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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 01.02.2009, 19:04   #1 (Permalink)
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Jacepdaei, 16 Fueshner im Jahre 1746.


Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)


Jungfrauen aufgepasst!
Lautstark wird die Türe der Kneipe zugeschlagen und Cedriks Stimme hört man wohl noch in der Innenstadt. Doch das scheint die drei jungen, gut aussehenden Kerle nicht weiter zu stören. Im Gegenteil, belustigt scheinen sie zu sein und so meint man das sie mit ihrem schallenden Lachen dem Wirt ein Schnippchen schlagen wollen, was wohl auch gelingt. Entweder ist Cedrik ein Bierkrug entglitten oder ein solcher machte Bekanntschaft mit der Türe. Nun die jungen Herren scheint das nicht weiter zu stören. Nachdem sie den Marktplatz der Hauptstadt erreicht haben wird sich auf eine fast schon formelle Art verabschiedet. Sonderbar,wirkt es doch wie eingeübt. Eine neue Gilde… oder vielleicht eine Loge… sicherlich letzteres, aber wohin soll das führen? Charmante Männer… Da bleibt der Damenwelt nur viel Glück zu wünschen und abzuwarten, was die Zeit bringen mag.


Hat Ramius die Toten satt?
Jeder kennt den Garten, der den romantisch veranlagten Wesen der Wyrmlande Zuflucht gewährt, ihnen ein ruhiges Plätzchen zum Ausleben ihrer Leidenschaften bietet und viele nützen besonders in der Winterzeit diese Umstände, um sich in der herrlichen Schneelandschaft von dem seelischen Stress zu erholen. Doch vor wenigen Tagen mischte sich auch ein anderes Geschöpf unter dieses eigene Volk, eines, welchem man jene besinnliche Ader nicht zugetraut hätte. Ramius, den Totengott höchst persönlich, soll es anscheinend an den besagten Ort verschlagen haben und da stellt sich natürlich die Frage, was er dort wollte und vor allem, warum er immer häufiger in der Welt der Lebenden gesehen wird. Richtig, die Leute munkeln viel darüber und wenn es nicht von den verschiedensten Seiten käme, wäre es ohne Frage ziemlich unglaubwürdig. Er habe eine heimliche Angebetete, in deren Seele er sich in der Unterwelt verliebte, heißt es hier. Er sei auf der Suche nach einem getreuen Gehilfen, da ihm die Arbeit mit den Geistern langsam über den Kopf wächst, tuschelt man dort. Tatsache ist jedenfalls, dass man den Mächtigen nun sehr oft unter den Sterblichen entdeckt und er sich ebenso als der Totengott zu erkennen gibt. Aber was es wohl mit dem Gerücht eines okkulten Verehrungsclans zum Lob von Ramius auf sich hat? Eine weitere Vermutung kursiert durch das Land diese wirkt auch sehr viel handfester als der andere Tratsch. Vielleicht will er lediglich Anhänger für seinen kuriosen Verband gewinnen, dessen Absichten noch völlig unklar sind? Wer weiß schon, welche Gedanken er diesbezüglich hegt, womöglich gelingt es ja einmal jemanden, ihn dahingehend zu fragen…?


Guddi’s Köstlichkeiten in Gefahr?
Einmal schon kursierte ein Gerücht über einen vermeintlichen Verehrer Guddis, eine verflossene Liebe, die unbedingt das Herz der Bäckerin zurückgewinnen wollte, doch nach dieser Schlagzeile in der Grünen war es eigentlich recht ruhig um die gute Dame. Offensichtlich hatte es sich bloß und irgendeinen dahergelaufenen Spinner gehandelt, dessen Einbildung ihn für kurze Zeit in dem Glauben ließ, er hege Gefühle für sie. Aber wie ein Ereignis aus vergangenen Tagen zeigt, stimmt diese Annahme nicht, denn der Mann, augenscheinlich ein Kutscher, tauchte erneut vor dem Gebäude Guddis auf und veranstaltete großen Lärm unter ihrem Fenster. Erst, als sie darin auftauchte, beruhigte sich der Besagte wieder und flehte darum, eingelassen zu werden. Aus irgendeinem Grund blieb die Frau unbarmherzig und erst die hiesigen Stadtwachen konnten den tobenden Kutscher nach den verzweifelten Hilfeschreien der Bäckerin halbwegs zur Vernunft bringen. Viele Bürger fühlten sich durch den Krach gestört und wurden Zeugen der lautstarken Auseinandersetzung. Es heißt, der Mann sei betrunken und nicht Herr über seine Sinne gewesen, weswegen er Tante Guddi beinahe um den Verstand brachte und die Qualität ihrer Köstlichkeiten sich aufgrund ihrer folgenden Schlaflosigkeit kurzzeitig verschlechterte. Die Arme tut mir wirklich Leid und vor allem weiß ich nicht, wie ich ohne ihre himmlischen Süßwaren zukünftig leben soll, wenn dies öfter geschieht…


Die Kälte der Wyrmlande
Der Winter währt nun schon lange in den Wyrmlanden. Und scheinbar nehmen sich die Temperaturen, die das Wasser gefrieren lassen, dieses Jahr länger Zeit um den Frühling endlich wieder ins Land zu lassen.

Und trotz der Heiznische in meiner Baracke muss ich mich in Felle und Decken wickeln, will ich den nächsten Tag noch erleben. Nein es liegt sicherlich nicht daran, dass ich zu wenig Met schlürfe – es liegt einfach an der Tatsache, dass ich kaum noch Holz zur Verfügung habe, um zu heizen. Weigern sich die Elfe einen kleinen Bestand ihrer großen Bäume zu opfern und muss deswegen das Land frieren? Oder sind es etwa die Zwerge, die einfach kein Brennholz brauchen und deshalb auch nicht mit ihren scharfen Äxten dafür Sorge tragen, dass genug Holz vor der Hütte liegt? Natürlich könnte es auch die Geburtenwelle des Bauernvolkes sein, die einfach die Nachfrage nach der Energiequelle in die Höhe getrieben hat. Die steigenden Preise der Trolle für Transportkosten wären natürlich auch eine einfache Erklärung. Haben am Ende gar die Götter ihre Hand im Spiel, um den Kampf der kostbaren Ressourcen? Fest steht, ich friere und niemanden scheint es zu scheren. Ich bin Kämpfer und kein Arbeiter. Ich zahle für die Ware, die ich mir kaufe. Doch wenn keine Ware mehr vorhanden ist, kann ich auch nichts bezahlen! Wer auch immer schuld ist für meinen erbärmlichen Zustand, so verlange ich Genugtuung! Ein schönes warmes Feuer in meiner Heiznische oder zumindest ein wenig Drachenschnaps für die innere Wärme. Jeder hat Verantwortung zu tragen und nur, weil sich gewisse Rassen dieser Verantwortung verweigern, muss ich leiden. Wie gesagt, ich verlange Genugtuung und kommt gefälligst eurer Arbeit nach! Ich verschone meine Opfer auch nicht, wenn mir einmal nicht nach Arbeit zu Mute ist!

Ein frierendes Dämönchen


Die „stärkste“ Magierin der Wyrmlande


Eigentlich müsste ihr Name bekannt sein und sie hätte schon viel früher auf der Titelseite der Grünen erscheinen sollen, doch kommt all das erst jetzt zustande.
Sorceress Tera, die von sich selbst behauptet, die Beste auf ihrem Gebiet zu sein, hat es der Grünen gestattet, ihr einige Fragen zu stellen.
Was sie dabei alles mitzuteilen hat? Nun, das kann nur der neugierige Leser herausfinden.


