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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 03.05.2009, 17:37   #1 (Permalink)
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Standard Die Grüne - Ausgabe 61


Samodaei, 19 Amontille im Jahre 1747.



Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)


Feuer im Wald
(Autor: Eine Bürgerin Romars)
Ich habe Gerüchte in den Straßen gehört, das es auf einer kreisrunden Lichtung gebrannt haben soll. Angeblich hat dort mal die Villa dieses Wildfangs gestanden. Anscheinend hat sich das Weib mal wieder voll laufen lassen und durch ein Versehen ist das Feuer vom Kamin auf den Teppich übergesprungen. Die ganze Villa ist weg, nur noch heiße Asche. Ich hab es mit eigenen Augen gesehen! Aber ich glaube ja nicht, dass es ein Versehen war. Eher ist dieser Soldat samt seiner Schwester daran schuld. Die haben nämlich das Land verlassen! Und soweit ich weiß, hat dieses Frauenzimmer doch sehr an diesen Beiden gehangen. Naja, aber mal ehrlich! Ist doch ganz gut dass das Wyrmland eine Diebin weniger hat, nicht?


Ein neues Leben durch den Verlust des Gedächtnisses!
Nicht jeder kann damit dienen, schon mal das Gedächtnis verloren zu haben. Und ganz ehrlich würde Ich das auch niemanden gönnen. Denn gerade Ich muss in den letzten Tagen, Wochen und Monaten damit kämpfen. Ja, ich habe mein Gedächtnis verloren. Nur durch einen sehr glücklichen Umstand bin ich überhaupt noch am Leben. Aber für mich ist das kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken – Nein, ganz im Gegenteil. Ich fühle mich freier, als jemals zuvor. Wenigstens weiß ich schon wieder, wie ich einst hieß. Aber meine Freunde, Bekannten oder Feinde kann ich nicht mehr auseinander halten. Jedes Gesicht sieht aus wie das andere, egal ob ich diesem Mann, dieser Frau oder diesem Kind schon mal begegnet bin. Für mich bleiben es vergessene Gesichter. Es ist wirklich nicht leicht, sich an etwas Neues zu gewöhnen. Oder alte Gewohnheiten wieder zu finden oder gar neues kennen zu lernen, das man früher vielleicht mal beherrscht hat. Aber es macht mich stärker. Vielleicht nicht gerade zu einem besseren Menschen, aber doch gewiss stärker. Und vor allem frei von Ängsten, die mein früheres Leben sicher geplagt haben. Dennoch weiß ich, wozu ich berufen bin. Und Ihr werdet es auch alle bald wissen, denn eure Beutel voll Gold sollen mir gehören. Euer Wohlstand wird der meine sein. Wie? Nun, eine neugeborene Diebin wartet auf euch.
- Das Frettchen

Drachen in Romar
Boiisdaei, Verdaege 11, 1747, ein friedlicher Abend, der ansässige Bauer Oleg treibt wie jeden Tag seine Kuhherde von den Wiesen nahe der Stadt zurück in Richtung der Ställe, als es passiert: Der mittlerweile bekannte schwarze Drache attackiert den Hirten und reißt eines der Tiere, zwingt ihn damit zur Flucht, wie er später berichtet.
Wenig später tritt auch Ryú wieder auf den Plan. In bereits bekannter Manier greift er das Ungetüm an und nach einem heftigen Kampf stürzt jenes schließlich brennend vom Himmel hinab. Bis hier scheint die Szenerie klar, doch dann das Unerwartete: Abermals bewahrt der rote Drache das Monster vor dem Tod und fängt nicht nur dessen Sturz ab, sondern kümmert sich auch um dessen Verletzungen, die er ihm zuvor selbst zugefügt hat, wie Augenzeugen aus der Siedlung angeben. Selbst scheinbar angeschlagen zieht der abermals allenfalls zweifelhafte Retter anschließend ab und lässt seinen Rivalen - oder doch Kumpanen? - zurück. Verängstigt wartet die Bevölkerung die Nacht ab, bis am Morgen eine Gruppe junger Anwohner beschließt, sich das Ganze aus der Nähe anzusehen. Sie finden ein zerstörtes, aufgewühltes Feld, durchtränkt mit übel riechendem Blut vor, aber keine Spur mehr von den
Drachen. Lebt der Schwarze noch? Ist Ryú unser Freund? Wenn ja, wie geht es ihm und viel wichtiger als all das: Wird der Terror sich fortsetzen?

Wird das Wyrmland zum Irrenhaus?
Egal ob Glukmoore, Glorfindal, Thalheim oder in den Tiefen des Forstes: von zahlreichen Orten drangen merkwürdige Gerüchte in unsere Redaktion, denen wir unter Lebensbedrohung nachgegangen sind und Angsterfüllendes herausfanden: sie stimmen!
Es scheint eine Art Gildenfehde zwischen dem Circle of Chaos und den Sen'ei Jashu zu geben, die bereits in blutigen Auseinandersetzungen ihre Höhepunkte fand – nicht nur das, nein, sogar von grausamen Entführungen wurde uns berichtet!
Wie haben wir das zu werten, liebe Leser? Steht uns etwa ein Krieg der Gilden bevor, ein Anbruch neuer, gewalttätiger Zeiten, die uns alle in Gefahr bringen wird?
„Das bezweifle ich.“, so ein unabhängiger Kenner beider Gilden, der hier nicht genannt werden will. „Die Spitze der COC scheint sich lieber in Zurückhaltung zu üben und plant keine großangelegte Offensive.“
Nun, das mag durchaus stimmen, dafür kann nicht dementiert werden, dass so gut wie alle Aufeinandertreffen jeweiliger Gildenmitglieder ein böses Ende genommen haben. Da kann man eine gewisse Bedrohung doch nicht einfach von der Hand weisen, liebe Leser!
Trotzdem warnen wir vor unnötigen Panikausbrüchen, denn wir können aus sicheren Quellen berichten, dass die Wogen sich momentan geglättet zu haben scheinen. Natürlich kann man aber nicht ausschließen, dass bald wieder etwas geschieht, und wer weiß – vielleicht gerät man unversehens zwischen die Reißzähne dieser Auseinandersetzung, die eindeutig das Werk von Geistesgestörten ist?!

