnisse und die artgerechte Haltung."
Rätsel:
Dieses Mal eines von der schwierigeren Sorte. Es geht darum, die richtigen Wörter in die dafür vorgesehenen 'Lücken' einzufüllen. Doch Achtung, nicht jedes Wort findet seinen Platz.
Viel Erfolg und Spaß beim Rätseln, Gewinne gibt es demnächst wieder!

Die Grüne vermittelt:
Schattenelfe unter der Haube?
Was lange wärt wird endlich gut:
Es wurde beobachtet, dass sich ein Felyne namens Palladium und eine Schattenelfe namens Laguna einen Verlobungseinstand in der verschneiten, und zugegebenermaßen wenig romantischen Bettelgasse gegeben haben.
Nun bleibt wohl abzuwarten, wann die Hochzeitsglocken läuten.
Es gratuliert die gemeinsame Gildensippe und einige der wenigen Mitwisser.
Weitere mögliche Glückwünsche sollten zu Händen der Beiden per Taube verschickt werden.
Von Gutshofverwalter Synchu
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Ein Magier der dunklen Künste mit einem Plan einer eigenen Guilde sucht eine Gleichgesinnte Magierin an seiner Seite! Denke daran dass mit jedem Licht auch ein Schatten entsteht. Der Schatten kann sowohl ohne als auch Mit Licht die Finsternis übergehen... Der Schatten bleibt im Hintergrund jedoch nur bis seine Wahre Stärke hervor tritt...
Die Grüne Meinung
Hallo Freunde und willkommen im neuen Jahr.
Habt ihr euch auch alle etwas Schönes vorgenommen?
Vielleicht wiederverwertungsbewusst die guten Vorsätze vom letzten Jahr? Die haben ja immerhin meistens auch nicht allzu lange gehalten, sind also nur wenig gebraucht, fast wie neu.
Wäre ja schade, die nun verkommen zu lassen.
Sehr beliebt ist es zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören, das wird jedes Jahr wieder gern genommen und hat ungefähr eine Haltbarkeit wie ein Eiswürfel in der Burami-Oase.
Einmal ganz ehrlich, so vernebelt, wie die Wyrmlande zuweilen durch die verschiedensten Tabakröllchen und diversen Pfeifen sind, wären einige weniger, die rauchen, eine ganz angenehme Abwechslung.
Wenn auch nur vorübergehend, wie schon gesagt… Eiswürfel eben.
Tja, was hätten wir denn sonst noch an guten Vorsätzen?
'Netter zueinander sein' ist auch recht beliebt, hält aber nur bis zum dritten, dummen Spruch.
Oder Abnehmen. Einer der Dauerrenner. Hält garantiert bis zum nächsten Essen, dann ist es aber auch vorbei damit.
Ich glaube, ich nehme mir vor, mir keinen guten Vorsatz zu nehmen.
Ein netter Widerspruch in sich.
Bis zum nächsten Mal,
Der Grüne
Das Mädchen von Seite 3
Heute: Maru

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Chefredaktion: Wildvogel Chara
Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?
Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate
Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
Geändert von Sakral (11.01.2009 um 14:12 Uhr).
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04.01.2009, 16:45
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#4 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19. February 2006
Ort: Bonn
Alter: 23
Beiträge: 477
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Der Söldner will gerade ins Haus gehen, als sich hinter ihm jemand räuspert. Müde blickt er Timmy an der ihn lächeln die neueste Aushabe entgegenhält. Lächelnd nimmt er diese an und gibt ihm ein paar Goldstücke. Dann wird es sich vor dem Kamin im Sessel gemütlich gemacht und die Zeitung studiert.
"Laguna?" Er grinst- "Die habe ich doch eben erst getroffen." Er grinst und beginnt mit dem Versuch das Rätsel zu lösen. "Hmm eine Erklärung wäre hilfreich." bringt er glucksend hervor.
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04.01.2009, 19:39
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#5 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 12. December 2007
Ort: Hoch im Norden
Alter: 29
Beiträge: 54
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Sonst wenig interessiert am Klatsch und Tratsch der Lande, wird beim heutigen Durchblättern ein zweites Mal hingesehen, genauer- die Seite 3 und das dortige Bild begutachtet. Nachdem Finola den Moment des Augen aufreißens und Staunens überwunden hat, stiehlt sich ein Lächeln auf das eben noch müde Gesicht und sie murmelt mit weicher Stimme: "Was hast du jetzt wieder angestellt?" Darauf musste sie ihre Gefährtin beim nächsten Stelldichein ansprechen..