Interview mit Sorceress Tera


Tera tritt näher zu Sakral heran, somit also gen jenes Ecks und nickt ihr zu. "Ich hoffe ich bin hier richtig – sieht ja aber ganz danach aus." Ein erfreutes Grinsen ziert das Gesicht der Sorceress und sie nickt der Frau vor ihr zu.
Sakral erhebt sich lächelnd und reicht der Anderen die Hand. "Willkommen, Tera. Natürlich seid ihr hier richtig, es sei denn, jemand hat euch gezwungen, dieses Interview zu führen." Ein Zwinkern folgt.
Tera lässt kurz neugierig den Blick schweifen, ehe sie die Hand des Gegenübers schüttelt. "Ich glaube, dann wäre ich nicht hier", wird in lachendem Tonfall erwidert. Die linke Hand wandert gar etwas verlegen an den Hinterkopf. "Freut mich, Sakral."
Sakral nickt lediglich und nimmt dann Platz, Tera kurz musternd. "Gehe ich recht in der Annahme, dass ihr eine Magierin seid?", fragt sie mit einem Blick auf die Kleidung der Frau. "Und wenn ja, von welcher Art dann?"
Tera lässt sich ebenfalls nieder, ein Bein über das andere geschlagen. "Genau das bin ich, die schönste und mächtigste Magierin der äußeren Welt!", entgegnet sie und verschränkt dabei gar großspurig die Arme vor der Brust. "Ich bin auf Schwarz- und Elementarmagie spezialisiert, wobei ich jedoch das Feuer vorziehe." Am Zeigefinger der Rechten lässt man passend dazu eine kleine Flamme erscheinen, kurz nur und nicht größer als die einer Kerze.
Sakral unterdrückt ein leises Lachen. "Das hört sich interessant an, aber warum glaubt ihr, die mächtigste eurer Art auf der Welt zu sein?"
Tera kräuselt leicht die Lippen, als sie das Lachen vernimmt. "Na weil es keine Magierin gibt, die mit mir mithalten kann, wenn es um jene Dinge geht!"
Sakral hebt lediglich die Schultern an. "Interessant, wie gut, dass ich ebenfalls Magierin bin... aber gut." Hier ging es nicht um sie. "Aber wenn ihr so großartig in der Magie seid, dann nutzt ihr sie mit Sicherheit für mehr Dinge als einfache Schauspiele, oder?"
Tera hebt interessiert die Augenbrauen. "Was, wirklich?" hakt sie nach, ehe auf den nächsten Satz folgt: "Klar, ich arbeite als Magierin gegen Gold, wenn jemand mit einer Person Probleme hat, die er nicht allein beseitigen kann. Oder ich zaubere für Kunden, wenn zum Beispiel jemand einen gewissen Schutzbann braucht für sein Haus. Außerdem mische ich gern Diebe auf, die haben's aber auch verdient!"
Sakral lächelt leicht. "Jemanden wie euch könnte man sicherlich in der Stadtwache gebrauchen. Oder seht ihr euch vielmehr als Alleingängerin?"
Tera schüttelt kurz den Kopf. "Ich arbeite lieber allein, wobei ich jedoch einmal eine Partnerin hatte, das ist aber schon länger her."
Sakral nickt wieder. "Was ist aus eurer Partnerin geworden?"
Tera kaut sachte auf der Unterlippe, als müsse sie selbst überlegen bevor die junge Frau meint: "Sagen wir, sie hat sich damals aus diesem Geschäft zurückgezogen. Aber es gab sowieso immer nur Streit um's Aufteilen des Goldes. Sie hat sich immer den volleren Beutel genommen! Zumindest kam es mir so vor..."
Sakral vermerkt sich dies auf ihrem Pergament. "Nun, darf ich fragen, woher ihr kommt? Seid ihr aus dem Wyrmland?"
Tera: "Nein, ich stamme aus einem Land, das nennt sich Tyril, ist ziemlich heiß dort und sandig, man könnte es mit euerer Echsenstadt hier vergleichen...wie hieß sie gleich noch? Zachazzas oder so. Wenigstens ein Ort im Wyrm, an welchem der Grüne geehrt wird." Man wird diese ganzen Drachentöter nie verstehen. Oder verstehen wollen.
Sakral hebt die Augenbrauen. "Der Grüne wird in der Stadt der Echsen verehrt?" Sie sollte der Stadt vielleicht öfters einen Besuch abstatten. "Eigentlich hört man öfters, dass der Drache eine Bestie sein soll."
Tera: "Also ich hab' zumindest sowas in der Art gehört", meint die Sorceress zunächst auf den ersten Satz. "In meinem Land verehrt man Drachen jedenfalls. Dort sind sie auch keine Bestien! Ich habe hier ebenfalls schon ein paar freundliche Drachen kennen gelernt, einer davon nennt sich Ryu."
Sakral nickt verstehend, Ryu war auch ihr ein Begriff. "Besitzt ihr selbst einen solchen Drachen als Begleiter? Als mächtigste Magierin sollte das doch kein Problem sein..."
Tera lacht abermals leicht auf. "Noch nicht! Aber ich kann einen herbei rufen, besser gesagt beschwören, allerdings dauert jenes Ritual natürlich seine Zeit."
Sakral schweigt einen Moment lang, dann besinnt sie sich auf ihre Notizen. "Und neben euren Ritualen führt ihr auch ein Geschäft, nicht wahr? Mir sind Gerüchte darüber zu Ohren gekommen."
Tera antwortet: "Ja, das ist die Anlaufstelle für die Dinge, die ich vorhin aufgezählt habe. Jeder der in Sachen Magie Hilfe braucht, kann zu mir kommen, er muss lediglich gut bezahlen können." Dabei wird mit der Hand eine dazu passende Geste vollführt.
Sakral beugt sich etwas vor. "Und wo genau findet sich dieser Laden? Ihr könntet vielleicht mehr Kundschaft erlangen, wenn es in der Grünen steht."
Tera reibt sich leicht am Kinn und grinst dabei verschlagen. "Er liegt nahe der großen Lichtung im Wald, von außen dürfte es lediglich wie eine verfallene Ruine wirken."
Sakral: "Nun, habt ihr diesen Ort in eine Ruine verwandelt, oder war es bereits vorher so? Man hört so einiges über euch... und die Orte, die ihr aufgesucht habt."
Tera hebt die Augenbrauen wiederholt und zieht die Mundwinkel für ein nicht wirklich überzeugendes Lächeln an. "Äh..." Auf Ersteres gibt es somit nicht wirklich ein Kommentar. "Ja, also...ich reise viel, somit besuche ich logischerweise viele Orte", versucht sie sich wohl heraus zu reden, wobei eine Mimik aufgesetzt wird die scheint, als wüsste Tera von nichts. „Aber meistens sind die anderen Schuld wenn dann dort der ein oder andere Baum fehlt!“
Sakral tippt mit dem Kohlestift auf ihr Pergament. "So? Bäume fehlen? Ich hörte von weit größeren Dingen und glaubt mir, die verschwinden nicht einfach so.“
Tera erwidert: "Natürlich verschwinden die nicht einfach so!..." Das wäre ja auch Zauberei, nicht? "Manchmal...muss man für eine große Tat eben auch große Opfer bringen!"
Sakral schüttelt den Kopf nun lachend und faltet ihr Papier zusammen. "Ich sollte euch danken, dass ihr mir gegenüber so offen gewesen seid. Oder wollt ihr noch etwas hinzufügen? Gegner für magische Kämpfe suchen zum Beispiel?" Sie zwinkert.
Tera winkt sacht ab. "Nichts zu danken!", wird gemeint. Etwas hinzufügen? "Darf ich wen grüßen?" Ein fast kindlicher, naiver Blick folgt. "Ich möchte gern die Frostbeule, das Schneehaar, Sheoth, Cloud und Schagrat grüßen! Gegner brauch' ich nicht grüßen äh suchen, es gibt keine für mich!"
Sakral lacht nun endgültig und wischt sich eine Träne aus den Augenwinkeln. "Dann vielen Dank, werte Tera. Und mögt ihr auch weiterhin so viel Erfolg haben."
Tera legt den Kopf leicht schief und schaut verdutzt, grinst dann jedoch schlussendlich wieder beschwingt. "Danke, ihr ebenfalls! Wir seh'n uns!"


