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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 07.02.2010, 20:48   #1 (Permalink)
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Standard Die Grüne - Ausgabe 66



Ghulsdaei, Morbidan 12, im Jahre 1749.

Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)


Revolte im Wyrm?
In den Spelunken der Wyrmlanden geht das Gerücht herum, dass die Mitglieder der Gilde „Das königliche Spiel“ eine Rebellion anzetteln wollen. Sie wollen nicht länger spielen sondern die Adeligen und den Herzog stürzen, um selbst das Zepter zu übernehmen. Wir werden sehen, wer Schach Matt gesetzt wird.

Dämonin auf Abwegen
Erzpriesterin Orianna wurde bei der Hochzeit der Elementaren Sakral mit dem Herzog Parsian gesehen. Hinter vorgehaltener Hand wurde von menschlichen Zügen gesprochen. Eine Frau will sogar eine Träne in den Augen der Dämonin schimmern gesehen haben. Wird die Getreue Nergals etwa auf ihren alten Tagen emotional? Wird sie vielleicht wieder über einen erbarmungswürdigen Mann herfallen und ihn sich untertan machen, weil sie so sehr von dieser Hochzeit angetan war? Vielleicht setzt sie auch durch Finsternisbestäubung einen kleinen Dämon in die Welt? Was auch immer es sein wird, möglich, dass diese Träne sich bald ihren Weg aus Oriannas Auge hinaus auf ihre Wange bahnt.

Qexelcrags Aushöhlung
Von einem kleinen Insider haben wir erfahren, dass Qexelcrag extrem unterhöhlt ist. Die Zwerge sind und waren zwar vorsichtig und sie sind eben die geborenen Höhlenbauer und Erzschürfer, aber nun ist das Ende erreicht.
Noch mehr Höhlen, noch mehr Stollen kann Qexelcrag kaum mehr vertragen. Nur ein einziger nicht genehmigter weiterer Stollen könnte ein Unglück auslösen. Möglicherweise kann man auch den einen oder anderen Stollen wieder verschließen und mit Erde aufschütten, damit er danach wieder von den Zwergen zurück erobert werden kann.


Schweigen um jeden Preis?


Was tut man mit einem Gegenüber, welches nur zögernd mit Informationen heraus rücken will?
Man bohrt weiter, immer weiter, bis man etwas findet.
Denn irgendwann redet jeder, der sich auf einem Sessel im Büro der Grünen befindet. Auch wenn Geheimnisse noch bestehen bleiben, so ließ sich doch einiges finden.


