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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 04.04.2010, 11:26   #1 (Permalink)
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Samodaei, 29 Pentiori im Jahre 1749.



Fußstapfen
von Chara

Die Spuren, die Sakral während ihrer Zeit als Chefredakteurin der Grünen hinterlassen hat, sind nahe zu riesig. Es gehört schon einiges an Ehrgeiz dazu, eine Zeitung über Jahre hinweg zu leiten, auch wenn es einmal Zeiten gab, in denen es auf Grund mangelnder Berichte schwer war, die Grüne überhaupt herauszugeben. Ich für meinen Teil stehe nun am Anfang dieses Weges und möchte mich zu gleich für Sakrals Vertrauen bedanken, mir das Sprachrohr und die Informationsquelle der wyrmländischen Bevölkerung in die Hände gelegt zu haben. Der Weg ist steinig, mit vielen Kurven, doch hoffe ich ihn zur Zufriedenheit der Leser meistern zu können.

Dies soll nun also die erste Ausgabe sein, die unter meiner Leitung entstanden ist. Doch war es nicht allein mein Verdienst. Ich bedanke mich für die zahlreichen Einsendungen, welche die Grüne jetzt füllen. Ein besonderer Dank geht auch an meine zwei fleißigen Helfer, die mir stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich hoffe natürlich auch auf die konstruktive Kritik der Leser, denn zum Schluss kann ich nur einen Ausspruch Sakrals zitieren:

Die Grüne lebt von Mitarbeit!

Aber halt, da kommt noch was: Was man allerdings nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass sich die Grüne nun in neuen Händen befindet. Vielleicht wird dies das letzte Mal sein, dass ihr als Leser sie so in euren Händen halten werdet. Vielleicht wird das Gesicht der nächsten Zeitung ein komplett anderes sein. Vielleicht empfinde ich es auch als unnötig, irgendetwas zu verändern. Insofern: Lasst euch überraschen, informiert mich über alles, was passiert, denn noch so jede Kleinigkeit kann dazu beitragen, den Lesern ein Lächeln, ein Stirnrunzeln oder gar ein Kopfschütteln ins Gesicht zu zaubern. Was allerdings sicher ist: In Zukunft werdet Ihr das Blatt wieder öfter in den Händen halten.


Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)

Blaue Fata Morgana

Einigen Säufern, die im Wyrmforst unterwegs waren, sind zuletzt kleine, blaue Kobolde aufgefallen. Diese Kobolde scheinen in Waldpilzen zu leben. Ab und zu wird auch ein wirrer, meist schreiender alter Mann im Wald beobachtet, wie er mit einem Schmetterlingsnetz Jagd auf diese Kobolde macht. Ein oft schlecht gelaunter schwarzer Kater folgt diesem Alten auf Schritt und Tritt. Es wird gemunkelt, dass Deimos 5000 Goldstücke demjenigen verspricht, der ihm einen kleinen, blauen Pelz bringt.


Einhorn gesichtet

Man erzählt sich in den letzten Wochen und Monaten, dass in den Landen etwas gesehen wurde, was seit vielen Jahren als verschwunden galt. Ein Einhorn mag wieder den Wyrmforst beleben. So soll es offenbar manchmal und mit viel Glück auf der uns bekannten Lichtung zu finden sein oder nahe des Elfenhains. Allerdings fand sich bisher kein Augenzeuge, der diese Aussagen bestätigt, und der das Einhorn auch wirklich gesehen haben mag. Etwas, das uns aber nicht wundern sollte, schließlich sind diese Geschöpfe doch sehr scheu.


Interview mit einer Schachfigur

Schon in der letzten regulären Ausgabe der Grünen wurde über das Gerücht berichtet, dass die Gilde 'Das königliche Spiel' eine Revolution in diesen Landen plant. Einer der Mitwirkenden hat sich dazu bereit erklärt, der Redaktion Rede und Antwort zu stehen, allerdings unter der Bedingung, dass der Name geheim bleibt.