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Des Königs Narr - der Narren König


Wie uns zugetragen wurde, befindet sich des alten Königs, Ramius sei seiner Seele gnädig, Narr, inzwischen selbst in die Jahre gekommen und schon seit Ewigkeiten zurückgezogen lebend, zur Zeit auf der Suche nach einem Nachfolger und hat dafür seine Erimitage aufgegeben. Natürlich haben wir uns sofort aufgemacht, diese alte Institution aufzuspüren, um Näheres darüber zu erfahren. Denn wie jedermann hier weiß, hat das Wyrmland keinen König mehr und die Verwaltung obliegt nun dem niederen Adel, unserem Herzog. Eben in jener Burg wurden wir denn auch des alten Mannes fündig, bei einem nicht minder alten Getränk in der Schänke. Wir stellten ihm die sich uns aufdrängenden Fragen: Wozu einen neuen Narren suchen, wo es doch keinen Königshof mehr gibt, an dem er seiner Bestimmung nachkommen könnte? Oder hat der Herr Herzog sich dieses Privileg einfach zu eigen gemacht? Er meinte nur: Einst gab mir der König diesen Stab mit folgenden Worten: Du bist für mich der Größte! Ich bin so begeistert von dir, dass ich dir diesen wertvollen Stab schenken möchte. Und ich befehle dir: Wenn du einmal einen noch größerer Narren triffst, dann reich' diesen Stab weiter. Dann lag der König im Sterben und ich besuchte ihn. Er erklärte mir, daß er bald auf eine Reise ohne Wiederkehr ginge und so fragte ich ihn, ob er denn große Vorbereitungen getroffen hatte. Er aber sagte nur: Leider nein! Ja, wusstest du denn nicht, dass du eine solche Reise antreten musst?, fragte ich. Doch, ich habe es immer gewusst!, kam als Antwort. Da wollte ich ihm den Stab zurückgeben, denn er war ein noch größerer Narr als ich, doch da war er auch schon tot. Nun starb er ohne Erben, das Land zerfiel in kleine Herzogtümer und kaum etwas von seiner Pracht blieb übrig. Sagt mir: Solle ich nun ebenso töricht sein wie er und alles dem Schicksal anheim fallen lassen? Ein Narr muß nicht nur wissen, wann er wahr und wann er unwahr spricht, auch, wann er wahrlich närrisch und wann nicht sein kann. Ich werde nicht sterben und nur eine Erinnerung zurücklassen, die schon mehr als nur verblasset ist. Ich werde meinen Narrenstab weiterreichen, auch wenn zum Narren grad der Hofe fehlt. Denn niemand weiß die Zukunft klar zu deuten, auch nicht die der Muttererde Wyrmlands. So wußte ich auch nicht, daß ihr mich aufsuchet und mir, einem alten und gebrechlichen Mann, nun einen Weg erspart. Damit schob er eine Anzeige über den Tisch, die uns staunen ließ: Wyrmland sucht den Supernarr!, prangte in großen Lettern auf dem Blatt. Er grinste uns an und beschloß das Gespräch mit folgenden Worten: Zeitlosigkeit tut not, doch gehe mit, sonst bist du tot! So ließen wir uns es natürlich nicht nehmen, seinem Wunsch nachzukommen: Lesen sie die Ankündigung im Anzeigenteil!



Stille Klagen von Wyrmlands beliebtester Bäckerin
von der Unbekannten


Gerüchte… Einerseits können sie sehr unterhaltsam sein, die Neugier wecken, auf beiden Seiten ein Schmunzeln abringen, doch andererseits sind sie auch in der Lage, mit ihrer Boshaftigkeit den Betroffenen zu verletzen und je nach Grad der Persönlichkeit, dies tiefer oder nur oberflächlicher zu tun. Gerüchte existierten schon weit vor der Entstehung des Wyrmlandes, denn sie können überall da auftreten auf, sobald Wesen miteinander kommunizieren. Oft wird die Hülle des Gerüchts missbraucht für eine schadende Lästerei, die nichts Anderes bezwecken soll, als den versteckten Neid zum Ausdruck zu bringen. Aber es gibt auch völlig wertfreien und interessanten Klatsch und Tratsch, der schlussendlich sogar Unglaubliches ins Tageslicht rückt, wie auch hier.

Wer kennt sie nicht, die immer fleißige Guddi, die bisher eher unscheinbar die Bewohner der Lande mit Köstlichkeiten versorgt und still lebend ihr Dasein fristet in der Rolle der arbeitenden Bäckerin, deren Ofenduft an ihr hängt wie ein ständiger Begleiter. Aber vor einigen Tagen fragte ich mich, ob der Schein nicht trügt und die zufrieden wirkende Frau sich im Grunde doch nicht so fühlt, wie sie es mit ihrem gelassenen Verhalten der Masse vermitteln will.

Ich machte mich gleich auf den Weg und wollte der Sache weiter auf die Spur gehen, doch die Unterhaltung verlief nicht so, wie ich es mir vorstellte. Natürlich begegnete mir die Dame zu Beginn wie immer offen und freundlich, wie man es eben von einer geübten Geschäftsfrau erwartet, aber sobald ich mit meiner Befragung begann, verschloss sie sich abrupt und mir schien, als hätte ich einen Nerv getroffen, als ich sie auf das Ereignis anredete. Teils war es ihr sichtlich unangenehm, teils schämte sie sich dafür und bangte um ihren Ruf. Stimmt es also, was die Leute munkeln? Dieser Kutscher, ist er tatsächlich eine verflossene Liebe der Bäckerin, den sie aufgrund seiner Vorliebe zu Ale verließ? Indirekt bestätigte mir Guddi beides, doch auch etwas Anderes, etwas Erschreckendes fügte sie noch hinzu. Sie hätte keine Zeit, sagte sie, für die Liebe, denn die Arbeit beansprucht ihren ganzen Tag. Und außerdem sei sie alt und hätte keine Kinder, die ihr florierendes Geschäft übernehmen könnte, wenn ihr Ende gekommen sei.
Solche Worte aus dem Mund der hochgeschätzten Bäckerin des Landes! Ist es tatsächlich schon so weit, dass sie sich eine Nachfolgerin wünscht, weil sie das schleichende Aus bereits in den Knochen spürt? Oder treiben sie lediglich die Frustration und der Kummer über die Männerwelt zu solchen Aussagen?

Ich kann nur den Kopf schütteln, ehrlich. Das Inventar der Hauptstadt, dem man täglich mit so viel Selbstverständlichkeit begegnet, denkt plötzlich ans Aufhören. Wie konnte das nur passieren? Guddi sollte wirklich wieder einmal gezeigt werden, wie sehr wir sie doch brauchen und das nicht wegen ihres Könnens. Womöglich fehlen ihr positive Rückmeldungen und vor allem die Wertschätzung, die sie auch verdient, denn woher soll sie wissen, wie wertvoll sie als Person noch ist, wenn das, was wir nehmen eigentlich hauptsächlich ihre Erfahrung und Übung hervorbringen?

An Guddi’s Tag der offenen Tür, am Deimsdaei, Estoran 25, wäre doch der optimale Zeitpunkt für derlei Bekundungen, denn dies ist sowieso ein Tag, den viele Wyrmländer für ihre Liebes- und Zuneigungsgeständnisse nutzen. Die Bäckerin würde sich bestimmt außerordentlich freuen, hätte sie dort besonders zahlreichen Besuch und wer weiß, mit welchen exklusiven Köstlichkeiten sie ausschließlich in diesen Stunden gedenkt zu verwöhnen?


Warum immer zu Saucys?


