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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 09.08.2009, 13:57   #1 (Permalink)
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Standard Die Grüne - Ausgabe 63


Verdaei, 7 Berylin im Jahre 1748.

Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)


Die Unbekannte
Wer ist das kleine Geschöpf, das den allseits bekannten Gerwulf, den Schmied aus Romar, in letzter Zeit so oft begleitet? Nur noch selten sieht man ihn ohne das niedliche Anhängsel. Er selbst hat noch keine Angaben dazu gemacht doch es gibt verschiedene Gerüchte darüber, dass sie seine Tochter sein könnte. Jedenfalls behandelte er sie so, meint ein Zeuge, der die beiden auf dem Fest auf der Burg Thauenstein beobachtet hat. Ein anderes Gerücht besagt, dass das Mädchen mit den seltsam Blaugrauen Haaren einen Katzenschwanz hat. Felyne und Feliaden bestreiten aber gleichermaßen, dass das Kind ihrer Gattung angehört. Wer das Geschöpf ist und wo es herkommt, kann niemand sagen. Der Schmied selbst hält sich bedeckt.

Warnung
Wyrmländer seid gewarnt! Betrüger, Heuchler, Eindringlinge in Eure heiligsten Stätten sind unterwegs! Eine Gruppe aus dem echsenartigen Zachazzas, die einem verrückt erscheinen mag wickelt arme, unschuldige Wyrmländer um den Finger und erschleicht sich so Zutritt zu ihren Häusern und Hütten, zu ihren Löchern und Höhlen. Unser Informant Herr R. J. L. aus R. (Name ist der Redaktion bekannt musste aber zu seinem Schutz abgekürzt werden) erzählt von Betrügern, die kriegerisch aussehen und ständig mit Pergamenten um sich werfen, von Regeln und Vorgesetzten sprechen. Nur leider hat Herr R. J. L. aus R. nie einen Vorgesetzten zu Gesicht bekommen. Mitglieder dieser Bande von Betrügern sind Weibsbilder mit den Namen Epona und Seekuh oder Zehkuh, so genau konnte sich Herr R. J. L. aus R. nicht mehr erinnern. Sind diese Fremden erst einmal in Euren Häusern, dann werdet Ihr sie nicht mehr los! Sie sind wie Parasiten. Also habt Acht und seid allen Fremden gegenüber misstrauisch!

Neu aufgegriffen
Na das ist doch kaum zu glauben, da berichtete die Grüne vor nicht all zu langer Zeit von den Kainskindern und nun das:
Einer dieser Mottenkugeln ward seines alten „Spielzeugs“ der schönen Shi' ouya Yilara überdrüssig und erwählte sich so ein anderes. Schon allein die Bezeichnung „Spielzeug“ ist ein unerhörtes Maß an Unverschämtheit, handelt es sich hierbei doch um die Frauen des schönen Volkes (auch Elfen genannt).
Der neue Zeitvertreib des Vampirs Alucard (so nennt sich dieser miefende Untote), sollte Thalheims Totenwäscherin Elenya sein. Aber jene wehrt sich mit allen ihr erdenklichen Mitteln, denn wer lässt sich schon gerne als Sklave behandeln? So stellt sich die junge Frau wohl mehr und mehr als Ärgernis für den Vampir heraus, der sie Mittels eines Halsbandes und seines Blutmals auf ihrer Haut versuchte gefügig zu machen. Dank eines überaus geschickten und weisen Zauberlings, war es der Elfe möglich sich zumindest von ersterem zu befreien. Jetzt befindet sie sich natürlich auf der Suche nach einem Weg auch das Mal los zu werden. Doch der Vampir machte bei ihrer letzten Begegnung deutlich das er schon wüsste wie er mit ihr zu verfahren gedenkt, in dem er sie unerträgliche Qualen erleiden lässt um sie zu unsittlichen Dingen zu zwingen.

Bürger des Wyrms wollen wir ein solches Maß an Grausamkeit und Ungerechtigkeit länger in unseren eigenen Reihen erdulden?


Die dunkle Elfe

Man glaubt, man begegne einer jungen, lebendigen Elfenfrau auf der Straße. Doch was, wenn dieser Eindruck eine Täuschung ist?
Das Wyrmland hält viele Überraschungen bereit und die Grüne ist gerade erst dabei, einige von ihnen zu entdecken. Lest selbst, auf was die Redaktion dieses Mal gestoßen ist.


