| Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt |
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01.03.2009, 12:07
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Samodaei, Saliern 9, im Jahre 1747.
Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)
Reisen mit Nergal Tours
Schon seit Wochen hält sich das hartnäckige Gerücht, dass der Erzdämon persönlich angeblich Reisegutscheine ins Eis der Seelen verschenkt habe. Warum? Nun, man munkelt er habe an seinem Geburtstag zu viel Ale getrunken und seiner Hohepriesterin sodann diesen abstrusen Auftrag erteilt. Jene ließ leider nicht mit sich sprechen, um zu klären, ob das Gerücht denn nun stimmt oder nicht. Da bleibt wohl nichts Anderes übrig, als auf Zeugen zu treffen, die uns exklusiv von ihrer Reise ins kühle Nichts erzählen können.
Missstände im Wyrmlande
In der letzten Zeit stieg die Zahl der Wesen ohne festen Wohnsitz in den Wyrmlanden stark an. Viele Bauernkinder und Herumtreiber treiben sich des Nachts in den Städten und den Feldern herum, da diese sich keine Kammer bei Cedrik, geschweige denn ein Haus leisten können. Auch wenn die Grundstückspreise sowie die Baukosten in den letzten Jahren nicht angestiegen sind, die Ursachen für diesen Missstand liegen klar auf der Hand.
Die erhabende Bevölkerung sieht die Neuankömmlinge oft als störenden Pöbel an. Dadurch können jene keine Arbeit finden, um ein geregeltes Leben aufzubauen. Desweiteren wird jeder Heller, der eingenommen wird, in Prunkbauten anstatt in Arbeitsplätze oder Almosen investiert. So steigt die Kluft zwischen den Reichen und den Armen immer mehr an. Vielleicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese aufbegehren, um ihr Recht auf ein Leben in ordentlichen Verhältnissen zu fordern.
Das Nächtigen der Vielen auf den Straßen sowie in den Feldern birgt auch die Gefahr einer Epidemie, da keine ärztliche Versorgung vorgenommen werden kann von den Behörden, da kein Geld zur Verfügung steht für benannte Massen. Ein weiteres, Besorgnis erregendes Thema ist die Lykanthropie; sie kann weiter um sich greifen, da die Wesen ohne festen Wohnsitz in den Feldern und den Straßen ungeschützt nächtigen. So ist es ein Leichtes für bisher Erkrankte, wenn diese sich verwandelt haben, Opfer zu finden, um dieses Übel in die Wyrmlande zu tragen.
Eine neue Gruppierung
Es scheint, als haben die Anhänger Nergals und der anderen Götter Konkurrenz bekommen. Doch nicht in Form irgendeines Gottes, sondern durch eine Gruppierung, die nicht überidische Kräfte anbetet, dafür aber den Zusammenhalt der Gemeinschaft fördern will. Wer sie sind und was sie wollen?
Lest selbst:
Interview mit Daij
Die Unbekannte befindet sich gerade auf dem Weg durch die Redaktion, als ihr ein Mann in der Sitzecke auffällt. Verwundert, da sich eigentlich niemand ankündigte und Sakral gerade nicht anwesend ist, steuert sie auf jenen zu und fragt ihn nach seinen Belangen. "Guten Tag, wartet Ihr auf jemanden?" Unauffällig mustert sie seine Gestalt in der dunkelblauen Robe und hebt dabei die Brauen sacht an.
Daij erhebt sich sogleich und verneigt sich vor der Frau. "Seid mir gegrüßt, edle Dame. Eigentlich bin ich auf der Suche nach jemandem, dem ich meine Geschichte erzählen kann." Er lächelt aufrichtig.
Die Unbekannte verzieht nachdenklich ihren Mund, zögert einige Momente und antwortet ihm schließlich. "Hmmm... Ich habe gerade Zeit und die Chefin ist nicht zugegen. Wollt Ihr sie mir anvertrauen?" Auch auf ihren Lippen erscheint ein Lächeln und insgeheim ist sie neugierig auf die Beweggründe, die den Fremden hertrieben. "Mein Name lautet Aylin.", stellt sie sich sogleich vor.
Daij nickt sachte. "Das wäre mir durchaus Recht, freut mich euch kennen zu lernen, Aylin. Mein Name ist Daij und ich bin von den 'Gottlosen'." Noch immer lächelt er. "Um genau zu sein einer ihrer Begründer."
Die Unbekannte wirft einen flüchtigen Blick auf die Sitzecke und befindet diesen Ort als passend für ein solches Gespräch. Abgeschirmt von der Hektik der Redaktion können sie hier ziemlich ungestört sprechen. "Den 'Gottlosen'?", wiederholt sie fragend, während sie sich dem Mann gegenüber niederlässt. "So sagt mir bitte, worum handelt es sich da? Es klingt ja wirklich... ungewöhnlich." Interesse blitzt in ihren Augen auf, sie wartet gespannt.
Daij lässt sich wieder auf den Sessel sinken. "Wir sind eine Gemeinschaft, die auf gewissen Werten und nicht einem irrsinnigen Glauben an einen Gott aufbaut - daher der Name." Verkündet er stolz. "Ein jeder ist bei uns willkommen, ob alt oder jung... Bauernjunge oder Adeliger.", fügt er dann noch hinzu.
Die Unbekannte neigt den Kopf sacht zur Seite. "Das heißt also im Klartext, dass Ihr nicht viel von den hiesigen Gottheiten haltet?", hakt sie nach und ist sehr überrascht, dass sich diese Gruppierung überhaupt über kurz oder lange halten konnte. "Welche Werte vertretet ihr denn?"
Daij lehnt sich zurück. "Zusammenhalt, Respekt, Verantwortung... ach es gibt so viele, auf jeden Fall zählt die Gruppe. Was sollen wir uns einem Einzelnen unterordnen? Das bringt nur Schlechtes. Ich habe schon viele in ihrem Glauben verzweifeln sehen, doch noch niemanden in unserer Gemeinschaft."