Chara öffnet die Tür um ihren Gast herein zu lassen. "Herzlich Willkommen. Setzt Euch nur." Man sieht der jungen Frau eine leichte Nervosität an, schließlich soll dies das erste Mal sein, dass sie ein Interview führt.
Der weiße Bauer sieht sich kurz im Büro der Grünen um. Irgendwie so hat er es sich auch vorgestellt. Nur größer. "Es freut mich, dass Ihr die Zeit hierfür finden konntet.", erwidert er mit einem höflichen Lächeln, bevor er Platz nimmt.
Chara schließt die Tür hinter ihrem Gast wieder und lässt sich ihm gegenüber nieder. "Nun, als ich Eure Nachricht erhalten habe, konnte ich schlecht Nein sagen." Leicht zwinkert man ihm zu. "Nun, erzählt: Ihr gehört doch der Gilde 'Das königliche Spiel' an, von der man bereits in der letzten Grünen gehört hat. Was hat Euch dazu bewegt, der Gilde beizutreten?"
Der weiße Bauer denkt kurz über ihre Frage nach. "Nun...", beginnt er und setzt dabei erneut ein Lächeln auf. "Es war weniger eine Entscheidung, die ich selbst getroffen habe, zu Beginn. Ich wurde dazu erwählt, diese Organisation mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen. Jeder von uns spielt eine Rolle, die genau auf ihn zugeschnitten ist. Aus diesem Grund habe ich diese Gegebenheit akzeptiert und zu meiner eigenen Entscheidung gemacht."
Chara zieht interessiert eine Augenbraue nach oben. "Eine Organisation also... soso..." Kurz wird überlegt, ehe man dazu ansetzt, weiter zu sprechen. "Eine Organisation setzt ein Ziel voraus, wenn ich mich nicht irre. Wozu dient also die Gemeinschaft, oder besser gesagt: Aus welchem Grund heraus, wurde sie gegründet?"
Der weiße Bauer lehnt sich ein wenig zurück und nickt zufrieden, als er die folgende Frage hört. "Wir haben uns zusammengefunden, weil das aktuelle System marode ist. Dieses Land wird von einem einzigen Mann geleitet, dessen Fähigkeiten begrenzt sind, wie die jedes anderen Monarchen. Wir wollen ein neues System, dass den Bewohnern der Wyrmlande die Chance gibt, ihre Ansichten mit einzubringen, sich zu entfalten.", spricht er überzeugt, dieses Mal mit deutlich ernsterem Gesichtsausdruck.
Chara nickt langsam. "Nun, ein Grundgedanke, der durchaus nicht verwerflich ist." Doch sicherlich nicht gern von den Herrschern des Landes gelesen wird. Leise kratzt ihre Feder über das Pergament. "Wie sollte, laut Euren Vorstellungen, ein Land funktionieren? Wie sollen Entscheidungen gefällt werden, ohne das es jemanden gibt, der diese trifft?"
Der weiße Bauer braucht nicht lange für die nächste Antwort: "Durch einen Rat, zusammengesetzt aus zwölf Personen unterschiedlichster Herkunft, Gesinnung und Berufung." Ein leichtes Schmunzeln macht sich auf seinen Gesichtszügen breit. "Wie die Figuren eines Schachbretts, wenn ihr so wollt. Beschlüsse durch Mehrheitsentscheid, Diskussionen. So funktioniert Politik... nicht nach den Launen irgendeines Königs oder Herzogs."
Chara schmunzelt über die Ernsthaftigkeit und die Überzeugung ihres Gastes. Schließlich trifft man so was nicht mehr all zu häufig im Wyrmland. "Ihr strebt also eine Demokratie an.", fasst sie zusammen. "Ich nehme daher an, dass die 12 Ratsmitglieder ebenfalls gewählt werden? Wie soll künftig das Rechtssystem funktionieren?"
Der weiße Bauer nickt kurz. Ja, Demokratie kommt dem ganzen wohl sehr nahe. "Die Ratsmitglieder wurden bereits gewählt. Es sind eben jene, die auch die Geschicke dieser Revolution lenken." Dass er selbst ein Teil davon ist... unnötig zu erwähnen. "Das Rechtssystem... nun, ich denke, ich kann Versprechen, dass es in Zukunft keine willkürlichen Inhaftierungen oder schlimmeres geben wird. Jeder hat einen fairen Prozess verdient, unabhängig von den Geldmitteln, die ihm zur Verfügung stehen."
Chara beugt sich leicht nach vorn. "Ist es wage zu behaupten, dass Ihr die Revolution nur wollt, um selbst etwas Macht zu schnuppern?" Klingt für sie jedenfalls so. "Und überhaupt: Wer hat denn gewählt? Und wie soll eine Gruppe das Volk vertreten können, ohne das je entschieden wurde, wen die Bürger des Wyrmlandes als geeignet betrachten, ihre Interessen zu vertreten? Ist es nicht die gleiche Situation, die wir haben? Nur das wir eben keine Blutlinie mehr haben, welche bestimmt, wer herrscht." Eine bewusst provokante Aussage, und auf die Antwort ist die junge Frau mehr als gespannt.
Der weiße Bauer zeigt keine Anzeichen der Überraschung. Offenbar ist darauf vorbereitet gewesen, dass man dies alles hinterfragen würde. "Ich verstehe Eure Bedenken, kann Euch jedoch versichern, dass es uns nicht darum geht, Macht zu erlangen. Wir wollen Dinge berichtigen. Wir wurden von einer höheren Macht erwählt, die nicht in Worte zu fassen ist. Nach dem Gelingen unserer Revolution werden wir lediglich alles in die Richtigen bahnen leiten und dann eine neue Wahl ausrufen. Dieser erste Schritt ist notwendig, um den Erfolg zu sichern. Jedes neue System ist zu Beginn verwundbar und es braucht einen gefestigten Rat, um auch das System zu festigen. Wir wollen den Bewohnern der Wyrmlande ein besseres Leben garantieren, nicht alles ins Chaos stürzen." Auch er beugt sich nun leicht nach vorne. Ob sie noch weiter nach haken würde?
