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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 29.03.2009, 14:27   #1 (Permalink)
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Standard Die Grüne - Ausgabe 60


In Erinnerung an eine gute Mitarbeiterin


Kendaei, 4 Melloch im Jahre 1747.


Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)

Angriff der Drachen?
Hennudaei, Umbrolo 30, 1747, eine Karawane aus dem nahen Romar nähert sich ihrem Ziel:
Thalheim.
Die vier Händler und ihre Wächter haben den wohl jedem bekannten Weg hinter sich gebracht, die Karren sind beladen mit Getreide und so nichts Ungewöhnliches an diesem milden Frühlingsmorgen.
Doch dann stößt ein düsterer Schatten herab und wenige Momente später versinkt alles im Chaos. Ein Drache überfällt die Menschen, verwüstet die Fracht und tötet einen der Händler. Eine der Wachen wird schwer verletzt, eine weitere kann schon zu Beginn des Kampfes fliehen. Es sieht so aus, als sei dies das Ende der kleinen Gruppe, so kurz vor den Toren der rettenden Stadt, als das plündernde Ungetüm über die restlichen Wächter herfällt. Doch da erscheint die fragwürdige Rettung: Ryú, der allseits in Thalheim
bekannte rote Drache, greift ein und stoppt den marodierenden Artgenossen. Will er helfen? Streiten sie sich um die Beute? Noch herrscht keine Klarheit, bekannt ist nur, dass das dunkle Monster bereits mehrfach in Romar gesichtet wurde und dort immer wieder für Aufruhr sorgte. Die Lage spitzte sich unter weithin hörbarem Getöse zu, als ein weiteres der geflügelten Wesen, bisher vollkommen unbekannt, hinzu stößt. Es ist nicht klar, ob und wenn ja worüber sie geredet haben, doch kurze Zeit später entlässt Ryú das
schattenhafte Untier aus seinen Fängen, auf dass es entkommen konnte, woraufhin auch er selbst und der weiße Drache recht bald wieder verschwinden. Ein Akt der Gnade? Eine Übereinkunft? Arbeitet der bisherige Beschützer mit diesem neuen Unwesen zusammen?

Berichtet durch eines der zweifelhaft geretteten Karawanenmitglieder.


Auf die Finger geschaut


Wer wollte schon immer einmal wissen, wer hinter den Rätseln in den Grünenausgaben steckt? Hier bietet sich die Gelegenheit einmal mehr über jenen jungen Mann zu erfahren, dessen Kreativität keine Grenzen kennt.