Die Unbekannte räuspert sich, überkreuzt die Beine und faltet die Hände auf dem Knie. Unentwegt schaut sie in das Gesicht dieses für sie seltsamen Mannes und setzt die Befragung fort. "Ist Eure Gemeinschaft groß? Wie lange gibt es sie schon und wie kommt es, dass man in der Vergangenheit noch nichts von ihr hörte?
Daij schüttelt den Kopf sachte. "Wir existieren seit gerade einmal zehn Jahren, was nicht wirklich viel ist... aber wir sind recht groß, ja, doch sind wir stets auf der Suche nach neuen Anhängern. Gerade hier in den Wyrmlanden waren wir bisher noch nicht aktiv, eher außerhalb, deshalb sind wir euch wohl noch nicht zu Ohren gekommen. Das das ändert sich in nächster Zeit."
Die Unbekannte hebt verstehend ihr Kinn an und unterstreicht dies mit einem leisen "Aaah...". „Sagt, hattet Ihr bisher schon Erfolg bei dem einen oder anderen Bewohner und wie reagieren diese eigentlich auf euren Gemeinschaftsgedanken?", spricht sie weiter.
Daij verzieht für einen kurzen Moment das Gesicht, fast scheint es, als wolle er etwas sagen, dann hält er jedoch inne. Ein Moment des Schweigens folgt. "Wir haben uns bisher noch nicht offen gezeigt und somit also keinen Erfolg erzielt. Deshalb bin ich hier her gekommen."
Die Unbekannte schlussfolgert: "Ihr möchtet also die Zeitung dafür nutzen, um in der Bekanntheit bei den Leuten aufzusteigen. Nur denkt Ihr, dass die hier herrschenden Gottheiten dies ohne Weiteres akzeptieren werden?", fügt sie neugierig hinzu.
Daij lacht nun. "Was wollen sie dagegen tun? Einen jeden von uns können sie nicht umbringen und so weit ich weiß, herrscht hier eine Art 'Religionsfreiheit'. Wir glauben ja noch nicht mal an einen Gott... wir sind nur eine einfache Gruppierung. Die Stadtwache wird ja auch nicht verboten."
Die Unbekannte hebt erneut beide Brauen, diesmal aber wirkt sie belustigt. "Ihr vergleicht die Existenzberechtigung der Stadtwache mit Religionsfragen? Sehr interessant." Ein leichtes Grinsen umspielt ihre Lippen. "Eine einfache Gruppe, die, wenn sie wächst, Einfluss gewinnen könnte und das wird den Angebeteten bestimmt nicht gefallen. Habt Ihr wirklich keine Bedenken?"
Daij räuspert sich. "Wieso sollte ich Bedenken haben? Je mehr wir sind, desto eher werden die Götter erkennen, dass es keine übermenschlichen Kräfte braucht, um mächtig zu sein. Mächtig im Bezug auf den Zusammenhalt und die Loyalität... wir jagen unseren Mitgliedern keine Furcht ein, nur damit sie uns dienen."
Die Unbekannte wiegt ihr Haupt hin und her, überlegend. "Ihr scheint ja wirklich überzeugt zu sein von Eurer Bewegung. Doch welches Ziel habt Ihr vor Augen? Dass das Wyrmland der Götter einmal überdrüssig wird und sie eines Tages nicht mehr gebraucht werden?"
Daij legt den Kopf auf die Seite. "Das wäre utopisch...", meint er leise und faltet die Hände im Schoß. "Aber vielleicht lernen die Wyrmländer mehr selbstständig zu denken, das wäre ein Fortschritt. Sie sollen sich auf sich selbst besinnen und Mut zeigen, Mut, den Göttern zu trotzen."
Die Unbekannte befindet zwar seine Worte als durchaus gewagt, sagt aber nichts dergleichen, da er sie wählte und er somit auch die Konsequenzen tragen muss. "Ihr sagtet, Eure Gemeinschaft sei schon recht ansehnlich in ihrer Größe. Wie viele Anführer habt Ihr denn oder wie viele Mitglieder?"
Daij fährt sich über die Lippen. "Wir sind drei dutzend Mitglieder, die von zwei Männern und einer Frau angeführt werden - einer dieser Anführer bin ich. Obwohl ich zugeben muss, dass unser Rang wenig aussagekräftig ist, schließlich wollen wir nicht, dass man uns irgendwann als Götter anbetet."
Die Unbekannte nickt verstehend und fragt weiter. "Wo trefft Ihr Euch meist mit so vielen Mitgliedern? Oder sind dies geheime Plätze, die ständig wechseln?"
Daij schüttelt nun den Kopf. "Hier haben wir noch kein Gemeinschaftshaus, aber ich wollte mich in den nächsten Tagen in einer der Städte umsehen. Es gibt sicherlich leer stehende Gebäude, die groß genug sind. Auf jeden Fall werden es unsere Mitglieder als erstes erfahren."
Die Unbekannte stellt ihre Beine wieder nebeneinander hin, löst die Überkreuzung. "Gut, also handelt es sich schon um offizielle Treffpunkte." Eines, das ihr aber die ganze Zeit durch den Kopf schwirrte, will sie den Mann noch fragen. "Und wie sieht es mit Personen aus, die sich gegen Eure Gemeinschaft wenden? Ehemalige Mitglieder, die plötzlich aussteigen wollen, um sich erneut einem Glauben an einen Gott anzuhängen?"
Daij hebt die Schultern, was er nun sagt, muss wohl ein jeder selbst abwägen ob es stimmt oder nicht. "Wir zwingen niemanden bei uns zu bleiben und verfolgen auch niemanden, wenn er sich abwendet.", lässt er verlauten, ehe er ein "Doch wer unsere Geheimnisse nicht wahren kann, der wird bestraft... wenn auch nicht mit dem Tod." hinzufügt.
Die Unbekannte spitzt die Lippen und mustert ihn offensichtlich. "Das klingt sehr rätselhaft und sollte schon alleine aufgrund dessen wohl eher unterlassen werden..." Schließlich kommt ihr noch ein nicht geklärter Umstand in den Sinn, den sie sogleich äußert. "Gibt es überhaupt eine Art 'Aufnahmeritual', um euch als Würdiger beitreten zu können?"