DIE GRÜNE bleibt für euch selbstverständlich am Ball und berichtet, sobald sich etwas Neues ergeben hat.


Es war einmal ein Ork…


...der sich dazu bereit erklärt hat, ein Interview mit der Grünen durchzuführen. Doch dieser Ork ist anders als viele vielleicht von Wesen seiner Art erwarten. Nicht eines jener blutrünstigen Monster, die damals unsere schöne Hauptstadt überfallen haben. Vielmehr zeigt er eine… andere Seite der Orks.

Interview mit Knork Haudrauf


Knork Haudrauf versucht vorsichtig die Tür zu öffnen. Als er jedoch das Büro betritt, bricht diese aus den Angeln. Den Knauf noch in der Hand schaut er an der Tür vorbei. „Hallo-o?“
Sakral erhebt sich ruckartig aus ihrem Sessel. "Eh ja, hallo, seid gegrüßt." Dann winkt sie das Wesen herein und versucht zu lächeln. "Die Türe wollte ich schon seit Ewigkeiten einmal erneuern lassen... denke ich."
Knork Haudrauf lässt die Tür los, steigt über sie hinweg und nähert sich mit ausgestreckter Pranke der Chefredakteurin. "Ich Knork, habe Einladung erhalten," sagt er und schüttelt die zuckende Taube in der anderen Pranke.
Sakral 's Lächeln gefriert förmlich, als sie das Tier erblickt. "Das freut mich, ja. Es ist selten, dass wir jemanden wie euch hier haben, setzt euch doch." Dann macht sie eine einladende Geste. "Dann erzählt mir doch erst einmal wer ihr seid und woher ihr kommt."
Knork Haudrauf blickt auf das kleine Stühlchen, das ihm angeboten wurde. Mit aller Vorsicht setzt er sich darauf, zieht die Beine an sich heran und faltet seine Pranken auf den Knien. "Ich Knork und komme von draußen. Durch die Tür", erklärt er stolz.
Sakral reibt sich kurz die Stirn und nickt dann. "Und von welcher Art seid ihr nun genau?" Die Leser konnten ja nicht das sehen, was sie hier sah.
Knork Haudrauf wirft sich in die behaarte Brust. „ Ich gegen denken wie Besteckkasten! Ich sage, egal ob einfacher Ork, Ork mit spitzen Zähnen, kleiner Ork mit langem Bart, Ork mit spitzen Ohren oder leckerer Ork. Wir alle Orks. Wir allle eins!“ Er reckt mit motivierender Miene einen Daumen nach oben.
Sakral vermerkt sich dies. "Orks sind also alle eins, das doch schön. Und wo genau lebt ihr? Ihr habt doch sicherlich ein schönes Zuhause", mutmaßt sie und scheint irgendwie erleichtert, dass dieser Ork anders als viele seiner Artgenossen war.
Knork Haudrauf bleckt seine ungepflegten Hauer. „Da ist Höhle vor hübschem Schlammloch im Wald. Und manchmal auch großer Busch auf der Lichtung. Oder in Gasse hinter Saucy's. Wo ich müde werde. Ungebunden, frei", erklärt er und reckt auch den zweiten Daumen nach oben.
Sakral betrachtet den Ork vor sich: Mit einem breiten Grinsen und zwei Daumen nach oben - ein seltsamer Anblick. "Ungebunden und frei heißt also auch, dass ihr kein Weibchen und Kinder habt?"
Knork Haudrauf faltet seine Hände wieder. "Nein, wenn du hast Weibchen, Weibchen will, dass du ihm immer leckere Orks mit spitzen Ohren bringst. Und du gehst los, holst leckeren Ork mit spitzen Ohren, Weibchen isst, und du musst neues holen, weil sie alles isst. So, ich für mich allein, hole mir leckeren Ork mit spitzen Ohren, wenn ich hungrig, und gut."
Sakral legt den Kopf schief. "Ihr esst jene von eurer Art? Oder meint ihr mit "Ork mit spitzen Ohren" Elfen wie mich?"
Knork Haudrauf gibt ein kindisches Kichern von sich. „Natürlich Elfies. Warum soll ich Familie essen? Familie sehr, sehr zäh. Elfies schön zart.“ Er reckt die Augen gen Decke und ein Sabbern tropft aus seinem Mundwinkel.
Sakral verzieht derweil das Gesicht und seufzt leise. "Und wie fangt ihr diese Elfen? Sie sind doch sicherlich schnell und schwer versteckt."
Knork Haudrauf seufzt auch und setzt ein kummervolles Gesicht auf. "Ja, manchmal sehr, sehr schwierig. Aber es gibt dumme Elfies. Sitzen am Bach und zupfen Harfe und dann ich greife aus meinem Busch und fertig."
Sakral hofft nie solch eine Elfe zu sein. "Gibt es eigentlich eine Art Gott, die ihr anbetet? Einige Wesen hier huldigen ja dem Erzdämon oder dem verstorbenen Erzbischof."
Knork Haudrauf hebt eine buschige Braue. "Wir Orks nicht glauben an so einen Unsinn. Wir zu sehr damit beschäftigt, zu leben. Und zu essen. Glaube normale Orks und Orks mit spitzen Ohren und so, haben zu viel Zeit, wenn sie glauben an Gott oder so."
Sakral spielt mit der Feder in ihrer Hand. "Dann muss das Essen finden wirklich sehr aufwändig sein", neckt sie leise. "Wie nennt ihr euch eigentlich? Ich habe ganz vergessen danach zu fragen... also ich meine, euer richtiger Name... irgendwie."
Knork Haudrauf spielt den Empörten. "Spitzohri, ich schon gesagt, dass ich Knork. Knork Haudrauf. Hörst mir wohl nicht zu, hä?" Und zwinkert mit einem Auge.
Sakral dachte dies sei ein Spaßname, aber gut, dem war dann wohl nicht so. "Aber Haudrauf... ist das nicht eher eine Bezeichnung für eine Tat? Haben alle Orks solch seltsame Namen?"
Knork Haudrauf kratzt sich am Kopf. "Was heißt seltsam? Mama war Rina Beisszu, Papa war Knut Brülllos. Ist das, was man bei Geburt zuerst macht mit Hebork. Ich hab zugehauen. Papa war stolz!" Er blickt feierlich drein.
Sakral kichert leise und wischt sich über die Augenwinkel. "Das ist interessant, wirklich. So etwas sollten wir Elfen auch einmal einführen." Wieder etwas Neues gelernt. "Aber ihr seid damals nicht bei dieser riesigen Orkarmee dabei gewesen, die Thalheim angegriffen hat, oder?"
Knork Haudrauf lacht schallend los. "Ich? Ich viel zu jung dafür, sieht man doch!" Er streicht sich auf eine für Orks grazile Art und Weise über die rauhe Haut seiner Wange. "Und außerdem, ich jetzt hinüber wenn dabei. Orks doch verloren, oder nicht?"
Sakral nickt langsam. "Ja sie haben verloren, aber vielleicht planen sie ja eine Rache - wer weiß", stellt sie die Vermutung auf und winkt dann ab. "Aber ihr scheint mir auch viel zu freundlich, um an so etwas teilzunehmen. Wäre die Stadtwache nichts für euch?"
Knork Haudrauf antwortet säuerlich "Pah, Stadtwache! Werfen immer Speere auf mich, wenn ich mir Essen in Thalheim holen will! Gemeines Pack!" Er blickt finster drein... und sein Magen beginnt zu knurren.
Sakral blinzelt kurz und lehnt sich dann zurück. "Dann solltet ihr offen auf sie zugehen und ihnen den Vorschlag unterbreiten, dass ihr vielleicht doch kein böser Ork seid und helfen wollt?", stellt sie ihre Frage. "Oder aber ihr geht in die anderen Städte nach Essen suchen."
Knork Haudraufs Augen leuchten. "Hmm, Essen", summt er sabbernd. "Das eine gute Idee, Spitzohri. Ich mich auf den Weg mache. Vielleicht jemand am Bach."
Sakral räuspert sich kurz, erhebt sich dann aber um sich höflich zu verneigen. "Dann wünsche ich euch... ähm... viel Erfolg dabei. Auf bald Knork und vielen Dank für das Beantworten meiner Fragen."
Knork Haudrauf erhebt sich, antwortet flötend "Ge-herne!" und verlässt das Büro. Kurz vorher dreht er sich jedoch noch einmal um, greift die Tür am Boden und setzt sie wieder in die Angeln. Dann tapst er ins Freie.