Interview mit Blutengel Lavinia


Lavinia schenkt bei der Sitzgruppe angekommen Sakral ein freundliches Lächeln. "Seid gegrüßt... mein Name ist Lavinia Ithildin... ich bin hier zu einem Interview verabredet... bin ich da bei euch richtig?" wird sie nun begrüßt und dabei fragend angesehen.
Sakral erhebt sich und verneigt sich kurz. "In der Tat, hier seid ihr richtig. Setzt euch doch und fühlt euch wie Zuhause. Und wenn es euch nichts ausmacht, erzählt sogleich etwas über euch... wo ihr her kommt beispielsweise."
Lavinia lässt sich mit einem kleinen Nicken auf den nächstbesten Sessel fallen und lehnt sich bequem darin zurück. Die Beine werden übereinander geschlagen und Sakral dann kurz gemustert ehe sie antwortet. "Nun... geboren wurde ich hier in den Wyrmlanden... aber aufgewachsen bin ich in einem einige Tagesreisen entfernten Land. Ich wurde dort von... man könnte wohl sagen einer Art Adoptivvater großgezogen bis ich mit 16 Jahren beschloss wieder zurückzukehren..."
Sakral legt den Kopf schief. "Und was war der Grund eurer Rückkehr? Oder gab es nichts besonderes, außer den Anlass, wieder in die Heimat zurück zu wollen."
Lavinia senkt kurz den Blick, wobei sie kurzfristig ein wenig bedrückt zu wirken scheint. Doch ist dieser Eindruck wohl ebenso schnell wieder verflogen wie er auf dem blassen Gesicht erschienen war. "Nun... zum einen war es wohl wirklich sodass ich zurück in die Heimat wollte... doch der weit größere Auslöser war ein Versprechen welches ich meiner Mutter vor ihrem Tod gegeben habe."
Sakral wiegt den Stift in der Hand. "Darf ich erfahren welches? Ihr müsst wissen, ich bin zum Fragen hier." Dann folgt ein aufmunterndes Zwinkern.
Lavinia seufzt leise, schenkt Sakral dann allerdings doch ein freundliches Lächeln ehe sich der Ausdruck auf ihrem Gesicht wieder ernster gestaltet. "Nunja... ihr müsst wissen meine Mutter ist nicht eines natürlichen Todes gestorben. Mein Vater wurde als ich klein war von Räubern überfallen und getötet als er von Glorfindal auf dem Weg zum Thalheimer Markt war... meine Mutter ist nach seinem Tod wie ich mir heute wohl eingestehen muss verrückt geworden und konnte nur noch daran denken sich an den Schuldigen zu rächen... bei dem Versuch ist sie auch gestorben... und sie zwang mich zu versprechen ihr Werk zu vollenden." erklärt sie nun, wobei sie ein leicht schiefes Lächeln aufsetzt.
Sakral schüttelt langsam den Kiopf. "Das tut mir leid für euch... wirklich. Und.. habt ihr das Werk vollendet?"
Lavinia nickt leicht. "Wobei das nicht wirklich nur mein Verdienst war... Doch besonders stolz bin ich auch nicht wirklich darauf... doch es war eben ein Versprechen... " erwidert sie nun, wobei leicht die Schultern gezuckt werden.
Sakral nickt kurz und lehnt sich sodann zurück. "Und nun führt ihr hier ein friedliches Leben mit einem Mann und Kindern an der Seite?"
Lavinia muss nun doch leise Lachen bei Sakrals nächster Frage. "Naja... nicht ganz... verheiratet bin ich nicht... und meine Tochter allein würde schon dafür sorgen das es nicht allzu friedlich bei mir zugeht." meint sie nun mit einem Zwinkern. "Aber im großen und ganzen ist jetzt wohl fürs erste ein wenig Ruhe eingekehrt."
Sakral merkt auf. "Aha, interessant. Ihr habt also eine Tochter aber keinen dazugehörigen Mann?"
Lavinia schüttelt leicht den Kopf. "Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass wir verheiratet wären..." antwortet sie dann mit einem leichten Schulterzucken. „Die Beziehung zu ihm war anfangs eher etwas schwierig könnte man wohl sagen..."
Sakral lächelt. "Das ist auch durchaus nicht böse gemeint, aber erzählt ruhig mehr."
Lavinia erwidert das Lächeln nun ebenfalls. "Das hatte ich auch nicht angenommen." erwidert sie dann, ehe sie kurz nachdenkt. "Nun... soviel gibt es darüber wohl nicht zu berichten. Man könnte wohl sagen am Anfang war es schwierig nicht den Kopf zu verlieren, da er plötzlich verschwunden war... doch mittlerweile hat sich denke ich alles geregelt."
Sakral vermerkt sich dies und schaut Lavinia dann wieder an. "Das hört sich gut an. Gibt es denn sonst noch interessante Dinge über euch zu wissen? Seid ihr etwas, das niemand erwartet?"
Lavinia mustert Sakral nun schmunzelnd. "Naja... ich weiß nicht ob man es als unerwartet bezeichnen kann... als was würdet ihr mich denn sehen?" fragt sie nun einfach mal zurück. Schließlich hatten so einige ihr wahres Wesen schon erkannt ganz ohne dass sie ihnen den geringsten Anhaltspunkt dazu gegeben hätte.
Sakral verengt die Augen etwas. "Für eine reine Elfe wirkt ihr etwas blass um die Nase... aber erzählt es mir doch, dafür seid ihr hier."
Lavinia nickt leicht. "Nun... wie ihr ja selbst bemerkt habt sind die meisten Elfen doch etwas anders... ich gehöre wohl zu den in der letzten Zeit wenig geliebten Vampiren in den Wyrmlanden." erwidert sie nun wobei sie Sakral leicht abwartend anschaut. Sie rechnete zwar nicht mit einem großartigen Schrecken...aber man wusste ja nie.
Sakral blickt die Andere unverändert an, ehe sie mit den Schultern zuckt. "Gut, an sich nichts Neues, wirklich. Ich bin schon einigen dieser Art begegnet... aber mir stellt sich gerade die Frage, wie ihr dann ein Kind bekommen konntet."
Lavinia zuckt leicht die Schultern. "Ob ihr es glaubt oder nicht... ich habe mich das auch schon des Öfteren gefragt. Ihr glaubt gar nicht wie erschrocken ich war als ich gemerkt habe, dass ich ein Kind bekommen werde..." vertraut sie der anderen nun an. "Allerdings bin ich auch nicht wie die meisten Vampire in diesen Landen... so hängt es womöglich damit irgendwie zusammen."
Sakral legt die Stirn in Falten. "Nicht wie die meisten? Wieso, was ist bei euch anders?"
Lavinia verzieht die Lippen zu einem kleinen Lächeln. "Die wenigstens Vampire oder vielmehr kein Vampir den ich hier kenne, hat noch einen Herzschlag. Ich jedoch schon... warum das so ist weiß ich leider selber nicht. Bis jetzt konnte es mir noch niemand erklären... alles was ich dazu sagen kann sind nur Vermutungen die damit zusammenhängen das ich einem anderen Elfengeschlecht entstamme als jenes welches in Glorfindal zu Hause ist."
Sakral ist das Unverständnis anzusehen. "Also gut, ja, aber der Vater eurer Tochter ist dann ein Lebender gewesen?"
Lavinia nickt leicht. "Ein Lebender... wenn auch ein Dämon. Doch glaube ich auch nicht das es vollkommen unmöglich ist für Vampire Kinder zu zeugen... in meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere rein vampirische Ehen aus welchen Kinder hervorgegangen sind..." wird nun erwidert und leicht die Schultern gezuckt. Ob das nun wider die Natur war oder nicht... es war nun mal Tatsache.
Sakral scheint dies neu. "Und ich dachte immer, die vermehren sich lediglich dadurch, dass sie andere Wesen beißen.. Gibt es noch Neuigkeiten, die ihr habt?"
Lavinia legt den Kopf leicht schief als sie Sakral nun anlächelt. "Naja...das ist dann jedoch wieder etwas anderes." erwidert sie nur kurz. "Habt ihr denn noch irgendwelche Fragen an mich?"
Sakral überlegt kurz. "Irgendwelche Fragen, nette Aussage. Die Frage ist vielmehr, ob ihr noch etwas erzählen wollt."
Lavinia schaut leicht nachdenklich drein. "Nun... wenn ihr noch eine Frage habt bin ich wohl gewillt diese zu beantworten." antwortet sie nun und schaut Sakral abwartend an. "Ich war erst vor kurzem verreist und im Moment gibt es aus meinem Leben hier noch nicht viel Neues zu berichten."
Sakral lächelt. "Gut, dann beantwortet mir die Frage, wie ihr zum Vampir geworden seid."
Lavinia lehnt sich leicht zurück, während sie kurz nachdenkt und sich an jene Nacht erinnert. "Das ist geschehen kurz nachdem in die Wyrmlande zurückgekehrt war... ich war noch spät im Wald unterwegs da lief mir ein recht seltsamer Kerl über den Weg... ich dachte zuerst es wäre ein gewöhnlicher Straßenräuber und wollte ihm eigentlich ausweichen... aber es kam zum Kampf als er mich entdeckte. Irgendwas an mir schien ihm wohl gefallen zu haben... denn als er schließlich seinen Durst an mir stillte tötete er mich nicht wie ich erwartet hatte... sondern er verwandelte mich. Ich weiß nicht mehr viel von der Verwandlung... nur hin und wieder ein paar Fetzten... aber als ich wieder zu mir kam war ich allein und alles war anders..."
Sakral seufzt leise. "Schade, niemand scheint den genauen Ablauf beschreiben zu können...."
Lavinia muss nun doch leicht grinsen. "Nun... ich kann euch sagen wie die Verwandlung von statten geht... Das Opfer wird geschwächt, indem man von seinem Blut trinkt und danach flößt man ihm das eigene Blut ein und lässt es ein paar Schlucke davon trinken. Die Verwandlung an sich ist für das Opfer alles andere als angenehm... es fühlt sich an als würde der ganze Körper von innen verbrennen." erklärt die Vampiress nun einigermaßen nüchtern.
Sakral hebt die Hände. "Und dann? Verändern sich auf einmal alle Körperfunktionen, Organe etc? Wirklich seltsam, mehr als seltsam... schade, dass die Forschungen in diese Richtung noch nicht so weit voran geschritten sind. Aber es hört sich unangenehm an, ihr würdet es also nicht empfehlen?"
Lavinia behielt das Grinsen zunächst noch auf dem Gesicht. "Nun... ich bin kein Biologe...aber ein Forschung in dieser Richtung dürfte schwer werden da sich die meisten Vampire nach ihrem Tod in Asche auflösen." meint sie nun mit einem Zwinkern. Auf die nächste Frage schüttelt sie vehement den Kopf. "Nein... ich würde es definitiv nicht empfehlen. Ich meine... natürlich hat das Vampirdasein auch einige Vorteile... doch eben auch viele Nachteile."
Sakral kritzelt nun wieder auf ihrem Pergament herum. "Nun gut, das wird ja jeder lesen und vielleicht einmal darüber nachdenken. Aber ansonsten, bedanke ich mich recht herzlich bei euch für das Interview."
Lavinia nickt leicht. "Ich könnte mir vorstellen es wäre von Vorteil für die Vampirpopulation wenn sich nicht auch noch so einige freiwillig auf das Vampirleben stürzen würden..." erwidert sie nun mit einem Zinkern, ehe sie sich auf die letzten Worte Sakrals hin erhebt. „Ich danke euch... ich war schön sich mit euch zu unterhalten." erwidert sie dann mit einem kleinen Lächeln.
Sakral verneigt sich höflich und lächelt. "So denn gehabt euch wohl und lasst euch nicht pfählen." Wieder folgt ein Zwinkern.
Lavinia grinst sie nun an, ehe das Zwinkern erwidert wird. "Ich werde mir Mühe geben... vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Ein schönen Abend noch." meint sie dann ehe sie sich abwendet und das Büro der Grünen schließlich verlässt.


