| Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt |
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05.07.2009, 22:05
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Die Grüne - Ausgabe 62
Verdaei, Fueshner 27, im Jahre 1747.
Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)
Entführt?
Obwohl es bereits das dritte Mal ist, da die Devira Seadina scheinbar spurlos verschwunden ist gibt es neuerlich Grund zur Sorge. Das erste Mal verschwand sie kurz nachdem sie ihren Ehemann ermordet hatte (Die Grüne berichtete), tauchte jedoch noch ehe man sie wirklich vermisst hatte ohne ihre Tochter Yurika und ihre Schwester Feyza wieder auf. Das letzte mal, so konnte uns ein Freund berichten, brach sie mit einem Fremden nach Jerusalem auf. Erst vor wenigen Monaten kehrte sie ganz alleine zurücke. Diesmal sind die Hinweise auf ihr Verbleiben düsterer und eindeutiger. Ein Freund sagte über sie, dass sie in letzter Zeit immer öfter unter Realitätsverlust zu leiden schien, ja vielleicht sogar verrückt wurde. Sie schien der Überzeugung, ihre Tochter sei noch bei ihr. Auch berichtete er, was von Zeugen bestätigt wurde, dass sie abgemagert wirkte, kaum mehr als Haut und Knochen war. Eine Bürgerin Thalheims, welche die letzte zu sein scheint, die sie gesehen hat, bringt ihr Verschwinden mit der berüchtigten Soziopathin Serifa in Zusammenhang. „Die ham sich zerscht eigentlich nur bissl g'fetzt. Aber dann isch die eine zambrochen und d'anda hat se am Fuß hinter sich her'zogen.“
Die Soziopathin war noch zu keiner Aussage bereit. Das lässt die Frage offen, ob wieder einmal ein Bewohner des Wyrms im Turm der Irrenanstalt verschwunden ist.
Frauen und Glücksspiel
Was will man als Mann mehr? Es scheint der wahrgewordene Traum vieler zu sein, doch wie ist es, wenn man diesen wirklich auslebt?
Und vor allem, was wenn die Vergangenheit irgendwann einmal vielleicht einen Strich durch die Rechnung machen kann?
Interview mit Spielmann Gaston
Sakral erhebt sich sogleich, als sie den Neuankömmling entdeckt. "Seid mir gegrüßt, werter Gaston. Setzt euch doch, es ist genug Platz hier."
Gaston zieht es vor, sein Gegenüber auch erst zu begrüßen bevor man sich selbst setzt. „Guten Tag.“ Die Stimme klingt freundlich, wie immer eigentlich. Dann nimmt er das Angebot an und setzt sich um sich anschließend gleich zurückzulehnen.
Sakral mustert ihn aufmerksam. „Nun, Gaston, was führt jemanden wie euch ins Wyrmland?“
Gaston scheint zu überlegen. „ Ich würde sagen, alte Bekanntschaften haben mich dazu bewegt dieses Land einmal mehr zu betreten.“
Sakral nickt langsam. „Und was genau ist eure Profession? Habt ihr eine Arbeit erlernt?“
Gaston schüttelt den Kopf. „Meine Arbeit hatte ich mir nicht ausgesucht. Man könnte sagen ich habe es meinem Vater gleich getan. Doch hier im Wyrmland habe ich nichts zu tun.“
Sakral legt den Kopf auf die Seite. „Was war denn eure Arbeit? Vielleicht gibt es ja jemanden im Wyrmland, der euch dafür bezahlen würde…“
Gaston muss ganz ungewollt grinsen. „Das glaube ich kaum und selbst wenn, würde ich mir diese Arbeit hier im Wyrmland gewiss nicht antun. Ich habe bei, sagen wir organisatorischen Dingen meines Heimatlandes mitgemischt.“
Sakral beschließt nicht weiter nach zu fragen. „Woher genau stammt ihr denn? Ist es ein uns bekanntes Land?“
Gaston muss nicht lange überlegen um eine Antwort zu finden. „Kein bekanntes Land. Da es alle dort für besser halten und keine unnötigen Streitereien provozieren. Ihr müsst wissen, dass dem Wyrmland nicht überall der beste Ruf vorrauseilt. Doch werden dort insgesamt keine Kontakte zu anderen Ländern gepflegt.“
Sakral hebt die Augenbrauen. „Nicht der beste Ruf? Wie meint ihr das? Ich denke so etwas interessiert die Leser nun wirklich.“
Gaston braucht dieses Mal etwas länger zum Antworten: „Hier ist alles etwas chaotisch. So ist auch meine Meinung. Zwar gibt es viele Länder wo das der Fall ist, doch hatte ich mit noch keinem so viel zu tun, wie mit dem Wyrmland. In meiner Heimat kennt man es wohl größten Teils meinetwegen. Da ich nicht das erste Mal hier bin. Und ich persönlich fand hier schon alles immer etwas problematisch.“
Sakral beugt sich nun etwas vor. „Und noch immer wollt ihr mir nicht verraten, was ihr seid? Vielleicht eine Art Stadtwache? Dann könnt ihr euch der hiesigen anschließen.“
Gaston scheint keine Gründe zu haben, etwas zu verheimlichen. „In meiner Heimat bin ich ein Fürst. Und wenn man schon so viel mit den Problemen eines Landes zu tun hatte, dann kommt einem das Wyrmland einfach so chaotisch vor wie mir. Die hiesige Stadtwache ist da wohl nur ein Punkt.“
Sakral lacht leise und deutet nach draußen. „Der Herzog dieses Landes wohnt nicht weit von hier, vielleicht könntet ihr euch mit ihm zusammensetzen.“, rät sie Gaston kurzerhand. „So habt ihr sicherlich eine Gemahlin?“
Gaston lehnt dankend ab. „Nein, im Wyrmland wäre das gewiss nichts für mich.“ Weshalb die folgende Frage überhaupt nicht wie eine solche klang, kann er nicht nachvollziehen. „Nein, habe ich nicht und ich wüsste auch nicht warum das so sicher sein soll.“
Sakral ist nur neugierig, nichts weiter. „Nur eine Vermutung, nichts weiter.“, sagt sie daher. „Welche Stadt habt ihr euch denn hier als Wohnsitz gesucht?“