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Alt 03.05.2009, 17:40   #2 (Permalink)
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Kainskinder vs. Mondanbeter - Wo soll das noch hinführen?


Eine atemberaubende Entführungswelle ereilt im Moment das Wyrmland. Kann man überhaupt noch gefahrlos einen Fuß vor die Haustür setzten? Es sollten sich wohl vor allem Mitglieder des Rates der Schattenrosen in Acht nehmen, die sich wohl im Brennpunkt einer seit Jahrhunderten tobenden Fehde befinden. Drei der Mitglieder wurden in den letzten Wochen entführt, doch will ich hier nicht am Ende der Geschichte beginnen:

Die Schattenrosen, eine Gilde, die seit ihrer Gründung dafür bekannt ist, jegliche Wesen bei sich aufzunehmen. Eine Gilde der Toleranz, aber dennoch eine der kämpferischen dieses Landes, die sich nicht viel um das Gesetzt schert. - Bis zu dem Tag vor etwa einem Monat, als ein Mitglied der Gilde, Noxion, von einem Wolf gebissen wurde und daraufhin seiner Erinnerung verlor. „Ja, mit der ist wohl auch sein Verstand flöten gegangen“, kommentiert die kürzlich vereiste Rose Chara, ein ranghöheres Mitglied der Schattenrosen.
Besonders tragisch:

Praktisch zum Inventar des Rates gehören drei Kainskinder. Als Noxion eines davon angriff, flog er aus der Gilde, die nicht nur für ihren Zusammenhalt, sondern auch für ihre Konsequenz bekannt ist und rottete sich darauf hin mit anderen Mondanbetern zu einer Koalition gegen die Vampire zusammen. „Um die Überbevölkerung der Vampire zu dezimieren, indem wir sie aus dem Land vertreiben oder sie exekutieren, um anderen das Leben zu retten, haben wir KdM gegründet. Vampire die sich nichts zu schulden kommen lassen, haben von der KdM auch nichts zu befürchten.“ So die Worte des Initiators Noxion. Seltsam: Kurz darauf verschwanden die Echse Lail, und die Gestaltenwandlerin Maiev – beide Schattenrosen – scheinbar spurlos. Lail berichtete danach von einem feigen und miesen Hinterhalt. Aber zumindest haben sie sich um ihre Wunden gekümmert.
Der Grund?

Die KdM (Kinder des Mondes), wie sich die Vereinigung um Noxion nennt, wollten an Corvus, ein Kainskind heran: „ Am liebsten wäre es uns natürlich gewesen, wenn es erst gar nicht zu einer Entführung gekommen wäre und wir Corvus gleich hätten gegenübertreten können.“ Dieser Teil der Episode endete wohl damit, das Corvus seinem Schicksal entgegen trat und getötet wurde. Über die Befreiung der Entführten berichtete mir Lail wie folgt: „Als wir dann freigelassen wurden haben sich die Feiglinge nicht mal blicken lassen, sondern nur von oben 'nen Hebel gezogen. Und als Entschuldigung gab's 'ne Flasche Met. Echt passend, wirklich, macht alles wieder gut.“ Sollte damit alles wieder vorbei sein? Sollte damit wieder Frieden ins Land kommen? Nein... denn zwei andere Schattenrosen waren es, welche ihrem natürlichen Trieb folgten und Noxion beleidigten und damit provozierten.