Geändert von Die_Grüne (09.08.2009 um 14:02 Uhr).
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Standard Seite 2


Der Echsenkönig
aus einem Buch der Gebrüder Isegrimm
übersetzt von Remus Lupin


Es war einmal eine wunderschöne, wunderhübsch anzusehende, unglaublich attraktive und anziehende Prinzessin. Sie verweigerte noch immer die Ehe mit einem Prinzen, der ihr auserwählt worden ist und widersetzte sich ihren Eltern, dem König und der Königin, natürlich.
Diese Prinzessin mit dem güldenen Haar und den himmelblauen Augen hatte nun ein Lieblingsspielzeug. Ein Ball aus purem Gold begleitete sie auf Schritt und Tritt. Und so spielte sie auch an diesem Tage mit dem Ball, warf ihn in die Höhe und fing ihn wieder auf. Als die Prinzessin jedoch am Brunnen im Hof ankam, entglitt ihr der goldenen Ball den Händen, sie konnte ihn nicht fangen, und fiel tief, ganz tief in den Brunnen hinein.
Mäuse und Frösche flohen vor dem neuen Ding im Brunnen und hüpften neben der Prinzessin heraus. Doch eine kleine Echse, nicht größer als eine Hand verharrte auf dem Brunnenrand und sah zur Prinzessin hoch, die untröstlich weinte.
„Hör zzu, Prinzezzin, ich bringe dir die Kugel wieder herauf, wenn du mit mir dein Ezzen teilzt und das Trinken teilzt und das Bett teilzt.“ Es war offensichtlich eine Echse, die noch viel vor hatte.
Die Prinzessin versprach all dies der Echse sofort, denn sie dachte nicht daran ihr Versprechen auch zu halten. Und so schleppte die kleine Echse unter großen Anstrengungen die goldene Kugel wieder aus dem Brunnen hinauf zur Prinzessin.
Diese nahm die Kugel und hüpfte ohne ein weiteres Wort zurück ins Schloss. Doch die Echse kletterte mühsam vom Brunnen herunter und folgte der Prinzessin.
Vor der Türe rief es nach ihr, immer und immer wieder. Bis König und Königin die Wahrheit von ihrer Tochter erfuhren. Sofort wiesen sie diese an, ihr Versprechen zu erfüllen und die Echse hinein zu lassen.
Widerstrebend tat die Prinzessin nun wie ihr geheißen und ließ die Echse hinein. Sie gab der Echse von ihrem Essen und von ihrem Trinken und nahm sie schließlich mit hinauf in die königlichen Gemächer.
Doch dort verlangte die Echse nach mehr, wollte zu ihr ins Bett hinein und als sich die Prinzessin immerzu weigerte drohte die Echse ihr letztendlich damit, es dem König und der König zu erzählen.
Da nahm die Prinzessin die Echse wutentbrannt hoch und warf sie kräftig gegen ihre Schlafzimmerwand. Ein lauter Knall ertönte, Rauch erfüllte wirkungsvoll den Raum. Die Prinzessin staunte nicht schlecht als nun ein Mann vor ihr stand. Doch dann schluckte sie schwer, als sich der Rauch endgültig verzog und sie erkennen musste, dass es zwar ein Mann war, dieser aber eindeutige abstoßende Echsenzüge an sich hatte. Schuppenhaut überzog seinen Körper und ein Schwanz peitschte hinter ihm auf den Boden.
„Danke, dazz du mich erlözt hazt, holde Jungfer,“ bedankte sich der Echsenkönig höflich und verbeugte sich. Dann trat er mit begierigen Augen auf sie zu.
Die Prinzessin wich zurück bis sie hinter sich eine Wand spürte. Sie stand noch so unter Schock, dass sie kein Wort der Abwehr sagen konnte, als ihr der Echsenkönig auch schon einen Kuss aufdrückte.
Plötzlich spürte auch die Prinzessin in sich das Feuer lodern, so eine Echsenzunge kann wahrhaftig überzeugend wirken. Sie vergaß ihr Lieblingsspielzeug, den goldenen Ball. Dieser verblieb als einziges Spielzeug in der Burg ihrer Eltern. Nach einer großen Hochzeit verließ sie mit ihrem Angetrauten, der sich zwar als abstoßend erwiesen, aber auch als guter Liebhaber gezeigt hatte das Schloss des Königs und der Königin der vergangenen Wyrmlanden, um mit ihrem Liebsten ins Land der Echsen zu reisen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute.


Die Stiftung Wyrmlandtest empfiehlt:
Glorfindal, ehrwürdiger Sitz und Heim der Elfen!