Gaston nickt beiläufig, ehe er schon weiterspricht. „Glorfindal. Doch liegt es weniger an der Stadt als an einer Bekanntschaft.“
Sakral merkt auf. „Ah ja, Bekanntschaften, habt ihr schon viele geschlossen? Immerhin muss es schwierig für Fremde sein, hier Fuß zu fassen.“
Gaston muss nun doch kurz nachdenken. „Viele nicht. Aber immer hin ist besagte Bekanntschaft zu einer guten Freundin geworden. Und das wohl auch alles eher Zufall, schließlich bin ich nicht ganz grundlos ins Wyrmland gereist.“
Sakral dreht die Schreibfeder in der Hand. „Dann erzählt mir doch einmal genau, weswegen ihr hier her gekommen seid. Es ist schwierig, euch Fragen zu stellen wenn ihr nur so wenig preisgebt.“
Gaston grinst nun erneut. „Es ist schwer gewisse Umstände in wenig Worte zu fassen. Ich war auf der Suche nach jemandem hier. Ich wusste nicht viel von ihr. Ich kannte nur ihre Eltern und als ich von deren Tod erfahren habe, habe ich mich auf die Suche nach dem Mädchen gemacht.“
Sakral verengt die Augen etwas. „Wie heißt denn dieses Mädchen? und warum genau habt ihr sie gesucht?“
Gaston holt tief Luft. „Laetizia. Ich habe mir Sorgen um sie gemacht, also hielt ich es für sinnvoll sie aufzusuchen. Aber es lag wohl größtenteils an der Verbindung zu ihren Eltern.“
Sakral scheint mit dem Namen nichts anzufangen, aber vielleicht ja andere. „Nun, vielleicht habt ihr ja bald Glück.“ , versucht sie ihm gut zuzusprechen. „Vielleicht macht ihr einen Aushang in der Kneipe oder fragt in den Gilden nach... seid ihr in solch einer Gruppierung?“
Gaston winkt ab. „Ich habe sie ohnehin schon lange gefunden.“ Die nächsten Worte klingen fast schon etwas abwertend. „Ich bin kein Mitglied einer Gilde oder so etwas. Und froh drum, wenn hier von den Gilden höre, dann geht es meist um Streitereien. Ich halte nichts von diesen Gruppierungen und ich glaube kaum, dass man mich von diesen Vereinigungen noch überzeugen wird.“
Sakral lacht leise. „Interessante Ansicht. Für was interessiert ihr euch dann? Gibt es etwas, mit dem ihr euch in der Freizeit beschäftigt?“
Gaston konnte diese Frage wohl am leichtesten beantworten. „Wenn man davon absieht, dass ich hier im Wyrmland wenig Zeit für meine Interessen habe, gibt es eigentlich nur zwei Dinge, die wirklich nennenswert sind. Die Frauen und das Spiel.“
Sakral schreibt dies nieder. „Freudenhäuser gibt es hier leider nicht mehr... aber Glücksspiel wird sich sicherlich noch finden. Ich habe da von einer Taverne im Wald gehört.“
Gaston erwidert recht schnell: „Meine Füße hatten noch nie den Weg in solche Häuser gefunden. Da denkt ihr falsch. Ich habe mich bisher noch nicht nach Spielern umgesehen, die auch wirklich solche sind. Aber das kann ich ja noch nachholen.“
Sakral schmunzelt sachte. „Ach dann seid ihr selbst also der Verführer? Das wiederum mag sicherlich auch... eh... nett sein.“, stammelt die Elfe. „Sonst noch irgendwelche dunklen Geheimnisse?“
Gaston grinst nur, geht aber nicht weiter darauf ein. „Dunkle Geheimnisse gibt es nicht viele, keine die ich als dunkel bezeichnen würde. Ein paar gibt es jedoch schon, aber es werden ja keine Geheimnisse mehr sein, wenn ich diese jetzt offen lege.“ Kurz hält er inne. „Doch ist ja nicht zu viel gesagt, wenn ich sage, dass ich nicht das bin, was von den Meisten angenommen wird.“
Sakral betrachtet ihn kurz. „Ich weiß zwar nicht genau, worauf ihr hinaus wollt, aber gut. Das lässt eure Person sicherlich interessanter erscheinen. Nur wenn ihr nicht mehr preisgeben wollt, dann glaube ich, müssen wir diese Unterhaltung beenden.“ Ein Zwinkern folgt.
Gaston scheint kein Problem damit zu haben, Geheimnisse preis zu geben. „Das wäre äußerst schade, wo wir uns doch so nett unterhalten. Es ist nur die Frage was denn so interessant ist? Es wird ja nicht für jeden interessant sein, dass ich wie ein Mensch aussehe, doch keiner bin. Hier im Wyrmland bin ich schließlich keine Ausnahme.“
Sakral schürzt die Lippen. "Was seid ihr denn dann?"
Gaston kann auf so eine direkte Frage wohl auch nur direkt antworten. „Vampir, doch…“, fügt er sogleich auch an, „... nicht eine dieser Gestalten, wie diese, von denen sich so viele hier herumtreiben. Noch so ein Problem im Wyrmland...“ , wird zuletzt gemurmelt.
Sakral hält kurz inne und schüttelt dann den Kopf. “Was auch immer, ich dachte ihr wäret etwas besonderes.“, neckt sie ihn. „Aber das kommt bei alleinstehenden Frauen immer gut an, ihr solltet es nur nicht vor den Stadtwachen erwähnen.“
Gaston lacht etwas. „Das habe ich nicht behauptet. Vor allem weil ich hier im Wyrmland bin. Und im Grunde lege ich ja eigentlich Wert darauf, dass das auch niemand erfährt und man kennt mich hier ja ohnehin nicht.“
Sakral lacht wieder und nickt dann. „Wer weiß, wer weiß. Auf jeden Fall danke ich euch für die wissenswerten Dinge über euch, vielleicht könnt ihr euch nach Veröffentlichung dieser Unterhaltung kaum mehr vor Liebesbriefen retten.“
Gaston nickt auch nur knapp. „Wissenswert? Nun denn... und solange es nur Liebesbriefe sind, werde ich das wohl überleben.“
Sakral kann dem nur zustimmen. „Sicherlich werdet ihr das.“ Dann erhebt sie sich wieder und verneigt sich knapp. „Vielleicht sieht man sich wieder.“
Gaston sagt die nächsten Worte heute nicht zum ersten Mal. „Gewiss, schließlich trifft man sich immer zwei Mal im Leben...“, steht nun ebenso auf und deutet eine leichte Verneigung an.