Grimm, ein Kainskind, berichtet wie folgt über den Kampf: „Wir haben die Lycaner unterschätzt. Das war unser Fehler... Diese Drecksköter oder Hühnchen, wie ich sie gerne nenne, waren auf unser Auftauchen vorbereitet, konnten den Überaschungsmoment ausnutzen und uns aus
dem Hinterhalt attackieren.“ Lavinia, die andere Vampiress, wurde entführt, doch aus zuverlässiger Quelle konnte ich erfahren, dass auch sie im Moment wieder auf freien Fuß ist. „Ich habe mir vor allem Sorgen um meine Tochter gemacht, die die ganze Zeit alleine war, doch der Preis für meine Befreiung war groß, denn nun sitzt Grimm an meiner Stelle.“ Können wir unsere Kinder noch unbeaufsichtigt draußen herum laufen, wenn Lykaner vor nichts zurück schrecken, um ihren Erzfeinden zu schaden, und somit Unschuldige hoffnungslos in Gefahr bringen?

„Sie haben diesen Konflikt angezettelt um die Kainskinder zu dezimieren... sich selbst als die Seite bezeichnet die die Welt 'vom Bösen reinigt', doch egal wie neutral man diese Geschichte betrachtet... es gibt mindestens genauso viele Lykaner wie Vampire die Falsches getan haben... Welches Recht haben diese Köter, sich eine Stufe nach oben zu stellen? Die Vampire werden da nicht nur zusehen...“ Soviel zum Abschluss von Grimm, vor seiner Entführung. Ich werde euch, liebe Leser, natürlich weiter auf dem Laufenden halten.

Eure rasende Reporterin,
Prixia


Abhandlung über die Rassen - Teil 7

Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Studioso Will Wisen
Im Auftrag von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender


Der Halbling: Halb Ling, halb was?


Diese Namensgebung ist etwas unglücklich gewählt, denn man ist leicht geneigt sie auf die Körpergröße zu beziehen, welche zwar zugegebenermaßen in etwa die Hälfte der Länge eines ausgewachsenen Menschlings beträgt, im Vergleich zu anderen Rassen aber eindeutig falsch ist. Bei Trollen etwa wäre der Ausdruck Viertelling oder Fünftelling, bei Zwergen Fünf-Sechstelling oder gar Ganzling angemessen. Da von dergleichen Namensgebungen in Trollisch oder Zwergisch nichts bekannt ist, muß dieser Zusammenhang als falsch angesehen werden.

Nicht-Kenner der Rasse könnten aber ebenso leicht einem anderen weit verbreiteten Irrtum verfallen, zu meinen, der Name käme von ihrer Lebensart: Halblinge würden alles eben immer nur halb machen, oder sie bräuchten nur die Hälfte an Lebenskosten anderer Wesen. Doch auch dies ist völliger Unsinn, was jedermann bestätigen kann, der jemals einen Halbling essen sah. Gold mögen sie wie jede andere Rasse auch, vielleicht sogar noch mehr als Zwerge. Grund dafür ist ihre beinahe krankhafte Genusssucht. Die angehäuften Reichtümer, auf noch nicht näher erforschten Wegen "erwirtschaftet", werden in bekannte legale Drogen wie Tabak, Alkohol oder auch ausgiebige Buffets "investiert". Illegale Drogen sind im Verlauf der Beobachtungen zwar nicht aufgetaucht, doch die extreme Libido eines einheimischen - unter der weiblichen Bevölkerung aller Rassen mehr berüchtigt als berühmten - Halblingsherren kann keinesfalls natürlichen Ursprungs sein. (Gerüchte über blaue Pillen konnten aber nicht bestätigt werden.)

Bewunderung verdient jedoch der bemerkenswerte Metabolismus dieser Rasse. Trotz der Exzesse bei Essen und Trinken sind manche bemerkenswert schlank. Das spricht für eine Umsetzung der Energie in schier unglaublichem Ausmaße. Ein wahres Wunder, dass die Kerle nicht im Dunkeln glühen. Meiner Ansicht nach sollte eine Nutzbarmachung dieser Energie möglich sein.
Für ausgedehnte Studien in diesem Bereich möchten wir hiermit diesen Teil der Bevölkerung um Mitarbeit bitten und auf mehrere freie Stellen als Proband in unserem Institut hinweisen. Kost und Logis und Kost wird gestellt!!!


Lesen Sie weiter: Der Elf.


Was Frauen wirklich wollen – Teil 2
- Oder: Was Frauen wirklich wollen, wovon sie zumeist aber gar nicht wissen, wie sehr sie es begehren -

Von einem Kenner – Könner


Geschafft! Hürden wurden überwunden, das begehrte Objekt der Begierde ist näher als je zuvor und Zärtlichkeiten finden ohne Worte der Erklärung zueinander, kleinere zu Beginn, größere sollen folgen, denn das Begehren wächst stetig und lässt sich kaum mehr unterdrücken, wenn erst die ersten Pflastersteine der Hingebung gelegt worden. Doch nicht zu voreilig. Dieses nächste Ziel der zweiten Etappe erfordert gleichermaßen Zeit wie Vertrauen, und das eine kommt ohne das andere selten lange gut aus.