Daij verengt die Augen etwas und betrachtet sein Gegenüber. "So, tut es das? Ich sehe das eher als grundlegend an... ihr würdet auch nicht jedem alles erzählen.", lässt er sie wissen. "Ja, wir haben etwas in der Art, wobei ich euch leider bezüglich des Ablaufs enttäuschen muss. Dieses Privileg steht nur unseren künftigen Mitgliedern zu. Doch ich denke es ist eine Erfahrung wert." Er lächelt leicht.
Die Unbekannte zuckt nur sacht mit den Schultern und wenn sie an die heutige Gesellschaft denkt, der Gold so wichtig erscheint, sieht sie es gar nicht mehr als so voraussetzend an, dass man Schweigen bewahrt. Auch sie erwidert das Lächeln, wobei sich dahinter noch einiges mehr verbirgt als pure Ehrlichkeit. "Gut, und worüber können Euch denn Interessierte erreichen?"
Daijs Finger zeigt nun auf Aylin. "Über euch oder eure Chefin, ihr leitet doch die Grüne. So viele Anfragen werden sicherlich nicht kommen... zumindest würdet ihr etwas Neuem im Wyrmland auf die Sprünge helfen."
Die Unbekannte ist einverstanden mit seiner Wahl und bejaht seine Aussage. Dann erhebt sie sich langsam und blickt auf Daij hinunter. "Ich danke Euch für dieses Gespräch und es war mir eine Freude, mehr über Euch und Eure Absichten zu erfahren."
Daij verneigt sich wieder, nachdem er sich erhoben hat. "Ich muss euch danken, werte Aylin. Schickt mir einfach eine Taube, wenn sich jemand interessiert.", betont er noch einmal, ehe er sich abwendet und das Büro verlässt.
Geändert von Die_Grüne (01.03.2009 um 16:55 Uhr).
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Abhandlung über die Rassen - Teil 5
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender
Die Echse und deren Verwandte: Schuppen als Behinderung?
Es mag ja offensichtlich erscheinen, dass Echsenwesen, allein durch ihre Beschupptheit, aus der Masse herausstechen und so durch ihre Andersartigkeit auf Ablehnung stoßen. Dazu kommt noch ihre für uns fremdartige Jungenaufzucht mittels Eiern, welche uns unnatürlich, ja sogar lieblos erscheint. Doch ist es wirklich allein diese Tatsache?
Unsere Untersuchungen sagen NEIN.
Diese Umstände bestärken zwar unser distanziertes Gefühl gegenüber Vertretern dieser Rassen, aber das eigentliche Problem liegt ganz woanders: ihre Abstammung von Drachen und deren vielfältiges Auftreten scheinbar überall. Sie dringen an jedem Punkt in unser Alltagsleben ein und damit nicht genug. Viele Vertreter der Schuppenfront meinen auch noch, wie man so schön sagt, „die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben“. Sie seien die weisesten und mächtigsten und vor allem natürlich magischsten Wesen überhaupt, kann man nicht selten aus ihrem Maul vernehmen. Das allein wäre ja noch gar nicht so schlimm, würden sich nicht gleichzeitig ihre Artgenossen, teilweise sogar mitten in unseren Städten, gerade ein Frühstück genehmigen und wir selbst dabei auf dem Speiseplan stehen.
Ja, wie soll man denn das verstehen?
Welche Kultur kann sich der Weisheit rühmen und gleichzeitig Monster in den eigenen Reihen zulassen? Diese Ambivalenz und die Tatsache, dass man sich schlicht nicht sicher sein kann, welche der beiden Unterarten man nun vor sich hat, oder ob das Wesen vor einem nicht im nächsten Moment die Seiten wechselt und man vom Gesprächspartner plötzlich zum Snack wird, machen ein Zusammenleben wahrlich schwer.
Es ist kein Zeichen von Weisheit und schon gar nicht von Zivilisation, wenn man die Verbrecher in den eigenen Reihen nicht angemessen bestraft, ja noch nicht einmal über eine Gesetzgebung dazu verfügt. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass diese Rasse an schwerster Selbstüberschätzung leidet und es ihr an den grundlegendsten zivilisatorischen und sozialen Fähigkeiten fehlt.
Als, soweit bekannt, allerälteste intelligente (und hier mögen manche auch noch anführen, auch noch teilweise magische) Rasse zwar irgendwo verständlich, dass man die ‚Jungen’ grundsätzlich als, im besten Falle‚ „zu belehrend“ einstuft, doch ist es nun wahrlich an der Zeit hier einmal Nabelschau und „Kehren vor der eigenen Türe“ zu betreiben.
Wir wollen ja gerne friedlich mit allen Rassen leben, doch dazu bedarf es hier wahrlich einer anderen Einstellung. Wir helfen euch gerne dabei und um dies nicht als leere Worte dastehen zu lassen, biete ich, Prof. Dr. Dr. Aleswi Sender persönlich, jedem interessierten Drachen Unterricht und Therapie an. Kommen sie zu mir und lernen sie, wie sie ihre Rassen und Zivilisation in Schwung bringen.
Nächsten Monat behandeln wir: Der Werwolf und der Vampir.
Geheimbotschaften an Parsian: Bedrohung für Thauenstein?
Unbekannter Verfasser
Ein Prachtstück ist sie geworden, die Festung, die vor nicht allzu langer Zeit noch in den Bauarbeiten lag. Nun jedoch fürchten wachsame Bewohner und Gäste der Burg um ihre Sicherheit.
Am Morgen des 9. Estoran 1747, des anbrechenden Komodaei, wurden Schriftzeichen auf dem steinernen Burghof bemerkt. Verschlüsselte Worte, aber auch eindeutige Namen waren zu erkennen. Rätsel wirft auch die besondere Schreibweise auf. Alle Worte und auch einzelne Buchstaben sind groß geschrieben, ebenso wie manches unterstrichen oder eingekreist wurde. Gelehrte und Weise aus allen Teilen des Landes strömen nun zu den Pforten Thauensteins, um das Ungeheuerliche zu deuten. Eine der Stadtwachen, die zuerst Zeuge der Botschaften wurde, teilte uns mit, dass die Worte vermutlich mit Steinen in den Grund gekratzt wurden. Tatsächlich wurde einer dieser verdächtigen Steine gefunden und sichergestellt.