Interview mit ]I[. Hptm Epona


Sakral öffnet die Türe mit einem Lächeln und verneigt sich knapp vor dem neuen Gesicht. "Ah wunderbar, ihr habt Zeit gefunden. Nur herein, setzt euch doch. Epona, nicht wahr?", will die Elfe vorsichtshalber noch einmal wissen.
Epona nickt. „Richtig, und sogar richtig ausgesprochen. Pluspunkt für Sie.“ Sie tritt ein und setzt sich auf den erstbesten Stuhl, schlägt ein Bein über das andere und wartet bis auch Sakral sich setzt ehe sie sagt: „Zeit ist relativ. Man hat sie oder man hat sie nicht.“
Sakral schmunzelt und lässt sich in einen der Sessel sinken. "Dann habe ich ja bisher nichts falsch gemacht... aber vielleicht kommt das noch.", meint die Elfe vergnügt und mustert die Andere sodann. "Wo kommt ihr her, Epona?"
Epona faltet Ihre Hände zusammen und lässt Sie auf Ihren Bauch ruhen, will man ja nicht bedrohlich oder ähnliches wirken. Sie lächelt matt. „Nun, da mir nichts anderes bekannt ist sage ich einmal Romar.“ In der Tat weiß Sie es nicht, das Gedächtnis lässt mit der Zeit einfach nach also nimmt man prinzipiell immer die Stadt wo man gerade wohnt. „Ach und spart Euch Fragen über mein Alter.“
Sakral hebt eine Augenbraue. "Gut zu wissen. Darf ich euch dann fragen, womit ihr euch die Zeit vertreibt?"
Epona grinst. „Ich unterrichte, ich werde unterrichtet. Ich führe aus und lasse ausführen. Das Tägliche Leben eines Kriegers und Diebes. Oder ist Euch anderes über mich bekannt? Ihr fragt doch nicht ohne Hintergedanken.“ Epona sieht sie nun fragend an.
Sakral lacht leise und schüttelt den Kopf sachte. "Ich bekomme täglich so viele Gerüchte zugetragen... da kann ich nicht immer wissen, ob der, den ich gerade interviewe, mit dabei ist. Krieger und Diebin also, erzählt mir mehr."
Epona hebt eine Braue. „Was wollt Ihr hören? Wie ich ins Haus meines Feindes eintrete oder mir gar ohne Gewalt Zutritt verschaffe?“ Sie blickt sich um auf der Suche nach etwas Flüssigem. „Ihr habt nicht zufällig etwas zu Trinken da? Ich gebe mich mit einem Glas Wein durchaus zufrieden.“ Unverschämtheit hat mehrere Aspekte aber dies war nun wirklich keiner davon. Es war immerhin vorerst nur eine Frage, auch wenn das schiefe Grinsen Anderes verrät.
Sakral räuspert sich. "Wein habe ich zuhause, kühl und trocken gelagert... aber hier sind wir nicht in meinem Zuhause, also gibt es auch keinen. Ihr könnt aber gerne Wasser haben.", erwidert sie ruhig und schreibt einige Wörter mit dem Kohlestift aufs Pergament. "Seid ihr eine Mörderin?" Unverschämte Gegenfrage, ganz einfach.
Epona schmunzelt. „Also schön, Wasser aber Wein seid Ihr mir schuldig.“ Als dann gleich darauf eine Frage kommt mit welcher sie nicht gerechnet hat kommt ein striktes: „Nein. Punkt.“ Sie und Mörderin? Zwar nicht ganz abwegig, weiß man ja nie welcher Auftrag als Nächstes kommt. „Und Ihr? Schnüfflerin mit nichtsriechender Nase?“
Sakral gibt Timmy Bescheid, ihnen beiden doch bitte Wasser zu bringen und wendet sich Epona dann wieder vollends zu. "Herzogin dieses Landes und Chefredakteurin dieser beständigen Zeitung.", lässt sie verlauten und reibt sich dann die Stirn. "Aber es würde mich wirklich interessieren, wie ihr ohne Gewalt in Häuser kommt."
Epona verengt die Augen. „Herzogin, sieh an sieh an, sowas gibt's? Scheint nicht weit verbreitet zu sein, zumal ich dies das erste Mal höre.“ Sie winkt ab: „Nichts für ungut.“, meint sie dann und setzt wieder dieses matte nichtssagende Lächeln auf. „Es ist hat etwas Gutes wenn Wesen jener Art Schulden bei mir haben, und jeder hat auf eine gewisse Art und Weise ein Schuld bei mir zu begleichen. Nichts vorring sofort aber mit der Zeit... „ Sie zwinkert. „Außerdem bin ich eine Frau.“ Man könnte fast meinen es wäre eine Anspielung auf Sakrals Herzogposten.
Sakral reicht der Anderen das Glas Wasser, nachdem Timmy es gebracht hat. "Schulden habe ich keine bei euch.", stellt sie trocken fest. "Also, wie kommt ihr in die Häuser?"
Epona lockert Ihre Hände aus der Verschränkung und greift nach dem Wasser um daran zu nippen. „Man tritt ein und sagt ‚Hallo?‘ Sollte versperrt sein würde ein Klopfen auch helfen.“ Sie beginnt zu lachen, sie glaubt doch nicht ernsthaft das Sie Ihre Intrigen. welche auf höchstem Maße der Glorreichen erlernt wurde, preisgibt. „Sonst noch Fragen Madam?“ Sie stellt das Glas auf Ihrem Knie ab und schaut sich den Raum etwas genauer an ehe Ihr Blicke wieder auf Sakrals Gesicht haften bleibt. „Nun, ich frage mich, wie kommt es, dass ausgerechnet Meinereine von Euch Nachricht erhält und nicht die Meinerjene, welche für dies verantwortlich sind.“ Gar nicht mal zu kompliziert, eine Frage zu stellen welche den Sinn des Dasein verschweigen soll aber dennoch ausschlaggebend auf eine korrekte Antwort sein soll. Sie sollte schleunigst einen Kurs bei Jamster belegen. Wortumwirbler soll er heißen.
Sakral braucht einige Momente, ehe sie glaubt zumindest verstanden zu haben, was Epona meint. "Wenn ihr schon so mit Schweigen behaftet seid... dann die Ranghöheren erst recht. Was dürft ihr mir denn verraten?"
Epona hebt eine Braue. „Da müsst Ihr schon Antrag an das Haus der Informationen stellen, übliches Verfahren.“ Sie nippt dann wieder am Glas bis es fast leer ist. „Beantwortet mir meine Frage und ich werde euch verraten wie Ihr an das HDI rankommt. Einverstanden?“ Ein Deal ist ein Deal, sie hält sich gewiss daran. Lügnerin ist sie bis jetzt keine. „Woher habt Ihr meinen Namen?“
Sakral grinst wölfisch. "Man hat euch des öfteren in Romar gesehen, ganz einfach. Die Bettler reden gerne, wenn man ihnen einige Münzen gibt.", meint sie wahrheitsgetreu.