Chara wiegt den Kopf leicht hin und her. Solchen Argumenten kann man wenig entgegensetzen. "Akzeptiert." meint sie schließlich lächelnd. "Kommen wir doch noch einmal auf das hier und jetzt zurück. Wie schätzt Ihr die derzeitige Tendenz ein, jetzt einmal davon abgesehen, dass Ihr ein Gegner der Monarchie seit. Was sind wohl die schwerwiegendsten Fehler unseres derzeitigen Systems?"
Der weiße Bauer nickt zufrieden und lehnt sich wieder zurück. So weit so gut. "Es ist ein rein logistisches Problem. Vereinfacht gesagt... es sind zwei Hände, ein Kopf. Wir können zwölf Köpfe und 24 Hände bieten. Ein einzelner Mann kann sich nicht um die Probleme jedes Einzelnen kümmern." Eine einfache Gleichung, deren Logik sicher nicht ab zu streiten ist.
Chara nickt zustimmend. "Ja... aber auch das derzeitige Oberhaupt des Landes hat seine Berater, und davon nicht zu wenig. Würdet Ihr also annehmen, dass es einfach am Desinteresse am einfachen Volk liegt? Schließlich ist das eine Tatsache, die in anderen Ländern an der Tagesordnung ist."
Der weiße Bauer neigt den Kopf leicht zur Seite und nickt schließlich. "Ihr habt mir meine Antwort vorweg genommen.", erwidert er mit einem kurzen Lächeln. "So viele Berater er auch haben mag, die Fokussierung liegt auf den falschen Dingen. Man muss sich doch nur einmal umsehen. Die Bettler in den Gassen, Obdachlose wo man hinsieht. Das muss ein Ende finden.", ergänzt er jedoch noch, um diesen Standpunkt noch zu verdeutlichen.
Chara streicht sich die Haare zurück. "Also wollt Ihr eine Regierung bilden, welche auf die Mehrzahl der Bewohner reagiert: Die Armen. Wie wollt Ihr der Armut ein Ende setzten? Oder wollt Ihr die Obdachlosen einfach..." Eine lockere Bewegung aus dem Handgelenk folgt. "...unter den Tisch fallen lassen?"
Der weiße Bauer zieht die Augenbrauen zusammen und schüttelt rasch mit dem Kopf. "Natürlich werden wir Letzteres nicht tun. Wir werden ein Gleichgewicht schaffen, wo bisher keines vorhanden war: Bei der Verteilung der Reichtümer. Natürlich können wir kein Geld aus dem Ärmel zaubern. Wie sich das genau äußern wird, wird bald bekannt gegeben." Immerhin ist er nicht hier, um über jeden noch so kleinen politischen Aspekt zu diskutieren.
Chara findet, dass ein wenig Geheimnistuerei gewiss nicht weiter tragisch ist. "Nun gut, auf die Antwort bin ich schon gespannt." Vielleicht werden die Reichen in Zukunft etwas "leiden" dürfen? "Kommen wir nun zu der Frage, die wohl alle brennend interessieren wird: Mit welchen Mitteln soll die Revolution von Statten gehen?"
Der weiße Bauer nickt ein weiteres Mal auf ihre Frage hin. "Revolutionen haben leider den Ruf, nicht immer ganz gewaltfrei abzulaufen. Wie gesagt, leider. Wir werden definitiv versuchen, dies zu vermeiden. Das hängt ganz von der Kooperationsbereitschaft des Herzogs ab. Unserer Zahl wächst stetig an und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Mehrheit der Wyrmländer hinter uns geschart haben. Doch sollte es dazu kommen, dass man mit Gewalt gegen uns vorgeht, werden wir das natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Allerdings... ich denke Ihr versteht, dass ich zu solchen Dingen keine genauen Angaben machen kann, um niemandens Sicherheit zu gefährden." Schließlich kann er schlecht über irgendwelche Schlachtpläne in einer öffentlichen Zeitschrift plaudern. Das wäre blanker Selbstmord.
Chara versteht seine Verschwiegenheit durch aus. Doch immerhin hat er ihr einige interessante Informationen Preis gegeben. "Manchmal ist es besser, von gewissen Dingen nicht all zu viel zu wissen." Munter zwinkert sie ihm zu. Man will das Glück doch nicht zu sehr heraus fordern, schließlich schenkt er ihr sein Vertrauen was seine Person angeht. "Gibt es etwas, was Ihr zum Schluss noch los werden wollt?"
Der weiße Bauer lächelt kurz, als er ihre ersten Worte vernimmt. Er selbst sieht das zwar vollkommen gegenteilig, aber das gehört wohl definitiv nicht hierhin. Vielmehr ein Schlusswort... hm, gute Frage. "Ich denke, jeder sollte sich selbst einmal die Frage stellen, wo er in dieser Gesellschaft steht und wo er stehen könnte, wenn andere Umstände herrschen würden. Günstigere Umstände als die momentanen." Ein weiteres Lächeln folgt. "Es war mir eine Freude, Euch und Euren Lesern unseren Standpunkt darzustellen.", fügt er schließlich noch hinzu und streckt ihr seine Hand entgegen.
Chara streckt ihm ebenso ihre Hand entgegen um diese zu drücken. "Ich bedanke mich für Eure Offenheit. Ich denke, ich werde gewiss in nächster Zeit von Euch hören." Langsam erhebt sie sich, um ihrem Besucher die Tür zu öffnen.
Der weiße Bauer erhebt sich ebenfalls und steuert auf die Türe zu. "Das werdet Ihr gewiss.", erwidert er noch, bevor er das Büro der Grünen verlässt.

