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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 13.06.2010, 10:34   #1 (Permalink)
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Ghulsdaei, 2 Umbrolo im Jahre 1750.


Düsterschwinge Zekatar erschlagen!
Im ganzen Land herrscht Freude und Erleichterung!


Unglaublich, aber wahr. Unbekannte erschlugen den schwarzen Drachen Zekatar, der schon oft in der Vergangenheit für Angst und Schrecken unter den Bürgern der Wyrmlande gesorgt hat.
„Wir haben den Lärm gehört“, erzählt Petra, Besitzerin eines Körperschmuckstudios in Glorfindal. „Keiner hat sich getraut nach dem Rechten zu sehen. Wir wussten ja, dass der schwarze Drache dort irgendwo seinen Hort hat. Und niemand, der noch recht bei Verstand ist, nähert sich einem wütenden Drachen.”
“Ich dachte, jetzt ist alles aus.”, gesteht ein wandernder Haushaltswarenhändler, der seinen Namen nicht nennen wollte. „Die Erde hat gebebt, das Gebrüll war grauenerregend, so was habe ich noch nie erlebt. Ich weiß nicht wie lange das noch ging, ich bin abge... äh meine, ich musste geschäftlich abreisen.“
Augenzeugen wollen nach Ende des Kampflärms gesehen haben, wie ein gewaltiger Troll aus der entsprechenden Richtung marschiert gekommen ist. Er soll den Drachen problemlos hinter sich hergezogen haben.
„Ja, ich hab ihn auch gesehen“, bestätigt Petra in verschwörerischem Tonfall. „Er war riesig! Bestimmt 12 Fuß groß... naja, oder ein bisschen weniger. Er hatte den Drachen und eine Elfe bei sich. Sahen beide ziemlich tot aus. Aber es wollte keiner nachfragen, er wirkte nämlich nicht viel vertrauenerregender aus als der Drache.“
Obwohl weder der Troll noch die Elfe ausfindig gemacht wurden, können wir zumindest eines ganz klar bestätigen: Düsterschwinge Zekatar ist tot. Er ließ nichts zurück außer einiger zerbrochener Schuppen und sehr, sehr viel Blut.


Und die Moral von der Geschicht - mit Kieseln spielt man eben nicht!




Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)

Wohin nur mit den Drachenhaufen?

Nun, sie sind ein gewohntes Bild geworden: Die riesigen, geflügelten Echsen, die hin und wieder den Himmel verdunkeln und bei ihren Landungen auf den Plätzen unserer Städte häufig die Wände zum Wackeln bringen. Doch ein Problem wurde nie angesprochen: Die Haufen. Drachen sind groß und fressen; eben wie jedes normale Wesen auch. Nur müssen sie auf Grund ihrer Größe viel fressen und diese Nahrung durchläuft genauso wie bei Menschen, oder Kühen einen Verdauungstrakt, bis sich dieser schließlich entleert. Nun, und das riecht wohl genauso unangenehm wie bei Menschen, oder eben Kühen... oder gar noch schlimmer. Immer wieder versinken nichts ahnende Menschen in den großen überdimensionalen Haufen. Wie soll man dieses Problem nur lösen? Zwei Dunkelelfen und eine Exelfe haben einen Weg gefunden: Diese haben nämlich ausprobiert, inwiefern man die „Kacke“ als Wurfgeschosse anwenden kann. Das Ergebnis: Ein langes Bad mit viel Seife im See... und Glorfindal? Da stinken die Haufen immer noch vor sich hin.


Der Wyrmforst wird lichter

In letzter Zeit wurde dieses Phänomen häufig von im Wald lebenden Geschöpfen beobachtet: Bäume, von denen man sich am Vortag noch sehr sicher war, dass sie an einer bestimmten Stelle standen, sind plötzlich weg - wie vom Erdboden verschwunden. Baumwanderung nennen das manche Experten. Die Bäume entwickeln spontan ein menschenähnliches Bewusstsein und lassen sich Beine wachsen, mit deren Hilfe sie sich von A nach B bewegen. Manchmal findet man sie auch tatsächlich an einem anderen Ort wieder. Manchmal bleiben sie auch den ganzen Sommer über verschwunden und kehren erst im Herbst zurück. Wissenschaftler sprechen davon, dass auch Bäume einfach einmal Urlaub von den baumkuschelnden Elfen brauchen.


Knoblauchhandel erlebt Hochkonjunktur

Wie in der letzten Grünen berichtet wurde, ist wohl mit einem vermehrten Auftreten von Blutsaugern auf Thauenstein zu rechnen. Doch nicht nur da sollen die Horden ihre Posten beziehen.
Nein, auch die größeren Städte sind in Gefahr. Man hört, dass auch Romar, Qexelcrag und Glorfindal Angriffsziele sein sollen. Woher die Leute diese Informationen nehmen, kann selbst die Pfarrersgattin nicht sagen, aber auch sie hat ihr Haus abgeschottet und ernährt sich überwiegend von Knoblauch. Es wird also ernst im Wyrm und nach der Wiedergängerplage könnte es alsbald ein Heer von Vampiren geben, welches zum Kampfe ruft.