„Du findest dich auf weichem Waldboden wieder. Vor dir erhebt sich die anmutige Elfenstadt Glorfindal, eins mit dem sie umgebenden Wald. Uralte, zerbrechlich wirkende Gebäude kannst du erkennen. Sie scheinen dem Waldboden, den Ästen und Baumwipfeln zu erwachsen. Wie ein sanfter Hauch singt der Wind in den Wipfeln der Bäume. Kleine, hell leuchtende Lichtschwärme umschwirren dich, als du voranschreitest. Du fängst eines der kleinen Lichter ein, hältst es behutsam in deiner Hand und betrachtest es. Es ist eine winzige Fee, die dir sagt wie spät es gerade ist, bevor sie in einem hellen Aufblitzen verschwindet. Ebenso erfolgt hier die Aufklärung über Wochentag und Datum.“

Nicht nur das Alter der Stadt und der Elfen, die dort wohnen, ist es recht offensichtlich, dass es hier einige besondere Orte geben muss, die es sich zu besichtigen und nutzen lohnt. Vornehmlich hoch in den Bäumen, aber ebenso auf festem Waldboden sind diese Sehenswürdigkeiten gebaut worden, zu erreichen über lange Wendeltreppen oder Trampelpfade im Gras. Die kleinen Licht- und Zeitfeen übernehmen meist zudem auch die Funktion von Wegweisern, da natürlich unverantwortlich wäre, Schilder an die hiesigen Bäume zu nageln.

Eines der jüngeren – aber deshalb gewiss nicht weniger prägenden – Bauwerke ist die große Kunsthalle, die durch ein kunstvoll verworrenes Netz aus Brücken, Stegen, Treppen und Leitern erreichbar hoch oben in den Bäumen hängt wie ein übergroßes Vogelnest. Neben verschiedenen Ausstellungen, die von Zeit zu Zeit sogar wechseln, gibt es hier auch die Möglichkeit Auftritten auf einer kleinen Bühne zuzusehen oder selbst welche zu veranstalten. Das alles geschieht völlig unentgeltlich, ist also für jedes Wesen gleichermaßen nutzbar und somit eindeutig wahrlich einen Besuch wert.

Gleichermaßen vergnüglich für Augen und Beine – aber vor allem für die Augen – ist Ellas Tanzschule. Elegante Grazien, die nicht nur elfischen Ursprungs sind, schweben geradezu über den Boden, springen in harmonischen Linien und vernebeln Sinn und Verstand. Natürlich ist diese Einrichtung nicht nur zum Gucken dort, sondern ebenso zum Mitmachen. Auf Wunsch gibt Ella gewiss auch Paartanzkurse, ebenso ist es eine nette Beschäftigung für die Töchter dieser Welt – jedenfalls würde tanzen den Körper eher schulen als rauchen und trinken.

Beinah nebenan grenzt Deimos' Schneiderei, allerdings eine Ebene höher, am Ende der Treppe, die sich um einen besonders mächtigen Baumstamm schlingt. Deimos, ein stets bunt und edel gekleideter Mann ist eindeutig der Paradiesvogel unter den wyrmländischen Händlern und man munkelt, er sei mit Feinfinger verwandt – offiziell bestätigen wollte das aber bisher niemand. Deimos hat sich auf Hüte spezialisiert, allerdings ist er auch nicht verlegen darum alle anderen Schneiderarbeiten zu übernehmen, die anliegen. Kunden sollten womöglich etwas Risikofreude mit ihrem Auftrag bringen, ansonsten ist auch ein unverbindlicher Rundgang durch den Laden ein Erlebnis für sich.

Auf der Suche nach Individualität, Rebellion oder einfach dem Hang zum Schmerz ist es kaum möglich an der nächsten Sehenswürdigkeit vorbei zu kommen: Petras Körperschmuckstudio bietet allen, die sich selbst noch nicht gefunden haben die Möglichkeit, dass durch eines ihrer Werke nachzuholen. In lauschig bläulicher Atmosphäre kann man sich zurücklehnen, warten an die Reihe zu kommen und sich umsehen. Mappen mit verschiedensten Motiven gibt es zu begutachten und wenn man nett fragt, übernimmt Petra auch gewisse andere Dienste, die mit Körperschmuck in Verbindung stehen. Eine fehlende Schalldämmung und die dadurch gut hörbaren Schreie der Verzweiflung im Hinterzimmer könnten allerdings auch abschreckenden Charakter haben.

Zu guter Letzt wäre da das Madonnenstübchen. Auch in einer Elfenstadt darf ein kleines Gasthaus nicht fehlen, so ist es hier Helena, die die Gäste als Wirtin dieses von innen her sehr ansehnlichen Gebäudes bedient. Ein adrett gekleideter Bursche steht als Kellner und Garderobenjunge zur Verfügung, das Flair in den Räumlichkeiten ebenso filigran wie der Rest von Stadt und Volk. Allerdings muss einem hier der gute Ruf vorauseilen, um eintreten zu können – geheime Technologie oder einfach Zauberei? Wer weiß das schon.

Fazit: Das, was bei den Zwergen der rustikale, dröhnende Höhlencharme ist, sind in Glorfindal eindeutig die weitläufigen Wege auf dem Erdboden und eine Ebene höher in nahezu freier Luft. Ruhiger geht es hier zu, aber keineswegs weniger spannend. Aufregung und Romantik stehen sich hier gegenüber und von klischeehaftem Baumkuscheltreiben kann gar nicht die Rede sein. Es sollte sich doch am ehesten jeder selbst ein Bild von der lauschigen Lichtung machen – und das funktioniert nur, wenn man sich einmal näher umsieht. In diesem Sinn: Auf auf in den Wald!


Einführungen in die Kunde der Magie
(Auszug aus: "Von der Lehre der Elemente")


Das Ziel jeder Tätigkeit des Intellekts ist es zum Teile auch immer, ein Wunder in etwas zu verwandeln, das man begreifen kann.
Die Lehre der Elemente bietet eine Möglichkeit, die Welt, die Natur und die Magie in ihr zu verstehen, Zusammenhänge aufzudecken und Unbegreifliches begreifbar zu machen.
Dieses Werk soll dem geneigten Leser die Möglichkeit zu grundlegender universeller Fortbildung geben, aber auch als allgemeiner Leitfaden für ein Studium der Elementlehre dienen.
In der Lehre der Elemente gibt es kein Gut oder Böse, kein Richtig oder Falsch. Die Elemente sind einzig das, was sie sind, was sich in erster Instanz in einem Wort zusammenfassen lässt: elementar. Sie sind die Grundfesten unserer Welt; die Bausteine, aus denen sich das Leben zusammensetzt.

Ein jeder kennt die vier Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer. Diese vier stehen sich in einem Kreis
gegenüber und vereinen in sich grundlegende Wesenseigenarten. Je gegensätzlicher sich diese Eigenheiten präsentieren, desto weiter entfernt voneinander befinden sich jene Elemente im Elementkreis. Umso verwandter die Eigenarten eines Elementes einem anderen sind, umso näher stehen sie sich.
In der Mitte des Kreises steht der Geist, der alle Elemente miteinander verbindet, selbst wenn sie untereinander keine eigene direkte Verbindung besitzen.
Er verhindert, dass die augenscheinlichen Gegensätze sich gegenseitig auslöschen.
Dennoch muss man, trotz der eindeutigen Gegensätze, die anfangs unvereinbar scheinen, immer von
einem wechselseitigen Zusammenspiel ausgehen. Beispielsweise ist die Erde ohne das Wasser lediglich haltloser Staub. Aus und auf feuchter Erde kann nur Leben gedeihen, wenn durch das Feuer der Funke des Lebens überspringt, und dieses Leben vermag nur zu bestehen, solange der Wind die Luft zum Atmen spendet.
Die Elemente stehen untereinander immer im Einklang miteinander, auch wenn sie sich gegenseitig nicht nur unterstützend auswirken, sondern auch einschränkend beeinflussen können.