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Alt 04.04.2010, 11:27   #2 (Permalink)
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Fanatiker ziehen durch das Land

Seit ein paar Wochen treiben fanatische Wesen wesentliches Unwesen in den Wyrmlanden. Im Namen ominöser Götter werden Magiebegabte und „Anhänger dämonischer Mächte“ (Zitat!) gejagt und über sie gerichtet. Die Jagd ist furchterregend und fürchterlich und der Jäger ist dem Wahn verfallen. Gleichsam inquisitorisch fanden auch schon öffentliche Hinrichtungen statt, mitten in Romar, das zu einer Art Hauptquartier ausgerufen wurde. Zu dieser Hinrichtung sind auch bereits andere Fanatiker dazu gestoßen. Eine Wächterin soll dabei gewesen sein. Laut Aussage des Jägers, sein Name soll Barlev sein, ist Thalheim dagegen korrupt, verkommen und die gesamte Führungsriege der falschen (also nicht seiner) Seite verfallen. Die Herzogsfamilie - Dämonenanbeter. Wird auch sie bald gerichtet?

In einem Land, in dem jeder neben jedem lebt und Toleranz im Miteinander das höchste Gut ist, wird hier die Frage gestellt, ob der gemeine Wyrmländer so etwas hinnehmen will? In früheren Jahren gab es großen Aufruhr, als ein Erzinquisitor durch die Lande zog. Es gab Verhaftungen, Prozesse, Hinrichtungen und das alles im Namen der ‚guten’ Sache. Gemeinsam konnten die Wyrmländer dagegen angehen, sie zogen endlich einmal wieder am gleichen Strang und vertrieben diese Inquisition, auf dass sie wieder friedlich nebeneinander her leben konnten, wo sich einer kaum um den anderen kümmert.

Hiermit wird aufgerufen, der Sache ein Ende zu bereiten. Will das Wyrmland auf seine Dämonen verzichten, Nergal, Orianna und den Herzog an den Nagel hängen? Will es eine Inquisition, die im Wahn einen göttlichen Namen ausspricht (Anmerkung der Readaktion: Noch nie etwas von Thyrn oder Zedes gehört.) und jeden niedermetzelt, der sich nicht für diesen Namen entscheidet? Man muss sich nämlich nicht einmal gegen den Namen entscheiden, sondern einfach nur nicht dafür, wie vertrauliche Quellen berichteten.

Vertreibt den Jäger und seine Anhänger, vertreibt die Schurken im Namen der guten Sache. Lasst eine Inquisition nicht zu, wir wollen keine brennenden Scheiterhaufen und öffentlichen Hinrichtungen! Wyrmland, steht zusammen!


Heiße Küche
von Saucy

Ein gewöhnlicher Abend war es gewesen. Ich schloss meine Küche ab und ging in mein Bett. Doch irgendwann in der Nacht hörte ich sehr laute Geräusche, was mich aufweckte. Ekelhaft hat es gerochen, so riecht es ja sonst nicht in meiner Küche! Die Rauchschwaden hatten sich schon bis zu meinem obersten Stockwerk hinauf gekämpft, sogar unter die Tür hindurch gezwängt. Natürlich war mir klar, dass jemand meine Küche angezündet hat, weswegen ich hinunter rannte. Da sah ich den Schaden. Feuer! Wo ich nur hinsah: Zersplitterte Fenster, Rauch, Gestank - das reinste Chaos! Draußen war ein Mädchen, welches einen Eimer hatte. Ich bat sie, mir zu helfen, trat dabei an die frische Luft. Und da sah ich sie. Zwei Gestalten, welche jeweils einen dunklen Mantel trugen. Die Gesichter konnte ich nicht sehen, doch den Dolch, welchen diese Übeltäter da gelassen hatten, entdeckte ich. Nur kurz sah ich darauf und erkannte drei Buchstaben, welche den Griff zierten. SHI. Ein Anhänger war daran befestigt, doch interessierte ich mich nicht dafür, sondern warf den Dolch den Gestalten nur hinterher. Ich will dass diese Übeltäter gestellt werden, weswegen ich die Bürger der Wyrmlande aufrufe, mir, der armen Saucy, zu helfen, diejenigen zu finden, die meine Küche niederfackeln wollten. Was auch immer die SHI ist, so wird das wohl ein guter Anhaltspunkt sein. Denn dieser Schandfleck, ein schwarzes Loch an der Wand meiner Küche, soll nicht unbestraft bleiben!

Sollte ein aufmerksamer Bürger das ganze Geschehen beobachtet haben, so hoffe ich, dass sich dieser bei der Stadtwache melden wird.


Unruhe in der Stille

Wie lange die Ruinenstadt der Zwerge nun schon verlassen ist, wissen wohl nur die wenigsten. Still und tot liegt das zerfallene Örtchen scheinbar vergessen im Lande der Gedrungenen. Doch sind diese stillen Gassen wahrlich so leblos wie man es glauben mag?

Seit längeren kommen Gerüchte auf, dass sich in den Ruinen jemand herum treibt, sich sogar dort niedergelassen haben soll. Immer mehr Wanderer klagen über einen finsteren Kerl, welcher sich dort Unterschlupf gefunden hat. Es heißt, dieser Typ hat die vergessene Stadt zu seinem Reich erklärt, welches er nun verbissen verteidigt. Betroffenen zufolge muss der Fremde eine sehr gute Kenntnis über die Straßen und Gassen der Ruinenstadt besitzen. Er selbst bezeichnet sich als „Herrscher der Ruinen“ und als solcher nimmt er sich wie selbstverständlich das Recht heraus, Wegzoll einzufordern. Weigert man sich, so bleibt nur noch eine Wahl: Die Beine in die Hand nehmen, denn der Mann ist sich für keine Gewalttat zu schade.