Wer kennt das nicht? Nach einigen Stunden im Wyrmforst kommt man erschöpft nach Romar und möchte nur noch schnell etwas essen, bevor es weiter geht in die Gildenhallen, eine andere Stadt oder einfach nur ins Bett.
Und kaum hat man den ersten Bissen herunterbekommen, wird einem schlecht und man hat die x-te Lebensmittelvergiftung dank der hygienischen Zustände bei Saucys.
Das muss aber nicht sein.
Auch heute zeige ich euch, wie man sich etwas Leckeres schnell selbst kochen kann.

Heute: Lombardische Suppe

Ihr braucht:
500 g Karotten
50 g Butter
50 g Käse (geriebener Emmentaler)
3 Eigelbe
½ Liter Gemüsebrühe
½ Liter Traubensaft (weiß)

Ausserdem noch folgene Kräuter/Gewürze:
1 Zweig Thymian
1 Nelke
Salz, Pfeffer
Zimt
Muskat
(Safran)


Die geputzten und in Scheiben geschnittenen Karotten in der Butter andünsten.
Die Brühe hinzugeben und 15 Minuten bei geringer Temperatur kochen.
Den Thymian und die Nelke zugeben, nach Geschmack salzen und pfeffern.
Wenn die Karotten gar sind, die restlichen Gewürze, den Käse und den Traubensaft unterziehen.
Das Ganze kurz ziehen lassen und zum Schluss die Suppe mit den verquirlten Eigelben legieren.
Suppe nochmals kurz aufwallen lassen, dabei nicht mehr kochen (sonst gerinnt das Eigelb).
Die Nelke herausfischen und die Suppe mit einem Brot servieren.

Euer Katzenelf und Geheimrat,
Andarion


Wyrmland gibt acht! Brunnenvergifter unterwegs!
"Der geheime Aufdecker"


Nur einem äußerst aufmerksamen Bürger ist es zu verdanken, dass nicht inzwischen die halbe Bevölkerung von Romar einer Vergiftung zum Opfer gefallen ist. Jemand hatte drei Exemplare der Spezies Poecilia Venenatus Colossiaeus, im Volksmund beinah' harmlos klingend stachelige Riesenguppys genannt, im dörflichen Hauptbrunnen am Romarer Platz ausgesetzt. Die Tiere sind für ihre hochgiftigen Stacheln bekannt, welche sie bei Gefahr abschießen, diejenigen die dabei ihr Ziel verfehlen, geben das reichliche Gift ins Wasser ab und machen diese zur Todesbrühe. Bei Nahrungsmangel, wie sie in einem winterlichen Brunnen natürlich herrscht, gehen sie zum Kannibalismus über, der in schlimmen Kämpfen endet und unweigerlich zum Schlimmsten führt. Doch beherzt nahm AnonKristallauge, so der Name unseres Helden, die Sache selbst in die Hand und angelte gemeinsam mit NoraNir, einer stattlichen Zwergendame, die Biester am Ghulsdaei , 2 Cresnet 1746 einfach aus dem Brunnen, um die anschließend auf dem Dorfplatz zu enthaupten und die gesamten Überreste zu verbrennen. Woher er von der Übeltat wusste, ist nicht bekannt, noch schien er sich auf die Suche nach diesen machen zu wollen. Aber seien wir ehrlich, dies ist ja auch ganz und gar nicht seine Aufgabe. Wir können froh sein solche Helden unter uns zu haben, denn die Politik scheint dieser Anschlag auf das gesamte Bürgertum eines Ortes überhaupt nicht zu interessieren. Oder haben sie schon Wachen gesehen, die von Haus zu Haus rennen, um des oder der Missetäter habhaft zu werden? Wurde eine Belohnung ausgesetzt, die Kopfgeldjäger losgeschickt? Nein, nichts dergleichen ist passiert. Geht es nach dem Herzog, dürften nun alle in ihren Häusern eines elenden Todes sterben und diese Kriminellen der schlimmsten Sorte dürfen weiter frei herumlaufen. Womöglich, um noch weitere Städte heimzusuchen. Einen Brunnen zu vergiften ist kein Kavaliersdelikt, darauf steht die Todesstrafe. Doch was machen die Verantwortlichen? Nichts, besser gesagt lungern sie turtelnd bei ihren Mätressen herum. Haben sie wirklich nichts Anderes zu tun, Herr Herzog?


Die Götter dieser Welt


Papier 1 :

Fernab jeglicher Straße flüstern mir die Winde vom lieblichen Gefühl einer warmen Umarmung. Ich glaube, das wäre mein letzter Wunsch, wenn in diesen Minuten meine Seele durch den Magen schlüpft, ehe sie unter dem letzten Aufbäumen meines Körpers dieser Welt entflieht. Doch zuvor möchte ich noch die Momente in diesem Loch genießen und von einer Umarmung meiner Peiniger träumen, die mir seit den Tagen meiner Verbannung verwehrt blieben. Eigentlich sollte ich sie hassen. Zuerst nahmen sie mir meine Familie, dann mein Glück und am Ende mein Leben.
Ich sollte sie hassen! Hassen! Hassen! Hassen! ... aber das tue ich nicht.
Ich scheine sozusagen einen Narren an ihnen gefressen zu haben.
Ich liebe ihre Art ihres Lebens, wie die kleinen Kinder heranwachsen und mir ihren großen Kulleraugen die Welt erkunden. Ich liebe ihre Verletzlichkeit, die ihnen bewusst macht, was für ein Wert das Leben hat und ich liebe ihre tollpatschige Art ihre Welt nach ihren Gefühlen zu regieren. Ich verzeihe ihnen, ich verzeihe mir. Ich wäre gern genauso, wie sie. Ich wäre gern ein Mensch, aber ich bin ein Dämon. Ich verzeihe mir, ich weiß, dass ich nichts dafür kann. Trotzdem tut es weh. So unheimlich weh.
Soo ... uuuunh…eimlich…. weh...

An dieser Stelle bricht der Satz ab.
Irgendwas wurde daraufhin in Eile hingeschrieben, wodurch die Schrift fast unverkennbar wird.

Das Licht, es umhüllt mich. Die Götter, sie kommen mich holen!

...wo mag der Dämon hingebracht worden sein?


Papier 2 :

Taube Xx.LL.Aa
Versender : Caminos
Adressat: Xxy
Belang: Dämon

Guten Morgen, du Schlafnase ! Ein Täublein fliegt geschwind durch das Fenster zu dir und überbringt dir mystisch, magische Botschaften eines unglaublichen, ungeklärten Falls. Das musst du dir durchlesen!
Wir, von der Sekte der Bettler haben einen von uns in irgendeiner Gasse tot aufgefunden. Natürlich machten sich sofort ein paar Leute an die Arbeit, um die Leiche zu entfernen, da in diesen Tagen ein
Rattenrennen stattfindet. Ich persönlich tippe da auf Ruppert.
Er hat ein gutes Fell und außerdem weiß ich aus sicheren Quellen, dass sein Herrchen ein Giftmischer ist. Aber nicht irgendein Giftmischer, sondern der Giftmischer ! Dem wird schon irgendetwas einfallen. (Ich hoffe aber, dass er nicht die gegnerischen Ratten vergiftet. Es wäre schade um die Brut)
Doch zurück zum Thema.
Fakt ist:
Sie haben es nicht geschafft! Die Leiche, mein ich. Sie haben es nicht geschafft sie zu entfernen. Sie leuchtet ganz grell und es brennt, wenn man sie anfasst. Komisch, oder? Jedenfalls rannte
ein Kleriker zu uns in die Gasse hinunter, während er wild mit den Armen herumfuchtelte. " Das ist die Kraft des Herren, des Herren sag ich euch! "
Sofort brach Gemurmel aus. Es fielen Sätze, wie
" - Der ist zu Ramius gefahren, wie jeder hier.
- die spinnen, die Kleriker
- und überhaupt, wer zum Teufel ist der Herr ? "
Aber da war noch so ein Stück Papier. Der Bettler schien was drauf geschrieben zu haben.
Also fassen wir die Fakten zusammen:
- leuchtende, unberührbare Leiche sorgt für Aufruhr
- ein Kleriker läuft Amok
- mysteriöses Stück Papier
Soviel davon. Nächstes Mal schreib ich dir, wie es ausgegangen ist.