Die Elemente und die Elementarmagie

Feuer – Die Hitze, das Chaos
Luft – Die Leichtigkeit des Windes
Wasser – Die Ruhe, die Ordnung
Erde – Die Beständigkeit Gaias
Geist – Das Substanzlose, das Latente

Jedes Element für sich besitzt gewisse charakteristische Eigenschaften, wobei sich im Elementkreis nahestehende Elemente häufig ein oder mehrere Merkmale teilen. So verleiht der Wind generell ein inhärentes Gefühl von Schnelligkeit, welches in gewissem Maße auch dem Feuer und Wasser eigen ist, dem Element der Erde dagegen, das der Luft im Kreis gegenübersteht, kaum. Ebenso scheinen das Wasser und der Wind sich beinahe zu jeder Zeit in einem ständigen Fluss zu befinden.
Alles auf dieser Erde, also auch der Mensch und andere Lebewesen, besteht aus den Elementen,
oder Mischungen und Verbindungen der selbigen. In der Theorie ließe sich somit ferner jeder Gegenstand vollständig in seine Elementbauteile aufschlüsseln.

So wie auch den Elementen eindeutige Charakteristika zugeordnet werden können, treten prägnante
Wesenszüge in der Geistesart von Gestalten auf, die einem bestimmten Element sonders verbunden sind, oder bei denen ein bestimmter Elementzug dominiert. Man spricht beispielsweise bei einer temperamentvollen, schnelllebigen und ungestümen Person nicht ohne Grund von einem „heißblütigem Wesen.“ Eine solche Zugehörigkeit kann sich auch in der natürlichen Aura eines Wesens widerspiegeln.
Für ein Studium der Elementarmagie ist es im Regelfall von sehr großem Vorteil, insofern nicht ohnehin unabdingbar, eine Affinität zu einem Element zu identifizieren, insoweit jene vorhanden ist. (Wobei eine fehlende Element-Affinität die Ausnahme darstellt.)
Betreffende Personen besitzen dann im Bereich der Elementarmagie ihres zugehörigen Elementes das größte magische Potential und in der Regel fällt ihnen die Manipulation jenes Elementes auch am einfachsten.

Der Begriff „Elementarmagie“ bezeichnet hierbei im Allgemeinen die Manipulation der Elemente an sich. Vom Züngeln eines kleinen Flämmchens auf einer Fingerspitze, bis hin zu einem tosenden Gewittersturm, der eine ganze Stadt überzieht.
Eine detailliertere Beschreibung und weitere Spezifikationen würden dem Zweck dieses Werkes nicht
gerecht werden. Weitere Informationen können durch Studium bei, oder einem Kolloquium mit einem Gelehrten eingeholt werden.


- Das komplette Werk ist in der Thalheimer Bibliothek frei verfügbar. Für weiterführende Informationen und eine Bestimmung der Elementaffinität steht ihnen gern ein Elementar des SdE als Ansprechpartner zur Verfügung.

Elementar Alandil vom Stern der Elemente


Abhandlung über die Rassen - Teil 9
Eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Professor Dr. Dr. Aleswi Sender

Andere Rassen: Von Tier über Dämon zu Gott


Es gibt so viele unterschiedliche Wesen in den Wyrmlanden, dass auf jede einzeln einzugehen, den Rahmen dieser Artikelserie sprengen würde und so möchten wir zum Abschluss dieser nur noch einige auch noch mehr oder minder häufiger vertretene Rassen kurz abhandeln.

Tiere: Die Fauna der Lande zieht sich in einer reichen Palette vom recht häufig anzutreffenden gemeinen Wolf bis zum hochspeziellen Eulenbär. Die meisten davon sind wildlebend, wobei es immer wieder Einzelexemplare gibt, welche offenbar einer Domestizierung unterworfen wurden. Der Haustierbestand ist hierzulande auch recht groß, doch dazu haben wir eigene Studien.

Das sogenannte ‚Alte Volk’: Oft auch als das ‚Kleine Volk’ oder das ‚Blaue Volk’ oder ‚Wesen der Anderswelt’ bezeichnet. Die meisten dieser Begriffe sind jedoch hochgradig irreführend, da diese Rassen keineswegs durchgängig blau sind, oder einer ‚anderen Welt’ angehören. Es handelt sich um vielmehr um einen Überbegriff für diverse einheimische Rassen, oft minder bis mehr magisch begabt, wozu unter anderem: Kobolde, Gnome, Feen, Faune, diverse Arten von Schraten (am bekanntesten wohl der Waldschrat), verschiedene Wasser- (Wassermänner, Nixen, als deren Unterart auch Sirenen..) oder Baumwesen (Dryaden) zählen. Die meisten davon verbringen ihr Leben sehr zurückgezogen und naturverbunden, wobei sich, wie oben schon zu sehen, manche auf einen einzigen Naturaspekt (den Baum) beschränken und sich so als unsozial erweisen.

Goblin, Ork, Oger, Riese: Über diese liegen uns leider nur wenige Informationen vor. Jedoch gehören sie mit Sicherheit auch nicht in eine Studie über die Rassen des Wyrmlandes, da es sich bei all diesen um definitiv zugewanderte, meist Einzel-, Exemplare handelt.

Geister, Gespenster und andere Widergänger: Vertreter hiervon sind schwer zu finden und noch schwerer zu untersuchen, da ihre nichtstoffliche Form viele Standardmethoden der wissenschaftlichen Analyse ausschließt. Diese Form der ‚Körperarmut’ lässt aber darauf schließen, dass es sich gar nicht um Rassen, ja nicht einmal Wesen im herkömmlichen Sinne handelt, wobei manche davon (Alb, Mahr,..) möglicherweise unter die Dämonen einzureihen sind.

Dämonen: Leider können wir ihnen auch über diese nicht allzu viel berichten. Die Sicherheit meiner Mitarbeiter und eigenen Person während der Untersuchungen zu gewährleisten, hat sich dabei als recht schwierig dargestellt und so mussten wir nach wenigen Versuchen alle weiteren erst einmal aufschieben um an Begräbnissen teilnehmen und das Haus renovieren zu können. Es dürfte sich aber um eine Zusammenfassung verschiedener Rassen handeln zu denen unter anderem: diverse Daevas und Nimdas (welche möglicherweise eine Art Herrscherrolle unter den Dämonen einnehmen), bereits genannte Mahre, Alben oder auch Druden (Subspezies vermutlich: Inccubus oder Succubus), vielleicht auch Ghule und Golems gehören. Die Liste ist schier unendlich lang und umfasst eine Reihe von extrem unterschiedlichen Wesen. Viele davon werden oft auch als ‚gefallene Engel’ betrachtet, wobei nicht geklärt ist, wo sie hineinfielen.

Engel: Ebenfalls schwer zu erhaschende Wesen. Sollte sie dieser Rasse angehören, wären wir ihnen dankbar, wenn sie sich bei uns melden und für Untersuchungen zur Verfügung stellen würden. Ihre optische Erscheinung ist jedenfalls nicht ganz einheitlich, doch dürften die meisten eine humanoide (siehe frühere Artikel) Form plus einem meist weißen Federnflügelpaar, ähnlich dem des Huhns, auf dem hinteren Teil des Torsos (sog. Rücken) haben. Ob sich daraus eine Verwandtschaft mit dem Federvieh ableiten lässt, ist ungeklärt aber nicht unwahrscheinlich.