Was der Typ damit bezweckt bleibt ungewiss, doch sollte man sich nur mit Vorsicht in die Ruinen wagen und stets darauf gefasst sein, dem finsteren Kerl zu begegnen. Denn selbst wenn man als größere Gruppe den historischen Ort betritt, schreckt er vor nichts zurück.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
Er ist etwa sechs Fuß groß, und vom schlanken Wuchs. Doch sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn er ist keinesfalls schmächtig. Die Haare sind aschgrau. Besonders auffällig ist, dass er nur noch ein Auge zu besitzen scheint. Über dem anderen prangt eine große Narbe. Er trägt eine dunkle Lederrüstung, ellenbogenlange Handschuhe, manchmal auch einen dunklen Umhang und ein Tuch, welches seine untere Gesichtshälfte verbirgt. Auch seine Kameraden darf man nicht außer Acht lassen: Bei ihnen handelt es sich um zwei Wölfe. Laut Augenzeugenberichten unterstützen sie ihren „Herren“ oft im Kampf. Es ist also Vorsicht geboten.

Es wird empfohlen die Ruinen zu meiden, da niemand weiß, wie weit der Kerl gehen wird, um sein selbst ernanntes Reich zu verteidigen.


Einbruch im Tempel der sechs Sinne

Wie uns zu Ohren gekommen ist, gab es einen Einbruch im Tempel der sechs Sinne. Als die Stadtwachen endlich am Ort des Verbrechens angekommen sind, waren die Einbrecher schon über alle Berge. Am Fundort konnten nur noch ein Zigarettenstummel und eine echsenartige Schuppe gefunden werden. Der Schaden beläuft sich auf die Hunderte. Unter anderem haben die Einbrecher eine wertvolle goldene Engelfigur, mehrere kostbare Schmuckgegenstände und einen Schinken mitgehen lassen. Nur durch das beherzte Eingreifen eines Mitarbeiters des Tempels konnte Schlimmeres verhindert werden.

Falls Ihr Informationen bezüglich der Täter habt, meldet Euch bitte umgehend bei Rob Lucci oder Vazee.


Ein Reisebericht

Es heißt, Reisen erfreuen den Geist und machen kranke Herzen gesund.
Das, liebe Wyrmländer, konnte ich auf meinen Reisen, die ich bis jetzt erlebte nur bestätigen. Doch als ich das Wyrmland betrat, wurde mein armes, schwaches Herz eher krank als gesund.
Als ich nämlich gestern meine Schritte vor die Tür der hiesigen Gastschänke „Zum Eberkopf“ setzte, sah ich dort auf dem Platz eine absonderliche Gestalt stehen: Einen Zigeuner, das dreckige schwarze Haar ungewaschen, gekleidet in bunte Lumpen und Fetzen – und dieser Gestank! Als ob ich keinen Menschen, sondern ein Tier vor mir gehabt hätte! Ich wagte gar nicht, näher zu gehen, auch wenn ich so etwas Ungeheuerliches noch nie mit eigenen Augen gesehen habe. Seine Worte habe ich natürlich trotzdem gehört und wie ich erschrak!

Der Fluch der boshaften Elfin…

Er berichtete von einer blutrünstigen Bestie, die erst kürzlich hier in Thalheim gelandet war – Hier! Wo ich zu dem Zeitpunkt stand! Auf dem Ort, den ich jetzt in diesem Moment überblicke, während ich den Artikel schreibe! So groß wie der gesamte Platz sei die Bestie gewesen und weiß funkelnd wie Schnee. Die Zähne aber waren rot von Blut, denn es riss Frauen und Kinder.
Was mich aber noch sehr viel mehr entsetzt, ist, dass es offenbar nicht aus freien Willen nach Thalheim gekommen war. Eine boshafte Elfe mit den Augen des Teufels habe es geritten. Jeden Dämonen hatte sie in ihrem Blute, als sie einer heiligen Person nach sah, die von dem geflügelten Ungetüm ohne Waffen schutzlos in den Wald gehetzt wurde!
Der Zigeuner erzählte mit gesenkter, aber vernehmbarer Stimme, dass dieser Heilige nun tot sei! Ich gedenke hiermit dem Tapferen, der in seinem Leben sicherlich nur Gutes vollbracht und manche Träne getrocknet, manches Seelenleid genommen hat.
Doch ist es wahr, dass es hier Drachen gibt, die Frauen und Kinder fressen, beritten von boshaften Elfenweibern? Ich fürchte mich vor diesem Land und seinen dunklen Kreaturen!

…und der Dorfküchenbrand

Da hingegen, liebe Wyrmländer, lasst mich euch trösten mit meinen aufrichtigsten Worten. Denn auch, wenn ihr von solch ungeheuerlich schrecklichen Problemen geplagt sei, könnt ihr doch nichts dafür, dass ihr auch mit ganz gewöhnlichen Sorgen zu kämpfen habt.
Ich hörte, die Dorfküche zu Romar habe Feuer gefangen. Nun, das passiert selbst in meinem wundervollen Heimatlande, denn das ist die Gefahr des Berufes! Ich bin aber froh zu hören, dass die gute Frau Saucy Wench ihre Dienste schnell wieder aufzunehmen wusste. Es scheint also nichts Übles geschehen zu sein und ich freue mich so sehr darüber, dass ich der guten Frau helfen will, indem ich schon morgen bei ihr zu Mittag essen werde.