Sakral sammelt kurz ihre Pergamente zusammen und nickt sogleich. „Durchaus, durchaus.“, lässt sie ihn wissen. „Gehabt euch wohl, Gaston.“
Gaston geht auf die Tür zu um dieses Gebäude wieder zu verlassen. „Gehabt euch ebenso wohl. Ich wünsche der Dame noch einen angenehmen Tag.“
Geändert von Sakral (05.07.2009 um 22:25 Uhr).
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Seite 2
Abhandlung über die Rassen - Teil 8
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender
Der Elf: Das vegetarische Langohr
Zuallererst fällt uns die rasseneigene Behauptung ein, das älteste aller humanoiden Völker zu sein, und selbstverständlich sind wir dieser Überzeugung auf den Grund gegangen. Eingehende Beobachtungen haben folgende Haupteigenschaften zu Tage gefördert: eher ruhig, viele verfügen über eine gute Nachtsicht und ausgezeichnete Fernsicht, langwüchsig, wobei die Ohren dies am ausgeprägtesten verdeutlichen, den schönen Künsten zugeneigt und naturverbunden, was man auch als grünliebend bezeichnen könnte, angesichts der Tatsache, daß kein anderes Volk einen so hohen Prozentsatz an Vegetariern vorweisen kann.
All dies könnte natürlich auf eine lange Abstammung hindeuten, wenn man denn die gängigen Interpretationen von ausgeprägtem Umweltbewußtsein durch evolutionär langfristiger geistiger Entwicklung hin zu Weisheit und Güte leichtgläubig hinnehmen mag.
Wir sind jedoch zu einem anderen Schluß gekommen: Die ausgeprägte Nachtsicht läßt auf nacht- oder abendaktive Vorfahren schließen. Der weite Blick in die Ferne kommt für gewöhnlich vor allem bei Beutetieren vor, wo er zur frühzeitigen Entdeckung von feindlichen Raubtieren dient, ebenso wie die übergroßen Lauschorgane. Dazu hervorragend passend: die extreme Hingabe zu Pflanzen (im Volksmund baumschmusen genannt), denn schließlich zählen fast alle Beutetiere zu den Herbivoren, was nicht nur die hohe Zahl der Vegetarier erklärt, sondern auch warum pflanzlicher Bewuchs so gehegt wird, ist er doch von je her die Lebensgrundlage.
All dies sind zu viele sich zu gut ins Bild fügende Tatsachen, als daß sie einfach von der Hand gewiesen und als Zufälle abgetan werden könnten. Und so kann man unsere Erkenntnise getrost als erwiesen betrachten.
Selbstverständlich haben wir uns mit dieser recht groben Klassifizierung aber noch nicht nicht zufrieden gegeben und haben das Tierreich nach einem geeigneten Vorfahren durchsucht und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch gefunden. Denn sogar für die etwas merkwürdig anmutende Rassenbezeichnung, die zu sehr einem Zahlwort gleicht (Elf = 11), als daß sie eines anderen Urspungs sein könnte, vermochten wir eine schlüssige Erklärung zu finden.
Resümierend suchten wir also ein: abendaktives, kurzsichtiges, pflanzenfressendes und langohriges Beutetier, bei dem die Zahl Elf eine tragende Rolle einnimmt - und darauf gibt es nur eine einzige Antwort:
Das Kaninchen.
Berühmt und berüchtigt für seine schnelle Vermehrung, die darin begründet wird, daß der optimale Wurf die maximale Anzahl von elf Jungen umfaßt.
Ach, wenn doch nur alle wissenschaftlichen Recherchen so schnell und einfach auf derart logisch klare und geradezu bestechend eindeutig nachvollziehbare Resultate hinausliefen...
Lesen Sie unseren Abschlußartikel: Andere.
Grünmützchen
aus einem Buch der Gebrüder Isegrimm
übersetzt von Remus Lupin
Es war einmal ein kleines Zwergenmädchen, eine junge Zwergin sozusagen, die im tiefen Wald bei Zwergenmutter und Zwergenvater lebte. Weil die kleine, junge Zwergin immer eine grüne Mütze trug, nannte man sie allseits: Grünmützchen.
Sie hatte noch zwei Brüder, die Fleischfarbenkappe und Pinkhut hießen, also war sie noch am besten dran. Fleischfarbenkappe war eigentlich ein junger Zwerg, der ohne jeglichen Haarwuchs auf die Welt kam. Seine Eltern verbreiteten das Gerücht, er habe nur fleischfarbene Haare und trüge stets eine fleischfarbene Kappe, damit sie diese Peinlichkeit umgehen konnten.
Eines Tages, als Vater und Brüder beim Holzfällen waren, rief die Zwergenmutter Grünmützchen zu sich. Sie solle doch der armen, alten und kranken Zwergengroßmutter Wein und Kuchen bringen. Also setzte sich Grünmützchen ihre grüne Mütze auf und nahm den Korb mit den Leckereien, um zur Großmutter zu gehen. Diese lebte noch viel, viel tiefer im Wald. Deshalb nahm Grünmützchen auch ihre blutrote Axt mit.
Unterwegs traf sie auf einen ziemlich felligen Menschen, der sie ansprach: „Wo willst du denn hin, kleines, grünmütziges Mädchen?“
„Ich will zu meiner Großmutter. Sie ist krank und da bringe ich ihr Wein und Kuchen vorbei.“
„Wie wäre es, soll ich deiner Großmutter nicht den Korb vorbei bringen? Der Wald ist doch so dunkel und gefährlich,“ bot sich der fellige Mann an.
„Nein, danke, das mache ich schon. Ich war öfter bei meiner Großmutter,“ erwiderte Grünmützchen frohgemut und begann weiter zu hüpfen und dabei ein Zwergenlied zu singen, welches allein aus dem Wort ~Gold~ bestand.
Nachdem sie um eine Ecke des Weges gebogen war, war der fellige Fremde schon weit hinter ihr geblieben bis er gänzlich in der Ferne verschwand.
Es dauerte auch nicht mehr lange und Grünmützchen betrat das Holzhäuschen ihrer Großmutter. Sie ging bis zum Bett, in dem ihre Großmutter lag und sie bereits erwartete.
„Da bist du ja!“ begrüßte die fellige, rotäugige und spitzohrige Großmutter Grünmützchen freudig.
„Aber .. aber Großmutter,“ rief Grünmützchen aus. „Warum hast du so spitze Ohren?“
„Damit ich dich besser hören kann, mein Kind,“ erwiderte die Großmutter.