Epona hebt eine Braue. „Schon interessant, wenn man dort sein Heim stehen hat. Was habt Ihr über mich gehört? Reine Neugier, versteht sich.“ Ja sie war von Grund auf eine durchaus neugierige Person, und so kommt es das sie mit diversen Fragen um sich wirft. „Was? Wann? Von wem? Ja?“
Sakral winkt ab. "Nicht sonderlich viel, nur eine Frau, die das Kriegshandwerk beherrscht trifft man in diesen Zeiten selten. Also... verratet mir, wie man an dieses HDI heran kommt. Wofür steht HDI denn eigentlich?"
Epona schmunzelt, also schön, wie immer hat nie jemand etwas über sie gesagt oder gehört aber dennoch wollen sie mit Ihr plaudern! „Pha! Hört Ihr mir eigentlich zu? Haus der Informationen. Ihr stellt einfach einen Antrag auf was auch immer. In Eurem Fall ...“ Sie grinst über beide Ohren. „...wie schafft es Epona in die Häuser Anderer, ohne sich dabei auch nur den kleinsten Finger zu krümmen.“ Sie ist schon jetzt gespannt was Sakral tun wird. Wird sie es wagen einen Antrag zu stellen?
Sakral fasst sich an die Stirn. "Stimmt, ihr hattet es soeben erwähnt. Gut, dort kann man wirklich für alles Anträge stellen? Was wird denn am Häufigsten gefragt?"
Epona nickt. „Alles. Selbst dort habe ich erfahren wie man es schafft die Luft zum stinken zu bringen. Unheimlich kann ich Euch sagen.“ Gewiss war dies reiner Blödsinn aber wer es darauf anlegt, verdient solche Antworten. „Nun, wo finde ich das Dreckweib Epona? Ich denke, dass ich wohl den schlechtesten Ruf habe und jeder meinem Tod nacheifert. Ist es ja nicht verwunderlich oder?“ Sie leert das Glas und stellt es auf dem Tisch ab, erhebt sich und läuft vor Sakral auf und ab, Bewegungsmangel führt zu Stau im Po-Bereich.
Sakral schaut ihr unberührt dabei zu. "Warum habt ihr so einen schlechten Ruf?“, will sie dann wissen, denn wenn dem so war, dann war Epona wohl keine gute Diebin.
Epona schmunzelt. „Ach das übliche. Man zerstört Ehen, man nistet sich in Häuser ein, man fordert Dinge ein... da kommt schon einiges zusammen. Aber im Grunde sind die Wesen doch selbst schuld wenn Sie sich mit mir einlassen oder? Was wenn ich Euren Herzog dazu bringe mich zum Essen auszuführen? Würdet Ihr es akzeptieren? Oder das ich ein paar Nächte bei Euch verbringe?“ Sie hebt die Hände. „Solche Dinge. Nicht weiter schlimm, oder was meint Ihr?“
Sakral wiegt den Kopf hin und her. "Was wäre, wenn man das mit euch machen würde? Wenn ihr einen Mann hättet, eine glückliche Ehe...", wrwidert sie schlichtweg und grinst dann. "Mit welchen Waffen könnt ihr umgehen und wo habt ihr es gelernt?"
Epona bleibt stehen und schaut sie mit großen Augen an. „Ehe? Seid ihr noch bei Euch? Ehe bringt Kinder mit sich! Igitt! Nein danke!“ Thema Ende! Ja, jetzt hat sie einen wunden Punkt bei Epona erwischt, sie kennt Liebe nicht und das ist auch gut so. Sie meint dann schulterzuckend: „Zwei Einhänder. Über die Jahre durch Übungen.“ Und dies wortwörtlich zumal sie am gesamten Oberkörper mit Narben dieser früheren Übungen versehrt ist.
Sakral wird neugierig. "Ihr seid also nicht vergeben? Gibt es keinen Mann in eurem Leben?"
Epona schüttelt offensichtlich den Kopf. „Nein und Nein. Ich bin doch nicht verrückt und festige mich und muss dann sowas wie "Verantwortung" zeigen. Und damit ist dieses Thema nun wirklich beendet!“ Sie würde sonst gehen, sie hatte keine Lust über Männer zu reden, schon gar nicht über eine Ehe oder dergleichen, sowas macht sie aggressiv und dies will sie hier nicht unbedingt ausleben.
Sakral fährt sich über die Lippen. "Oh entschuldigt." Wobei diese Aussage recht... falsch klingt. "Seid ihr darin bewandert, Personen unauffällig zu folgen?"
Epona überlegt. „Ja ich habe den Kurs des unauffälligen Folgen absolviert, ob ich darin gut bin, nun noch hat sich niemand beschwert.“ Da fällt Ihr auch gerade etwas ein. „Zwei Fragen noch, dann muss ich los, die Aufträge erledigen sich nicht von selbst.“ Sie stützt sich auf der Rückenlehne des Stuhles ab und sieht sie an, nur diesmal ernst und regungslos. Selbst das matte Lächeln ist verschwunden.
Sakral richtet sich in ihrer Sitzgelegenheit etwas auf. "Gibt es Aufträge, die ihr auf keinen Fall annehmen würdet?"
Epona wiegt den Kopf hin und her. „Ja, sobald Magie im Spiel ist. Wobei es schon einmal eine Ausnahme gab.“ Eines war Epona immer: ehrlich. Sie hat in Ihrem Leben noch nie gelogen, sie umschreibt Dinge, aber gelogen hat sie noch nie, eine der Eigenschaften welche sie von den anderen Mitgliedern abgrenzt.
Sakral scheint hin- und hergerissen, was sie nun als letztes fragen sollte. "Erzählt mir mehr darüber... über diese Ausnahme."
Epona schmunzelt. „Es stellte sich heraus, dass ich ein Dorn im Auge seiner Ehefrau war und so forderte man mich heraus, es war mir von da an nicht möglich diesen Auftrag abzugeben. Mich würde interessieren, ob seine Ehe überhaupt noch intakt ist, nun wie dem auch sei... mit der Zeit welche ich mit Ihm verbrachte wurde er mir sympathisch und so war es ein unheimliches Spiel welches sich mir bot.“ Sie lächelt amüsiert, sie hatte Remus schon lange nicht mehr gesehen, sie sollte ihm einen Besuch abstatten, nur um sicher zu gehen das Remus sie nicht vergisst. Aus dem Lächeln wird ein breites Grinsen.
Sakral legt den Kohlestift beiseite. "Der Mann muss euch gefallen haben... sonst würdet ihr nicht so darüber sprechen.", bemerkt sie lediglich und erhebt sich dann. "Vielen Dank, werte Epona."
Epona nickt. “Keine Ursache, und nicht vergessen: Stellt den Antrag, vielleicht werdet Ihr mich schneller wieder sehen als Ihr denkt. Und... grüßt den Herzog von mir auch wenn es nur eine Frage der Zeit ist bis er mir in die Hände fällt.“ Sie zwinkert Ihr zu und verlässt das das Büro wobei sie auf Timmy trifft und ihm anordnet ihr das Abo zu organisieren.