Gib nicht auf, Wyrmland!
Maianette, von H&M


Entdecke den Marayaner in dir!
von H&M

Heute, liebe Leser und Leserinnen, möchten wir euch mit unserem modischen Wissen beglücken. H&M haben sich extra die Zeit genommen um, nur für euch Wyrmländer, ein kleines bisschen Maraya in eurer Leben zu bringen. Unsere Empfehlung des Monats sind:

Rote (oder wahlweise auch blaue) glitzernde Kaktuslederstiefel.



Nun, ihr fragt euch sicher, wie werden glitzernde Kaktuslederstiefel eigentlich hergestellt?

Kaktusleder wird unter höchsten Anstrengungen in Maraya produziert. Ganze Felder werden jährlich mit Katuslederpflanzen im Grievenwald angebaut. Es ist eine stachlige Angelegenheit das luxuriöse Material von dem Pflanzen zu ziehen. Etliche Stiche ziehen sich die Arbeiter bei dieser Arbeit zu. Deswegen ist Kaktusleder auch ein sehr teures Material.
Das Kaktusleder wird dann in einem schwierigen Prozess gegerbt. Es dauert fast Drei Wochen die grüne Lederhaut in Rot (oder wahlweise auch blau) umzufärben. Natürlich dürfen bei diesem Prozess die stachligen Stacheln des Leders nicht beschädigt werden. Denn sonst wäre die ganze Arbeit umsonst und das Kaktusleder wäre unbrauchbar.
Im weiteren Verlauf der Produktion wird das Leder nun von den besten Schustern des Landes zu einzigartigen Stiefeln geformt. Auch hierbei achten die Schuster sehr genau darauf, keinen einzigen Stachel abzuknicken oder abzubrechen. Erst wenn der mittlerweile rot (oder wahlweiße blau) gefärbte Kaktuslederstiefel zu einem Schuh gefertigt wurde, kommt er in die Endproduktion.
Nun werden alle kleinen stachligen Stacheln per Handarbeit mit glitzerndem Feenstaub angepinselt. Das sorgt dafür, dass jeder rote (oder wahlweise auch blaue) Stiefel einen ganz Individuellen Glanz bekommt.
Denn nur glitzernde Kaktuslederstiefel passen perfekt zu einem roten (oder wahlweise auch blauen) Kleid. Wenn ihr dann noch eine silbrige Spinndelkette dazu umlegt und euren Fächer (wir empfehlen einen weißen oder silbernen) einsteckt, werdet ihr auf jedem Fest der Blickfang der Soldaten sein.

Mit den besten modischen Wünschen,
eure H & eure M!


Geändert von Die_Grüne (04.04.2010 um 12:02 Uhr).
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Wer zu Ostern mit Eiern spielt...

...hat zu Weihnachten die Bescherung. Ein altes Sprichwort, welches aus einer simplen Rechenaufgabe heraus entstanden ist. Irgendjemand ist mal zu dem grandiosen Ergebnis gekommen, dass zwischen Ostern und Weihnachten doch tatsächlich ziemlich genau neun Monate liegen. Weiterhin hat der „Erfinder“ des Sprichworts wohl gemerkt, dass die Dauer einer Schwangerschaft bei dem normalen Menschen auch neun Monate beträgt.

Und das mit den Eiern? Nun... vielleicht war der Erfinder des Sprichworts ein Mann, der gewisse Etablissements besucht, und sich somit im zweideutigen Sprachgebrauch recht genau auskennt? Sei's wie es sei... für so manche Frau ist der Gedanke, neben dem Weihnachtsstress auch noch mit einem Neugeborenen zu tun zu haben gewiss alles andere als prickelnd. Vielleicht wäre es besser, sich während der Osterzeit in Abstinenz zu üben? Das wäre zumindest eine Lösung, doch nicht verzagen meine werten Damen und Herren: Über Mittel und Wege diverse Unannehmlichkeiten zu vermeiden, kann man sich gewiss informieren. Ob in einem gewissen Tempel der Sinne, oder bei einem Kräuterweiblein sei dahin gestellt.

Vielleicht solltet ihr diesen Artikel auch einfach ignorieren. Vielleicht hatte einfach jemand Langeweile und wollte unbedingt diesen Quatsch los werden. Am Ende bleibt nur zu sagen: Frohe Ostern!


Die Grüne vermittelt

Von Subiectus Natharuk
Rubrik Suche Sie
Nachricht:
Einsamer sucht Einsame zum gemeinsamen Einsamen.


Dringend gesucht:
Der Tempel der sechs Sinne ist auf der Suche nach einem charmanten, wohlgebauten Wirt, der sich um unsere Theke und um den Durst unserer zahlreichen Gäste kümmert. Interessenten melden sich bitte bei Alexes, Balbero oder Vazee.



Grüne Dienste

Wußten Sie, dass...

... man in altem Holz festsitzende Schrauben lockern kann, wenn man sie stark erhitzt (Schraubenzieher erhitzen und ansetzen) und wieder abkühlen läßt?

... man blockierende Schubladen durch Einreiben der Schiebeleiste mit Kerzenwachs wieder zum Gleiten bringt?

... man Teer- und andere Farbenreste wieder leicht von der Haut bekommt, wenn man sie mit Butter einreibt?


Aktuelle Wettervorhersage:

* Quaken die Frösche im April, noch Schnee und Kälte kommen will.

* Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.


Die einfache Weisheit:

* Wer im April will Kirschen pflücken, der ist nicht schwer dorthin zu schicken.