Gruß, der Elfenjunge


Papier 3 :

Taube Xx+1 .LL.Aa
Versender : Caminos
Adressat: Xxy
Belang: Dämon

Zwischenmeldung :

Ich melde mich mal kurz bei dir, Schlafi! Ich sende diese 3 Papiere zur Grünen, weil ich fachmännische Hilfe zur Verfügung bekommen will. Es sollen da solche Dinger geben, die im Parallelleben verkehren. Man sagt, dass sie selbst Geschichten schreiben können und somit den Lauf der Dinge verändern.
Sie soll mir bei folgenden Fragen helfen:

Wohin wurde der Bettler geschickt? (Ich setzte auf den unbekannten Mann im Himmel oder auf Ramius)

Weshalb wurde er dahin geschickt?

Und vor allem ;

Was passierte eigentlich an diesem Tag mit dem Kleriker? Mir ist eine Vase auf den Kopf gefallen, weshalb ich mich kaum an die Geschehnisse erinnere.

Gruß, der Elfenjunge


Abhandlung über die Rassen - Teil 4
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender



Der Troll: Humanoid oder animalisch?


Mit Sicherheit eine der ältesten und urigsten Rassen in den Landen. Dies beweist der erst kürzlich entdeckte Ritualplatz in deren Heimatstadt. Auch wenn zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Studie noch keine genauen Daten über dessen Alter vorhanden waren, so lässt sich daraus jedoch schließen, dass es sich eine wahrlich alte Kultur handelt und somit eine rein animalische Abstammung, auch wenn die Sprachfähigkeit dies auf den ersten Blick vermuten lässt, unwahrscheinlich, ja auszuschließen ist. Vermutlich ist eben diese minimale Sprachbefähigung der Grund, warum diese Rasse es nicht geschafft hat, sich in dieser langen Zeitperiode dennoch so weit zu entwickeln, dass die Zuordnung leichter fallen würde. Ohne die Fähigkeit, Wissen weiter zu geben, muss jede Generation aufs Neue die gesamte Evolution der Rasse durchleben und braucht dafür schlicht zu lange, soll heißen ein Leben lang, um dann auch noch weitere Schritte vorwärts gehen zu können, um einen Entwicklungsbeitrag leisten zu können. Dass sich dadurch nicht einmal nennenswerte Errungenschaften in den niederen Intelligenzleistungen, wie Körperpflege oder Ernährungsform, geschweige denn in den höheren, wie sozialverträgliches Verhalten oder gar Konfliktlösung erringen ließen, liegt auf der Hand. So ist es weiter nicht verwunderlich, dass sich zum Beispiel einfach auf die Beute draufsetzen und zu leicht kaubarer Masse zerquetschen, als Ess- respektive Kochkultur gilt, oder sich im Schlamm suhlen als Hygieneleistung und eine öffentliche Schlammprügelei (vermutet wird, dass hierbei auf Bekleidung jeglicher Art verzichtet wurde) die Form der Rechtssprechung darstellt. Soziale Grausamkeiten wie Briefe an Tauben und Tauben wiederum an Steine zu binden, um diese dann zum gewünschten Zielort zu werfen, kann man hiermit nicht als solche werten. Woher soll der einfache Troll denn wissen, dass Tauben selbständig fliegen können? Die daraus resultierende Folgerung, dass ihre Methode dem Tier mitunter Schaden zufügen könnte, liegt da selbstverständlich gänzlich außer Reichweite. Eine zusätzliche Hemmschwelle liegt in der grobmotorisch angelegten Anatomie. Allein die Größe und Stärke eines Troll hindert ihn oft daran, mit anderen Rassen Kontakt aufzunehmen. Die Lernmöglichkeiten werden hier schlicht von den Vorurteilen der anderen massiv beschränkt. Verurteilen Sie also keinen Troll für seine offensichtliche Beschränktheit, sein schlampiges Auftreten in der Öffentlichkeit oder seine grobmotorige Tollpatschigkeit, überwinden Sie vielmehr die eigene Angst vor dem Fremden. Werfen Sie Ihre Vorurteile über Bord, treten Sie ihm offen entgegen und vor allem LEHREN Sie sie sprechen. Damit wir alle ein Leben ohne Geruchsbelästigung leben können.


Lesen Sie in der nächsten Ausgabe: Die Echse.


Aus Freundschaft wurde Liebe…
von der Unbekannten


Ja, man hört es oft. Es ist ein immer wieder auftauchendes Phänomen, das häufiger vorkommt, als man vielleicht denkt. Eine Erscheinung, die sich besonders bei den Wesen zeigt, die ständig sehr viel Zeit miteinander verbrachten und deren Sympathie sich zu weit mehr entwickelte, als sie vorerst annahmen. Für den Einen kann dieser Lauf der Beziehung ein Segen sein, der Schönes schöner macht und Inniges inniger. Für den Anderen jedoch kann es auch genauso zum Fluch werden, zu einer zusätzlichen Belastung, die grobe Probleme mit sich bringt und im Endeffekt nur Schmerz und Leid verursacht. Lobend, wenn man zur ersten Gruppe zählt, bedauerlich, wurde man der zweiten zugeteilt. Aber man vermag es sich nicht auszusuchen, denn Gefühle lassen sich bekanntlich mit Verstand nicht steuern…

Das Paar, das ich zu diesem Zweck näher in Augenschein nahm, überraschte sogar mich, weil ich nicht den leisesten Schimmer von der Tatsache besaß, obwohl ich eine jener beiden Personen in den vergangenen Tagen beinahe täglich zu Gesicht bekam. Und auch das Gerücht, Orianna hätte ein Verhältnis mit dem betroffenen Mann, führte mich nur weiter weg von dem rätselhaften Umstand und machte das Tappen im Dunkeln nicht rückgängig, als es sich schließlich als falsch entpuppte.

Genau, es handelt sich bei dem Liebespaar um die Grünen-Chefin Sakral und den Herzog von Thauenstein Parsian, die ausgesprochen lange ein Geheimnis aus ihrer tiefen Zuneigung machten und auch anfangs noch ein bisschen haderten, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Doch spätestens bei der Hochzeit, jetzt darf ich es endlich laut verkünden, wird man sowieso darauf aufmerksam, denn Parsian, als der Herzog der Burg, lässt sich bestimmt etwas einfallen, um diesen Tag unvergesslich zu gestalten, obwohl es von den beiden hieß, sie möchten kein allzu großes Fest. Man darf aber gespannt sein und bereits freudig auf die warmen Monate warten, denn dort planen sie voraussichtlich die Eheschließung, wie sie mir in einem Gespräch verrieten. Außerdem erfuhr ich noch viel mehr aus der Unterhaltung, die ich vor einiger Zeit mit beiden im Vertrauen führte, wovon ich natürlich nur das preisgebe, womit sie auch einverstanden sind.

In ihre Liebschaft seien die Zwei einfach hineingerutscht, schilderten sie mir, sie hätten es sogar selbst nicht gemerkt, was sie füreinander empfanden, hätte sie nicht jemand darauf hingewiesen. Es war sozusagen ein Wink des Schicksals, denn beide befanden sich zu jeder Zeit in keiner richtigen Beziehung mehr, sodass der Weg für eine gemeinsame Zukunft von Anfang an offen stand.