Vertrauen: ein Gefühl, das davon lebt, stetig genährt und bestätigt zu werden, um seine Bedeutung nicht zu verlieren. Im weiteren Sinn bedeutet Vertrauen Geborgenheit, Offenheit und etwas, das dazu bewegt, kaum einen Zweifel zu hegen, dazu bewegt, kaum mehr zu hinterfragen, dazu bewegt anzunehmen statt abzulehnen.

Was die Zeit angeht, gilt es dabei nicht nur den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, etwas zu tun oder zu sagen, sondern auch davon abzusehen, möglichst schnell oder viel zu langwierig etwas erreichen zu wollen. Und auch sollte es niemals eine Routine werden, mit den Ritualen der ersten Etappe fort zu fahren; jeder Blumenstrauß, jedes zärtliche Wort sollte keiner Überlegung, sondern einem Drang entspringen, die gehegten Gefühle angemessen beweisen zu wollen.

Ist ausreichend Vertrauen aufgebaut und genügend Zeit vergangen, sollte Nächstes mehr oder weniger von allein Einzug finden, wenn der richtige Moment gekommen ist. Richtig in dem Sinn kann höchst unterschiedliche Bedeutungen haben. Richtig für den einen ist ausschließlich die Hochzeitsnacht, für den anderen jedoch einfach ein ruhiger Moment der Zweisamkeit im gemeinsamen Bett bei sternenklarer Sommernacht, mit dem entfernten Zirpen der Grillen im Ohr. Auf ersteren Umstand könnte sich der erwählte Gegenpart zwar eindeutiger vorbereiten, zweiteres entbehrt dafür dieser indirekten Pflicht, der es nachzukommen gilt.

Welcher Weg auch immer, beide der darin eingeflochtenen Herzen sollten sich darüber im Klaren sein, welche Konsequenzen ein solches Unterfangen mit sich bringen kann, denn danach wird es nicht mehr sein wie vorher, was sowohl positiv, aber auch negativ gelagert sein kann.

Dem Eigentlichen geht ein erneuter Akt des Balzens voran, ein Verführen, Verwöhnen, Ermutigen, das auf verschiedene Weisen vorgenommen werden kann, was auch hier auf den persönlichen Qualitäten beider Partner basiert.
Ein romantisches Nachtmahl bestehend aus Früchten und Wein, wobei beides nicht mehr von vorn herein den Lippen zugeführt werden muss, sondern von vielerlei Hautregionen serviert werden kann; ein Ritual in Form eines Bades in Ölen und Düften, das die Sinne anregt oder mit Blütenblättern gestaltet, die den fremden Leib kitzeln und zeigen, was als besonders aufregend gewertet wird, und was lieber nicht wiederholt werden sollte. Anspannung wird aufgebaut, gleichermaßen sollte versucht werden, die Ruhe zu wahren, um das ganze nicht hektisch oder unkontrolliert werden zu lassen.

Und dann, wenn nicht nur innere, sondern viel deutlicher noch äußere Zeichen den rechten Weg weisen zum ersehnten Diskurs unbekleideter Körper, kann getrost alles unnötige vergessen werden für die nächsten Momente, Minuten und Stunden, in denen es nur die Helix der ineinander gewundenen Seelen gibt, die sich in jenem zärtlichen Einverständnis einen. Wichtig ist sich zu erinnern, dass es auch hierbei nicht nur um sich selbst und die eigenen Bedürfnisse geht, sondern ein Wechselspiel entstehen muss, in welches sich beide Seelen zum gleichen Teil einbringen können und ausleben dürfen.

Gib mir eine Chance; lass mich in meiner Hoffnung nicht allein, denn meine Intention war nur, dir das mir innere Verlangen angemessen zu offenbaren – ein Appell, rätselhaft gleich dieser zeilenhaften Leidenschaft. Finde mich in diesen Worten, du, die gegangen ist, um zurück zu kehren. Finde mich und werte es als mein Versprechen, denn der Flüchtende wird zum Suchenden einer sprunghaften Seelenfeder zwischen dem Licht der Sonne und dem Schatten der Wolken.


Unbekannt


Ein Umschlag landete auf dem Tisch der Grünen und auf einem Pergament im Inneren stand in geschwungenen Lettern folgende Nachricht geschrieben:

„Schattenrosen blühen in der Dunkelheit, aber wer eine auch bei Tageslicht vermissen sollte darf sich Gedanken machen. Vielleicht geht dann die ewige Nacht an ihr vorüber und sie darf bald wieder in der Sonne stehen. Wer weiß….“


Eine Unterschrift ist allerdings nicht zu finden, so sehr man auch danach sucht.

Erst als man den Brief wieder wegstecken will, bemerkt man, dass sich im Umschlag noch etwas befindet. Man zieht das feste Papier heraus und plötzlich hält man ein Bild in den Händen.


Die vermisste Schattenrose muss die Anführerin des Rates sein.
Hinten auf dem Bild steht noch , „Was seid ihr bereit zu geben, um Diese zu bekommen?“ , geschrieben.
Wie es weiter geht? Nun wir werden es erleben.

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Alt 03.05.2009, 17:42   #3 (Permalink)
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Standard Seite 3

Xalyshe de Varyssian (für die Schattenrosen)


Rosen blühen nicht nur am Tage-
nein auch in der Nacht,
eine Schönheit fern jener Klage -
nur nimm dich vor den Dornen in Acht.

Wenn du dich betören lässt von der Schönheit Bild
wird sich das rächen
denn jede dieser Rosen ist wild -
sie wird dich stechen.

Den Geschwistern in der Natur verbunden,
weniger dem Unnatürlichen als den Hunden,
schenkt sie diesen Freiheit und Gnade als Teil der Bande
und beschert dadurch so manchem Schande.


Grüne Dienste:


Wussten Sie, dass...

... das Kauen von Gewürznelken Zahnschmerzen lindert?

... Sie Moos durch Verstreuen von Asche aus ihrem Garten vertreiben können?