Rezept zur Jahreszeit: Löwenzahnsalat

Zum Löwenzahnsalat nehme man: 4 Handvoll Löwenzahn, Salz, Pfeffer, 1 Zwiebel, 2 gr. L. Essig, 4 gr.L. Öl, 3 gr. L. saurer Rahm.

Zubereitung: Nur im Frühling, bis etwa Ende Mai, läßt sich dieser köstliche Salat zubereiten. Denn nur die ganz jungen, zarten Blätter vom Löwenzahn lassen sich für den Salat verwenden. Löwenzahnblätter verlesen und die harten Stengel rausschneiden. Gründlich unter fließendem Wasser waschen, trockentupfen, in Viertel schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und locker mit dem Salat mischen. Für die Marinade Essig, Salz und Pfeffer verrühren, bis das Salz sich gelöst hat. Unter Rühren tropfenweise das Öl hinzufügen und zu einer sämigen Sauce aufschlagen. Mit der sauren Sahne verrühren, die Sauce über den Salat gießen, alles gut vermengen, auf vier Tellern anrichten und sofort servieren.


Oster-Witz:

Kommt ein Häschen zu Guddies und fragt: "Haddu eckige Bonbons?"
"Nein.", sagt Guddie und das Häschen zieht traurig ab.
Am nächsten Tag kommt das Häschen wieder und fragt abermals: "Haddu eckige Bonbons?"
Da sagt Guddie: "Nein, aber ich werde versuchen welche zu besorgen."
Wieder tappst das Häschen traurig aus dem Laden.
Tags drauf kommt das Häschen erneut und fragt: "Haddu jezz eckige Bonbons?"
"Ja, heute hab ich eckige Bonbons.", sagt Guddie und präsentiert stolz ihre neue Kreation.
"Toll! Darf ich rund lutschen?"
(c)(c)
(ò.ó)
(")(")o



Der Mann von Seite 3

Heute: Rob Lucci




Allerdings ist Rob Lucci nicht ganz ohne Hintergedanken auf Seite 3 gelandet: Gerüchten zu Folge soll das Männlein seit kurzem kein Dach mehr über dem Kopf haben. Ein kleines Feuerchen hat es ihm wohl geraubt. Ob auch dafür die SHI oder irgendein Echsentier verantwortlich sein soll? Ist doch komplett uninteressant! Viel interessanter ist: Findet sich vielleicht jemand, der ihm Unterschlupf gewährt? Als Retter in der Not sind natürlich vorzugsweise junge, hübsche und willige (?) Frauen gern gesehen. Sollten nun einige weibliche Bürger traurig sein, dass sie kein Bett zur Verfügung haben: Herr Lucci ist ein Mann, der gern teilt. Wahlweiße nimmt er auch mit einem Plätzchen vor dem Kamin vorlieb, doch solltet ihr Acht auf eure Fleischvorräte haben! Man hört, er bevorzugt rohes Fleisch... besser ist, ihr passt auch noch auf eure Haustiere auf. Was er nämlich noch mehr liebt, als rohes Fleisch, ist Fleisch auf Beinen.

__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

Geändert von Die_Grüne (04.04.2010 um 12:24 Uhr).
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Alt 04.04.2010, 11:57   #4 (Permalink)
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Das war nun das letzte was der Freigeist in nächster Zeit über das Wyrm hören würde, so schien es ihr. Die hochschwangere junge Frau befand sich bereits auf der Flucht... und diese Flucht war alles andere als geplant. Die Kinder wollte sie nämlich nicht, aber davon wusste keiner etwas, auch nicht der Vater der Kinder. Nein, nur weg mit ihnen, sie würden ihr nur Ärger machen. Für ihren Weg schadete es nicht, wenn man etwas zu lesen dabei hatte und wenn die Grüne die einzige Erinnerung war die der Freigeist mitnahm, deshalbn dachte sie gar nicht daran sie wegzuwerfen.
Auf jeden Fall würde sie ihre Freunde, ihren Mann und vorallem den Tempel vermissen. Aber kein Grund jetzt anzuhalten und zurück zu gehen, sie setzte ihren Weg ins Ungewisse fort~
__________________
Too much blood in my alcohol system!

And I wonder
When I sing along with you
If everything could ever feel this real forever
If anything could ever be this good again



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Steht in den Ruinen als das kleine Kind, namens Schicksal, den Wind befehligt um ihn ein Blatt der Grünen zu schicken.
Mit der rechten wird das "Schundblatt" gehalten währen die Linke gen der Flanke eines Wolfes wandert. "Wir werden bald mehr Besucher bekommen Dùlìn."flüstert der Einäugige gen des Papiers welches zerknüllt wird. Das hat ihm gerade noch gefehlt, allerdings könnte es auch den Effekt haben das die Ruinen tatsächlich gemieden werden.
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale~~Picasso~~