Interview mit Langfinger Dobby

Dobby betritt eifrig das Büro der Grünen. "Entschuldigung für die Verspätung!", grüßt er und reicht Sakral ein wenig überhastet ein Blatt Papier mit einer Skizze.
Sakral nimmt die Skizze entgegen und blinzelt erst einmal. "Pünktlichkeit ist eine Tugend.", neckt sie ihr Gegenüber und grinst dann. "Aber schön, dass ihr das Rätsel doch noch einreichen konntet. Die Leser freuen sich stets darauf."
Dobby schaut ein wenig skeptisch zu Sakral. "Das freut mich zu hören, ich geb mir ja immer viel Mühe! Aber was meintet ihr mit dem Anhang ‚Ich muss dich sprechen‘?" Dabei steht er nun mit Händen in den Taschen vor dem Tisch.
Sakral deutet auf eine Sitzgelegenheit. "Nun, das Wyrmland sollte erfahren, wer eigentlich hinter dem Ganzen steckt. Denn euren Namen habt ihr nur selten unter eines der Rätsel gesetzt.", stellt sie fest. "Angst vor Kritik?"
Dobby setzt sich auf den leicht gepolsterten Stuhl. Dabei verschränkt er seine Arme vor seiner Brust. "Kritik? Kann man das essen?" Ein kurzes Grinsen huscht über sein Gesicht.
Sakral hebt die Arme. "Jetzt wissen sie es, ich denke nicht, dass das euch zum Nachteil gereichen wird." Dann legt sie den Kopf schief. "Vielleicht findet ihr mehr... weibliche Anhänger."
Dobby kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Frauen lenken von der Arbeit ab! Aber wenn die Richtige kommt lege ich die Arbeit mal gerne zu Seite." Dann wird ein Zettel und ein Kohlestift aus einer der tiefen Taschen geholt. Dabei wird etwas darauf gekritzelt.
Sakral räuspert sich. "Also noch alleine unterwegs? Ihr hättet doch eine Anzeige aufgeben können, die Grüne vermittelt.", lässt sie ihn wissen. "Wie kommt ihr auf solche Ideen für eure Rätsel?"
Dobby greift sich an den Nacken und geht diesen auf und ab. "Ach, in der Kneipe, zwischen den Alekrügen bekommt man eine Menge mit... das nutze ich einfach aus." Dann kneift er die Augen kurz zusammen. "Soll das etwa ein Interview werden?" Ein Geistesblitz zu so früher Abendstunde.
Sakral unterdrückt ein amüsiertes Auflachen. "Wonach sieht es aus, werter Dobby?" Sie zwinkert. "Ich möchte euch ausfragen."
Dobby fährt ein Schrecken durch die Glieder. "Das kann doch nicht sein. Wie ich hier wieder aussehe, ich habe nicht meinen feinen Anzug an und gekämmt bin ich auch nicht!" Kurz wird an sich runter und hoch geschaut, wild aufgestanden und zurecht gezupft. "Aber ein Gutes hat es ja, ich lerne aus erster Hand wie das geht! Aber eine Frage habe ich da noch."
Sakral betrachtet ihn eingehend. "Ihr wisst, dass ich lediglich aufschreibe was ihr sagt. Niemand wird euch sehen. Was eine Zeitung ist, wisst ihr ja... aber stellt ruhig eure Frage."
Dobby beugt sich dann langsam zu Sakral und winkt sie zu sich um etwas zu flüstern. "Das weiß ich doch, bloß könnte doch ein Zeichner hereinstürmen und uns inflagranti erwischen!" Dann zwinkert er ihr zu und lehnt sich wieder zurück.
Sakral atmet tief ein und schweigt einen Moment. "Interessante Vorstellung, doch ich glaube nicht, dass hier jemand einfach so herein gestürmt kommt.", bemerkt sie leise. "Nun wird jeder denken ihr seid ein... nicht gerade ansehnlicher Mann."
Dobby verzieht kurz den Mund nach unten. "So kann man das sehen. Morgens nach drei Tagen ungepflegt sein bin ich bestimmt nicht mehr attraktiv, aber jeder weiß doch, es kommt auf die inneren Werte an. Oder etwa nicht? Da würd’ ich sagen, dass ich eine ziemliche Wundertüte bin." Es wird kurz der Raum gemustert. "Ein wenig Licht könnte den Raum gut tun... hast du Kerzen hier?" Dann wird eine Streichholzbox herausgeholt.
Sakral schnaubt leise. "Dieses Büro ist wunderbar so wie es ist, es stehen nur Kerzen hier, die dazu verwendet werden den Raum abends zu beleuchten.", erklärt sie ihm und macht sich einige Notizen auf ihrem Pergament. "Wo kommt ihr eigentlich her, Dobby?"
Dobby antwortet ziemlich direkt: "Also ich wurde in Romar geboren und wohne auch in Romar, in einer kleinen aber feinen Hütte und woher kommt ihr?" Eine unpassende aber für ihn gerechtfertigte Frage.
Sakral lächelt. "Ich dachte ich stelle die Fragen, aber ursprünglich komme ich aus der Stadt Nerienne... bis ich nach Glorfindal ausgewandert bin.", erklärt sie knapp und damit scheint das Thema auch beendet. "Sagt, hab ihr nicht ein kleines schmutziges Geheimnis, welches ihr mir mitteilen wollt?"
Dobby beugt sich kurz wieder zu Sakral und winkt sie zu sich heran. Dabei nuschelt er etwas in seinen 5 Tage Bart, was keinen Sinn ergibt.
Sakral verdreht die Augen. "So kann ich euch nicht verstehen, aber ich sehe... ihr seid ein Feigling.", provoziert sie ihn sodann, vielleicht redete er dann mehr.
Dobby plustert sich gespielt auf und meint dann etwas beleidigt, weil sie wohl recht hat: "Also mein Herz ist rein, doch meine Finger... Naja sind nicht immer in meinen Taschen... die sind ja eh viel zu kalt mit den tiefen Taschen." Er zwinkert.
Sakral vermerkt sich dies. "Ich habe also einen Taschendieb eingestellt, das wird ein schlechtes Licht auf die Grüne werfen.", brummelt sie leise. "Aber dann seid ihr nicht der Einzige in diesen Landen, ihr habt viele Konkurrenten. Und dennoch seid ihr in keiner Diebesgilde?"
Dobby lacht kurz auf. "So würde ich das nicht sagen, ich nehm bloß da etwas weg wo zu viel ist und geb es denen, die zu wenig haben. Ich finde das ist ehrenvoll, man denke an die ganzen Reichen die nichts abgeben wollen. Fürstlich leben aber nicht mal ein Goldstück locker haben. Und naja das mit der Gilde...." Er schweigt kurz. "Naja ein Meister seiner Kunst teilt nicht gerne seine Erfahrung, bevor er nicht der Meinung ist, es jemanden beizubringen."
Sakral belässt die erste Aussage kommentarlos und nickt dann. "Also teilt ihr generell nicht gerne eure Fähigkeiten mit Anderen? Auch im Bezug auf eure Kreativität?"
Dobby geht kurz in sich. "So kann man das nicht sagen, vielmehr hat sich niemand an mich gewendet um von mir zu lernen... ich bin ein offenes Buch, was nur geöffnet werden muss. Aber ihr seid doch auch in Bezug auf mich meine Lehrerin." Er grinst sich frech an.
Sakral lacht leise. "Ich bin für viele eine Lehrerin, doch auch ich habe einmal klein angefangen." Sie strafft ihren Rücken. "Für die Leser: Wie seid ihr auf die Grüne gekommen?"
Dobby: "Hmmm irgendwann hat mich die kleine Nerven... Ähm Timmy angesprochen ob ich nicht mal etwas lesen wolle. Ich hab nicht nein gesagt und ihm sein Frühstücksgeld.... Naja vergessen wir das mal wieder. Auf jeden Fall hat mir etwas gefehlt, und nun bastel ich die Rätsel zusammen..."
Sakral 's Blick verfinstert sich. "Timmy ist ein armer kleiner Junge... ihr solltet euch schämen. Von wegen Moralapostel und 'Ich stehle nur von den Reichen und gebe es den Armen'..."
Dobby schaut zur Decke. "Auf jeden Fall habt ihr nun euer schmutziges Geheimnis... " Er schaut Sakral an. "Bin ich jetzt gefeuert?"
Sakral verschränkt die Arme. "Ihr solltet euch bei Timmy entschuldigen und ihm lieber etwas Gold für seinen kranken Hund geben." Aber das schmutzige Geheimnis gab es nun tatsächlich. "Nicht jede Frau steht auf die bösen Männer..."
Dobby nickt klein bei gebend."Ich werd den Kleinen beim nächsten Mal sogar zum Essen einladen, wenn ich ihn sehe, aber wir haben jetzt soviel über mich geredet. Wie sieht das denn bei euch aus mit einem Mann? Wie sollte er sein? Soll schon einmal eine Kontaktanzeige schreiben?"
Sakral hebt ihren Kohlestift. "Es geht hier nicht um mich und wenn ihr die letzten Ausgaben der Grünen gelesen hättet, so wäre euch sicherlich nicht entgangen, dass ich mit dem Parsian von Thauenstein verlobt bin.", kommentiert sie das Ganze. "Gibt es von eurer Seite noch etwas, dass ihr mir mitteilen möchtet?"
Dobby grinst frech: "Wann ist die Hochzeit?“ Dann steht er auf reicht Sakral die Hand und meint. "Es hat mir viel Spaß mit dir gemacht, dort drüben ist der Ausgang!" Ziemlich dreist dieser Langfinger.
Sakral ergreift seine Hand kurz und drückt sie fester als sie es sonst tun würde. "Im Sommer, der Termin wird öffentlich bekannt gegeben. Auf bald, Dobby. Und gebt Acht, dass man euch nicht in den Straßen auflauert..."