... ein Tee aus Blutwurz Blutungen stillt, das Augenlicht stärkt und gegen Blutarmut wirkt?
(Quelle: Überleben im blutleeren Raum; Dr. Nosferat)


Aktuelle Wettervorhersage:

* Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche.

* Ist's im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß.


Die einfache Weisheit:

* Je schöner die Wirtin, desto schwerer die Zeche.
(Anmk.: Der Erfolg Cedriks beweist es!)


Rezept zur Jahreszeit:

Zu Feenbutter mit Muffins nehme man: 250g Mehl, 2 kl. Löffel Natron, 1 Ei, 125g Zucker, Vanille, 80ml Pflanzenöl, 250g Buttermilch, Dotter von 2 hartgekochten Eiern, 1 Tasse Zucker, 2 gr., 200g weiche Butter

Zubereitung: Backofen mittel vorheizen. Ei verquirlen, Zucker, Vanille, Öl und Buttermilch unterrühren. Das Mehl mit Natron vermischen und unterrühren. Nach Wunsch gehackte Nüsse, gehackte Schokolade oder Beeren zugeben. In Förmchen füllen und 20-25 Momente goldbraun backen, kurz rasten lassen und noch heiß servieren mit kleinen Häufchen Feenbutter: Dotter zerdrücken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren.


Nachruf


Wir verabschieden uns von einer guten Freundin,
Geliebte der Nacht Renascara. Ihre Leiche wurde
von Wolffspuren gezeichnet in den Sümpfen von
Glukmoore gefunden und im Wald begraben.
Möge ihre Seele Frieden finden.
Allen Vampiren sei dies eine Warnung,
trotz der Stille um den Krieg zwischen
Werwölfen und Vampiren immer wachsam zu sein.


Neues aus der Gedichteküche…heute „Der Vampir“
gewidmet Grimm, Desuka und dem Haufen den sie versammeln



Der eine isst gern Kotelett,
der andre schwärmt für Filets,
ich finde junge Mädchen nett,
und seh ich eins – ich will es!

Ich bin ein Vampir, ich bin ein Vampir,
ich bin ein VAMPIR!!!

Mich interessiert kein Milchgesicht,
mich reizen keine Waden,
mich stört ein kleiner Buckel nicht
und auch kein andrer Schaden.

Was wichtig ist am schönen Kind,
wer hätte das vermutet:
dass Hals und Kehle sauber sind
und rosenrot durchblutet.

Wenn, von der Jugend Traum bewegt,
durchpulst die Karotiden,
wenn glucksend sich die Ader regt,
dann wird mir Glück beschieden.

Zwei Hauer, wohlgeformt und weiß,
durchtrennen sanft die Häute,
vom Mädchenblute, rot und heiß,
schlürf ich als edle Beute.

Da wird so wohlig mir vor Glück,
kann meine Süchte stillen –
doch plötzlich zucke ich zurück:
Das schmeckt nach Knoblauchpillen!!

Voll Wut reiß ich die Hauer raus,
mein Blick fällt auf die Wand,
wo sich, o welch erneuter Graus,
ein Kruzifix befand.

Nun färbet noch zum Überfluss
das Morgenrot den Raum –
ich rase, weil ich fliehen muss
zum Sarg – ich schaff es kaum.

Drum Leute glaubt, es ist kein Jux,
Grimm Reafer zu sein,
ich bräche besser doch als Fuchs
in Hühnerhöfe ein.


vampire

vampire lassen gänse häuten,
sich versammeln hexengeister.
um mitternacht die glocken läuten,
zur andacht rufen die meister.

meist hört man spukende gespenster
schon von weitem, wie sie rasseln
mit ihren ketten, an den fenstern
hinter denen menschen quasseln.

den vampiren rat ich dringend,
stellt euch bald auf konserven um,
dann müsst ihr nicht zähneringend
lächzen, nach frischfleisch toben rum.

könnt munter in eurer höhle zechen,
müsstet nicht für tierarztkosten blechen,
brauchtet eure zähne nicht zu schärfen
und könnt sogar mit den dosen werfen.

copyright: v.d.


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Die Grüne vermittelt


Von Kronprinz BahamutXII
Rubrik Suche Sie
Nachricht:

Kleiner Drachen sucht für einsame Stunden eine Bekleidung


Von Herumtreiber Tarin
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Ein Gedicht für meine liebste lass ich euch hier stehn,
Ein Gedicht für meine liebste könnt ihr heut hier sehn,
Ein Gedicht für meine liebste schreib ich heut für sie,
Ein Gedicht für meine liebste so wie vorher noch nie,
Meine Liebste heist
Yuffie,Meine Liebste ist fein,
Meine Liebste heist
Yuffie,und wird immer meine,
und ich der ihre sein!

Geschrieben von Tarin für Yuffie


Die grüne Meinung


Seid gegrüßt, Freunde.... oder treue Leser, was euch besser gefällt.
In der heutigen Zeit kann man sich da ja nie so sicher sein.
Bürger, Lady, Echse, Troll, der Anreden existieren viele und welche auf Gefallen stößt ist doch eher ungewiß.

Apropos Gefallen.... auf gar keinen Gefallen meinerseits stößt die Aktivität einiger meiner Artgenossen in der letzten Zeit in den Wyrmlanden.
Ziemlich öffentlich bekriegen sie sich da und bestärken die Meinung, die die Bevölkerung landläufig von uns hat.
Das kann weder in deren, noch im Sinne unserer Art sein, haben doch viele von uns sich alle Mühe gegeben, gegen das Bild der feuerspeienden blutrünstigen Bestie anzutreten und zu zeigen, dass wir nicht alle so sind.
Ich glaube nicht, dass diese Kontrahenten dieses Blatt hier lesen werden, auf keinen Fall beide von ihnen, aber meiner Enttäuschung muss ich Luft machen.
Der Schaden, den diese Wesen unserem Ruf zufügen ist nur schwer auszugleichen.
Kaum ein Wesen wird, nachdem es aggressive Drachen gesehen hat, unsereins noch Vertrauen schenken.
Vielleicht sollte man beiden Geduld und Fassung lehren, sollten sie nach einem Lehrer suchen, so können sie mich über die Redaktion sicher erreichen.
Wie dem auch sei, es muss etwas getan werden.
Ich möchte damit nicht zu Protesten gegen kämpfende Drachen aufrufen.... Nergal bewahre, solchen Protesten wäre wohl nur ein kurzes Leben beschert, selbst wenn die Drachen es nicht darauf anlegen würden.
Aber auch anders kann man sein Missfallen äußern, in Anbetracht der da tobenden Gewalten vorzugsweise aus sicherer Entfernung.