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Alt 07.02.2010, 20:50   #2 (Permalink)
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St. Knut
von Remus Lupin


In den Wyrmlanden wird auch dieser nordische Brauch gefeiert. Nur gestaltet sich dieser hier bei uns etwas anders.

Jeder normale Wyrmländer klaubt Schmuck vom Weihnachtsbaum und verstaut ihn irgendwo im Keller oder Kerker. Dann wird der Weihnachtsbaum mit einem kräftigen weiten Wurf direkt vor die Türe des am nächsten wohnenden Nachbarn geworfen. Soll dieser sich doch darum kümmern!
Den Elfen gefällt dieser normale Wyrmländer natürlich überhaupt nicht.
Vor genau fünf Jahren wurde vom Elfen Luinâre Eldar, den bisher noch niemand zu Gesicht bekommen hat, die Gemeinschaft des sterbenden Weihnachtsbaumes gegründet. Diese Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, an jedem St. Knut durch die Wyrmlanden zu wandern und die weggeworfenen Weihnachtsbäume zu betrauern. Jeder Einzelne von ihnen wird von diesen verrückten Elfen besucht. Sie stoßen Schluchzer aus und müssen sich gegenseitig vor Heulkrämpfen schützen. Dann entnehmen sie jedem Weihnachtsbaum einen vielleicht noch grünen Zweig, um diesen wieder im Wald anzupflanzen.

Nun ist dieses Jahr jedoch eine Gruppe von Zwergen, unter anderem der hoch angesehene Jörm Schmiedefaust, umhergefahren, um die Weihnachtsbäume für ihre Schmieden einzusammeln und wieder zu verwenden.
Nun, das Zusammentreffen von Zwergen und Elfen im Thalheimer Wohnviertel war höchst amüsant.

Zuerst wurden die üblichen Höflichkeiten ausgetauscht, dann haben die Zwerge Verwandte von den Elfen beleidigt. Die Elfen gaben vor, dies überhört zu haben und schlugen den Zwergen vor, doch friedlich und unbeschadet zu gehen. Daraufhin nahm ein Zwerg seine Axt und fing an, den Weihnachtsbaum für den Ochsenkarren in handliche Teile zu zerlegen. Als die Zwerge das Gejammer der anderen Anwesenden nicht mehr hören konnten kam es zu einem kleinen Handgemenge, welches darin endete, dass zwei Elfen und vier Zwerge von der Thalheimer Wache zur Abkühlung in den Kerker gesteckt wurden.

Wäre ich ein Zwerg würde ich mich fragen, warum die Elfen deutlich bei der Anzahl an Festgenommenen unterlegen sind. Womöglich sind die Wachen oder aber der hochwohlgeborene Herzog dieser Landen doch ein wenig voreingenommen, was manche Rassen betrifft.

Man darf gespannt sein, ob sich dieses Schauspiel im nächsten Jahr wiederholen wird. Die beiden Anführer der Gruppen, Jörm Schmiedefaust und Luinâre Eldar haben sich zumindest gegenseitig knurrender Weise eine Fortsetzung versprochen.
St. Knut – das Fest der Bäume, Baumliebhaber und Axtschwinger.