Da die Freunde bei solchen Dingen jedoch auch eine große Rolle spielen, fragte ich die beiden, was diese zu ihrem engen Verhältnis sagen und Sakral sowie Parsian konnten mir bestätigen, dass bis auf wenige Ausnahmen alle sehr angenehm überrascht waren. Denn dass sich der Elfe mit der Hochzeit nun ganz neue Möglichkeiten bieten, kann man nicht bestreiten und dies ruft natürlich den einen oder anderen Neider hervor.
Doch das neue Traumpaar der Wyrmlande wirkte insgesamt wirklich glücklich auf mich, sodass ich keinerlei Bedenken habe, solche Personen könnten ihrer Liebe Schaden zufügen oder sie gar aus der Bahn werfen. Das, was ich ihnen auf jeden Fall von Herzen wünsche, ist, dass sich die Annahme diesbezüglich bewahrheitet und ihre relativ frische Innigkeit auch nicht durch den zerstörerischen Alltagstrott gefährdet wird. Natürlich jedoch mindestens genauso sehr, dass sich ebenso ihre Wünsche für die Zukunft erfüllen und neben der Ehe scheinen sie ja an einem Punkt schon zu arbeiten, aber worum es sich hierbei dreht, überlasse ich lieber der ausschweifenden Phantasie der Leser…


Mein liebster Feind
von Elementare Sakral


Die fünfte Jahreszeit beginnt wieder oder besser gesagt das, was der normale Wyrmländer als „Fasching“ bezeichnet.
Erst im letzten Jahr gab es zum ersten Mal einen große Parade samt kostümierten Teilnehmern, Ständen mit allerlei Waren in den Gassen und überall Leute, die sich mit Genuss dem Alkohol hingaben. Doch wie es einigen Teilnehmer am nächsten Morgen erging, das bleibt der großen Menge meist verschlossen. Denn diejenigen, die dem Alkohol zu sehr zusprachen, erlebten alsbald ihr „blaues Wunder“.

Wie aber der Misere vorbeugen?

Nun, zum Einen könnte man keinen Alkohol konsumieren oder die Mengen so gering halten, dass der Genuss keine Folgen hat. Weiterhin ist es hilfreich, den Magen vorher mit reichlich fettigem Essen zu befüllen – laut einer Studie aus Qexelcraq (und die Zwerge müssen es immerhin wissen). Wem das alles zu viel Aufwand ist, der kann auch einfach große Mengen an Wasser trinken, sowohl vor als nach der Zufuhr von alkoholischen Getränken.

Diejenigen aber, die sich etwas mit der Trankbraukunde auskennen, denen kann ich etwas ganz Besonderes empfehlen. Es gibt darüber jedoch zu wissen, dass der Aufwand weitaus größer ist, als eine Mahlzeit zuzubereiten oder einfach Wasser zu trinken:

Der trinkfreudige Wyrmländer erhitze einfach einen mittelgroßen Rundkolben mit Wasser und warte, bis dieses kocht. Dann wird eine Hand voll Weiden-Rinde hinzu gegeben und dieses dann etwa zwanzig Momente lang kochen gelassen. Es empfiehlt sich jedoch, die Rinde in möglichst kleine Scheiben einzuteilen, sodass sich der darin enthaltene Wirkstoff leicht lösen kann. Gleichzeitig schäle man eine daumengroße Knolle Ingwer und koche diese zusammen mit Milch in einem kleineren Rundkolben auf.
Sobald das Weiden-Rinden-Gemisch lange genug geköchelt hat, fügt man die Milch mit Ingwergeschmack hinzu. Dies wird dann noch einmal fünf Momente gekocht, ehe man die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen großen Becher abgießt, sodass alle Feststoffe aus dem Getränk entfernt sind. Das Ganze wird dann abkühlen und ruhen gelassen, sodass man Zeit findet, sich für den feucht-fröhlichen Abend herzurichten. Der vorausschauende Wyrmländer stellt das Getränk sodann in die Nähe der Haustüre seines Anwesens, um nach der durchzechten Nacht auch nicht zu vergessen, den Trank einzunehmen.

Somit sollte ein jeder „Kater“ am nächsten Morgen erst gar nicht auftreten und auch die schlechte Laune bleibt aus.
Also dann, ein frohes Feiern der fünften Jahreszeit, auch wenn ich an dieser Stelle sagen muss, dass dieses Trankbraurezept keinesfalls dazu dient, dem Alkohol zu oft zuzusprechen. Denn selbst der trainierteste Körper braucht irgendwann einmal eine Auszeit…


Geändert von Die_Grüne (02.02.2009 um 17:56 Uhr).
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Alt 01.02.2009, 19:10   #3 (Permalink)
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Die Grüne vermittelt:


Von Geselle BortanKronar
Rubrik Suche Sie
Nachricht:


Sehr geehrte Damenwelt!

Das ist mein erster Versuch, auf diese Weise eine Kontaktaufnahme zu erreichen, so lasst mich Euch vorstellen!
Seit vielen Jahren bekämpfe ich schon unermüdlich das Böse, habe ein schmuckes Heim, in dem ich meine Freunde gern bewirte.
Doch an meiner Seite ist außer meinem treuen Flying Squid schon lange niemand mehr gegangen.
Wenn ich nach eines langen Tages Müh vorm prasselnden Kaminfeuer sitze und mein Flying Squid sich alle acht Arme um sich geschlungen, in seine Lieblingsecke kuschelt, fühl ich mich oft von einer großen Leere angesprungen, ein Monster, dass ich nicht besiegen kann.
Doch wenn ich in die Augen einer schönen Frau dann blicken könnte, mein Glück würde locker auch für beide reichen.

So kommt, gebt Eurem Herzen einen Stoß, schickt eine schnelle Taube ab!

Noch weiß ich nicht wer Ihr wohl seid, doch freu ich mich schon jetzt auf Euch!
So bleibt in Vorfreude und banger Erwartung

BortanKronar



Von Bauernjunge Skrymer
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Schlammiger, krustiger und brummiger Troll sucht sie. Entweder Halbling, zart, unverdorben und knackig, gut zum Anbeißen oder rassiges Trollweib zum In-Den-Sumpf-Tauchen.
gez. Bauernjunge Skrymer


Grüne Dienste:


Wußten Sie, dass...

... neue Bürsten länger halten, wenn man sie in eine Salzwasserlösung taucht und trocknen läßt?

... Kerzen länger und heller brennen, wenn man auf den flüssigen Wachs ein paar Salzkörner streut?

... übrige Eidotter sich längere Zeit ohne einzutrocknen frisch halten, wenn man sie in einen Krug kalten Wassers legt? Dies hält auch den Geruch zurück, wodurch es vor Eierdieben, oder vor der Verfolgung etwaiger Verwandter des Eis schützt. (Quelle: Echsenratgeber Pkt. 112)


Aktuelle Wettervorhersage:

* Wenn die Katz im Februar in der Sonne liegt, muß sie im März wieder hinter den Ofen.
* Wenn die Ameisen sich zeigen, ist vorbei des Winters Reigen.


Die einfache Weisheit:

* Zum Essen und Beten soll man niemand nöten.


Rezept zur Jahreszeit:

Zur Brotsuppe nehme man: 1-2 Scheiben hartes Brot, 1 Zwiebel, etwas Speck, Schweineschmalz, 1 Prise Kümmel, 1,5l Fleisch- oder Knochenbrühe, Salz, Muskat. Wenn vorhanden: 1 Ei.

Zwiebel und Speck gewürfelt im Schweineschmalz leicht anrösten. Kümmel und gewürfeltes Brot zugeben und kurz mitrösten lassen. Fleischbrühe zugießen und gut kochen lassen, immer wieder umrühren. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Für reicheren Inhalt ist die Suppe noch ergänzbar durch ein verlorenes Hendel: Ei in die köchelnde Suppe schlagen und fein einrühren.


Anzeigen:


Auf der Suche nach Trollzehen, Echsenaugen, Elfenohren, Puderzucker oder einer Priese Knochenmehl?
Alles und mehr, bei trollischer Küche und gutem Trunk.
Gasthaus und Krämerladen im und zum Moorastwinkel, Glukmoore.
Interessiert?

Wegbeschreibungen auf Anfrage bei Aeon R.