Bleiben als weiter verbreitet nur noch zu erwähnen: Die Elementare oder Elementarwesen:
Es ist bisher nicht geklärt ob es sich dabei auch wirklich um eine Rasse im wissenschaftlichen Sinne handelt. Die meisten verfügen über ein extrem hohes Magieniveau woraus sich ableiten ließe, dass diese ursprünglich anderen Rassen angehörten und dann irgendeinem schrecklichen Unfall oder Experiment zum Opfer fielen. Sie selbst scheinen sich in Untergruppen einzuteilen, je nachdem welchem Element sie ‚dienen’. Dieser merkwürdige, höchst unterwürfig scheinende Dienerschaft könnte auch darauf schließen lassen, dass sie allein zu diesem Zwecke gezüchtet wurden und dass es sich hierbei weniger um ein wissenschaftliches, denn (explizit fragwürdiges) theologisches Phänomen handelt.

Und da wir nun schon bei Religion sind, möchte ich auch noch erwähnen, dass Götter definitiv keine Rasse, ja noch nicht einmal Wesen in dem Sinne, sind, sondern schlicht personifizierte Emanationen. Also Moral-, Wertvorstellungen oder andere abstrakte Begrifflichkeiten, wie z.B.: gut/böse oder Liebe/Hass, denen man sozusagen ein Gesicht gegeben, die man in eine äußere Erscheinungsform gegossen hat, um sie leichter vermitteln oder als Idealvorstellungen, ja Idole ge- (oder auch miss-) brauchen zu können.

Damit geneigte Leser endet hiermit unsere Vorstellung der Rassen. Wir hoffen ihnen damit das nötige Rüstzeug gegeben zu haben um im täglichen Leben friedlich mit ihren näher oder auch weiter weglebenden Nachbarn auskommen zu können.


Natürlich haben wir uns mit vielen der oben genannten auch näher beschäftigt und zu allen in der Serie vorgestellten Rassen gibt es ausführliche Studien. Sollten sie an einer oder mehreren Interesse haben, fertigen wir ihnen gerne eine Abschrift an. Da wir leider nicht über eine so hochmoderne Vervielfältigungsmethode wie die Grüne verfügen, können wir ihnen diese aber ausschließlich in handschriftlicher Form gegen entsprechende Aufwandsentschädigung anbieten.

Mein geschätzter Mitarbeiter meinte noch, ich sollte ihnen hier auch sagen, dass sie dazu bitte keine Tauben an Prof. Dr. Dr. Aleswi Sender schicken sollen, weil er es leid sei die toten Viecher im Hinterhof aufzuklauben. Ich muss dazu jetzt aber noch sagen, dass ich verdammt noch mal WISSENSCHAFTER bin und kein Taubendomteur! Dieses blöde Gegurre und Gehacke an die Scheiben hat mich ABGELENKT, also hab ich die Läden geschlossen. Woher soll ich wissen, dass dieses Geflügel so dämlich ist und dann solang im Hof hockt, bis es elendig krepiert? Ein Wunder, dass eine so dämliche Rasse noch nicht ausgestorben ist... hmm... ich muss weg.

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Alt 09.08.2009, 14:01   #3 (Permalink)
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Standard Seite 3


Aufruf, Kundgebung und Botschaft:


Der Ruf des Jadefalken

Brüder und Schwester, lauscht dem Flüstern des nächtlichen Windes und hört den Schrei des Jadefalken. Er ruft nach euch, er singt eure Namen aus dem Schatten.
Viel zu lange galten wir, das Volk der Kainiten, die Kinder der Nacht, als Opfer einer Krankheit. Toubadoure besangen unsere schaurigen Taten, Bauern erhoben ihre hölzernen Mistgabeln um uns von ihrem Land zu vertrauben und die Oberen forderten die Jagd auf uns zu legalisieren. Es ist die Angst vor dem Unbekannten die so manch einen antreibt, Hass aufzubauen und zu kanalisieren. Jahrhunderte zogen ins Land, erfüllt von Kämpfen zwischen Zwergen und Elfen und dennoch haben sie beschlossen, sich nunmehr ein Land zu teilen, ihre Kinder gemeinsam zu erziehen. Auch wir sind Teil dieser Welt, auch wir haben das Recht den uns lang verweigerten Platz in ihren Reihen zu fordern. Diese Veränderung im Gefüge der Zeit ist bereits zu lange überfällig. Wir, das Königreich der Jadefalken, forcieren nun diese Veränderung.

Hiermit rufe ich nach allen Vampiren, nach allen Töchtern und Söhnen Kains.
Schließt euch unserer Sache an und macht sie zu der euren. Lasst uns gemeinsam fordern, was uns rechtmäßig zusteht:

.. die Freiheit.

Keiner Bürgerin und keinem Bürger der Wyrmlande soll es erlaubt sein uns anzugreifen. Das Gesetz dieser Lande verbietet jeglichen Versuch einem anderen Wesen absichtlich Schaden zuzufügen. Dazu gehören auch wir. Eine Aufnahme unseres Volkes in die Reihen der Elfen, Menschen, Zwerge und übrigen darf uns nicht länger versagt bleiben.

Bis dies geschehen ist wird kein weiteres Delikt gegen einen Vampir ungesühnt bleiben.

.. die Unabhängigkeit.

Wir fordern die Anerkennung als eigenständiges Volk der Wyrmlande und darüber hinaus den gleichen Anteil an diesem Land wie ihn jedes andere Volk beansprucht. Es ist die Aufgabe des Herzogs, einen Bautrupp auszusenden um eine Stadt zu errichten, die der Stärke und Herrlichkeit unseres Volkes würdig ist.

Bis dies geschehen ist wird kein von Vampiren durch Mord genommenes Gebäude gewaltfrei hergegeben.

.. die Gleichberechtigung.

Als eigenständiges und voll anerkanntes Volk der Wyrmlande steht uns weitaus mehr zu, als die reine Duldung durch die anderen Völker. Ein Platz in sämtlichen politischen Räten der vorherrschenden Rassen ist das, was einem gemeinsamen Miteinander als Grundsäule dienlich ist. Des Weiteren soll es einem jeden Kainiten erlaubt sein, jegliche Rechte der anderen Völker zu erfahren. Darunter fallen die öffentliche Eheschließung, die Errichtung von nahrungserzeugenden Zuchtanlagen zur Entblutung wilder Tiere, sowie das Bekleiden öffentlicher Ämter.

Bis dies geschehen ist sei es jedem Vampir freigestellt sich an anderen Rassen zu nähren.

Wenn auch du geliebte Schwester, geschätzter Bruder, bereit bist dich diesem Kampf anzuschließen so erhebe dein Haupt und schreite voll des Stolzes deiner Wege. Die Zeit der Verfolgung ist vorbei. Kein Schatten der Welt wird in Zukunft die Macht besitzen müssen deine Herkunft zu verschleiern. Wir sind ein Teil dieser Welt.
Es ist die Zeit gekommen diesen Platz einzunehmen. Jeder Vampir der sich unserer Sache anschließt erhält ein Symbol als Zeichen seines Willens, ein Stimmrecht im Volksrat des Reiches sowie den uneingeschränkten Schutz des Königreiches der Jadefalken.