Geändert von Sakral (29.03.2009 um 15:24 Uhr).
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Alt 29.03.2009, 14:30   #2 (Permalink)
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Standard Seite 2

Was Frauen wirklich wollen – Teil 1
- Oder: Was Frauen wirklich wollen, wovon sie zumeist aber gar nicht wissen, wie sehr sie es begehren -

Von einem Kenner - Könner


Liebe, Lust und Leidenschaft. Oftmals ist es ein beinah unlösbares Rätsel was Frau wirklich will, denn kaum glaubt man, ihr einen Wunsch von wahlweise Augen oder Lippen abgelesen zu haben, erscheint eine gänzlich andere Vision dessen, im schlechtesten Fall erscheint wenig später dazu auch ein roter Handabdruck auf Mannes Wange, einer Macht entsprungen, die den zarten Weiberleib tiefste Lügen straft.

Voran zum Anfang: Fein geschnittene Lippen, tiefe Einblicke in deutlich vorgewölbte Landschaften, schwingende Hüften... plötzlich scheint eine ganz normale Frau, eine Bekannte, eine Freundin mehr zu werden, als sie bisher gewesen ist. Ein Schnitt, dessen Bedeutung nur schemenhaft durch den starren Blick eines jeden dringt. Aus langen Haaren wird ein Meer der Sünde, aus einem teuren Kleid ein törichter Schleier der tiefsten Sehnsucht... Ist erst der Moment gekommen, in dem man sich bewusst wird, wie nah und fern man dem begehrten Objekt der Begierde gleichermaßen ist, beginnt ein zeitloses Wettstreiten um die Gunst der Angebeteten. Der Weg ist nicht der Weiteste, jedoch gilt es zahlreiche Hürden zu überwinden; tückische, listige Hürden, hohe Mauern und tiefe Gräben, die sich jeder Vorstellungskraft entrücken. Eine der größten sind die rechten Worte.

Die Macht der Worte ist groß – unbestritten – und dennoch vermögen sie allein nicht vollständig ein ungreifbares Gefühl auszudrücken. Zwei grundlegende Vorgehensweisen sind es, vor denen Mann steht: Mit der Tür ins Haus fallen, oder durch den Hintergarten zum Balkon hinauf klettern? Beides wenig erfolgversprechend, denn auch wenn es sich Frau nicht eingesteht, sie will erobert werden. Sie will Beweise, greifbare Beweise, zahlreiche Geschenke und das perfekte Maß an Aufmerksamkeit – weder zu viel, noch zu wenig. Somit ergibt sich der Umstand, dass die erste Variante zu schmucklos, die zweite wiederum jedoch zu närrisch wirken könnte.

Eine Vereinbarung beider Vorgehensweisen sollte Abhilfe schaffen; zum einen Geduld, den richtigen Moment abzuwarten, in der Zeit dennoch nicht zu vergessen, seichte Andeutungen zu üben und kleinere Präsente zu überreichen – zum anderen Ehrlichkeit und ein gewisses Maß an offensivem Voranschreiten. Falsche Versprechungen, leere Worte und gefühllose Gesten sind hier natürlich fehl am Platz, andererseits können besondere Fähigkeiten, die sich von besonderer Wortgewandtheit über Gesang, Instrumentalmelodien und Magie, bis hin zu großer Blumenkunde äußern können, der schleichenden Balz natürlich durchaus zuträglich sein. Grundsätzlich gilt, wie in den meisten Lebenslagen: „Nur bescheiden ist ein Sieger edel“.
Ein harmonisches Zusammenfinden von Geben und Nehmen soll sich vor den Geist der Instinkte stellen; raubeinige, animalische Gelüste zügeln sich von selbst, hat Mann erst festgestellt, dass es in kleineren Schritt rasch voran, in großen bestenfalls mit Schwung zurück geht.

Höchstes Ziel dieser ersten Etappe auf dem steinigen Weg in die Arme des ersehnten Gegenüber sollte nicht mehr, aber auch nicht weniger sein, als die Erlösung eines ersten gemeinsamen – geistigen – Coitus, möglicherweise eines bedächtigen Kusses, mit dem das volkstümlich festgestellte Flattern und Kribbeln einhergeht; gefühlte Scharen, gar Epidemien von beflügelten Insekten, die den Körper erschauern lassen. Unklar bleibt und wird bleiben eine Erklärung dafür, umso klarer jedoch ein nächstes Ziel einer nächsten Etappe. Folgen soll sodann eine Festigung und Vertiefung jenes entstandenen Bandes, des filigranen Seidenschals zu einer unzertrennbaren Helix zweier ineinander gewundene Seelen.

Aus gegebenem Anlass sag ich dir, Sündenschwinge meiner schwarzen Gedankenwolke; du hast nur meinen Blick berührt, da starb lautlos hin der harte Kern, weil's solche Liebe nicht gibt für mich... ich hab mich in dein rotes Haar verliebt.


Abhandlung über die Rassen - Teil 6
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender


Der Werwolf und der Vampir: Haben sie etwas gemein?