„Aber .. aber Großmutter, warum hast du so große, fellige Hände?“
„Damit ich mich nicht mehr am Ofen verbrennen kann, mein Kind,“ kicherte der Dämonen-Vampir-Werwolf und öffnete den Rachen.
„Großmutter,“ spulte Grünmützchen den Text weiter herunter und nahm ein Stück Pergament zu Hilfe. „Warum hast du so große, rote Augen?“
„Damit ich dich auch noch im Dunkeln jagen kann,“ lachte der Vampir-Dämonen-Werwolf.
„Und .. und Großmutter, warum hast du so große, spitze Zähne?“ fragte Grünmützchen, stellte den Korb ab und unterdrückte ein Gähnen.
„DAMIT ICH DICH BESSER FRESSEN KANN!“ rief der Werwolf-Dämon-Vampir nun und sprang aus dem Bett auf Grünmützchen zu.
Das Zwergenmädchen zog seine rote Axt und empfing damit den springenden Dämon-Werwolf-Vampir, der sich als ihre Großmutter verkleidet hatte.
Es dauerte nicht lange und Grünmützchen half ihrer Großmutter aus dem Bauch des Unholds heraus. Sie füllten den Bauch mit etwas Tafelsilber und schleiften den Vampir-Dämonen-Werwolf in den Garten hinter dem Haus, wo sie ihn zu den anderen dort verrottenden Bösewichtern warfen.
„Wenn du nicht immer krank werden würdest, müsste ich dir nicht immer Wein und Brot vorbei bringen,“ seufzte Grünmützchen. „Meinetwegen auch Kuchen.“
„Wenn du nicht immer deine Axt mitbringen würdest, dann hätte ich einmal die Aussicht den neuen, jungen Jäger zu treffen,“ keifte die Großmutter verdrießlich.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann streiten und morden sie noch heute ...
Die Stiftung Wyrmlandtest empfiehlt:
Die Höhlen von Qexelcrag, Heimat der Zwerge!
„Tief im Herzen des Berges Qexelcrag, gelegen unterhalb des nördlichen Ausläufers der Drachenzähne, befinden sich uralte Höhlen, die die Zwerge vor sehr langer Zeit zu ihrer Heimat gewählt haben. Mächtige Pfeiler, bedeckt mit tief eingemeisselten geometrischen Formen, erstrecken sich in die Dunkelheit, das massive Gewicht des Berges darüber tragend.
Ein meisterhaft angefertigtes Kristallprisma lässt einen Lichtstrahl durch einen Spalt in der weitläufigen Höhlendecke hereinstrahlen und erleuchtet Jahrhunderte alte, runenähnliche Zeichen, die in den Boden eingelassen sind. An diesen Zeichen kannst du ablesen, wie spät es gerade ist.
Zwei weitere Prismen zeigen das aktuelle Datum, sowie den jeweiligen Wochentag.
Diese Anzeigen sind von atemberaubender Schönheit und man staunt, welche Handwerkskunst sich hinter ihrer Herstellung verbirgt.“
Unzählige Gänge führen von einer „Haupthöhle“ fort, in alle nur erdenklichen Richtungen. Einige sind mit Wegweisern beschriftet, die Ortsunkundigen helfen sollen, sich etwas besser zurecht zu finden, was sich am Ende anderer verbirgt, sieht oder hört man schon von Weitem.
Berühmt berüchtigt ist die Zwergenstadt vor allem für ihre Kneipe „Great Kegs of Ale“, das dort ausgeschenkte Bier und für Gargoyle den Zwergenkrieger und Wirt jener Einrichtung. Die Bar besticht vor allem durch einen rustikalen Charme, wie er typisch und unabdingbar für das halbhohe Volk ist – das ist nichts für bärtige Mädchen, sondern ein Fall für echte Kerls!
Ein weiterer Blickfang ist das Bestarium unter der Fuchtel Dwalins, welches über seine eigene kleine Arena verfügt, in der faire Duelle mächtiger Bestien ausgeführt werden, wie in anderer Städte geheimen Gassen Hahnenkämpfe. Schwarze Bären hoch wie Eichen, weiße Wölfe in den Ausmaßen von Pferden und viele ungewöhnliche wie faszinierende Geschöpfe mehr gibt es dort zu bestaunen. Ebenso ist es möglich eines dieser mystischen Wesen als zeitweiligen Gefährten in seine Obhut zu nehmen.
Ausserdem ein Muss für jeden Waffen- und Rüstungskundigen, sowie der richtige Anlaufpunkt für alle, die eine Passion für das Schöne, Aussergewöhnliche und Skurrile haben, ist das Museum Combatensis, in dem die mächtigsten Waffen und sichersten Rüstungen aufgezeigt werden, die das gesamte Wyrmland jemals gesehen hat. Der Eintritt kostet, aber für ein solches Maß an Kultur und Geschichte lohnt es sich alle Mal, ohne darüber nachzudenken zu zahlen.
Die wohl gerüchtelastigste Ecke unterm Berg macht die sagenumwobene Ruinenstadt aus, die über einen langen Damm von einem der tieferen Stollen aus erreichbar ist. In der Kneipe kann man oft die Geschichten Gargoyles hören, der angeblich einmal an den Toren der Stadt gefangen war. Eine Reise dorthin lohnt sich für alle, die der Faszination des Grusels verfallen wollen, denn eine ausgestorbene Stadt unter der Erde, in der sich heutzutage kein Lüftchen regt ist nichts für schwache Nerven. Neben Monstern aus der vulkanischen Tiefe der Welt sollen dort allerlei Gespenster und Untote gesichtet worden sein...
Fazit: Neben allem, was sich in sonst jeder anderen Stadt auch findet, gibt es durchaus ungewöhnliche und interessante Bauten im Bollwerk der Zwerge, ebenso ist die jüngere Geschichte der Stadt durchaus bewegt. An den rauen Charme von Umgebung und Volk muss man sich womöglich gewöhnen, ausgleichend dazu steht allerdings das große handwerkliche Geschick und vor allem die technische Versiertheit der Bartträger. Scheut also nicht, Wyrmländer, den Drachenzähnen und der Stadt im Berg einen Besuch abzustatten!
Aufruf, Kundgebung und Botschaft:
Der Ruf des Jadefalken
Brüder und Schwester, lauscht dem Flüstern des nächtlichen Windes und hört den Schrei des Jadefalken. Er ruft nach euch, er singt eure Namen aus dem Schatten.