Die Gelehrten gehen von derselben Methode aus. Doch über die Bedeutung der Steinschriften streiten sie sich noch: "Besonders auffällig ist der Name MARIETTA, da er gleich mehrere Male geschrieben wurde", so Neras Dorala, einer der weisesten Denker. "Es kann gut sein, dass der geheime Botschafter selbst diese Marietta war. Sie muss Parsian ihren Namen mitteilen wollen. Warum, ist uns noch nicht ganz klar." Ob es sich hierbei um eine Liebesbotschaft handelt? Das Opfer einer grausamen Entführung? Doch warum wurde dieser Name so besonders oft geschrieben? Und passiert tatsächlich in den Mauern Thauensteins etwas, dass uns bisher nur von Orten wie der Burg Slaag oder der Lindwurmfestung zu Ohren getragen wird?
Skeptiker bleiben hart. So weiß Doredor Altas zu berichten: "Einige Worte sind noch ungeklärt: 'TETA' beispielsweise versetzt einige von uns in nervöse Unruhe." Kein Wunder, denn die bisherige Erklärung dieses Kürzels deutet auf einen drohenden Aufstand hin. Tod Parsian, Tod allen! – Das ist die Interpretation von Doredor Altas. Ein Aufruf an geheime Verschwörer? Oder ist TETA vielleicht selbst Name einer geheimen Organisation? Ist ein Anschlag auf einen unserer höchsten Männer geplant? "Es handelt sich eindeutig um eine massive Drohung gegenüber unserem Erzherzog!" Andere wissen dem entgegen zu setzen, dass es sich um ein geheimes Wort handeln muss, eine Art Signalwort, das vorher von zwei Parteien abgesprochen wurde.
Tatsächlich hat sich nach genauer Untersuchung der Zeichen ergeben, dass mindestens zwei geheime Schreiber am Werk gewesen sein müssen. Und neben dem Wort TETA steht ein weitaus Beunruhigenderes: AITM. Was immer das zu bedeuten hat, die Gelehrten sind sich sicher: "Wir müssen wachsam sein. Sollte sich das wiederholen, dann könnten wir Unruhen tatsächlich näher sein als wir glauben. Das könnte einen Untergang des Wyrmlandes, wie wir es heute kennen, bedeuten."
Parsian von Thauenstein selbst hat dazu noch keine Stellung abgegeben. Doch so wie es aussieht, scheinen die Worte noch eine ganze Weile da stehen zu müssen. Selbst der Schnee hat die in den Stein teils eingegrabenen Worte nicht löschen können. Zufall oder eine nachsichtige Geste der Götter? Die Untersuchungen den Gelehrten sind noch nicht beendet.
Dienliche Hinweise, die zur Klärung dieses Falles beitragen könnten, können bei der Stadtwache hinterlegt werden.
Unliebsame Konsequenzen
Von der Unbekannten
Oft bedarf es nur ein wenig Vernachlässigung und schon schnappt die gefürchtete Schuldenfalle zu, in die man rasch hineintappen, aber welcher man nur mühsam wieder entfliehen kann. Ob dies nun dadurch geschieht, weil man sein Bankkonto längere Zeit außer Augen ließ oder man aufgrund des akuten Goldmangels einen Kredit beanspruchen musste, ist letztendlich egal, Schulden bleiben Schulden, deren Rückzahlung viel mehr Aufwand bedeutet, als es die Entstehung tut.
In Normalfall, in der Vergangenheit lagen die Beeinträchtigungen im Alltag hauptsächlich darin, dass man lediglich zum Verzicht der Vergnügungen, die es zu häuf im Wyrmland gibt, gezwungen wurde. Cedrik schenkte kein Met mehr aus, Guddis geizige Seite kam zum Vorschein und sogar die private Toilettenanlage im Wald blieb versperrt und man musste sich wohl oder übel mit der kostenlosen Alternative begnügen, sofern man sich nicht gleich dazu entschloss, sein Geschäft daneben zu verrichten, bevor man die öffentliche Variante überhaupt betrat. Es machte also im Groben keinen Unterschied, ob nur ohne Gold im Beutel oder mit zusätzlichen Schulden behaftet. Das Aufwärmen in der Kneipe war noch immer möglich, genauso wie das Schlendern am Marktplatz oder das Bewundern in der Edelboutique. Solange man sich sittlich genug verhielt, um nicht hinausgeworfen zu werden, stellten die Schulden, die der Eine oder Andere schweigend mit sich trug, keine anderen Auswirkungen dar, als die logischen natürlich.
Aber dies hat sich von einem Tag auf den anderen geändert, denn auf einmal dulden weder der Kneipenbesitzer noch die gute Bäckerin und viele weitere Unternehmer in den Landen ‚die Schmarotzer, die zu faul zum Arbeiten sind’ in ihren Räumlichkeiten. Hochkant und ohne Kompromisse werden jene jetzt hinausgeschmissen, nicht einmal der lastenfreie Trinkkumpane, der seinen verschuldeten Freund auf ein Ale einladen möchte, erhält noch die Gelegenheit dazu, weil der Besagte einfach nicht mehr eingelassen wird.
Da stellt sich jedoch unweigerlich die Frage, woher dieser plötzliche Sinneswandel rührt und was die Geschäftsleute dazu bewegte, ohne Vorwarnung solche Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht nahm die Zahl der Nutznießer im Gesamten zu oder dies soll eine Vorsichtsmaßnahme sein, die vorübergehend vor derartigem Wachstum schützt? Jedenfalls stehen viele Betroffene hier vor einen Rätsel und vor allem kursiert das Gerücht unter ihnen, dass Elessa ihre Finger im Spiel hat. Bei ihr, die an der Quelle der Informationen sitzt, ist es nahe liegend, dass sie es sein muss, die den Gewerbebetreibern die Kontostände zuschleust. Doch eigentlich sollten derartige Bescheide streng vertraulich behandelt werden, denn schließlich geht es niemanden etwas an, ob und wie viel Knappheit bei dem jeweiligen Kunden herrscht.