Sehen wir uns zuerst den Werwolf an. Wie allseits bekannt, ist der Werwolf im Grunde keine eigene Rasse, sondern eine infektiöse Erkrankung, genannt Mondsucht. Im Grunde kann diese jede humanoide Rasse befallen, vermutlich auch animalische, doch da diese Wesen von ihren Problemen nur schwer berichten können, ist darüber nichts bekannt. Auch können sich andere Werwesen bilden, wie zum Beispiel Werbären oder Werratten. Derartige Berichte gibt es durchaus, nur treten sie viel seltener auf. Warum dem so ist, entzieht sich derzeit noch unseren Erkenntnissen.
Widmen wir uns als dem erforschten: Auslöser ist für gewöhnlich der Biss eines anderen Werwolfes, durch welchen die Krankheit übertragen wird, ganz ähnlich der Tollwut. Die generelle Verwandtschaft mit der Tollwut kann allgemein nicht von der Hand gewiesen werden, da das Haupt-Symptom durchaus ähnlich ist: ein massives Ansteigen des Aggressionspegels, quasi das Verwandeln des betroffenen Wesens in eine Bestie. Was sich im ersten Augenblick als unterschiedlich darstellt: nämlich, dass die Tollwut alsbald zum Tode des Erkrankten führt, während ein Mondsuchtbefallener durchaus ein langes Leben führen kann, ist so unterschiedlich nicht. Im Gegensatz zur Tollwut, verkürzt die Mondsucht die allgemeine Lebenserwartung nur deshalb nicht signifikant, weil der Raubbau am Körper des Befallenen kein andauernder ist. Während man stetig an der Auswirkung der Tollwut leidet bis man dieser erliegt, beschränkt sich der Ausbruch bei der Mondsucht auf bestimmte Mondphasen.

Nun zum Vampir: Hier herrscht die einhellige Meinung es handle sich um eine eigene Rasse, welche schlicht einem etwas eingeschränkten Speiseplan unterliegt und auch noch mit so manch anderem, wie zum Beispiel einer ausgeprägten Sonnenallergie (welche nicht verwunderlich ist, bei solch einseitiger Ernährung) zu kämpfen hat. Mit diesem Ammenmärchen müssen wir nun leider aufräumen, auch wenn es durchaus verständlich ist, warum man diese Tatsache bei Werwölfen leicht akzeptiert, bei Vampiren jedoch nicht. Der Vampir gilt als Sinnbild der Erotik, was wohl einerseits an der Assoziation dieser mit dem Austausch von Körperflüssigkeiten liegt und andererseits daran, dass einem bei der Vorstellung einen Werwolf zu küssen nur "Pfui, Spuck! Haare im Mund!“ einfällt. Dennoch ist auch der Vampirismus nichts anderes als eine Erkrankung. Nur weil die Übertragung dieser nicht, wie der Volksmund oft berichtet, durch einen Biss ausgelöst wird sondern vielmehr durch den Konsum des Blutes des Vampirs selbst, kann man noch nicht von einer eigenen Rasse sprechen. Auch die Langlebigkeit mancher von ihnen oder ihre ebenfalls verbreitete Fähigkeit Magie auszuüben kann man nicht als solche werten. Hätte sich eine Rasse nicht evolutionär verändert? Ja, hätte sie selbstverständlich. Längst hätten sie sich an Sonnenschein gewöhnt und ihre Ernährung verbessert, sich schlicht in irgendeiner Form weiterentwickelt.

Das eindeutigste Indiz dafür jedoch ist, dass die Vampire über keinerlei Fähigkeit zur Reproduktion verfügen, und das obwohl diese über einen ausgesprochen ausgeprägten Sexualtrieb, wie er sonst kaum woanders vorkommt, verfügen. Dennoch ist keine egal wie geartete Kombination aus Vampir und Vampir im Stande Nachkommen hervor zu bringen. Damit erfüllen sie eine der wichtigsten Grundbedingungen für eine Rasse nicht. Man könnte noch einwenden, dass es sich um einen parasitären Befall handelt, doch auch dieses ist nicht gegeben. In keinem jemals mit Vampirismus Infiziertem konnte je ein Parasit nachgewiesen werden. Zugegebenermaßen sind die Untersuchungen auf diesem Gebiet noch nicht allzu weit fortgeschritten, da es sich als äußerst schwierig erweist geeignete Untersuchungsobjekte zu finden. Die meisten sind entweder durch Holzsplitter kontaminiert oder werden vom kleinsten Lufthauch verblasen. Also begegnen sie bitte sowohl Werwölfen als auch Vampiren nicht mit Argwohn oder sogar Hass. Es handelt sich in beiden Fällen nicht um eine bösartige Rasse, sondern schlichtweg um Kranke, ja sogar lebenslang Behinderte. Sie verdienen unser Mitgefühl.


Nächsten Monat behandeln wir: Der Halbling


Abschied
Von der Unbekannten


Liebe Leser,

dies hier ist einmal ein etwas anderer Artikel, als ich ihn sonst für gewöhnlich für jede Ausgabe verfasse. Es handelt sich weder um das Aufzeigen von Ungerechtigkeiten, die im Wyrmland herrschen, noch dreht es sich um besonders erfreuliche Ereignisse, die sich zutrugen oder es noch tun. Nein, hier möchte ich etwas kund geben, das kein Geschehnis betrifft, welches direkte Auswirkungen auf das Alltagsleben des einzelnen Bürger haben könnte, sondern viel eher will ich etwas Persönliches, einen eigenen Entschluss von mir abdrucken lassen. Kurz und bündig und ohne noch viel um den heißen Brei herumzureden: Ich steige aus der Zeitung aus wegen Gründen, die es mir nicht mehr ermöglichen, in der Redaktion mitzuarbeiten.