Viel zu lange galten wir, das Volk der Kainiten, die Kinder der Nacht, als Opfer einer Krankheit. Toubadoure besangen unsere schaurigen Taten, Bauern erhoben ihre hölzernen Mistgabeln um uns von ihrem Land zu vertrauben und die Oberen forderten die Jagd auf uns zu legalisieren. Es ist die Angst vor dem Unbekannten die so manch einen antreibt, Hass aufzubauen und zu kanalisieren. Jahrhunderte zogen ins Land, erfüllt von Kämpfen zwischen Zwergen und Elfen und dennoch haben sie beschlossen, sich nunmehr ein Land zu teilen, ihre Kinder gemeinsam zu erziehen. Auch wir sind Teil dieser Welt, auch wir haben das Recht den uns lang verweigerten Platz in ihren Reihen zu fordern. Diese Veränderung im Gefüge der Zeit ist bereits zu lange überfällig. Wir, das Königreich der Jadefalken, forcieren nun diese Veränderung.
Hiermit rufe ich nach allen Vampiren, nach allen Töchtern und Söhnen Kains.
Schließt euch unserer Sache an und macht sie zu der euren. Lasst uns gemeinsam fordern, was uns rechtmäßig zusteht:
.. die Freiheit.
Keiner Bürgerin und keinem Bürger der Wyrmlande soll es erlaubt sein uns anzugreifen. Das Gesetz dieser Lande verbietet jeglichen Versuch einem anderen Wesen absichtlich Schaden zuzufügen. Dazu gehören auch wir. Eine Aufnahme unseres Volkes in die Reihen der Elfen, Menschen, Zwerge und übrigen darf uns nicht länger versagt bleiben.
Bis dies geschehen ist wird kein weiteres Delikt gegen einen Vampir ungesühnt bleiben.
.. die Unabhängigkeit.
Wir fordern die Anerkennung als eigenständiges Volk der Wyrmlande und darüber hinaus den gleichen Anteil an diesem Land wie ihn jedes andere Volk beansprucht. Es ist die Aufgabe des Herzogs, einen Bautrupp auszusenden um eine Stadt zu errichten, die der Stärke und Herrlichkeit unseres Volkes würdig ist.
Bis dies geschehen ist wird kein von Vampiren durch Mord genommenes Gebäude gewaltfrei hergegeben.
.. die Gleichberechtigung.
Als eigenständiges und voll anerkanntes Volk der Wyrmlande steht uns weitaus mehr zu, als die reine Duldung durch die anderen Völker. Ein Platz in sämtlichen politischen Räten der vorherrschenden Rassen ist das, was einem gemeinsamen Miteinander als Grundsäule dienlich ist. Des Weiteren soll es einem jeden Kainiten erlaubt sein, jegliche Rechte der anderen Völker zu erfahren. Darunter fallen die öffentliche Eheschließung, die Errichtung von nahrungserzeugenden Zuchtanlagen zur Entblutung wilder Tiere, sowie das Bekleiden öffentlicher Ämter.
Bis dies geschehen ist sei es jedem Vampir freigestellt sich an anderen Rassen zu nähren.
Wenn auch du geliebte Schwester, geschätzter Bruder, bereit bist dich diesem Kampf anzuschließen so erhebe dein Haupt und schreite voll des Stolzes deiner Wege. Die Zeit der Verfolgung ist vorbei. Kein Schatten der Welt wird in Zukunft die Macht besitzen müssen deine Herkunft zu verschleiern. Wir sind ein Teil dieser Welt.
Es ist die Zeit gekommen diesen Platz einzunehmen. Jeder Vampir der sich unserer Sache anschließt erhält ein Symbol als Zeichen seines Willens, ein Stimmrecht im Volksrat des Reiches sowie den uneingeschränkten Schutz des Königreiches der Jadefalken.
Beim Schrei des Jadefalken, erhebt euch Brüder und Schwestern, .. der König der Jadefalken.
OOC:
Jeder Vampir der sich dieser Rebellenbewegung anschließen möchte möge sich nachfolgendes Zeichen in die Biografie setzen, möglichst gut sichtbar an den Anfang: [Jade]
Geändert von Sakral (06.07.2009 um 18:22 Uhr).
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05.07.2009, 22:22
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Seite 3
Kleine Sommerhilfekunde
von Elementare Sakral
Es ist wieder einmal so weit: Die Sonne knallt, die Heuhaufen qualmen, unter den Eichen heißt nun mehr „unter den Palmen“.
Fast im gesamten Wyrmland herrscht Ausnahmezustand aufgrund der großen Hitze. Kleine Kinder schreien im Schatten und verzweifelte Eltern überqueren die Dorfplätze auf der Suche nach Wasser.
Nur jemand aus der Buraimi Oase würde sich wahrscheinlich in der Hauptstadt wohlfühlen, wo stets das Hitzeflimmern über den Straßen zu erkennen ist. Manche Augenzeugen berichten gar von Fata Morganas, wobei die Beschreibungen sehr differenzieren.
Grundlegend für diese Jahreszeit ist also, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sodass es nicht zu solchen Fantasieerscheinungen kommt. Hierzu zählt aber nicht der Alkohol, da dieser bei hohen Temperaturen den Körper zusätzlich schwächt.
Als grobes Maß an Flüssigkeit dienen 3-4 Liter, wohingegen es gleich ist, ob dies Wasser, Saft oder Milch ist.
Auch das Essen sollte man während dieser Jahreszeit nicht vergessen, auch wenn es manchmal schwierig zu sein scheint, bei hohen Temperaturen überhaupt etwas runter zu bekommen.
Sollte es dennoch zu Schwindelanfällen oder steter Müdigkeit kommen, kann man natürlich jederzeit Hilfe im Lazarett der Hauptstadt finden.
Die Nonnen sind schon lange mit der Hitze und den typischen Problemen vertraut und wissen sofort zu helfen.
Besonders Acht zu geben ist auf kleine Kinder, da diese oft nicht eigenständig trinken, ebenso wie ältere Menschen (oder andere Wesen die altern). Hier ist es empfehlenswert, immer in einem bestimmten Rhythmus Flüssigkeit zuzuführen, sodass die Versorgung über den gesamten Tag hinweg gesichert ist.