Ich jedenfalls harre gespannt der Dinge die da kommen mögen und halte mich bereit, den Ruf der Drachen zu flicken.

Euer Grüner




Das Mädchen von Seite 3


Heute: Diadrah


__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
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Alt 03.05.2009, 18:18   #4 (Permalink)
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Auf einem der alten Sofas in den Katakomben hockt die Echse im Schneidersitz, die Grüne auf ihrem Schoß ausgebreitet und den Ellenbogen auf das Knie gestützt. Schnell huschen die Pupillen über die Zeilen. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet man sich dem Artikel über die Entführungen der Schattenrosen. "Mistkerle." Fügt man dem eigenen Kommentar noch hinzu und faltet dann die Zeitung zusammen. Die Sache mit den Vampiren und Werwölfen konnte ihr langsam echt gestohlen bleiben...
__________________
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Diebe können nicht fallen, wie Helden fallen.


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Lail Leéin ist offline  
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Alt 03.05.2009, 18:39   #5 (Permalink)
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Grade von einem Raubzug wieder gekommen, biegt der Wildfang um die nächste Gasse und verschwindet in einer geheimen Tür die in die Katakomben führt. Alexandria kannte den Weg nun schon auswendig, weswegen Sie schnell in dem gemütlichem Wohnzimmer der Echse angekommen war. Wieder landen einige gefüllte Beutel auf der kleinen Tisch, ehr Alexandrias Blick auf die Zeitung fällt. Oh, das war doch das berühmte Narichten Blatt. Ob die den Bericht des Frettchens bekommen haben? Die flinken Finger greifen nach dem Pergament und Alexandria macht es sich auf einen der Sessel bequem.
Die grünen Irden überfliegen den Bericht über die Brandstifter. Wie konnte man so etwas nur machen? Die Grüne gab sich hier soviel mühe. Vor allem hatte Sie das auf den Straßen so oft gehört. Nun gut, aber Sie wusste nichts und würde auch nichts dazu sagen. Schließlich bedeutet das sich bei den Wachen zu melden und als Diebin ist das nicht unbedingt das was man tun sollte, nicht?
Die Augen wanderten weiter zu dem Thema Klatsch und Tratsch. Noch mehr Feuer? Und dann auch noch mitten im Wald? Wer war den so Blöde. Moment mal der Wildfang? Aber das war doch Sie. Alexandria las den Bericht vier Mal durch. Ja, eindeutig das war Sie. Aber wer war dieser Soldat… Vielleicht der Der ihr diese letzten mageren Abschiedszeilen geschickt hatte? Nein… oder? Ob Sie sich wirklich umbringen wollte? Es war zum Haare raufen, wieder einmal wusste Alexandria nicht was Sie davon halten sollte. Wenn Sie doch nur nicht Ihr Gedächtnis verloren hätte.
Dennoch wandert der Blick weiter zu dem eigenen Bericht. Das hämische Grinsen stahl sich auf die schönen rot geschminkten Lippen. Soso. Hoffentlich wussten die Leute nun das Sie sich lieber nicht mit einem diebischen Frettchen anlegen sollten. Nun gut, keiner wusste Ja wer Sie war. Was für eine Genugtuung.
Das Interview wurde nur überflogen und auch die anderen Berichte schienen nicht sonderlich interessant. Werbung, sie sucht Ihn, er sucht Sie und vor allem wer war den diese Schreckschraube auf Seite Drei? Noch größere Ohren und Sie könnte fliegen. Außerordentlich höflich dieses Weibsbild. Nun so war Sie eben.
Dennoch scheint ein Bericht interessanter zu sein als alle anderen zusammen. Sofort lehnt sich der Wildfang weiter zurück und liest sich die Zeilen über die Kainskinder gegen die Mondanbeter durch. Ein krieg? Mitten hier im Wyrmland. Sie bekam wirklich nichts mehr mit. Fast so als hätte Sie tausend Jahre verpasst. "Die Schattenrose." murmelt Alexandria vor sich hin. Ein wirklich schöner Name. Was die Echse war in dieser Vereinigung? Arghs! Wieder etwas was man nicht über die Diebin wusste. Nun wie gut das es die Grüne gab, nicht? Diese Mondanbeter hatten also die Echse entführt und dazu noch eine Gestaltwandlerin? Ohoh… Das hätten Sie lieber nicht schreiben sollen. Alexandria donnerte die Grüne wütend auf den Tisch. Krieg? Da würde Sie mit mischen, niemand vergeht sich an Ihrer Süßen! Schon stiefelt das Frauenzimmer wieder davon. Gewiss würde man der Schattenrose helfen! Auch wenn es fragwürdig war, wer von den Beiden – die Kainkinder oder Köter – die Bösen waren.
~
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Macht mehr spontan Rps - Die Rocken!