Stimmen die Gerüchte also? Verbirgt sich hinter Elessas freundlichem Lächeln, mit dem sie alle zu blenden versucht, in Wirklichkeit Durchtriebenheit und sie verkauft die Belege, um ihren eigenen, egoistischen Nutzen daraus zu ziehen? Anscheinend spielen sich die relevanten Schuldensummen erst im höherstelligen Bereich ab, wie empörte Betroffene schildern, aber gegen dieses Vergehen muss man doch bitte etwas tun. Traurig, wenn man nicht einmal mehr der Bank so viel Vertrauen für Diskretion entgegenbringen kann.
Warum immer zu Saucys?
Wer kennt das nicht? Nach einigen Stunden im Wyrmforst kommt man erschöpft nach Romar und möchte nur noch schnell etwas essen, bevor es weiter geht in die Gildenhallen, eine andere Stadt oder einfach nur ins Bett.
Und kaum hat man den ersten Bissen herunterbekommen, wird einem schlecht und man hat die x-te Lebensmittelvergiftung dank der hygienischen Zustände bei Saucys.
Das muss aber nicht sein.
Wir hatten jetzt Brötchen und eine Suppe, was fehlt da wohl noch?
Natürlich eine Nachspeise:
Heute: Welfenspeise
Ihr braucht:
½ Liter Milch
3-4 Esslöffel Zucker
Vanille
50 Gramm Stärkemehl
2 Eiweiß
Zuerst müsst ihr die Milch zum Kochen bringen, dazu gebt ihr dann Zucker nach Geschmack und etwas Vanille geben.
Das Stärkemehl in etwas kalter Milch auflösen und dazugeben.
Das Ganze nun Aufkochen lassen und die zwei zu Schnee geschlagene Eiweiß unterheben.
Dann in kleine Tassen oder hitzebeständige Gläser füllen und kaltstellen.
Wer dazu gerne noch etwas Weinschaumsauce hätte:
¼ Liter Wein
80g Zucker
3 Esslöffel Zitronensaft
2 Eigelb
1 Ei
1 Teelöffel Stärkemehl
Einfach alle Zutaten zusammen im Wasserbad mit dem Schneebesen schlagen, bis die Crème dick ist.
Wichtig hierbei ist das Ganze nicht zu kochen!!
Nachdem man es kalt geschlagen hat, einfach die Weincreme über die gestürzte Welfenspeise geben und servieren.
Euer Katzenelf und Geheimrat,
Andarion
Bericht
Es grüßt: Artikelfeigheit und Ideenlosigkeit, was ein Artikel an die Grüne betrifft
Wir senden ohne Umwege per Traumsicht in die aktuellen Geschehnisse. Ein Elf, kaum mehr als ein Kind sitzt mit steigernder Ratlosigkeit vor dem Tisch. Unter normalen Umständen würde er nun wild anfangen zu schreiben, um den daraus resultierenden Artikel mit Schrifterkennungszaubern per Taube an die von der Zeitung "Die Grüne" angegebenen Adresse zu schicken. Aber heute wurde das wohl nichts mehr. Heute wurde der elegant geformte Schreibstift gar nicht so elegant in die nächst beste Ecke gepfeffert, während man selbst in der Mitte des Raumes kauert und das sich nicht füllen wollende, weiße Blatt auf tausend Arten und Weisen verflucht. Dabei hörte es sich doch so gut, an diese Idee, die er hatte.
Sie verkörperte Philosophie, Spannung, Humor und ein klein wenig, ja ein klein wenig, das wusste er, Weltrevolution!
Was sollte der Elf nun mit ihr machen? Er ist kaum dazu fähig es in Worte zu fassen, geschweige denn sie aufzuschreiben...
Also?
Nun... die Feder des Schreibstocks wurde bereits in das Holz einer elfischen
Wohnung gerammt, sodass ihr schwarzes Blut eine kleine Lache am Boden
bildet. Vielleicht sollte die Idee ihr folgen?
Weltrevolutionen gehörten in irgendeinen Spinnerrat bei der Burami Oase,
wo sie ihre waghalsigen Theorien mit ihresgleichen und dem Wind teilen können, jedoch nicht aber in eine Zeitung mit ihren kleinen, feinen verrückten Zaubern der Wirklichkeit!
Und in der Zeitung geht es immer um die Wirklichkeit. Immer.
Die Wirklichkeit mit ihren kleinen, feinen verrückten Zaubern, die manchmal, ja manchmal mit einer dünnen, nur ganz dünnen trügerischen Schicht falschen Zuckerguss gestrichen sind.
So ist das... in der Zeitung.
Vorsichtig nimmt der kleine Elf, nun gestärkt von dieser Wirklichkeit die Feder wieder in die Hand. Schleppend, fast sich weigernd tritt das Kind an das leere Blatt. Ihm ist unwohl.
Er ist nervös. Denn er weiß nicht, was er schreiben soll.
Über Ramius und dessen heißen Braut, der Eisblock oder doch lieber über ein spezielles Ereignis auf dem Marktplatz von Romar?
Wird es am Ende nur ein Rezept für ein echten, wyrmländischen Kuchen ? Vielleicht sogar eine Anzeige?
Über dem Kopf des Elfen schwebt ein dickes großes Fragezeichen, was ihm droht auf seinen Kopf zu fallen.
Schließlich entschließt er sich dazu, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon zu zu schreiben, um es allen recht zu machen. Flugs wird der Artikel mit der nächsten Botentaube auf Reisen geschickt, ehe man sich selbst zur Ruhe begibt.
Am nächsten Morgen liegt bereits der Antwortbrief der " Die Grüne " auf seinem Schreibtisch. Erfreut reißt der Elf den Brief auf, Er ließt die Zeilen:
"Wir wünschen ihnen einen guten Tag, Herr Caminos.
Wir würden sie bitten beim nächsten Mal ihren Artikel ihren Kliniksleiter ihrer Nervenanstalt zu zeigen, damit er ihnen helfen kann, sofern sie Probleme haben.