Auf die Anlässe selbst, die mich dazu drängen, gehe ich nicht näher ein, weil sie weder für die Öffentlichkeit bestimmt sind, noch eine wesentliche Wichtigkeit für andere besitzen. Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn in meinen letzten Artikel schreiben soll, ob ich mit falschem Optimismus, oder ehrlicher Meinung von der Bildfläche verschwinde. Schließlich entschied ich mich für letztes, weil ich gestehen muss, schon häufig, nicht nur hier, an erstem gescheitert zu sein und jetzt endlich damit aufhören möchte. Lügen begegnet man Tag für Tag, eigens verschuldet oder damit konfrontiert, aber hat eigentlich schon einmal jemand versucht, Aufrichtigkeit tatsächlich zu leben? Funktioniert dies überhaupt und vor allem, wo beginnt es? Diese sehr individuellen Fragen bringen auch sehr individuelle Antworten hervor und es soll nur ein Gedankenanstoß meinerseits sein, denn ebenso ich beschäftigte mich in den vergangenen Wochen damit.

Es ist kein Geheimnis, dass Sakral ständig vor einem Rätsel steht bezüglich der nächsten Ausgabe. Das Überleben der Zeitung hängt jedes Mal an einem seidenen Faden und ich kenne nichts mit mehr Vagheit als die Launenhaftigkeit freier, denkender Wesen. Doch genauso wenig kenne ich etwas, das mehr bewusste Falschheit besitzt als das Genannte. Niemand ist gezwungen, etwas zur Zeitung beizusteuern und eben diese Tatsache bestimmt alleinig über das Recht, wer sich zu Wort melden darf, wenn sie stirbt, und wer nicht. Deshalb frage ich mich insgeheim, wenn es wieder einmal so weit kommt, dass Sakral die Notbremse ziehen muss, woher die Bevölkerung diese Unverschämtheit nimmt, sich über etwas Verlorenes aufzuregen, wenn es ihr doch niemals gehörte, sie nichts dafür tat, um das Ende zu vermeiden.

Hier bin ich an einem Punkt angelangt, den ich mit der Falschheit meinte. Ich selbst verspiele gerade das Recht, mich in Zukunft an Aufständen zu beteiligen, die gegen das Auslaufen der Grünen protestieren, unabhängig davon, wie meine eigene Meinung dazu lautet. Und dies wird so lange der Fall sein, bis ich wieder als aktiver Mitarbeiter zähle. Die Zeitung kann nur existieren, wenn Bewohner sie für Bewohner gestalten. Warum also machen dann Bürger heutzutage keinen Hehl mehr draus, ihre Heuchlerei zu zeigen? Oder habe ich etwas verpasst und es ist gerade modern, die Umwelt mit Verlogenheit zu blenden? Jene, die sich angesprochen fühlen, sind auch gemeint und den anderen, die ihr Bestes geben für den Erhalt, auch in Zukunft, widme ich meine letztes Worte: Ihr habt euch Respekt verdient. Danke.


Sicherheit auf Schritt und Tritt
Von Elementare Sakral


Die Stadtwache Thalheims gehört schon seit Jahrzehnten zu der stärksten bewaffneten Truppe des Landes. Ihre Aufgabe ist es, besonders in der Hauptstadt nach Recht und Ordnung zu sehen. Gleiches gilt für die Menschenstadt Romar, deren Stadtgarde sich aber weniger zeigt.
Doch warum sind es nur die Menschen, die solch großen Schutzes bedürfen?
Für die einen ist es eine Selbstverständlichkeit: Menschen sind im Gegensatz zu Echsen, Trollen oder Zwergen schwach. Ja selbst dem hohen Volk der Elfen traut man mehr Kampfstärke zu, als dem der Menschen.

Ich denke da anders: Die Stadtwache beziehungsweise die Stadtgarde wurden dazu ins Leben gerufen, allen Wyrmländern Schutz und Sicherheit zu bieten. Aufmerksame Beobachter werden auch schon festgestellt haben, dass in de Kampftruppe nicht nur Menschen, sondern auch andersartige Wesen vertreten sind. Erst vor kurzem berichtete man über einen Gargoyle, der sich der Stadtwache angeschlossen hatte.

Menschen bilden zwar einen Großteil von ihr, aber dennoch finden sich nicht nur einfache Kämpfer unter unseren blau-orangenen Freunden. Wer glaubt niemand Magiekundigen bei ihnen zu sehen, der hat sich gewaltig getäuscht. Die Stadtwache hat aufgestockt und mittlerweile dürfen sich einige sehr fähige Magier die Schärpe umhängen, um dem Herzog zu dienen. Parsian selbst, zusammen mit seiner Ratgeberin Mainisa unterrichten die fähigen Mannen und Frauen, auf das kein Feind mehr die Stadtmauern Thalheims erstürme.

Uns ist berichtet worden, dass bereits jetzt die Angriffe der Eythgymer drastisch nachgelassen haben, erst wenige Monate nachdem Burg Thauenstein fertig gestellt wurde. Nun gilt es also nur noch, die Angriffe auf die Alelieferungen im Wyrmforst in den Griff zu bekommen.
Auch eine Armee hat sich nach langer Zeit noch nicht in unser Land verirrt, anscheinend reicht allein der abschreckende Gedanke einer starken Kampftruppe sowie einer Festung von Burg aus, um jegliche Planung von Angriffen schon im Keim zu ersticken.

Es bleibt natürlich noch zu erwähnen, dass jeder Mann und jede Frau gerne dazu aufgerufen sind, die Reihen der Stadtwache zu stärken. Eines Henkers bedarf es jedoch nicht mehr, eben jener hat vor wenigen Monden seinen Dienst angetreten und lässt einen jeden Dieb spüren, wie quälend doch das einfache Kitzeln mit einer Feder sein kann.

Doch nicht nur Kämpfer werden gesucht, auch Heilkundige sind in den Reihen der Stadtwache gern gesehen. Ob fundierte Ausbildung oder nicht, im Thalheimer Lazarett steht nicht nur meine Wenigkeit, sondern nur eine große Anzahl von weiteren Heilern bereit, um wissbegierigen Schülern etwas beizubringen.
Ebenso braucht es fähige Schmiede und Pferdezüchter, um die „Thalheimer Armee“ gut auszurüsten. Eines ist jedoch grundsätzlich, wenn man sich der Stadtwache anschließen will:

Man untersteht dem Befehl des Herzog Parsian zu Thauenstein und muss ihm seine Loyalität darbringen. Anhänger des Erzdämons oder bösartige Orks werden sicherlich keinen Platz finden.