Geändert von Shagrath (04.04.2010 um 12:23 Uhr).
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Alt 04.04.2010, 12:09   #6 (Permalink)
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"Ganz schön viel Interessantes", wird gemeint, nachdem die Klerikerin sich eine der ersten neuen Grünen kaufte und sich samt dieser gemeinsam mit Gyrwent auf der Wiese der Lichtung nieder ließ um sie durchzustöbern. Über das Einhorn wissen beide schon bescheit, offenbar aber noch mehr als sie, wenn es hier steht. Die Sache mit der SHI sollte man zumindest im Hinterkopf behalten, genau so wie die sachte mit diesem Fanatiker. Immerhin kennt man denn ja. "Ich dachte mir schon das er früher oder später noch Ärger machen wird", wird gemeint. Gyrwent grollt leise und senkt den Kopf ein Stück und näher gen Zeitung. Natürlich kann auch sie lesen was geschrieben steht. //Und ich habe einen Grund mehr in die Ruinen zurückzukehren// Saidra wendet den Kopf. "Wegen Shagrath? Es ist eindeutig Shagrath" So viele Leute gibt es nicht die derartig aussehen und immerhin war er bei der Glukmoore Sache dabei. "Ich sehe schon - viel, viel neue Arbeit für uns" Gyrwent brummt sachte. Aber das ist eben ihr Leben. "Hast du auch das Interview gelesen?" Saidra deutet auf den Abschnitt auf der Zeitung. //Hierbei bleibt wohl abzuwarten was geschieht. Wenn sie Gewalt gegen die Bürger nutzen haben sie meine Stimme schon einmal nicht// , antwortet die Lichtschwinge. Saidra schmunzelt nur kurz, dann senkt sich der Blick wieder über die Zeitung.
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~[www.alcira.de.vu]~

Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan


Geändert von Alcira (04.04.2010 um 13:32 Uhr).
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Alt 04.04.2010, 12:28   #7 (Permalink)
rasende Reporterin
 
Benutzerbild von Sakral
 
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Anders als sonst, sitzt in ihrem gemütlichen Sessel bei einer warmen Tasse Tee eine Elfe und liest entspannt die neuste Ausgabe der Grünen.
Und um sie herum?
Nichts außer Stille... nur ab und an hört man das Knistern des Kamines, vor dem sie es sich häuslich gemacht hat.

"Da habe ich wohl eine würdige Nachfolgerin gefunden."

Murmelt die Elfe zufrieden und faltet das nun fertig gelesene Zeitungsblatt sorgsam zusammen. Egal scheint Sakral der Aufruf bezüglich des Herzogs und des Erzdämons, man konnte ja nicht aus jeder Fliege einen grünen Drachen machen.
Vielmehr überwiegt das zufriedene Gefühl, das richtige getan zu haben.
Man konnte also sicher auf die nächste Ausgabe gespannt sein, die Timmy wie üblich pünktlich ausliefern würde.
__________________
Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflößen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.

~*~ Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi, (1828 - 1910), russischer Romanautor ~*~
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Alt 04.04.2010, 12:51   #8 (Permalink)
Heraldiker
 
Benutzerbild von Gerendiell
 
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Die Reaktionen auf das Blatt sind gemischt. Während ein grauer Elf im Söldnerlager sich nicht mit dem Lesen quälen will - immerhin macht einem so etwas doch aufgrund fehelender Übung ein wenig Mühe - und deshalb eher das Papier, als dessen Worte nutzt, um sich den Abend zu erwärmen, zeigt ein älterer Mensch deutlich mehr Interesse an der Zeitung...immerhin wird er hier als Inquisitor erwähnt...oder zumindest damit verglichen. Das ist natürlich vollkommener Quatsch, ein Inquisitor hätte Romar längst nieder gebrannt, anstatt es als Ruhestätte zu nutzen.
Wie dem auch sei, er sollte der Redaktion vielleicht einmal einen Besuch abstatten...nur für den Fall, dass sie diesen Aufruf gegen ihn ernst gemeint haben...auch wenn es sicher nur ein dummer Spaß war. Ganz bestimmt. Da ist er sich fast sicher...
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Alt 04.04.2010, 13:18   #9 (Permalink)
Sil
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Silja konnte ja ohnehin nicht lesen, so schaut sie sich wie immer einfach nur die Bilder an ehe sie den Mann von seite drei sieht und die zeitung erschrocken fallen lässt. Sofort wird darauf getreten ....Ha !!! Endlich lag Robby Bubble im Dreck.
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Name: Diego
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Alt 04.04.2010, 13:41   #10 (Permalink)
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Benutzerbild von Adanath
 
Registriert seit: 4. April 2010
Beiträge: 1
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Adanath verlässt ihr Zimmer der Thalheimer Kneipe und begibt sich in den Schankraum.
Die erste Nacht im fremden Land ist gut überstanden. Zum Glück hatte der schön weiße Drache sie gestern noch nach Thalheim geflogen. Den Weg hätte sie sonst nie gefunden. Sie setzt sich an die Theke, doch ehe sie etwas bestellen kann fällt ihr Blick auf die Zeitung welche sie natürlich sofort ergreift und nahezu verschlingt. Das ist eine unheimlich gute Informationsquelle, zumal sie immer noch auf der Suche ist. Aber sie findet nicht dass was sie sich erhofft hatte. Aber der Artikel über die Zwergenruine sorgt für Stirnrunzeln. Da ist sie gestern gewesen! Dann muss der Mann dort derjenige gewesen sein von welchem hier berichtet wird.
„Dann hatte der Drache doch recht.“ , flüstert sie leise. Dieser Mann beansprucht diesen Ort für sich. Rätselhaft war dieser Ort gewesen... rätselhaft und gleichzeitig faszinierend.
Naja... Adanath faltet die Zeitung wieder zusammen. Vielleicht würde sie den Ort ja nochmals aufsuchen. Sie hatte dort bruchstückhaft interessante Dinge erfahren die ihre Neugierde weckten...
Adanath ist offline  
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