Wir wünschen ihnen noch einen schönen Tag.
Es grüßt,
die Grüne"
Ah .. ha? Einerseits verärgert, andererseits überrascht über die Antwort lässt er sich auf den Stuhl fallen. War sein Artikel so schlimm?
Er liest seinen, wieder zu ihm zurückgeschickten Brief leise vor.
"Liebe Mitbürger .. aufgrund des vermehrten Auftritts von Ramius in pinken
Unterhosen in den Städten des Wyrmlands wird darum gebeten, in den folgenden Tagen sich auf den Krisenzustand vorzubereiten. Das sollte geschehen, indem sie grüne Kekse essen und an jedem Morgen 5 Mal "Tanz dich im Kreis" sagen.“
Nun ja... der Elf gibt zu, er war nicht ganz beim Verstand, als er das geschrieben hat.
Nächstes Mal würde er sich bessern. Und trotzdem, trotz dieser Antwort lächelt er. Er hatte Spaß daran gehabt und das ist das Wichtigste.
Geändert von Die_Grüne (01.03.2009 um 17:07 Uhr).
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01.03.2009, 12:12
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Seite 3
Hüttenbrennen
Von Elementare Sakral
Jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem Faschingsfest ist es wieder soweit:
In einigen Teilen des Wyrmlandes findet das traditionelle Hüttenbrennen statt.
Hierfür findet sich die Dorfjugend zusammen um brennbare Materialien wo Stroh, Äste oder übrig gebliebene Weihnachtsbäume zu sammeln. Diese werden zu einem großen Haufen zusammengetragen, welcher nach Anbruch der Dunkelheit entzündet wird.
Die besonders begabten Künstler unter den Erbauern der Strohhütte schaffen es sogar, aus dem Material Figuren zu erschaffen, um diese dann anzuzünden.
Im Anschluss an das Feuer zieht die Dorfjugend von Haus zu Haus, um sich für ihre Arbeit belohnen zu lassen.
Dabei sind besonders Eier willkommen, die später zu köstlichen Speisen verarbeitet werden – doch auch alkoholisches Gebräu findet oftmals sehr positiven Anklang bei den Helfern.
Das Feuer steht symbolisch für das „Verbrennen des Winters“ mit der Hoffnung, dass ein guter und warmer Sommer folge. Gerade in diesem Jahr scheint es daher angebracht, das Feuer möglichst groß zu gestalten, denn der Winter war bitterkalt und schneereich und soll nun endlich das Wyrmland aus seinen Fängen befreien.
Zum ersten Mal können wir das Hüttenbrennen in der Trollstadt Glukmoore bewundern, da sich ihre Bewohner dazu bereit erklärt haben, die mühselige Arbeit zu verrichten. Wir sollten uns darüber freuen, denn das Anschaffen von Brennmaterial ist keineswegs eine einfache Sache. Ein Troll weist im Gegensatz zu einem Menschen immerhin eine enorme Stärke auf und schafft es mit Leichtigkeit, schwere Äste oder gar Bäume zu transportieren.
Was aber für eine Figur auf dem Scheiterhaufen thronen wird, ist noch nicht bekannt. Inoffiziellen Quellen zufolge sollen es aber weder der Herzog noch der Erzdämon sein, um beide nicht bald als Feinde zu wissen.
Eines ist uns dennoch schon vorab mit Gewissheit berichtet worden:
Das Volk der Wyrmlande ist eingeladen, bei Speis und Trank dem feurigen Schauspiel zuzusehen und dem Winter ordentlich einzuheizen.
Es gilt zu beachten, dass darauf geachtet werden soll, der Hitze nicht zu nahe zu kommen – besonders unsere fellbedeckten Bewohner sollten sich dies zu Herzen nehmen.
So kommet und erfreuet euch an dem Schauspiel des heutigen Abends, dem Samodaei, Saliern 9, im Jahre 1747.
Auf das der Brauch noch viele Jahre weiter existiere und vielleicht mehr Bekanntheit erlange!
Grüne Dienste:
Wussten Sie, dass...
... ein alkoholgetränkter Lappen Blasen eintrocknen lässt und den Schmerz lindert?
... ein zerkautes Spitzwegerichblatt, auf einen Insektenstich gelegt, den Juckreiz mildert?
... in wollenes Tuch eingeschlagene, zerdrückte, heiße Kartoffeln den Schmerz von einem Hexenschuss lindern können? Man munkelt, dass das auch mit Kröten funktioniert, allerdings wohl nur bei echten Hexen. (Quelle: Hexen-Ein-Mal-Eins)
Aktuelle Wettervorhersage:
* Ist der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß.
* Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.
Die einfache Weisheit:
* Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind.
Rezept zur Jahreszeit:
Zum Saumagen nehme man: 1 Saumagen, 3/4kg Schweinebauch, 3/4kg Vorderschinken, 1kg Kalbsbrät, 3/4kg Kartoffeln, 6 Eier, Brühe, Zwiebeln, 1 Löffel Salz, 1 Löffel Pfeffer, 1 Löffel Majoran, 3 Brötchen in Milch eingeweicht.
Saumagen gut wässern und putzen, Fleisch und Kartoffel in kleine Würfel schneiden und mit Kalbsbrät, in Milch eingeweichten Brötchen, Eier und Gewürzen vermengen. Die Masse in den Saumagen füllen. Die Magenöffnungen zubinden und in reichlich Wasser schwimmend drei Stunden ohne zu kochen ziehen lassen. Danach mit Fett und Zwiebeln anbraten und mit Brühe ablöschen. 1/2 Stunde köcheln lassen, die Soße würzen und binden.
Anzeigen:
Prof. Dr. Dr. Aleswi Sender
Haben Sie Probleme mit Angehörigen einer bestimmten Rasse? Oder Fragen zu bestimmten Verhaltensweisen und Bräuchen? Professor Dr. Dr. Aleswi Sender beantwortet Ihre Fragen in offenen Leserbriefen.
Fragen Sie, was sie schon immer wissen wollten, sich aber nicht trauten zu fragen!