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Gasthaus und Krämerladen zum und im Moorastwinkel!


Trollische Küche – weiche Betten – STARKE Spirituosen &...

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(Angebot des Monats: Siebenundvierzig Säuglingszehen zum Preis von Dreißig)


Kontakt: Aeon R.

Gasthaus und Krämerladen zum und im Moorastwinkel!


Worträtsel


Zeigt euer Können indem ihr die beiden Wörter in unserem heutigen Worträtsel findet. Als kleiner Tipp sei gegeben, dass sich die Worte auf ein künftiges „Ereignis“ beziehen“. Unter den richtigen Einsendungen, die bis zum Verdaei 7, Amontille 1747 (29. April) eingehen, verlosen wir Sachpreise.





Grüne Dienste:

Wußten Sie, dass...

... man Blutergüsse mit einen Umschlag aus essigsaurer Tonerde schnell heilen kann?

... mit einer Speckschwarte eingeriebene Eier länger halten?

... Haar nach dem Waschen mit Essigwasser gespült, seidenweich wird? Empfiehlt sich jedoch nicht für die Behandlung von Trollen der Unterart Kalk! (Quelle: Tas Trollpuuch)


Aktuelle Wettervorhersage:

* Osterregen bringt magere Kost, Ostersonne fette und reichliche.

* Ist die Hexennacht voll Regen, wird's ein Jahr mit reichlich Segen.



Die einfache Weisheit:

* Wo der Wirt vor der Tür steht, da sind nicht viele Gäste.


Rezept zur Jahreszeit:

Zu Beltane-Keksen nehme man: 2 Löffel Butter, ein halbes Schnapsglas kochendes Wasser, 680g Haferflocken, 1 kl. Löffel gehackter Salbei, je eine Prise Natron und Salz.

Zubereitung: Die Butter in heißem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten vermischen und dann die Butter-Wassermischung dazugeben, eventuell noch etwas Wasser dazu, wenn der Teig zu fest ist. Kreisförmig, etwa handtellergroß ausrollen und etwa eine dreiviertel Stunde backen. Jeden Kreis in acht Segmente schneiden uns auskühlen lassen.



Ostara - Sonderdienst:
Hilfe für besonders buntes Färben von Ostarageschenken (auch Ostereier genannt):

Getrocknete Pflanzenteile einweichen (frische können gleich verarbeitet werden), danach zerkleinern und zu Farbsud kochen (Dauer - siehe weiter unten). Gereinigte Eier hart kochen, abschrecken und in den gefilterten, erkalteten Farbsud legen. Abschließend die gefärbten Eier mit einer Speckschwarte glänzend reiben!

Grüntöne: Efeublätter, Spinat, Petersilie, welke Birkenblätter, Brennnesselblätter, Holunderblätter, Johanniskraut, Schachtelhalmkraut
Gelbtöne: Apfelbaumblätter, Goldrutenkraut und Blätter, Safran, Fliederblüten, Kamillenblüten, roter und gelber Ahornblätter, Karotten
Rottöne: Rote Beete, Rotkohlblätter, roter Malventee, Schwarze Johannisbeeren, Apfelbaumrinde, Birkenbaumrinde
Blautöne: Holunderbeeren (-saft), Heidelbeerbeeren (-saft), blaues Malvenkraut, Färberwaid

Frischpflanzen ~ 250g auf 1l ~ nicht ganz 1 Stunde kochen ~ ab einer halben Stunde
Trockenpflanzen ~ 50g auf 1l ~ 1 Stunde kochen ~ einige Stunden einweichen
Hartpflanzen ~ 50g auf 1l ~ 1-2 Stunden kochen ~ 1-2 Tage einweichen

Zusätze können das Ergebnis verändern: Pottasche, Alaun verstärkt ~ Essig hellt auf ~ Eisennagel, bzw. Eisensalz verdunkelt.


Tränkebrauer dringend gesucht!


Seid ihr neugierig, forschungswillig und vielleicht auch goldknapp? Habt ihr Kräuter und Flüssigkeiten im Überfluss aber wisst nicht was ihr damit anfangen könnt? Dann meldet euch bei LiBelle Silberfluegel!

Zu Forschungszwecken werden noch zuverlässige Leute gesucht, die für mich Rezepte testen. Ihr sagt mir was ihr habt, ich sage euch was ihr daraus machen sollt. Alles ganz unkompliziert per Taubenpost.



Vielleicht habt ihr kein Interesse selbst zu brauen, wollt die Sache aber gern unterstützen?
Dann spendet Edelsteine für den Tränkebraufond. Spendendosen finden sich in Form von Tränken bei LiBelle Silberfluegel auf dem Marktplatz.


Warum immer zu Saucys?


Wer kennt das nicht? Nach einigen Stunden im Wyrmforst kommt man erschöpft nach Romar und möchte nur noch schnell etwas essen, bevor es weiter geht in die Gildenhallen, eine andere Stadt oder einfach nur ins Bett.
Und kaum hat man den ersten Bissen herunterbekommen, wird einem schlecht und man hat die x-te Lebensmittelvergiftung dank der hygienischen Zustände bei Saucys.
Das muss aber nicht sein.
Heute gibt es Huhn mit Zitrusfrüchten


Ihr braucht:
~1-1,4 kg Huhn
2 Orangen (ungespritzt!) geschält und in Achtel geschnitten
2 Zitronen oder Limonen (ungespritzt!) geschält und geachtelt
4 Dörrpflaumen, grob gehackt
4 Datteln, grob gehackt
1 1/2 Tassen Hühnerbrühe
1 Tasse Weißwein
1 TL Olivenöl
1 TL Butter
1/2 Tasse Korinthen oder Rosinen

Zum Würzen:
1 gute Prise Salz
1/4 TL Pfefferkörner
1/2 TL ganze Nelken
1/2 TL Muskatblüte, gemahlen


Öl und Butter zusammen in einem Bräter erhitzen, Hühnerteile salzen und gut anbräunen. Mit Hühnerbrühe und Wein aufgiessen und 20 min köcheln lassen. Dann die Zitrusfrüchte und die restlichen Zutaten dazugeben. Pfeffer und Nelken gibt man am besten in ein Tee-Ei / zugeschnürten Teefilter. Alles zusammen nochmal ca. 15 min köcheln lassen bis das Huhn gar ist. Wenn das Huhn dann fertig ist einfach noch das Tee-Ei / den Beutel wieder herausfischen und mit Brot servieren.