Beim Schrei des Jadefalken, erhebt euch Brüder und Schwestern, .. der König der Jadefalken.


OOC:
Jeder Vampir der sich dieser Rebellenbewegung anschließen möchte möge sich nachfolgendes Zeichen in die Biografie setzen, möglichst gut sichtbar an den Anfang: [Jade]



GESUCHT!


Dehmyen;

- männlich,
- klein und schmal für einen Mann,
- weißes Haar,
- meist blaue Augen,
- dunkel und edel gekleidet,
- Untere Gesichtshälfte meist mit Schal verdeckt.

Alle sachdienlichen Hinweise auf seinen Aufenthaltsort werden nach seinem Fund mit einer großzügigen Summe Gold belohnt.

Informationen bitte direkt an Chival.


Die Grüne vermittelt:


Von Freiherr Trop
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Seit Gegrüßt oh ihr edlen Frauen in den Wyrmlanden. Ich bin ein Einsamer Krieger der eine nette Partnerin sucht die ihm auf seinen Reisen beisteht. Über jegliche Kontaktaufnahme würde ich mich sehr freuen.

In der Hoffnung auf reichliche Nachfrage verbleibe ich

Ratsherr Trop


Von Bauernjunge Darthalien
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Einsamer Seelensammler sucht Seelen zum reden, flirten und vielleicht mehr.







Ob es nun im Guten oder im Schlechten sei, man hat schon einiges von ihnen gehört, ohne sie wirklich zu kennen. Es mag sein, dass sie die Angewohnheit haben im Untergrund zu verschwinden, was aber letztendlich oftmals zu neuem Erblühen führt. Wie ihr Vorbild auch scheint der Rat der Schattenrosen einem immerwährenden Prozess ausgesetzt zu sein. Doch wer sind diese Leute, welche sich um das Familienamulett der Loires scharen und somit auch eine herrschaftliche Position zu begleiten scheinen? {immerhin sprechen wir hier von einem hochelbischen Königsgeschlecht, deren Kinder ihr zu Hause im Wyrm gefunden zu haben scheinen}
Es ist ja nicht so, dass rein gar nichts bekannt wäre über diese Gemeinschaft. Sie haben Freunde, Feinde, Spötter und Neider…aber das ist nichts, was nicht auch andere Gemeinschaften beträfe. Vielleicht ist das Geheimnis ja, dass man so gut wie nichts über den Rat weiß. Was sind ihre Ziele? Wonach streben die Neuadligen? Was wollen sie erreichen? Fragen über Fragen…die zumeist abgetan werden mit Lächeln und Abwinken. Und dennoch, immer wieder finden sich neue Mitglieder und die ‚Familie‘ , wie die Gründerin ihre Gemeinschaft zu nennen pflegt, wächst. Nun, ich werde mir ein anderes Mal ein genaueres Bild machen. Vorerst stehe ich vor einigen ungeklärten Fragen und dem Wunsch, mich vielleicht doch dieser ‚Familie‘ anzuschließen und mir ein eigenes Bild zu machen.
Ich wünsche dir, verehrter Leser, noch einen schönen Tag und verbleibe mit besten Grüßen…



Grüne Dienste:


Wussten Sie, dass...

... man Tiere vom markieren der Hauswände abhalten kann, wenn man diese mit Karbol- oder Lysollösung besprengt?

... Bindfaden einige Zeit in Alaunlösung gelegt, fast unzerreißbar wird?

... steifer Draht geschmeidig wird, wenn er über einer Flamme rotglühend erhitzt und dann abkühlt wird?


Aktuelle Wettervorhersage:

* Auf die schönsten Sommertage folgen die größten Wetter.

* Fängt der August mit Donnern an, er's bis zum End' nicht lassen kann.


Die einfache Weisheit:

* Es ist nicht jeder ein Mönch, der eine Platte hat.


Rezept zur Jahreszeit:


Zum Hagebutten-Tomaten-Marmelade nehme man: 750g Hagebutten gewaschen, entstielt, von den Blüten befreit, 1/5L. Wasser, 1/10L. Rotwein, 1200g Zucker, 1kg Tomaten gehäutet und entkernt.

Hagebutten grob schneiden und mit Wasser, Rotwein, Zucker und den Tomaten etwa eine halbe Stunde kochen. Durch ein feines Sieb streichen. Nochmals aufkochen, heiß in vorgewärmte Gläser abfüllen und verschließen.




Das Mädchen von Seite 3


Heute: Drachendame Karmyn


__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
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Alt 09.08.2009, 14:57   #4 (Permalink)
Heraldiker
 
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Chival, der noch immer recht ziellos durchs Land reitet, auf der Suche nach dem, was ihm gestohlen wurde, hat er sich eine Ausgabe des Klatschblattes besorgt, nachdem ihm zugetragen wurde, dass es bereits erschienen ist. Bereits, naja. Viel zu spät für seinen Geschmack! Wer weiß, was schon alles passiert ist!
Und als er sich dann zeigen lässt, wo sein Gesuch gelandet ist, knurrt der gehörnte Dämon und knüllt die Zeitung zusammen. "
Erste Seite! Ich sagte auf die erste Seite soll es! Was denkt sich dieses spitzohrige Miststück mit ihrem dicken Blagenbauch eigentlich?! Die soll mir noch einmal unter die Augen kommen... Beim Geflügelten!" Schnaufend und murrend faltet er die zusammengeknüllte Zeitung wieder auseinander, reißt das einzig wichtige Stückchen mit dem Gesuch Dehmyens heraus und schiebt es sich in die Hosentasche, bevor er sich daran macht, wieder auf seine Stute zu steigen und weiter zu reiten, wartend und hoffend, dass ihm ein Schwarm Posttauben bald Kunde darüber bringt, wo er sich wirklich aufhält und dass er, um der Gesundheit aller anderen Willen, unversehrt ist.
__________________

'Ne Hand voller Asse - doch die Welt spielt Schach.

Chival ist offline  
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Alt 09.08.2009, 15:46   #5 (Permalink)
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Benutzerbild von Rob Lucci
 
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Langsam stapft unser großer Troll durch Talheim. Seine Axt wie immer geschultert schaut er gelassen drein als er eine Gruppe von Menschen sieht. Langsam näher er sich um etwas mit zu bekommen.
“Hört mal zu!” spricht ein der Menschlein als er seine Zeitung aufschlägt. Er ließt einige Absätze zu: “Abhandlungen über die Rassen -Teil 9” vor. Jahrakal spitzt daher die Ohren. Was? Keine Trolle? Unverschämtheit! Einige trolliche Flüche spuckt er fast schon zwischen seinen Hauern hervor. Die kleine Menschenmenge dreht sich abrupt um. Starren ihn an.