(Oder wo Sie niemanden fanden, der sie beantworten konnte).
Senden sie diese einfach an die Redaktion der Grünen Kennwort: 'Rassen'

Feuerfuchsbabys suchen ein Zuhause!
Der Laden Maison de Magicien für Magisches aller Art, geführt von Tera Iva Nagara präsentiert eine brandneue Sonderattraktion!
Acht Wochen alte Feuerfuchswelpen!
Feuerfüchse, auch gern Pyrfüchse genannt sehen, um sich zu tarnen, gewöhnlichen und in unserem Wyrmforst beheimaten Rotfüchsen sehr ähnlich, können jedoch ihr Fell zu flackernden Flammen umwandeln wenn sie es wünschen, wodurch ihr Körper dann gänzlich aus Feuer besteht, womit sie logischerweise resistent gegen Hitze und Feuer sind. Sie sind treue und kluge Geschöpfe die ähnlich eines Hundes dazu fähig sind verschiedene Befehle zu erlernen und auf bestimmte Worte zu reagieren. Die zukünftigen Käufer und Besitzer sollten darauf achten sie an keinem Ort zu halten, wo leicht entzündliches Materiell herumsteht und keine Angst davor haben, sich öfters leichte Verbrennungen zuzuziehen!
~ Es stehen nur drei Männchen und zwei Weibchen zum Verkauf – also langt besser zu!
Der Preis ist mit Sorceress Tera per Taube zu verhandeln!
Die ersten drei Käufer erhalten kostenlos eine feuerfeste Fellbürste!
Eine neue Gilde
Hört, hört, ihr Unwissenden!
Was, ihr kennt es nicht? Euch sagt der Kürzel „MSfD“ nichts? Nun, das ist der neue aufstrebende Stern am Gildenhimmel, denn dies steht für die „Mobile Sterbehilfe für Drachen“.
Dabei gilt es vor allem ältere Drachen zu erlegen, schließlich sichern die jüngeren den Fortbestand der Art. Sterbehilfe steht dabei für einen angenehmen Tod, das versprechen zumindest die Gildengründer Raphael und Arronax.
Sie sind neben drei weiteren Mitgliedern bisher die einzigen Anhänger dieser Gruppierung, aber vielleicht ändert sich das mit euch.
Ihr liebt es euch mit geselligen Leuten bei Tabak und Ale zu treffen?
Dann lasst es euch nicht zwei Mal sagen, kommt zu den MSfD! Schluss mit überflüssigen Regeln, trinken wir aufs Leben.
MITARBEITER GESUCHT!
Der ausgesprochen zurückgezogen lebende, aber dennoch geschätze Professor Dr. Dr. Aleswi Sender sucht loyale Mitarbeiter für seine Studienreihen.
Sind Sie gewissenhaft und dennoch neugierig? Abenteuerlustig, können aber trotzdem ganze und verständliche Sätze bilden und ein neutrales Urteil wahren?
Dann sind Sie hier genau richtig!
Geboten wird ein angemessenes Gehalt bei flexiblen Arbeitszeiten. Ob Sie nun eine Dauerstellung bevorzugen, eine Teilzeitarbeit suchen, oder ausschließlich auf Vertragsbasis arbeiten wollen, hier finden Sie alles.
Ihre Aufgabe wird es sein verschiedene Bereiche des Lebens in den Wyrmlanden zu untersuchen und ihre Erfahrungen in neutrale Artikel zu fassen. Letztere werden dann zu gegebener Zeit veröffentlicht. Auf Wunsch können Sie dabei auch gerne anonym bleiben.
Aktuell laufende Studie:
"Die Rassen der Wyrmlande und ihr Zusammenleben."
In Vorbereitung:
"Haustiere und Begleiter: Ihr Nutzen, ihre Bedürfnisse und die artgerechte Haltung."
Die Grüne Meinung
Ob Jung, ob Alt, es ist so weit
Willkommen in der Narrenzeit
Vernunft hat heute nichts zu melden
Die Blöden stellen heut die Helden
Denen ist vieles einerlei
Solang nur jeder fröhlich sei
Drum dacht ich mir, bemüh ich mich
und murre diesmal dichterlich
Den Tusch krieg ich nur schlecht auf's Blatt
Drum tusche, wer was zum Tuschen hat
Ich selber maule unverdrossen
Wie's aus der Feder mir geflossen
Narren sind hier doch ganz richtig
Nimmt jeder hier sich doch sehr wichtig
Als Drachentöter ja zu gelten
Mal ehrlich, sind das alles Helden
Den ein oder andren sollt man fragen
Welch Drache ist denn zu beklagen?
Es gibt der Drachenarten viele
Nicht jede taugt zum Heldenziele
Papierdrachen lassen Kinder strahlen
Ein Held kann schwerlich damit prahlen
Nach hartem Kampf mit Glückes Gaben
Den Papierdrachen erlegt zu haben
Babydrachen gibt es viele hier im Land
Als gefährlich sind sie nicht bekannt
Zwergdrachen sieht man dafür kaum
Verdeckt sie doch schon ein Mantelsaum
Hausdrachen zwar sind sehr gefährlich
doch nix für Helden, sind wir ehrlich.
Und vielleicht auch, während diesen Tagen
Sind's Narren, die Kostüme tragen
So schließt sich schließlich auch der Kreis
Der eine Narr den anderen beiß
Das macht dem anderen tüchtig au
Der Kostümierte ruft Helau!
Ich aber werde mich verstecken
Und wag es einer, mich zu wecken
Bevor die Narrenzeit vorbei
DEN haue ich zu Narrenbrei
So nur noch kurz von mir ein Gruß
Ich war's, der Grüne, und nun Schluß.
Das Mädchen von Seite 3
Heute: Waldnymphe Alannah
Gewinnerin aus der Grünen, Ausgabe 57

__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara
Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?
Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate
Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
Geändert von Die_Grüne (01.03.2009 um 17:13 Uhr).
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01.03.2009, 17:52
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#4 (Permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10. July 2006
Beiträge: 6
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Ein Zettel ist an die Redaktionstür gehämmert, die Schrifft darauf schwungvoll wie im Zorn niedergeschrieben.