Euer Katzenelf und Geheimrat,
Andarion








Die Grüne vermittelt


Von Herumtreiber Ratte
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Suche Haus zum Wohnen. Würde natürlich auch Miete zahlen.



Die Grüne Meinung


Grüße, meine Freunde.

Gestern habe ich bei einem Besuch in der Taverne erfahren, dass zwei Möchtegerndiebe einen Einbruch in die Burg Thauenstein versucht haben.
Mal ehrlich, wie kommt man auf so eine Idee?
Ebenso gut könnte man versuchen, dem grünen Drachen... dem anderen, nicht mir… ein Ei… nein, verdammt noch mal, ich lege keine Eier... zu klauen.
Direkt neben den Quartieren der Garde der Wache einen Einbruch zu versuchen kommt mir schon reichlich leichtsinnig vor.
Doch nicht genug damit, nein, man munkelt, die beiden hätten die Wachen dann auch noch angegriffen, und das in einer Situation, wo ein Entkommen doch eher ins Reich der Träume einzuordnen ist.
Was ist das? Wirklichkeitsverklärung? Verdrängung?
Seit geraumer Zeit beobachte ich solches Verhalten schon, jetzt nicht diesen Einbruch sondern eine Herangehensweise an kritische Situationen, als wäre man unverwundbar und unbesiegbar.
Ich wäre der letzte, der etwas gegen ein gesundes Selbstvertrauen hat, im Gegenteil, ich behaupte mal, ich nenne selbst ein solches mein eigen, aber man sollte doch auch halbwegs seine Grenzen kennen und diese nicht zu sehr überschreiten.
Nichteinhalten dieser Grenzen hat sich der Erfahrung nach meist als ziemlich ungesund erwiesen, abgesehen von einigen wenigen Fällen, in dem ziemliches Glück dazukam.
Auf dieses Glück kann und sollte man sich aber nicht verlassen, zumindest nicht, wenn man keinen Spaß daran hat, demnächst auf einem Stuhl zu hocken, der auf Rädern durch die Gegend geschoben wird.... und dabei hätte man noch Glück gehabt.
Insgesamt sei allen, die eine solche Einstellung an den Tag legen, ein Besuch in Boogers Badestätte besonders nahegelegt.
Zum einen bildet der trocknende Schlamm eine schützende Schicht, zumindest wenn man ihn nicht abwäscht und mit dem Geruch leben kann.
Zum anderen kann man sich auf die Art und Weise schon mal daran gewöhnen, in feuchter Erde zu liegen.

Persönlich ziehe ich da doch lieber den Einsatz des gesunden Verstandes vor und vermeide solche Situationen.

Es grüßt,
Der Grüne




Der Mann von Seite 3


Heute: Astratoss


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Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

Geändert von Die_Grüne (29.03.2009 um 19:54 Uhr).
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Alt 29.03.2009, 18:20   #4 (Permalink)
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Benutzerbild von killermoehre
 
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Diese ganz tolle Zeitung mal wieder lesend, findet der Krämer es schon leicht bedrückend, dass die Unbekannte geht. Schade eigentlich.
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Alt 29.03.2009, 23:41   #5 (Permalink)
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Benutzerbild von Atraxa
 
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Daumen hoch Sehr gut!

Wie immer ist die Grüne wirklich außerordenlich gelungen.
Eine einfache, aufklärende und übersichtliche Zeitung.
Die Beste Zeitung des Landes. Macht weiter so!
Gezeichnet
Atraxa
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Alt 30.03.2009, 00:00   #6 (Permalink)
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Vampir muss doch glatt schmunzeln als sie den Bericht über Werwölfe und Vampire liest..."Jaja vieles ist unmöglich doch nicht alles." murmelt sie grinsend an ihre Kinder denken und so schlendert die Vampirness zurück nach Hause.
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Alt 30.03.2009, 05:02   #7 (Permalink)
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Benutzerbild von Genesis
 
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Hatte sich mal wieder eine Tageszeitung gekauft und überfliegt diese kurz, schüttelt beim Mann von Seite drei nur den Kopf, na toll ist der doch glatt hier drin, denkt er bei sich und liest dann den Bericht über Vampire und Werwölfe, muss laut lachen und reißt die Seite heraus, den Rest zerknüllt er und wirft er in den nächsten Müllbehälter, doch diesen Bericht über Vampire musste er einfach Rilriel zeigen... und so geht er auf und davon
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Hilfe das RPG hat meine Freizeit geklaut
Und wo krieg ich jetzt neue her ?
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Alt 30.03.2009, 13:02   #8 (Permalink)
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Priestess Saidra ist vermutlich irgendwie auch an so eine Zeitung gelangt und durchstöbert sie, sitzend im Gras am Boden. Die Drachedame Gyrwent ruht neben ihr und hat sich am Boden liegend niedergelassen. Die Weiße muss nicht in die Zeitung schauen, sie vernimmt alles was ihre Reiterin gerade denkt. Somit ziehen sich auch Schwaden von Worten beim lesen durch deren Haupt und das Drachenweibchen stutzt, kaum das Saidra einen Blick auf die erste Seite geworfen hat. //Angriff der Drachen?//, fragt die Priesterin mental. Da war Gyrwent doch auch dabei. //Das klingt nicht gut, sie glauben womöglich, der Rote von dem du gesprochen hast arbeitet mit dem Schwarzen zusammen// Die geschuppte Kreatur neben der Frau schnaubt empört und hofft das der große, Rote jetzt keinen Ärger mit den Bürgern und den Stadtwachen bekommen würde. Er wollte schließlich wirklich helfen und nichts anderes. Die Priesterin macht sich auch über den Rest der Zeitung her. Deutlich erkennt man, wie ihre Lippen lautlos mit einer bizarren Miene und roten Wangen den Satz Was Frauen wirklich wollen wiederholen, wobei Gyrwent ein holpriges Grollen entweicht, das als Lachen bezeichnet werden könnte.
__________________
~[www.alcira.de.vu]~

Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan


Geändert von Alcira (30.03.2009 um 13:10 Uhr).
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Alt 30.03.2009, 20:40   #9 (Permalink)
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Benutzerbild von Sceada
 
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Sceada eine Nachricht über ICQ schicken Sceada eine Nachricht über MSN schicken
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Sie mögen vollkommen unterschiedlich sein, jene beiden Männer die gerade wohl mehr zufällig als gewollt nebeneinander stehen, und einen Blick in die Zeitung werfen, jeder in sein eigenes Exemplar, versteht sich.
Während der Eine sich durch ein sehr jugendliches Antlitz, und feine, fernöstliche Kleidung - namlich einen stattlichen Kimono - auszeichnet, so wirkt die Kleidung des Anderen verlumpt, weist seine blaue Robe Brandspuren und Schnitte auf, und das Antlitz verbirgt sich unter dem Schatten eines breiten Hutes. Der Erstere ein Schwertkämpfer, dem man das Schwert raubte, der Letztere ein Magier, der ein Schwert bei sich führt, welches er nie nutzt.
Sie sind ein ungleiches Pärchen, diese beiden da, und es mag wohl abgesehen davon, dass sie beide die selbe Zeitung lesen mögen, nur sehr wenige Gemeinsamkeiten zwischen ihnen geben, und auch ihre Meinungen mögen beiweilen auseinander gehen...
So mag der Zweite, der Magier, sich viel eher für den Artikel über die Wünsche der Frauen interessieren, und ebenso seine Aufmerksamkeit dem Rätsel widmen, während der Erste, der junge Schwertkämpfer, sobald er ihn erst erblickte, nur noch einen Artikel anstarren konnte. "Sie... hört auf..." wiederholt der Jungspund nur immer wieder, und lässt enttäuscht den Kopf hängen. Mag es sein, weil er um die Gründe weiss, die die betroffene Dame zu diesem Schritt bewegten? Wer weiss... Fakt ist nur, dass es dem Anderen egal sein mag... Er will nur in Ruhe die Zeitung zu Ende lesen, ehe es an die Arbeit zurück geht...
Und wenn er dann geht, dann wird diese Verbindung erlöschen, werden die beiden Männer einander vergessen. Denn es verband sie nicht mehr, als jene einfache Zeitung...
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"Someone has to play the victory fanfare when we win, right, kupo?"
Hurdy, Final Fantasy Tactics Advance 2




Sceada ist offline  
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Alt 31.03.2009, 08:47   #10 (Permalink)
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Benutzerbild von Slavenia
 
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Blutengel Lavinia sitzt gemütlich auf einem der Sofas in ihrem Wohnraum, vor sich auf dem Boden die kleine Celine welche glücklich mit ihrer Puppe Emily spielt. In den Händen hält die Vampiress die neueste Ausgabe der Grünen, welche Timmy ihr vorhin auf dem Nachhauseweg fast an den Kopf geworfen hatte. Etwas übereifrig der Kleine... aber nunja... Kinder eben. Fast etwas gelangweilt huschen die blauen Iriden über die vielen Artikel bis sie bei einem Artikel hängen bleibt, welcher ihre Aufmerksamkeit wohl eher zu fesseln schien. Eine Abhandlung über die Rasse der Vampire und Werwölfe also, na da war man doch mal gespannt was dabei herauskam. Die Nase wird leicht gerümpft als man den Text überfliegt, schließlich war es für eine Vampiress wohl wenig schmeichelhaft mit diesen stinkigen Hunden in einem Zug genannt zu werden, doch wollte sie mal darüber hinwegsehen wenn wenigstens die Fakten stimmten. "Keine Fähigkeit zur Reproduktion....?", murmelt sie leise und der Blick wandert kurz zu dem noch immer friedlich spielenden Töchterlein... nunja...dieser Dr. Sender hatte wohl in dieser Hinsicht nicht allzuviel Ahnung. Auch die Sache mit dem Sonnenlicht stimmte ihrer Ansicht nach nicht ganz, jedenfalls nicht alle Vampire die sie kannte mussten am Tage brav zu Hause bleiben... sie selbst eingeschlossen. Der einzige Grund weshalb sie das Haus am Tage ungern verließ war die Auffälligkeit ihrer leuchtend weißen Haut unter dem Sonnenlicht. Aber naja...das konnte der Autor wohl auch schwerlich wissen. Bis jetzt hatte der Artikel sie eher amüsiert als geärgert, doch der letzte Absatz zauberte doch einen Ausdruck der Empörung auf das zarte Gesicht. "Eine Krankheit? Eine lebenslange Behinderung?", murmelt sie und schlägt die Zeitung wütend wieder zu um sie kurz darauf in eine Ecke des Zimmers zu feuern. Welche eine Unverschämtheit...sie war weder krank noch in irgendeiner weise behindert. Immernoch ziemlich knurrig schnappt sich die Vampiress nun das Buch welches noch immer neben ihr auf dem Sofa liegt und beginnt darin zu lesen. Vielleicht ließ sich ja so die Wut über das eben gelesen ersticken....
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