Von anstrengenden körperlichen Aktivitäten sollte ebenso abgesehen werden, es sei denn man verlegt diese in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Denn zu beiden Tageszeiten findet sich während der Sommermonate noch genügend Licht.
Es bleibt zu hoffen, dass auch dieser heiße Sommer schnell überstanden ist, und es zu keinen größeren Zwischenfällen kommt.
Ansonsten bleibt wohl nur noch übrig, sich mit passenden Gesängen bei Laune zu halten:
Meine Stadt hat Fieber, sie tropft und klebt.
wir haben schwere Glieder, der Kopf tut weh.
wir sind wie ’n alter Hund der grad noch steht,
wir ham’s verzockt, verbockt, die Trollnonne kommt zu spät.
Grüne Dienste:
Wußten Sie, dass...
... die Borsten eines Besens länger widerstandsfähig bleiben, wenn man sie vor dem ersten Gebrauch einige Stunden in eine Salzwasserlösung stellt?
... man eine leckende Vase abdichten kann, wenn man die Innenseite mit einer dicken Schicht Paraffin überzieht und es antrocknen läßt?
... man Schweißflecken aus der Wäsche bekommt, wenn man die Wäschestücke vor dem Waschen in warmen Essigwasser einweicht?
Aktuelle Wettervorhersage:
* Dreht der Hahn sich auf dem Grill, macht das Wetter was es will.
* Hört man im Sommer die Füchse bellen, so gibt es guten Wein.
Die einfache Weisheit:
* Wenn der Held zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt.
Rezept zur Jahreszeit:
Zur Kräuter Hexe nehme man: 1 kg grüne Walnüsse (Juniernte), ½ Orangenschale, 1 Sternanis, 2 kl.L. Kalmuswurzel, 1 kl.L Enzianwurzel, 3 kl.L Mariendistel, 4 gr.L römische Kamille, 4 gr.L Tausendgüldenkraut, 3 gr.L Wermutkraut, 1,25 L Ansatzkorn, 75% Alkohol, 250 g bauner Kandiszucker, 7/8 L Wasser.
Nüsse waschen, halbieren und in Einsiedeglas legen. Orangenschale und die Kräuter einstreuen. Mit Ansatzkorn auffüllen, kurz durchrühren, verschließen und an hellem, sonnigem Ort 4 Wochen ziehen lassen, einmal pro Woche gut durchschütteln. Kandiszucker in Wasser durch kochen auflösen, gut umgerührt auskühlen lassen. Angesetzten Nuss-Schnaps abseihen, mit kalten Zuckerwasser aufgießen und verrühren. In Flaschen abfüllen. Gut verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort etwa 3 Monate ziehen lassen. Je länger der Kräuterschnaps ziehen kann, umso harmonischer wird der Geschmack.
Die Grüne vermittelt:
Von Eminenz Petrov
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Alter Schuh sucht neues Leder und im Idealfall neue Schnürsenkel!
Überweisen Sie heute noch Gold an Petrov und helfen Sie dem armen Schuh zu neuem Glanz. Haben Sie ein Herz!
Von Bauernmädchen Runo
Rubrik Suche Ihn
Nachricht:
Suche jemanden zum unterhalten und um schöne Stunden zu verbringen, ich möchte aber noch sagen das oben stimmt nicht, ich suche sie nicht ihn.
Von Gutsherrin Eilan
Rubrik Suche Ihn
Nachricht:
Ich grüße Euch Wanderer der Welt, bin es langsam müde allein durch die Welt zu ziehen und würde mich freuen den beschwerlichen Weg mit jemanden gemeinsam zu gehen..
Vielleicht mag ja jemand gemeinsam mit mir auf Wanderschaft ziehen.
Eilan
Fehlersuche
Wer findet die drei im rechten Bild versteckten Fehler?
Einsendungen bitte bis zum Einsendeschluss an die-gruene@lotgd.de
Unter den richtigen Antworten werden Sachpreise verlost.

Die Grüne Meinung
Es ist wieder soweit, die Bevölkerung wird in zwei Parteien gespalten.
Rigoros sind sie den Seiten zugeteilt, wirklich Einfluss darauf haben sie nicht.
Was?
Nein, ich meine nicht Gut und Böse, auch nicht Hell und Dunkel.
Nein, ich rede von der Aufteilung in die, deren Nüstern, Nasen und sonstige Atemöffnungen durch die Vermehrung der Pflanzen zuschwellen und die dadurch ersticken, und in die, deren Atemöffnungen nicht zuschwellen, aber durch das herumfliegende Pflanzenzeug nach und nach zugesetzt werden, so daß sie dann ersticken.
Am Ergebnis ändert das ja nun nicht wirklich etwas, nur an der Art, auf die man dieses erreicht.
Doch sagte nicht ein Philosoph einst: "Der Weg ist das Ziel"? Demzufolge macht es dann doch einen Unterschied, warum man keine Luft mehr bekommt und das Unverständnis zwischen den Gruppen ist berechtigt: "Stell dich doch nicht so an, sind doch nur ein paar Pollen..."
Bedenklich wird es allerdings, wenn durch den Pollenflug Sichtweiten unter zwei Meter herrschen, dann kommen weitere Wege zum Ziel dazu, wobei das Ziel nicht mehr Ersticken sondern Ableben heißt:
"Sieht einer von euch noch den Weg? Hier in der Nähe soll es ja einen tiefen Abgrund gebeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee............"
"Au Klasse, bei dem Pollenflug sieht uns der Werwolf bestimmt niaaaaAAAH!"
"Was soll das heißen, wir sind direkt vor der Drachenhöhle? Siehst du was? Nein? Eben, ich auch nicht und ich bin mir sicher, wir sind noch mindestens 2 Kilometer von der Höhle ent-“ *WOAAAASHHHH*
Ja, dergleichen häuft sich zu dieser Jahreszeit.
Meine Meinung dazu?
Es handelt sich eindeutig um eine Verschwörung der Elfen!
Genau, diese Baumschmuser und Blumenanbeter, die den ganzen Tag lang kaum etwas anderes machen als alles, was nach Pflanze aussieht, zu hegen und zu pflegen.
Ich vermute ja, der einzige Grund, weswegen Elfen auf den Grünen Drachen stoßen, besteht darin, daß sie ihn aufgrund seiner Farbe für eine Pflanze halten und ihren Irrtum zu spät bemerken.