Zitat:
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Zitat von Zettel
Typisch Zweibeiner.
Ihr versteht ein Wesen nicht und wollt es sofort umbringen.
Noch dazu wird selbstherrlich das, was ihr von euch kennt, auf andere Wesen übertragen.
Ja, ich rede von euch, ihr Gilde, die sich selbst Mobile Sterbehilfe nennt.
Unwissend nennt ihr die, die euch nicht kennen, doch nenne ich euch auch Unwissende, denn ihr wißt nichts von den Wesen, denen ihr den Tod wünscht.
Vielleicht solltet ihr nach Wissen suchen, die Wesen treffen, die ihr einfach so verdammt.
Trefft euch mit mir, und ich werde euch die Augen öffnen, auf das dieses unseelige Ansinnen dahin kommt, wo es hingehört, auf den Müllhaufen der Geschichte.
Sollte einer von euch Interesse an Wissen haben, so schreibt an die Grüne, die Redaktion wird wissen, wie sie ein Treffen zustandebringt.
Der Grüne
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Geändert von Der Grüne (01.03.2009 um 17:57 Uhr).
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01.03.2009, 19:17
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#5 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20. June 2004
Ort: Garching bei München
Alter: 26
Beiträge: 4,443
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Von Cedrik eben erst mit Hab und Gut aus der kleinen Kammer geworfen, und vor die Türe gesetzt, hat der Halbelf es sich nicht nehmen lassen eine Zeitung mit zu nehmen, die herrenlos auf einem der Tische nahe der Türe liegen gelassen wurde.
Noch keine Fünf Meter von der Schenke entfernt, sieht man den reichlich beladenen Halbelfen mit gleichgültiger Miene wilkürlich Seite um Seite aufschlagend.
Doch nur recht wenige der Artikel in der Zeitung vermögen das Interesse zu wecken.
Insgesamt ist doch zuviel Zeit vergangen in der er auf Reisen war. So weckt das erste Interesse ein Bericht über Geschehnisse auf der Burg Thauenstein.
Stirnrunzelnd werden die Zeilen überflogen und skeptisch der Blick über die Häuserdächer gelenkt.
Die Bauarbeiten sind also abgeschlossen? Wäre ein Grund dort beizeiten einmal vorbei zu sehen, sollte sich nicht gerade der örtliche Klerikerverbund dort eingenistet haben.
Der Artikel über die Echsen mag zwar nicht sonderlich interessant sein, bei der Erwähnung des Folgeartikels im nächsten Monat, spricht der angewiderte Blick jedoch bereits davon was der Mischling von dieser Art Lektüre halten würde.
Allerdings setzt erst ein unschuldig platzierter Name die Krone auf das ganze:
Sakral steht dort in einer Zeile recht unschuldig. Spark mag sich nicht mehr sicher sein wie dieses verdammte Elfenwayb sich vorgestellt hatte, und Lunaras Vermutung war für ihn noch keine Gewissheit.
Als der Blick nun aber über den Namen gleitet, nimmt sein Gesicht eine regelrecht verhasste Fratze an, die zur Folge hat dass die bislang unverheilte Verbrennung auf seiner Stirn ihn mit stechend brennenden Schmerz daran erinnert seine Gesichtszüge besser zu entspannen.
Mit aufgebrachten Schnauben reisst der Mischling die Zeitung in zwei Teile, knüllt diese zu einem großen Ballen und pfeffert diesen auf den Boden unmittelbar vor der Schenke.
Dieser Redaktion musste demnach mal ein Besuch abgestattet werden. Bevorzugt mit einer Klinge in der Hand.
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02.03.2009, 18:54
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#6 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 2. December 2007
Ort: Leipzig
Beiträge: 58
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Lail überfliegt wohl gerade die Grüne, als ihr der Artikel über die Echsen entgegenspringt. Mit mäßigem Interesse wird jener gelesen und die Augen huschen über die Zeilen. Schon nach einigen Sekunden bildet sich eine kleine Falte zwischen ihren Brauen, die schließlich zu einer stark verärgerten Miene ausufert. "Was zum...?" Fressen ihre Nachbarn? Halten sich für was Besseres? Sie schnaubt... Da habe sie wohl nur die falschen befragt. Die qualmende Kippe wird auf dem Papier ausgedrückt ehe die Echse sich umwendet um... ja um was? Ihren Nachbarn zu fressen natürlich! Sowas... Und ausserdem, seit wann haben Echsen Nabel?
__________________
. Diebe können nicht fallen, wie Helden fallen.
.
Geändert von Lail Leéin (02.03.2009 um 19:13 Uhr).
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03.03.2009, 12:02
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#7 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19. February 2006
Ort: Bonn
Alter: 23
Beiträge: 477
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Der Söldner ist gerade auf den Weg zum Wyrmforst, als er Timmy sieht, schnell geht er zum Jungen um sich sein Expemplar gegen ein kleines Trinkgeld zu holen.
Auf dem Weg zum Wald, liest er die Zeitung durch. Das Gedicht auf der letzten Seite verwirrt ihn. Er schüttelt den Kopf, dann packt er die Zeitung weg und verschwindet zwischen den Bäumen.
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08.03.2009, 23:02
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#8 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 5. May 2007
Ort: In den tiefen des Wyrmforst
Alter: 19
Beiträge: 77
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Ihre grünen Augen gleiten fließend das leicht knitterige Blatt entlang, hier und da Stichworte aufschnappend die ihr Interesse erregen könnten und schließlich tatsächlich erscheint vor ihrer Schnauze der Artikel über ihres gleichen, die Echsen, die Einleitung gefällt noch einigermaßen allerdings was dann nach folgt lässt auf ihrer Stirn scharfe Furchen erscheinen.
ein grummelndes "hmm...
Jeder macht mal schlechte Erfahrungen mit den einzelnen Völkern" mehr sagt sie nicht dazu. wenigstens den Rest der Zeitung liest sie dann nach noch genauer durch um sich etwas zu besänftigen.
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