Drachendame sucht Ratschläge

Wer kennt sich mit Drachennachwuchs aus, weiß, wie man Eier oder Jungtiere pflegt und versorgt und ist nicht zu scheu, sein Wissen zu teilen?
Sofern jemand gewillt ist, die Informationen weiter zu geben, kann er sich gerne bei der Drachendame Ashroc melden.


Wertgegenstände gesucht


In den letzten Monaten hat die Sengoku Musou eine dreiste Diebesbande in der Absicht verfolgt, sie festzunehmen und angemessen für den Frevel, sich an den Schätzen der Gildenführung zu vergreifen, zu bestrafen. Die Halunken erwiesen sich dabei als äußerst gewieft, sowohl in der Kunst des Fallenstellens als auch darin, etwaige solche zu umgehen.
Sämtliche Mitglieder der verantwortlichen Diebesbande konnten nun mittlerweile gefasst und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Ebenso gelang es, einen Grossteil der Beute sicherzustellen.
Es werden jedoch noch immer folgende Wertgegenstände aus dem Besitz der Gildenführung vermisst:

- Zwei kristallene Gläser mit filigranen Verzierungen, die es aussehen lassen, als ob sich Eisblumen darum ranken würden.
- ein Kästchen aus Kirschbaumholz mit Elfenbeinintarsien auf dem Deckel
- ein feingliedriges Silberarmband mit einer Perle als Anhänger
- ein kleiner Kerzenleuchter aus Messing
- ein Set feinsten Porzellans, verziert mit Prägungen in Gestalt einer Tulpe
- ein Schmuckkästchen aus Ebenholz samt Inhalt
- eine Erstausgabe des Kochbuches mit dem Titel "Kulinarische Meisterwerke"
- eine goldene Medaille mit der Prägung eines gesattelten Pferdes aus der Provinz Suō, die den ersten Platz im Wettstreit zu Pferd belegt.
- eine goldene Medaille mit zwei sich kreuzenden Katana aus der Provinz Nagato, die den ersten Platz im Freikampf belegt.
- ein Erbstück in Gestalt einer etwa faustgrossen Statue, die einen sich windenden, feuerspuckenden Jadedrachen zeigt. Die Färbung tendiert leicht zum Gelblichen, und es findet sich eine unscheinbare Kerbe am hinteren Schweif

Wer Hinweise zum Verbleib dieser Objekte hat, der möge sich bitte bei Kurohana Katsuo, Ashigaru der Gilde Sengoku Musou, melden. Sachdienliche Hinweise, die zur Sicherung der vermissten Gegenstände führen, werden fürstlich entlohnt.

Sengoku Musou

stellvertretend,
Kurohana Katsuo


~. Eine Ode an das Trio .~
vom Frettchen


Liebste Schwestern hört mein Wort,
ich war wahrlich lange fort.
Ihr weißt genau es fiel mir schwer,
hatte ich doch euch und noch viel mehr.

Ich hab gesehen tolle Welten
Voll gestopft mit Tieren und Entstellten.
Menschenmengen arm und reich
Doch war kein Antlitz dem Wyrmland gleich.

In den Nächten war ich stets allein,
hoffte bei meinen Schwestern zu sein.
Mein Herz war so kühl und klein,
wollte ich doch bei Euch sein.

Wildkatze und Wolf sind nun mal nicht ganz
Wenn das Frettchen aus der Heimat tanzt.
Irgendwann war die Sehnsucht zu groß
Und ich riss mich von den neuen Welten los.

Nun bin ich wieder da,
stärker als ich’s jemals war.
Bereit dem Trio neues Leben einzuverleiben,
und auf ewig bei meinen Schwestern zu bleiben.


Der Herzog läd ein

In den vielen verzweigten Wegen,
in den gut besetzten Kneipen,
wo Zwerge stetig graben gehn,
und die Elfen in höchsten Kreisen.

Laut schlägt das Herz der Trolle,
gleichsam im Takt der Echse,
im tiefsten Loch der Hölle,
tritt Blütenduft über die Schwelle.

Von fern und nah da kommen sie,
zum höchsten himmlischen Rachen,
nach Burg Thauenstein,
zum großen Ball des Drachens.

Ein kleiner Elf hat mir von diesem Gedicht
erzählt. Er meinte, es gehe allgemein das Gerücht
mit diesem Gedicht um, dass ... nun, was ?
Kann mir wer helfen ?



GESUCHT!


Am Erstedaei, den 13. Pentiori 1746, hat sich ein Dieb Zugang zu einem alten Wohnhaus in Romar verschafft und begonnen, den dort enthaltenen, aber bereits stillgelegten Tavernenraum völlig auszurauben. Bevor sich dem Dieb die Möglichkeit zur Flucht ergab, konnte der Einbruch allerdings bemerkt und der Dieb gestellt, die gestohlenen Besitztümer jedoch nicht alle zurück erlangt werden. Auch gelang dem Einbrecher im späteren Verlauf die Flucht. Der Dieb ist gewaltbereit und zögert nicht, große Risiken einzugehen, um zu entkommen. Das Volk wird gewarnt, dass es sich hier nicht um einen feigen Dieb handelt, der das Weite sucht, sobald er den Lichtschein einer Laterne sieht, sondern Gewalt anwendet. Das Alter des Mannes ist schwer einzuschätzen, da sein Gesicht von einer Vogelmaske verdeckt wird. Er hat braune Haare und eine durchschnittliche Statur mit breiteren Schultern. Die Stelle, an der das entwendete Diebesgut stand, markiert er mit Federn, die von einer bestimmten Vogelart zu stammen scheinen. Offenkundig dem sogenannten Eichelhäher, einer Unterart des Rabenvogels.
Wer Hinweise zu diesem Mann kennt oder ebenfalls Opfer eines Einbruches oder Diebstahls wurde, nach dem Vogelfedern in der Wohnung zu finden waren, wird umgehend aufgefordert, sich bei den Stadtwachen zu melden. Desweiteren bietet der hier stationierte fremdländische Soldat Pharmond seine Hilfe an, wenn ähnliche Vorfälle wieder geschehen und weitere Beweise auftauchen. Nützliche Hinweise auf den Täter werden selbstverständlich angemessen entlohnt.






Wyrmland sucht den Supernarr


Der Hoffnarr hat sehr lange Dienst getan und ist nun müde. So suchet er den würd'gsten Schüler, aufdaß die sein'gen Fußstapfen nicht in Leer ersterben. Der Narrenstab gehört dem größten Narr, so muß es sein.

Wer hofft und glaubt den Titel zu erringen, der muß sich meinen Prüfungen stellen, die da sein wie folgt:

Das einfallsreichste Kostum
Beste Büttenrede, bestes Gedicht/Lied (ohn' Musik)
Die lustigste Vorführung

- Zu Thalheim wird ein Platz erichtet werden, am Boiisdaei, 1 Kodeturselv 1747, mit einer kleinen Bühn, auf welch der künftige Narr sich uns darbieten kann.
- Zugelassen ist ein jeder und iset's auch erlaubt, sich in nur einer von den dreien zu beweisen, so kann den Narrenstabe nur erringen, wer in allen uns brilliert.
- Ich sage uns, weil nicht allein werd ich beurteilen was geboten. Verzaget nicht, noch zögert eure Kunst uns zu beweisen, auch wenn ihr meint, daß niemand an dem Platze ist, um es zu sehn. Denn zum Schutz meiner Richter und auch mir, vor Bestechung oder Raub, und auch, um völlig frei zu sein im Urteil, werden in der Menge uns verbergen wir, oder mit magisch Arrtefakt dem Treiben obacht schenken.
- So könnt ihr von dem Momente der Errichtung bis zum Ghulsdaei, 2 Kodeturselv 1747, eure Schau uns bieten und zwar wann immer's euch beliebt (zum Tag, zur Nacht, zur Mittagszeit - wenn alles leer, wenn jubelnd Menge um euch herum - euer Entscheid).
- Jedoch dürft wiederholen ihr den Auftritt nicht, gewertet wird das erste Dargebot'ne in jeder Disziplin.
- Und, daß nur Selbsterfundnes wird bewertet, ist völlig klar. Wir findens raus, wenn anders dem sein sollte, seid da gewiß.
- Auch dürft nicht ewig ihr die Bühn besetzen: Vom Moment da ihr die ´selbige betretet, hat die Prüfung auch begonnen, bis ihr abgeht.
- Und länger darfs nicht sein als der Einheiten drei, ohne zu große Pausen.
- Andere Preise wirds noch geben, für den Gewinner jeder Disziplin, und einen für den, der uns das meiste Lachen konnt entlocken überhaupt.
- Gekühret werden die Gewinner am Deimsdaei, 25 Kodeturselv 1747 (danach wird abgebauet das Theater).
- Dies sind die Regeln meiner Wahl, wer wider sich verhält, verspielt die Chance auf den Sieg.