Vielleicht hegen und pflegen sie das Grünzeug ja nur, damit uns Anderen deren Pollen den Garaus machen und sie die Wyrmlande für sich haben.
Steckt gar keine Naturliebe dahinter sondern eiskalte Berechnung?
Gar eine große Weltspitzohrverschwörung?
Wer weiß...
Also, wer weiß, der kann sich ja bei mir melden, bis dahin verbleibe ich
Der Grüne
Der Mann von Seite 3
Heute: John Doe

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Chefredaktion: Wildvogel Chara
Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?
Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate
Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
Geändert von Sakral (06.07.2009 um 18:33 Uhr).
Grund: Im Bilderrätsel sind 3 Fehler... wer zählen kann... die die zwei genannt haben bis heute, sind mit in der Auslosung
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05.07.2009, 22:51
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#4 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 3. September 2005
Alter: 22
Beiträge: 2,670
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Dem Elf liegt ein schmunzelndes Lächeln auf den blaßen, doch nunmal elfisch schönen Lippen, während er den Artikel liest, der eine Abhandlung über "sein" Volk darstellt. Das Fehlersuche-Rätsel wird in kürzester Zeit gelöst und der Rest der Zeitung bewegt die Miene des Elfen kaum.
Trotzdem wäre die neuste Ausgabe der Rassenkunde sicher ein guter Anreiz, sich einmal wieder privat mit Sakral zu unterhalten.
Das Papier wird zusammengerollt und in der linken Hand getragen, als Alandil seine kurze Lesepause unterbricht und wieder seiner ursprünglichen Tätigkeit nachgeht.
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Geändert von Alandil Lenard (05.07.2009 um 22:55 Uhr).
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05.07.2009, 22:54
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#5 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 27. January 2009
Beiträge: 74
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Liv sitzt auf einer Bank auf dem Dorfplatz Thalheims. Zuerst wird aufmerksam der Artikel über das verschwinden von Devira Seadina gelesen. Dann überfliegt man die Überschriften, in der Hoffnung etwas über die Ermittlungsfortschritte in Sachen Anschlag auf das Büro der Grünen zu finden. Doch man findet nichts. Schade. Jetzt wendet man sich dem Buchausschnitt zu. Auch dieser wird konzentriert gelesen. Danach beginnt man die Abhandlung über Elfen zu lesen. Bei dem wort Beutetier zieht man die Augenbrauen hoch, liest jedoch weiter. Als man in dem Artikel allerdings zu dem Schluss kommt dass Elfen Kaninchen seien legt man verärgert die zeitung beiseite. So ein Müll!Man steht auf und geht davon. Die Zeitung bleibt auf der Bank liegen.
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05.07.2009, 23:35
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#6 (Permalink)
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Heraldiker
Registriert seit: 29. November 2006
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Alter: 21
Beiträge: 715
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Gerendiell lässt sich einmal mehr dazu herab, dem dahergelaufenen Straßenjungen eine unverschämt hohe Summe für den Fetzen Papier zu zahlen - eigentlich eine Frechheit, dass die schon wieder neues haben...vielleicht sollte man mit Samuel demnächst noch einmal los ziehen.
Das Blatt wird jedenfalls auch einmal aufgeschlagen, immerhin ist es zu schade, um nur als Anzünder für den heimischen Ofen zu dienen. Das meiste ist eher minder interessant, aber an der Abhandlung über Elfen bleibt er hängen...um schließlich in gackerndes Gelächter auszubrechen.
"Kaninchen, ha! Das mir das noch nie eingefallen ist!", wird ausgerufen und innerlich sogar eines der seltenen Lobe erteilt, um den Artikel gleich noch einmal gründlichst zu studieren...irgendwie ist ja alles darin wahr. Krautfutternde, dendrophile - das hat er neulich bei einem Magier aufgeschnappt und soll wohl soviel heißen wie baumliebend...er mag das Wort, es klingt immerhin recht schlau-, ängstliche Taugenichtse, jawohl!
Ab und an noch keckernd schiebt er sich schließlich die Zeitung unter den Arm und wendet sich gen Heim. Ein schöner Tag...
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06.07.2009, 12:48
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#7 (Permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19. February 2006
Ort: Bonn
Alter: 23
Beiträge: 477
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Der Söldner hebt die Zeitung auf, welche er vor seiner Hasutür findet. Dann tritt er in sein Heim und begibt sich in sein Arbeitszimmer um die Zeitung zu lesen. Nachdem er die erste Seite gelesen hat und zur zweiten kommt, lässt ihn der erste Artikel stutzen, als er wichtig schüttelt er nur grinsend den Kopf und murmelt: "Wer das glaubt, muss echt auf dem Kopf gefallen sein". Auf der dritten Seite wird das Rästel gelöst und das Bild vom Mann von Seite 3 läßt ihn einmal mehr breit grinsen. Dann rollt er die Zeitung zusammen und ordnent sie zu dem Stapel der älteren Ausgaben.
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06.07.2009, 14:00
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#8 (Permalink)
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Heraldiker
Registriert seit: 5. July 2007
Ort: Stuttgart
Alter: 20
Beiträge: 736
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Gerade geht die Soziopathin Serifa auf dem Weg in ihr Irrenhaus am Büro der Grünen entlang, springt auch schon Timmy heraus und wedelt mit der neuesten Ausgabe der Zeitung herum. Nun, wenn sie einem schon mal vor die Nase gesetzt wird …
Gold und Zeitung wechseln also den Besitzer. Auf dem restlichen Weg Heim wird die Zeitung kurz überflogen, im Schlafzimmer angekommen breitet man sie gänzlich vor sich aus und beginnt zu lesen.
Gleich der erste Artikel erweckt die Aufmerksamkeit der Soziopathin: "Entführt? Wer wurde entführt?" denkt Frau sich bei der Überschrift, doch als sie den ersten Satz ließt, hat sie schon so eine Vorahnung. Die bestätigt sich kurz darauf. Aber eigentlich ist es kein Wunder, dass die beiden Beobachtet wurden, schließlich geschah alles mitten auf dem Platz und Serifa hab sich keine große Mühe, die Verschleppung Seadinas unauffällig zu gestalten.
"Die Soziopathin war noch zu keiner Aussage bereit" – "Ihr wollt eine Aussage?!" spricht Serifa mit sich selbst. "Schaut sie euch an, ihr geht es besser als vorher!" meckert sie in die leere ihres Zimmers.