Gilde im Nichts verschwunden!


Etwas wahrhaft unglaubliches ist passiert! Da gönnt man der Reporterseele ein paar Monate Urlaub, um den kreativen Geist zur Ruhe zu bringen, und schon scheint das Lieblingsthema ganz abhanden gekommen zu sein. Wie die aufmerksamen Leser dieser Zeitung sicherlich wissen, habe ich in der 61. Ausgabe schon einmal über die Geschehnissen rund um den mysteriösen Rat der Schattenrose berichtet. Damals war es die spektakuläre Fehde zwischen Werwölfen und Vampiren, welche mich ganz und gar in Atem hielt.

Nach diesem Stress musste natürlich etwas Ruhe sein, dennoch freute ich mich, die Wyrmlande zu betreten, in der Hoffnung die Herzen der Leser einmal mehr mit interessanten Neuigkeiten höher schlagen zu lassen! Natürlich führten mich die ersten Wege durch die Gassen der Städte, um den üblichen Tratsch auffangen zu können. Denn es ist sicherlich noch allen bekannt, dass der Rat der Schattenrose einmal in aller Munde war. Doch schlug dieser Versuch eher Fehl. Die wyrmländische Bevölkerung scheint sich mehr für das Töten von Drachen zu interessieren. Pah! Als wäre dies auch nur annähernd von Bedeutung für das Land! Nun gut, so hat mir mein gesunder Reporterverstand eben dazu geraten, die Schattenelfe Laguna Loire höchst persönlich in ihrem Domizil aufzusuchen, schließlich entspringt diese geradewegs dem edlen Geschlecht, welchem der Rat seinen Namen zu verdanken hat.

Doch nein... auch hier sollten all meine Erwartungen unerfüllt bleiben. Die Gute schien nicht auffindbar zu sein, und auch mit Chara und Lavinia, die beide ebenfalls einen hohen Bekanntheitsgrad im Rat hatten, schien es ähnlich zu sein. Vielleicht waren diese mal wieder in irgendwelche skurrilen Entführungsgeschichten verwickelt? Vielleicht war es mal wieder das Werk der sogenannten „Straßenköter“ - im Wissenschaftlichen auch als Lykantrophen bekannt? Würden sie Hilfe brauchen? All das brachte meine Nase gehörig zum jucken, denn ich spürte: Ich muss einem Mysterium auf der Spur sein, oder gar einem Verbrechen! Als ich schließlich Thalheim betrat, traf es mich wie ein Blitz! Das Gildenverzeichnis! Natürlich... in den Wyrmlanden wird nun mal alles genau protokolliert. Manchmal recht anstrengend und auch nervtötend, doch gerade das richtige für eine so wissbegierige Persönlichkeit wie mich. Hoffnungsvoll durchstöberte ich die staubigen Pergamente, doch der Name der einst so glänzenden Gilde schien wie ausradiert! Mehr und mehr wurde mir bewusst: Es muss etwas passiert sein! Ja, was denn sonst? Es ist ja nicht so, dass nur die Gilde selbst verschwunden war, nein, auch die Mitglieder schienen wie vom Erdboden verschluckt. Vielleicht sind sie untergetaucht, fragte ich mich.

Frustriert kam ich ins Grübeln, was dazu geführt haben könnte, dass meine Gilde - meine? Nun, nicht meine, aber eben meine in dem Sinne, dass sie zu meinem Lieblingsthemen zählte - einfach so verschwand. Nachdem ich willkürlich fremde Menschen auf der Straße angesprochen habe und selten mehr als ein Schulterzucken zur Antwort bekam, gab ich es schließlich ganz auf. Gelangweilt schlenderte ich die Gassen entlang. Was sollte ich nun mit meiner Zeit anfangen? Alle anderen Themen scheinen so bedeutungslos. Wer will schon etwas über die wirtschaftliche Lage des Wyrmlandes oder die Gesellschaft wissen? Nein, nein, nein... ich wollte diese Gilde wieder sehen. Und als ich so schon fast den Tränen nah, die Straße entlang ging, da fand ich zu meinen Füßen ein Flugblatt. Nanu?

Mein Herz schlug etwas schneller, und der Anflug eines Lächelns stahl sich auf mein Gesicht. Vielleicht gibt es ja ab jetzt ein neues Tratsch Thema, über was ich euch, liebe Leser und Leserinnen, gern informieren möchte.

Eure rasende Reporterin,
Prixia


Und die Korken fliegen noch immer...


Zum Jahreswechsel war es endlich soweit: Die Bevölkerung des Wyrmlandes hatte einmal mehr Grund zu feiern. Cedrik und auch andere Schankwirte verzeichneten eine rapide Umsatzsteigerung im Vergleich zum vergangenen Jahr. Besonders trinkfreudig zeigten sich allerdings wieder die Zwerge. „Man globt ja nich, wieviel in so'n kleenes Ding nei passt.“, kommentiert Cedrik. Nun, einen guten Monat nach dem munteren Treiben ist keine Spur mehr von dem großen Fest zu sehen, oder etwa doch? Alle sind schon wieder ausgenüchtert, die Kater sind verflogen, der Schmutz beseitigt, gesprengte Taubenschläge wurden repariert.
Doch hat man da nicht etwas vergessen?