Wenns Fragen noch zum Thema gibt, so sendet die per Täubchen an die Grüne.. die wissen schon, wo ich zu finden bin.

Wirst du der größte Narr sein?



Bilderrätsel
erstellt von Langfinger Dobby


Finde die beiden Fehler im rechten Bild und dich erwartet die Belohnung in Form eines Bildes auf Seite 3 unserer beliebten Zeitung.
Lösungen bitte per Taube an das Büro der Grünen





Die Grüne Meinung


Hallo Freunde.
Na, ist es euch aufgefallen?
Die Straßen der Wyrmlande werden immer voller, und nicht nur die.
Unmengen neuer Bürger strömen ins Land.
Nun ist es ja nicht so, dass ich etwas gegen neue Bürger hätte, aber ich habe etwas gegen Leute, die meinen, mir, aufgrund ihrer vorgefassten Meinung über mich, den Kopf abschlagen zu wollen.
In der Tat, so mancher Neuankömmling ist in seinen Vorurteilen ziemlich festgefahren, so dass man ihn heimleuchten musste.
Drachenfeuer von einigen tausend Grad Hitze leuchtet übrigens ganz tadellos, wie ich an dieser Stelle anmerken möchte.
Wir sollten aber die positiven Seiten dieser Situation sehen.
Schon lange nicht mehr war unser Land so belebt wie in den letzten Monden.
Wesen jeder Art und jeden Alters tummeln sich in den Orten, manche haben den Weg zurück gefunden, manche fanden ihn das erste Mal.
Und ein jeder von ihnen hat seinen Nutzen für diese Lande.
Der eine als Held, der andere als Künstler.
Andere wiederum als Dünger oder Futter für die Bestien, die ja schließlich auch leben wollen.
Und einmal unter uns, gerade die letzteren Aufgaben sind doch nicht gerade gefragt, wer von uns würde diese nicht liebend gern den neu angekommenen Bürgern überlassen?
Daher rufe ich dazu auf, heißt jeden Neuankömmling willkommen, gebt ihm das Gefühl, hier gewünscht zu sein.
Sollte euch das schwer fallen, so denkt einfach an die unerfreulichen Aufgaben, die sonst an andere fallen würden.
Und der Fremde kann sich damit integrieren... zugegeben, meist in den Leib eines Monsters, aber immerhin, Integration ist Integration.

Also, seid freundlich, sie könnten euer nächstes Drachenfutter sein.

Der Grüne




Der Mann von Seite 3


Heute: Katsuo


__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

Geändert von Sakral (15.02.2009 um 19:46 Uhr).
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Alt 01.02.2009, 20:33   #4 (Permalink)
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Anmerkung der Redaktion: Das Rätsel wurde gelöst.
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Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflößen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.

~*~ Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi, (1828 - 1910), russischer Romanautor ~*~
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Alt 01.02.2009, 20:48   #5 (Permalink)
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Ein gewisser Dämon öffnet wie jeden Morgen wohl in seinem Heim auf dem Sofa die blutroten Iriden und blickt neben sich. Da lag ja eine Zeitung... Neugierig wird jene aufgeschlagen und durchgelesen,wobei ein gewisses Interview ihm ein Schmunzeln entlockte. Darüber würde man reden müssen...
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Alt 01.02.2009, 21:13   #6 (Permalink)
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Der Nachtschatten blättert die Zeitung, durch welche wohl vorher einem anderen gehört haben mag. Ein leises Lachen kann er nicht unterdrücken als er über den Artikel "Gesucht" stolpert. (Diese stümperhaften und unfähigen Wachen schaffen es nichteinmal einen kleinen Gauner mit Vogelmaske zu fassen, wie erbärmlich), denkt er...
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale~~Picasso~~
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Alt 01.02.2009, 21:33   #7 (Permalink)
Mei
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Der Söldner sitzt gerade mit RunningBear am Tisch um etwas zu essen, als an die Tür geklopft wird. Dies wird missachtet, gibt es doch genügend andere Leute, die die Tür öffnen können, noch dazu ist diese nicht mal abschlossen.
Ein Augeblick kommt auch schon Timmy in die Küche und überreicht Mei eine Zeitung.
Verwundert aber auch erfreut über die enorme Größe der Grüne steckt er Timmy ein paar Münzen zu und packt sie erstmal weg.

Nach dem Essen wird die komplette Zeitung erstmal ausgibieg studiert. Die Nachrichten über Diebe lassen ein hinterhältiges Lächeln auf dem Gesicht des Söldners erscheinen.
__________________




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Stumm las man die Zeitung, zugrichtet wie man war, hatte Dehmyen heute früh nichts Besseres zu tun. Immernoch von der dämonischen Gefangenschaft gezeichnet, blieb das Schneehaar an einem bestimmten Artikel länger, als bei anderen.

Interessiert las man das Interview mit der Sorceress, nickte ab und zu, als ihm typische Verhaltensweisen der Magierin auffielen, eine Art Macke von ihm.
Ein tiefer Rotschimmer zeichnete sich gen Ende des Interviews auf seinen Wangen ab. Nicht nur, dass sie ihn gegrüßt hat, nein, außerdem musste sie auch noch Schneehaar als bezeichnenden Namen verwenden, na wie niedlich, nicht wahr Dehmyen?
__________________

Solange Menschen denken, dass Hunde nicht fühlen, solange müssen Hunde fühlen, dass Menschen nicht denken

Geändert von Aletalis (02.02.2009 um 00:11 Uhr).
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Alt 02.02.2009, 09:39   #9 (Permalink)
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Gnubbi blättert in der Grünen ,welche Timmy ihr so eben gebracht hatte .Sie stockt bei einem Artikel und hebt eine Braue "Ramius"murmelt sie leise .Sie hat ihn doch gesehen ,mit ihm gesprochen .Sie lächelt bei Annahme ,Ramius sei verliebt .."naja,deswegen war er zumindest nicht bei mir "murmelt sie .Vielleicht sollte sie Sakral über das Treffen informieren ,um zumindest in diesem Fall die Spekulanten zum schweigen zu bringen.Sie legt die Zeitung zur Seite und geht hinaus in den Garten ,nachdenken .
__________________
Drei.......Fünf Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu ertragen .......die Hoffnung ,der Schlaf, das Lachen .......Raphael und Phai



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Alt 02.02.2009, 16:21   #10 (Permalink)
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Stumm teilen sich die Gebrüder Ephidel und Lyvon die paar Seiten an Neuigkeiten, wobei letzterer nach dem gelesenen Interview weitaus miesepetriger dreinschaut. Ein "Pff..." verlässt dessen Lippen, ehe er seinen Bruder, der währenddessen beschäftigt ist seinen Magen vollzustopfen, anschnauzt, sich nicht so viel Zeit zu lassen. "Wasch isch denn? Kannscht ja vorgeeehhn, wenn du willscht..." bringt man die Wörter zwischen dem Gekauten noch hervor, ehe man mit der Grünen aus der Gasse verschwindet. Fraglich ist, woher die Zeitung stammt, denn abonniert hat sie der Bardenprinz gewiss nicht...
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