Geändert von Alexandria (03.05.2009 um 18:42 Uhr).
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Alt 03.05.2009, 21:41   #6 (Permalink)
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Entdeckt mitten auf der Straße in einer der zahlreichen Gassen Thalheims die neue Ausgabe der Grünen. Eigentlich ist sie keine Zeitungsleserin, doch ein Artikel fesselt sie. Sie liest sich den bestimmten Artikel durch.Die Wogen sollen sich geglättet haben? Pah! Wenn die wüssten!Das kann einfach nicht stimmen, schließlich sind die beiden, CoC und SHI eine Gruppe aus Irren und Irre geben nie Ruhe. Sie lacht leise. Die Elfe lässt die Ausgabe zu Boden fallen und geht weiter ihren Weg...
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Alt 03.05.2009, 23:02   #7 (Permalink)
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Auch der Vampir hatte sich mal eine der Ausgaben organisiert und liest diese mit äußerst großem Interesse, hmm CoC und die SHI ? Wogen geglättet ?! Er musste laut loslachen, ha von wegen, als würde der Alchemist da ruhe geben ? Naja egal weiter wurde gelesen, so die KdM geht also gegen Vampire vor, er musste grinsen und schüttelt nur kurz den Kopf, ehe er erneut lachte, die Sorceress verkauft Mittel gegen Vampire ? Na herrlich, erneut schüttelte er den Kopf und geht dann lesenderweis weiter...
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Hilfe das RPG hat meine Freizeit geklaut
Und wo krieg ich jetzt neue her ?
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Alt 04.05.2009, 00:49   #8 (Permalink)
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Priestess Saidra senkt die Zeitung ab und blinzelt raunend. So viel Artikel über Werwölfe und Vampire. Die komplette Ausgabe jener Zeitung scheint nur aus diesen zu bestehen. Sogar die kleine Schwester beschäftigt sich damit. Wie typisch für Tera aus solch einer Situation Profit schlagen zu wollen. Ein knappes Auflachen entkommt der jungen Frau bei diesen Gedanken, bevor sich eine riesige, weiße Schnauze seitlich herandrängt und ein heißer Luftschwall gegen die Zeitung stößt und eine Seite vor blättert. "Ja ich weiß, Ryu wird auch erwähnt", meint die Schwarzhaarige zu ihrer geschuppten Begleiterin. "Es scheint als hätte er noch immer Ärger mit diesem Schwarzen" Falls Tera das liest dann wird jene bald wissen, weshalb der rote Drache sich fragte, warum Zekatar zu ihr 'nett' ist, doch das kann Saidra nicht ahnen. Wie dem auch sei, man sollte besonders achtsam sein in nächster Zeit. Am Ende versucht wieder ein Werwolf sie anzufallen. Wenigtens ein Vampir hätte wenig Chancen, denn deren am meisten genutzte Vorgehensweise, sprich Frauen verführen zieht bei einer Priesterin wohl nicht.
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Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan


Geändert von Alcira (04.05.2009 um 00:53 Uhr).
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Alt 04.05.2009, 09:37   #9 (Permalink)
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Gnubbi blättert in der Zeitung.Hier und da hält sie inne,murmelt leise vor sich hin .Das Interwiev wird interessiert gelesen und schallendes Gelächter ist im Haus zu hören.Selten hat sie etwas so erheitert.Doch Minuten später werden ihre Züg wieder ernst ,als sie etwas von Ryù liest.Ein tiefes Grollen schiebt sich durch ihre Kehle nach oben "Was ist da verdammt noch mal los ?"Sie schüttelt den Kopf und denkt an ihrErlebnis mit diesem schwarzen Drachen vor ein paar Tagen ."Ob das der gleiche ist ,mit dem Ryù auch zu tun hatte ? Ich muss unbedingt zu ihm"Die kleine Felidae legt die Zeitung sorgfältig zusammen ,legt sie auf den Tisch und verläßt das Haus.
__________________
Drei.......Fünf Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu ertragen .......die Hoffnung ,der Schlaf, das Lachen .......Raphael und Phai



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Alt 04.05.2009, 14:40   #10 (Permalink)
Mei
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Der Söldner kommt mit weit ausladenen Schritten von den Gildenhäusern und bewegt sich in Richtung des Reisepfades gen Gebirge. Das Gesicht hinter der neusten Ausgabe der Grünen versteckt, lugt er nur ab und zu mal über den Zeitungsrand um niemanden anzurempeln und sich auf dem richtigen Weg zu wissen.
Die Beilage, verwundet ihn, hat er doch bisher nie etwas von Zeitungsgegner gehört. Der Klatsch und Trasch ist nur mittelmäßig interessant, ein Brand, den er nichtmal bemerkt hat, jemand der sich wohl einen harten Schlag gegen den Kopf eingefangen hat, der übliche Kampf von Gut und Böse und eine einschlafende Gildenfehde. Das Interview dagegen, wird breit grinsend durch gelesen.
"Sympatischer Typ" denkt sich, "solange er nicht an irgendwelchen Bächen seinen Hunger nachgeht".
Der übliche Krieg zwischen Werwolf und Vampir stört ihn nicht, hat ner doch schon Bekanntschaft zu beiden Seiten und weiß auch sich ohne Amulette zu wehren.
Der Artiekl von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender wird schelmisch grinsend durchgelesen, während der Folgeartikel dem Söldner ein verwirrtes Stirnrunzeln auf dem Gesicht zeichnet.
Es wird umgeblättert und "Oho, Xal lässt sich auch mal wieder etwas von sich hören. Mal wieder in Verbindung mit dem Schattenrosen" zu sich selbst gemurmelt, als der Name des Autors vom Gedicht auf der nächsten Seite ins Sichtfeld kommt.
Die Grünen Dienste werden wie immer voller Interesse gelesen, während der Nachruf, die Gerüchteküche, die Amulettverkaufsanzeige, sowie die Partnerbörse mit eher wenig Intersse überflogen werden.
Abschliessend wird noch die Grüne Meinung gelesen, welche mal wieder gute sachliche Informationen erhalten.
Der Söldner blickt auf. in der Ferne sieht man die Berge auftürmen von dem Gebirge, welches er anstuert. Die Zeitung wird geflatet und um Hakama verstaut. Dann geht es im Laufschritt weiter in Richtung Zwergenstadt.
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