Es trifft den normalen wyrmländischen Bürger jetzt vielleicht hart – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders traf es allerdings die nichts Ahnenden. Die brave Bevölkerung die morgens aus dem Haus tritt, um sich auf den Weg zu ihrer nicht immer ganz ehrlichen Arbeit zu machen. Man hört nichts, man sieht nichts, aber man spürt es. Dieses Pochen gegen den Hinterkopf und wenn man sich dann umdreht gleich noch mal gegen die Stirn. Laut Zeugenberichten handelt sich bei den seltsamen Übeltätern um verirrte Sektkorken, die seit Silvester noch durch die Gegen schwirren, und nur nach und nach verschwinden wollen. Forscher sprechen dabei von einer aerodynamischen Energieansammlung, die in manchen Flaschen vorhanden ist.

Man entkorkt sie, die Verschlüsse fliegen nicht einfach weg – nein, durch die Energieansammlung im Flaschenhals fliegen sie wesentlich weiter, und dadurch auch länger als normale Korken. Man sagt, es sei ein Fehler in der Produktion und die Korken würden irgendwann allein aufhören zu fliegen. Andere sagen einfach, jemand habe sich einen Scherz erlaubt und die Dinger verhext, wieder andere behaupten, die Korken seien aus einem mutierten Baum hergestellt wurden sein. Wie dem auch sei: Alle sind sich einig, dass es irgendwann aufhört.
Bis dahin bleibt wohl nur eines zu sagen: Ducken!


Frischer Wind


Die Jahre sind ins Land gezogen und vieles hat sich verändert.
Auch das Gesicht der Grünen, dies ist nicht zu leugnen: Von Menschen über Trolle bis hin zu Elfen und Werwölfen hat ein jeder etwas zu Thalheims größten Nachrichtenblatt beigetragen.
Und dies soll nun enden?

Nein, es soll ein Neuanfang gemacht werden… und was braucht es dazu?
DICH
Ja, du darfst dich angesprochen fühlen, wenn du ein kreatives Wesen bist, das nicht davor zurück schreckt, seine Meinung offen kund zu tun. Doch um eine Zeitung zu leiten braucht es mehr, als den schwungvollen Umgang mit der Feder.
Artikelschreiber anheuern, den Druckgnomen in den Hintern treten, wenn sie nicht spuren und natürlich die neusten Gerüchte des Wyrmlandes sammeln. Wer könnte für ein Interview geeignet sein und was tut man, wenn sich niemand mehr auf Seite 3 präsentieren mag?
All das würde in deine Hände fallen und es soll nicht einfach „irgendwie“ passieren… du musst dich dafür einsetzen!
Fehler verschwinden ebenso wenig aus den geschriebenen Zeilen, hierfür solltest du dir also Hilfe suchen. Vier oder sechs Augen sehen mehr als zwei. Suche dir Unterstützung… oder aber die Unterstützung meldet sich bei dir, wenn sie erfährt, dass zwei neue Korrekteurposten frei geworden sind.
Auch solltest du wissen, dass das Amt des Grünen Chefredakteurs eine Verpflichtung ist, die man nicht einfach nach zwei Ausgaben wieder fallen lässt.

Dies alles schreibe ich, in dem Wissen, dass es mir sicherlich schwer fallen wird, die Zügel jemand anderem zu überlassen. Doch meine Zeit ist gekommen, denn dies wird die wohl letzte Ausgabe sein, die von mir zusammen gestellt wird.
Die Pflichten einer Herzogin ereilen mich und nebenbei bemerkt… wer möchte schon eine Zeitung der Obrigkeit lesen? Ich könnte wichtige Meldungen fälschen, Dinge verschleiern – obwohl ich zugeben muss, dass ich dies bereits in den letzten Jahren hätte tun können.

Einst legte Nemo Nimmersatt sein geliebtes Zeitungsblatt in meine Hände und ich möchte mein Vertrauen nun ebenso weiter geben.
Wenn du dich also dazu berufen fühlst, in meine Fußstapfen zu treten, dann schicke mir eine Taube an die altbekannte Grünen-Adresse.

Das Büro in Thalheim wird bestehen bleiben, das Nachrichtenblatt wird bestehen bleiben – aber all dies nur, wenn sich ein Nachfolger findet.
Wenn du diesen Artikel nun liest und dich immer noch fragst „Was soll ich tun?“ oder einfach nur denkst „Spontan gesehen wäre das vielleicht etwas für mich“, dann lasse die Feder für ein etwaiges Bewerbungsschreiben besser ruhen.
Eine Entscheidung wie diese solltest du nicht leichtfertig treffen, sie könnte dein Leben verändern.