Grunzend schreitet er mit einem kurzen mürrischen
“Sug sug” davon. Es musste was getan werde! Nur wie anstellen wenn man hier niemanden weiter kennt.
__________________


Rob Lucci ist offline  
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Alt 09.08.2009, 20:05   #6 (Permalink)
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Benutzerbild von Aletalis
 
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Es dauerte nicht einmal bis zum Morgen, bevor Dehmyen vor dem Hort die daliegende Zeitung gefunden hatte. Saidra und Gyrwent mussten ihn eine gebracht haben,bevor sie sich wieder davon gemacht hatten. Langsam nahm er es auf und begab sich zurück in die Halle Gyrwents, um sich an dem Goldberg nieder zu lassen. Stillschweigend betrachtete er die erste Seite, gesagt, er las sie durch. Langsam üerflog er das Interview, dann weiter über die nächsten Artikel, an einem blieb er hängen. Es war eine kleine, unauffällige Anzeige, doch der eigene Name ließ ihn jenes erfassen. Fassungslos las er es sich durch, betrachtete den Namen, an den man sich wenden wollte und schluckte hart. Das gabts doch nicht... Stillschweigend starrte er geradeaus, erspürte den Drang seinen Kopf im Metronomtakt gegen eine Wand zu schlagen. Zögerlich legte er die Zeitung beiseite und faltete die Hände auf seinem Schoß. Jetzt musste er ersteinmal den Atem wiederfinden und vielleicht sein Herz wieder zum schlagen bringen. Am liebsten würde er jetzt den Berg hinunter stürmen, zum Eigentümer gehen. Doch, sein Blick schwiff umher. Saidra? Hin und her gerissen nahm er seinen Umhang und machte einen Nachtspaziergang. Ausgerechnet jetzt nieselte es, naja, es passte zur Stimmung des Weißhaarigen.
__________________

Solange Menschen denken, dass Hunde nicht fühlen, solange müssen Hunde fühlen, dass Menschen nicht denken
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Alt 09.08.2009, 20:08   #7 (Permalink)
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[font=courier new]Jamster blickt in die Zeitung und ließt einen auffälligen Beitrag. "R. J. L. aus R. also! Sollte nicht allzu schwer sein, ihn ausfindig zu machen. Zur Not wird eben irgendein Redakteur so lange in meinem Keller als Geisel gehalten, bis wir die nötige Information bekommen haben! Bei dem großen W!! Verleumdnungen und Gerüchte, die nicht ich in die Welt gesetzt habe, kann ich nicht ausstehen!"
Jamster macht sich ein paar Notizen an den Zeitungsrand. Er läßt die Knöchel knacken, beschimpft den nächstbesten Passanten und macht sich auf zum HDI. Die offiziellen und inoffiziell offiziellen Informanten bekämen baldigst neue Aufträge!
__________________


möge W! mit dir sein!
RIP J.



Ugha ugha!

Ja, ignorier mich doch, wenn ich mit dir rede!!





Alles, was Räder oder Brüste hat, macht früher oder später Ärger!!!

Fidibus ist offline  
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Alt 10.08.2009, 00:12   #8 (Permalink)
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Saidra taucht samt ihrer geschuppten Begleiterin nach einer Weile an dem Ort auf, welchen Dehmyen vor einiger Zeit verlassen haben mag. Noch scheint die Frau die Zeitung selbst nicht gelesen zu haben und da sie glaubt der Junge mache nur einen kurzen Ausflug durch die Bergregion oder ins Tal denkt sie sich vorerst nichts dabei, das er nicht anwesend ist. Gyrwent lässt sich nun auf ihrem Schatzberg nieder während die Priesterin sich davor setzt und starrt hinab, auch wenn sie nicht lesen muss um zu erfahren was in der Grünen steht - das Drachenweibchen wird es durch die Gedanken der jungen Frau erfahren, den beim lesen denkt man immer. "Sehen wir was sich neu sind den Landen tut", meint die Frau als sie die Zeitung aufschlägt. Diebe scheinen wieder stärker aufzutauchen. Naja, hier hoch auf den Berg werden sie wohl nicht kommen, nur um einem Drachen in die Arme zu laufen. "Alucard…hast du je jemanden getroffen der sich so nennt?", fällt ihr ein Name ins Auge. //Nein. Und derjenige sollte hoffen, das ich es nie werde//, spricht die Lichtschwinge lediglich. Die Priesterin erwidert nichts, stimmt aber im Stillen zu und widmet sich erneut der Zeitung. Bei dem Thema über die Elfen muss sie automatisch an zwei gute Freunde denken. Gyrwent indes grollt und lässt das Haupt noch tiefer gleiten als sie ein Drachenbild auf der letzten Seite entdeckt. //Sie kenne ich nicht// , heißt es und Saidra spürt eine Woge von Hoffnung, welche ihren Geist berührt und von der Weißen stammt. Sicher weil Gyrwent jene Drachin gerne kennen lernen würde. Sie will jeden Drachen kennen lernen. "Diese Seite dürfte dich interessieren" Saidra hält der Kreatur die Stelle über Magie vor die Schnauze. //Dehmyen//, heißt es dann aber plötzlich zusammenhanglos, als der Drache auf die Zeitung blickt. "Was meinst du?" //Dehmyen – Sein Name steht auf diesem Pergament// "Sein Name steht hier darauf?" Saidra dreht das Blatt herum und sucht die Zeilen ab. Und tatsächlich: Da steht der Name des Schneehaars. Und noch ein anderer Name. "Das ist er…der, welcher ihn festhielt....und Dehmyen hat es gelesen//, fügt die Weiße trocken an. Saidra senkt die Zeitung und blickt auf. Einen Moment lang starren sich die beiden Gefährten in die Augen. Würde der Junge jetzt wieder zu dem Dämon zurückkehren?...
__________________
~[www.alcira.de.vu]~

Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan

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Alt 10.08.2009, 02:22   #9 (Permalink)
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Auch der Vampir hatte sich mal wieder eine Grüne organisiert, doch zum ersten Artikel kommt er gar nicht, da bleibt sein Blick nämlich vorher auf dem Klatsch hängen... wie bitte Alucard schon wieder ? Wütend wurde sein Blick und langsam kochte die Wut immer mehr, verdammter Blutsauger, macht den Ruf jedes halbwegs anständigen Vampirs einfach zu nichte.... wütend schleudert er die Zeitung in das nächste Müllbehältnis und geht weiter seines Weges...
__________________
Hilfe das RPG hat meine Freizeit geklaut
Und wo krieg ich jetzt neue her ?
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Alt 10.08.2009, 18:57   #10 (Permalink)
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Beatrice eine Nachricht über ICQ schicken Beatrice eine Nachricht über MSN schicken
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Epona hält fassungslos das Schmierblatt in der Hand und liest zum vermutlich hundersten Mal den Artikel auf der Ersten Seite und faucht "Warung.. ich glaub ich dreh am Rad... Warnung.. vor was denn bitte... Seeungeheuern... das glaubt er doch selbst nicht. Ich wusste es.. Typisch Magier, die hatten noch nie alle Tassen richtig im Schrank. Also geordnet..." Wütend zerknüllt die das Lügenblatt und ist schon gespannt was Ihre Chefs zu melden haben diesbezüglich.
"Wer schenkt der Zeitung heute noch glauben... Lügen über Lügen, aber das haben Zeitungen ja so ansich, immer schon die Tatsachen verdrehen."
Sie stampft von dannen und meldet gehorsamst Bericht an die Glorreiche.
__________________
Richte nie den Wert des Menschen schnell nach kurzen Stunden.
Oben sind bewegte Wellen doch die Perle am Grund.


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