Aber jetzt widmet sich Serifa dem Interview. Spielmann Gaston. Mh … sie kann sich nicht entsinnen, schon einmal etwas von dieser Person gehört zu haben. Also ließt sie das Interview aufmerksam um herauszufinden, was an ihm so toll ist, dass er in der Grünen erscheint. Die ersten Wortwechsel erscheinen ihr belanglos… Suche hier, alte Heimat da. Aber was müssen die Augen der Soziopathin lesen? Ein Vampir? Pah! Und ob er nun behauptet, anders zu sein, Vampir ist Vampir ist schmarotzende Missgestalt – für Serifa. Nachdem sie dies erfahren hat überfliegt sie die restlichen Zeilen nur noch.
Seite 2 Folgt. Ja, von den Abhandlungen hat sie ja schon die anderen gelesen und nun ist also das Elfenvolk dran. Sie lacht beim zweiten Absatz, als die Elfen als Beutetier bezeichnet werden. Irgendwie stimmt das ja schon. Viele können Elfen nicht leiden und jagen sie gar. Aber das war ja noch nicht alles von der Zeitung.
Ein Märchen folgt … ach, nein, dass muss sie sich nicht antun, meint Serifa und überspringt diesen Artikel daher. Aber es geht weiter um Zwerge – oder eher um deren Stadt. Serifa kennt die Vorzüge von Qexelcrag, wenn sie nicht in Romar oder Thalheim ist, hält sie sich öfters dort auf. Nur die Berge hat sie noch nicht erkundet – vielleicht eine Idee für den nächsten Ausflug.
Sommer. Wenn sie dieses Wort schon hört. Sie schaut aus dem Fenster, heute ist es angenehm, Wolken ziehen hin und wieder vor die Sonne. Dieser Artikel wird mit Interesse gelesen und sich das ein oder andere gemerkt.
Grüne Dienste. Nichts für die Soziopathin. Für den Haushalt und das Kochen hat sie schließlich ihre Angestellten, die werden diesen Teil wieder bekommen und können dann damit machen, was sie wollen. Und auch auf die Vermittlung muss sie nicht schauen – schließlich ist sie seit langer Zeit verheiratet.
Da auf dem Schreibtisch so viele Federn und Tintenfässer herumfahren braucht Serifa nur einen Griff, um selbige bei sich zu haben und das Bilderrätsel zu machen. Doch sie wird es nicht abschicken, sicherlich haben es schon etliche Personen vor ihr gelöst und eingeschickt.
Langsam genug vom lesen wird auch die Grüne Meinung nur noch überflogen … und der Mann auf Seite 3… nun… wirklich viel anzusehen gibt es da ja nicht.
Serifa faltet die Zeitung zusammen, steht auf. Diese Ausgabe wird erst später den Irrenschließern übergeben … erst einmal soll sich ihre "Geisel" Seadina die neueste Ausgabe zu Gemüte führen …
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.·•°**°•».·•°**°•» Serifa, Malika, Zhannha «•°**°•·.«•°**°•·.
.·•°**°•».·•°**°•» I ♥ Nonsense «•°**°•·.«•°**°•·.
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06.07.2009, 14:10
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#9 (Permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 26. September 2008
Ort: Velten (kennt eh keiner hehe)
Beiträge: 31
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Und auch der Hoihepriester hatte sich nun nach der Grünen erkundigt, sofort eine ausgehändigt bekommen, als man das Klipmern an seinem Klamotten hören konnte. Er war zwar nicht reich, aber prahlen konnte er mit allem.
Mit einem zufriedenen Lächeln, wie immer eigentlich, schlug er die Zeitung auf. Wer weiß? Vielleicht gab es hier ja sogar Anzeigen, wo man die Zutaten für ein gewisses Vorhaben herbekam. Schmunzelnd fing er an zu lesen. Eigentlich nicht mehr als ein Kltaschblatt, aber dennoch gut zu lesen.
Es unterhielt den alten Geist, dabei war jener doch so anspruchsvoll. Besonders bei der Stelle mit den herrlichen Baumschmusern entlockte man ihm ein kleines Lachen.
Den Fehler hatte man im Übrigend schnell gefunden. (Als Zeichner sollte das auch kein Problem darstellen) Grinsend schlug er die Zeitung zu, schnappte sich eine Taube. Nun gut, ganz so brutal nicht, aber er nahm sie sich und band ein Zettelchen daran. Ma sehen.
__________________
Solange Menschen denken, dass Hunde nicht fühlen, solange müssen Hunde fühlen, dass Menschen nicht denken
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06.07.2009, 23:47
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#10 (Permalink)
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Heraldiker
Registriert seit: 30. April 2006
Ort: Nähe München
Alter: 20
Beiträge: 792
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Irgendwann mitten am Tag erwacht Seadina mit einem leisen Aufschrei. Erschrocken greift sie unter ihr Kopfkissen, doch dort liegt nur ein langer Schlüssel, nicht der erwartete Dolch. Es dauert einige Augenblicke, bis sie erkennt, wo sie ist. Schließlich bemerkt sie auch den Irrenschließer, der vor ihrer Zelle steht und leise klopft. Beziehungsweise rüttelt er vorsichtig an den Gitterstäben. Endlich steht sie auf und geht zu der Tür. Sie war mit Sicherheit die einzige Insassin jedes Irrenhauses auf der ganzen Welt und in allen anderen Welten des Multiversums, die den Schlüssel zu ihrer Zelle selbst hat und die von innen abschließt. Höflich, doch wie immer stumm, reicht er ihr die Zeitung durch die Gitterstäbe.
Verwirrt nimmt Seadina das Stück entgegen und setzt sich an den kleinen Tisch, um die Zeitung zu lesen. Gleich der erste Artikel springt ihr in die Augen, welche sie erschrocken aufreißt. Entführt? Verschleppt? Keine Spur? Bei den sieben Höllen, womit hatte sie so viel Aufmerksamkeit verdient. Schnell ließt sie den Rest des Blattes doch nicht einmal der Text über Elfen vermag sie wieder aufzuheitern. Nur das Märchen beschließt sie aufzuheben, für Yurika, wenn sie denn eines Tages zurück kehrt.
Müde und unglücklich und noch immer dem Wahnsinn näher als ein Selbstmörder dem Abgrund legt sie sich wieder nieder und hofft, dass der Rummel um ihr Verschwinden wieder vorbei sein würde, wenn sie wieder frei war.
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Alles wird gut. Hoffentlich!
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