In freudiger Erwartung auf dein Schreiben,
Sakral


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Alt 07.02.2010, 20:52   #3 (Permalink)
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Standard Seite 3

Neujahrsgedicht


Der Henker auf der Wiese steht,
das Jahr nun bald zu Ende geht.
Eilig trägt der gute Mann,
große Holzscheite heran.
Verrichten tut er dies voll Tatendrang,
und auch die anderen warten nicht mehr lang.
Jung und alt, es sei egal,
denn heute ist der Mord legal.
Denn Mitten in der Menge steht,
das alte Weib 2009, was nun bald geht.

Gewiss, es dauert nicht mehr lange,
und dem Weib, dem wird wohl schon bange.
Doch ohne ihr Unglück lang zu betrauern,
beginnen schon die Jäger zu lauern.

Gefangen ist es schnell, das alte Ding,
wird es gebracht zur Mitte des Rings.
Hoch, auf dem Scheiterhaufen steht es nun,
nun gilt es an dem Henker, es zu tun!

Das Feuer ist recht schnell entfacht,
seht nur wie die Menge lacht!
Doch lange soll die Alte nicht leiden,
schnell wird das Ende sie von uns scheiden.

Zum Schluss liegt nur noch ein Häufchen Staub da,
doch seht: wo einst die Alte war,
regt sich nun ein kleines Kind.
Die Leute, die sind nun ganz geschwind,
schließlich soll dies neue Jahr,
nicht schon vergehen, ist doch klar.

Besser, schöner, größer soll es sein,
drum feiert man es gleich mit Wein.
Und zum Schluss bliebe wohl nur noch zu sagen,
um den Schritt ins neue Jahr zu wagen:
Bleibet immer froh und heiter,
wie der Spatz am Blitzableiter


Anzeigen:

Die Grüne vermittelt:


Von Eminenz BahamutXII
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
suche jemand für einsame stunden



Grüne Dienste - Valentin-Spezial:


Wußten Sie, dass...

... eine Essig-Spülung Haare glänzend macht und gesund aussehen läßt?

... rohe Kartoffelscheiben, aufs Auge aufgelegt, dunkle Augenringe vertreiben?

... Kaffeesud ein wunderbares Peeling-Mittel ist?
Gewidmet allen Rauchern unter den Wyrmländern, da ihre Haut das besonders braucht.


Aktuelle Wettervorhersage:

* Huepfen im Februar Eichhoernchen und Finken, siehst du schon den Fruehling winken.

* Im Februar Tau bringt Nachtfrost im Mai.


Die einfache Weisheit:

* Hockt der Hahn auf einer Krähe, war kein Huhn in seiner Nähe.



Rezept zur Jahreszeit:

Zu Süßen Dattelbissen nehme man: 300g Datteln, 200g Pistazienkerne, 2 EL Rosenwasser, kl.L. Zimt, Zucker und/oder Kokosflocken zum Wälzen.

Die Datteln klein schneiden und in einen Topf mit fingerhoch Wasser geben. Bei mäßiger Hitze aufkochen und unter ständigem Rühren kurz köcheln lassen, bis die Datteln weich sind. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die gehackten Pistazien kurz anrösten, in eine Schüssel geben, Datteln, Rosenwasser sowie Zimt beimengen und alles zu einer geschmeidigen Masse verkneten. Zu kleinen Kugeln formen und in Zucker oder Kokosflocken wälzen.


Valentins-Witz:

Bei einem Spaziergang durch den Romarer Garten kam ein alter Zauberer an zwei sich gegenüberstehenden Statuen vorbei. Eine war männlich und eine weiblich, und die beiden streckten sich die Arme entgegen, als wollten sie einander umarmen. Der Zauberer stand lange da und betrachtetet die beiden, bis ihm die Idee kam, die beiden zum Leben zu erwecken.
Sehr zufrieden mit sich, erklärte er den nun Lebenden, daß sie jetzt beisammen sein und alles tun könnten was sie wollten, solange sie nur vor Ablauf des Zaubers wieder zurück wären
Die beiden verschwendeten keine Zeit und verschwanden in den Büschen, während sich der Zauberer geduldig wartend auf eine Bank setzte. Aber es vergingen nur wenige Momente, da kamen die beiden wieder zurück.
Der Zauberer schockiert: "Für über hundert Jahre habt ihr unter eurer Trennung gelitten und konntet eure Leidenschaft nicht ausleben. Und nun da ihr die Chance habt, kommt ihr gleich wieder zurück? Geht zurück ins Gebüsch und tut was immer ihr getan habt, solange ihr die Chance habt!"
Nachdenklich wendet sich die weibliche Statue an ihr männliches Gegenüber: "Der Alte hat recht! Aber dieses mal hälst du die Taube und ich scheiß auf sie!"


Valentins-Quiz:

Auf Grund der fehlenden Leserbeteiligung stellen wir diesen Service wieder ein.