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05.01.2009, 03:24
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#6 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15. July 2006
Ort: Wien
Beiträge: 1,253
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Serenia hatte längst vergessen, daß es hier ja eine Zeitung gibt. Wäre nicht Timmy eben, diese lauthals anpreisend, am Markt an ihr vorübergelaufen, hätte sie die Grüne gänzlich verschwitzt. Schnell eilt sie ihm hinterher, denn gerade nach so langer Abwesenheit, tut es ihr besonders gut, zu erfahren was sich in den Landen so tut. Wenige Münzen wechseln den Besitzer und dann hält sie das neueste Exemplar in den Händen. Aber wo lesen? Hier ist es viel zu kalt. Sie stopft das Blatt weg und beendet schnell ihre Einkäufe um anschließend bei Cedrik einzukehren. Auch das hatte sie vergessen: Cedriks Tee gleicht, als er ihn auf den Tisch knallt, mehr einer Abwaschbrühe, denn einem richtigen Getränk. Aber er ist zumindest heiß und bestimmt hält das Gesöff gesund: Im Sinne von, was einen nicht umbringt, macht einen hart. Die Elbin nimmt einen Schluck und verzieht das Gesicht, es schmeckt auch wie Abwaschwasser. Lieber schnell lesen, damit dieses Leid ein Ende hat. Und so vertieft sie sich in die Lektüre.
Achja, der Weihnachtsmarkt war toll. Der Ausflug eine willkommene Abwechslung zu den Bauarbeiten gewesen. Schade, daß es derartiges so selten gibt. Sie erinnert sich wehmütig an den ein oder anderen speziellen Markttag, welchen sie früher hier erlebt hatte. Hoffentlich gibt es so etwas noch, denkt sie sich und setzt das Lesen fort.
Wie? Was? Ein Geheimbund der nicht geheim ist? Oder wie war das? Der Artikel wird mehrfach gelesen, da er aber auch danach nicht viel mehr Sinn zu ergeben scheint, schreitet sie im Blatt fort.
Das Interview überspringt sie vorerst, das wird sie zu Hause in Ruhe lesen.. bei einem richtigen Tee - sonst mußte sie den hier noch glatt austrinken.
Als sie den Jahresrückblicksartikel fertig hat, wirkt sie ein wenig enttäuscht. Schade, sie hatte irgendwie gehofft mehr über all die Dinge zu erfahren, die geschehen waren, seit sie weg ist. Aber da mußte sie wohl selbst sehen, ob sich nicht ein paar ältere Zeitungsausgaben finden ließen
Leute ohne Gesicht? Klingt merkwürdig. Hat es da irgendeinen schrecklichen magischen Unfall gegeben? "Achsoo, ist das gemeint." Hmm. Der Name des Zwerges sagt ihr zwar gerade nichts, aber so lange ist sie ja auch nicht wieder da um sich an alles zu erinnern. Sie hatte schon die Hälfte der Leute, die sie eigentliche kennen sollte, nicht erkannt.
Als sie gerade wieder nach dem Becher greifen will, überlegt sie es sich schnell anders. Da geht sie jetzt lieber nach Hause und liest dort alles fertig, an dem Rätsel will sie sich ja auch noch versuchen, aber bei einer richtigen Tasse Tee, diese hier hilft einem sicher kaum beim Denken. Und so packt sie flink alles zusammen, läßt die Zeche am Tisch zurück und macht sich auf den Weg nach Romar.
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08.01.2009, 16:11
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#7 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 25. October 2007
Ort: Lüdinghausen NRW
Beiträge: 86
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Interessantes gab es weniger.. war ihm das alte Lied doch schon bekannt. Klatsch und bereits klares wird erneut aufgezwirbelt.. Nunja.. Und schon wirft er die.. Moment..Das Mädchen von Seite 3.. Kurz muss er schmunzeln und die Zeitschrift landet nicht wie gewohnt auf dem Boden.. sondern findet den Weg in seine Tasche...
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They don't know you Like I know you They don't know you at all
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09.01.2009, 15:38
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#8 (Permalink)
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Gast
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Selber hat Maru jetzt auch nicht damit gerechnet und schaut dem entsprechend überrascht, als sie, angelehnt an eine Häuserwand, die neuste Ausgabe am durchblättern ist. Schließlich wollte man wissen, was einen zu erwarten hatte.
"Wie zum..?", entfährt es ihr, sich abrupt aus der gelassenen Position lösend, den Blick in einem Anfall paranoider Verfolgungsangst über den Platz wandern lassend. "Wie kommt das da rein? Beobachtet mich jemand?"
Und das, obwohl die kleine Frau nie dazu gekommen war eines der Rätsel vor Absendeschluss fertigzustellen und abzuschicken. Hat man einen heimlichen Gönner? Einen Verehrer oder eine Verehrerin? Es ist schon mehr als verwunderlich, dass jemand anderes als Finola wohl ihr gegenüber Sympathien zu hegen scheint.
"Ich werde mich später eingehender damit beschäftigen müssen.", realisiert sie dann, da rumstehen und grübeln auch keine Fragen beantworten und Antworten bringen wird.
Darum wird die Grüne mit geschwinden, flüssigen Handbewegungen einmal gefaltet und findet dann ihren vorübergehenden Platz auf Marus Rücken, zwischen Hose und Hinterteil eingeklemmt. Man zieht weiter.
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