Auflösung des Weihnachts-Quiz:
1. Schneeball
2. Rentierbabys
3. Weil beide die Nadeln fallen lassen
4. Ich gehe heute aus.
5. Man erzählt ihm einen Witz an Weihnachten
6. Stille Nacht
7. Weil beide aufhören, wenn man sie löscht
8. Eistee
9. Claustrophobisch
10. Keine Frau würde Jahr für Jahr dasselbe anziehen
11. Auf einem Schneeball
12. Du machst die ganze Arbeit und der fette Kerl im Anzug bekommt die ganzen Lorbeeren dafür


Gewinner des Weihnachts-Quiz aus der letzten Ausgabe: Leider niemand. Es haben uns keine Einsendungen erreicht.


Traueranzeige:


Lieder wollten wir gesungen haben, Legenden durchlebt, Zeiten überdauert....

Schweren Herzens, welches des Schlages beraubt wurde bei jener, beweinen wir den Verlust einer geliebten Freundin, einer angeschmachteten Geliebten, einer verehrten Mutter, einer respektierten Gildenschwester...

Die Lieder werden gesungen, unser Leben eine Legende, und du, oh Blutengel, ein Teil von allem...

Lavinia Elaine Ithildin
gestorben Saliern 10, 1749,
ermordet von der Hand einer Blutschwester, geführt von Rache...
geliebt, gemocht, verehrt, betrauert, beweint, niemals vergessen und ewig in unseren Herzen.


In stillem Gedenken
Seidenfunke Xalyshe
Träumerin Celine

und die stille Trauergemeinschaft.





Das Mädchen von Seite 3
Heute: Shayleigh

__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!
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Alt 09.02.2010, 13:58   #4 (Permalink)
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Ein Windstoß treibt ein beschriebenes Blatt an die Gitterstäbe der
Zelle und die Elfe greift danach, ohne im ersten Moment zu ahnen,dass es sich um die Grüne handelt. Erst ein weitere Blick auf die Seiten
bringt das eigentlich Augenscheinliche zum Vorschein.
Nachdenklich überfliegt Laguna die Seiten.
Die Anzeige über Lavis Tod lässt sie erst einmal stocken. Irgendetwas rührt sich in ihrem Inneren.
Etwas vertrautes ist es, was eine Spur von Trauer hinterlässt. Nun, die Elfe würde dem wohl einmal nachgehen, nachdem sie endlich diesen Ort würde verlassen können.
Als sie weiter liest bemerkt sie den Artikel über die fehlende Gilde. Moment mal....steht da ihr Name?( oder besser der Name, welcher der Elfe zugeschrieben wurde)
Nun hatte sie Stoff zum Nachdenken. Sie sollte eine Gilde gegründet haben? Nunja....vielleicht handelt es sich ja doch um zwei verschiedene Frauen und sie muss sich gar nicht allzu sehr damit auseinander setzen. Als Laguna schließlich Schritte im Flur vernimmt wird die Zeitung eilig zusammengefaltet und in den Stiefel geschoben. Sie würde später noch genügend Gelegenheit haben den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Geändert von LagunaLoire (09.02.2010 um 14:00 Uhr).
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Alt 16.02.2010, 21:54   #5 (Permalink)
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Die Sanftpfote sitzt gemütlich in der guten alten Schänke und genehmigt sich genießerisch ein Dunkelbier, als sie entsetzt inne hält und ihre Augen über die Zeilen huschen. So viel schlechte Neuigkeiten! Da muss sie sich erst einmal zurücklehnen! Sakral hört auf??? Teras Kind tod??? Lavinia tod??? Das kann sie nicht glauben!!! Maievs Gesichtszüge entgleiten ihr. Entsetzen und Verzweiflung spiegelt sich in ihnen wieder. "Das kann nicht sein..." flüstert sie schwach. Dann vergräbt die Sanftpfote ihr Gesicht in den Händen. Dieser Abend wird dunkel werden...
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Alt 17.02.2010, 11:04   #6 (Permalink)
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Das Kräuterweiblein hat es sich grade vor dem Kamin gemütlich gemacht, als sie die Grüne aufschlägt. Aufmerksam wandern die grünen Augen über die diesmal doch sehr gut gefüllte Zeitung. Scheinbar ist im Winter vieles passiert. Vor allem aber hat der Tod Einzug gehalten, wie es scheint. Lavinia... sie soll also tot sein. Als sie so zurück denkt, erinnert sie sich wieder an das Blut, welches sie auf dem Dorfplatz zu Glorfindal fand. Ob es etwas damit zu tun hat? Nach längeren Untersuchungen kam man schließlich zu dem Ergebnis, dass es sich um nichtmenschliches Blut handeln muss. Doch egal... Es scheint ja nicht nur schlechte Nachrichten zu geben. Fliegende Sektkorken... Ein Schmunzeln stielt sich auf ihr Gesicht. Ein Schmunzeln, welches nur noch breiter wird, als sie zu ihrer Tochter schielt, deren Stirn zwei wundervoll leuchtende Beulen zieren...
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