Die Helden des Landes...

sind nicht verschwunden, sondern kämpfen an vorderster Front gegen die Untotenplage in Thalheim. Um Vorwürfe und Gerüchte aus dem Weg zu räumen, wurde dieses Mal eine der Helferinnen ins Büro der Grünen eingeladen.

Chara| Timmy ist gerade dabei, heißes Wasser in die zwei Tassen mit Kräutern zu füllen, als die junge Frau das Büro betritt. "Wie spät ist es?" "Sie müsste gleich kommen." "Gut, gut... dann mach jetzt Feierabend." Ein kurzer Dialog, dann drückt sie ihm den Lohn für diesen Tag in die Hand und macht es sich im Sessel mit einer der beiden Tassen voll gut riechenden Tees gemütlich.
Amaurea |Nicht lange nach der Redakteurin erreicht eine weitere junge Frau das Büro und klopft leise an die Tür, ehe sie eintritt. Die blonden Locken trägt sie wie üblich offen, ihre Gewänder sind auch an diesem Tag farbenfroh und erinnern an die aufgehende Sonne... so wie auch das strahlende Lächeln der Priesterin, deren Blick sich sogleich auf Chara heftet. "Lathander zum Gruße...", beginnt sie leise, "Ihr seid Chara?"
Chara hat sich noch gar nicht richtig hingesetzt, als es auch schon an der Tür klopft. "Ja, die bin ich." Mit einem Lächeln auf den Lippen erhebt sie sich wieder, und reicht der Besucherin die Hand zum Gruße. "Ich grüße Euch, Amaurea. Bitte, setzt Euch. Timmy hat bereits Tee aufgesetzt."
Amaurea ergreift die Hand der Anderen, um sie sacht zu drücken; die zweite Hand hebt sie dabei zu dem Amulett an ihrem Hals, und berührt es sacht mit den Fingerspitzen. "Oh, danke.", entgegnet sie auf das Angebot, lächelt leicht, und überwindet das letzte Stück zu einem der einladenden Sessel, um sich in diesen sinken zu lassen und sich kurz im Raum umzublicken. "Ich muss gestehen, dass Eure Nachricht mich ein wenig überrascht hat...", richtet sie das Wort schließlich wieder an Chara.
Chara lässt sich ebenfalls wieder in den Sessel zurück fallen und umfasst mit den blassen Händen die warme Tasse, aus der ein herrlicher Geruch nach frischen Kräutern strömt. "Das kann ich mir vorstellen. Ich muss auch gestehen, dass für diese Ausgabe ein Interview mit dem Herzog vorgesehen war, allerdings war es mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich, mich mit ihm zu treffen." Stattdessen wird er sich aber gewiss noch anderweitig ausführlich über gewisse Dinge äußern. "Auf Euch bin ich eher durch Zufall gestoßen. Timmy hat mich darauf hingewiesen, dass er Euch hin und wieder auf dem Friedhof beim Kampf gegen die Untotenplage beobachtet hat und da in den letzten Wochen viele Stimmen laut geworden sind, niemand würde sich um das Wohl der Allgemeinheit kümmern, lag es mir am Herzen, mit jemandem zu sprechen, der direkt am Geschehen beteiligt war."
Amaurea nickt, ohne dass das Lächeln von ihren Lippen weicht, und entgegnet: "Nun, der Herzog ist ein vielbeschäftigter Mann... Besonders jetzt, da er höchstselbst das Kommando der Wachen übernommen hat, die sich um die Bewachung des Friedhofs kümmern." Ihr Ausdruck wird ein wenig wärmer. "Die Befürchtungen, dass sich niemand um das Volk sorgt, sind also unbegründet, wie Ihr seht - der Herrscher des Landes selbst riskiert Nacht um Nacht sein Leben, um die Bevölkerung in Sicherheit zu wissen." Nach einer kurzen Pause, in der sie ihrerseits zu der Teetasse greift, die für sie bereitgestellt wurde, fährt sie fort: "Doch es erfüllt mich mit Freude, dass Eure Wahl auf mich fiel... Ich will Eure Fragen so gut wie möglich beantworten, und Euch Auskunft geben, wo ich nur kann."
Chara nickt zustimmend. "Nun ja... große Männer sind doch immer irgendwie beschäftigt. Umso mehr sollte sich die wyrmländische Bevölkerung doch dafür freuen, dass der Mann seine Zeit direkt am Geschehen verbringt, anstatt mit den Händen im Schoß auf seinem Thron auf Nachrichten von den Wachen zu warten, nicht wahr? Ich selbst habe mich bereits ein wenig schlau gemacht und in Erfahrung gebracht, dass viele der Anschuldigungen falsch sind." Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Untoten viele in Angst und Schrecken versetzt haben und dadurch bei einigen gewiss auch das Urteilsvermögen getrübt haben. "Aber schieben wir das Thema erstmal kurz beiseite. Vor der Untotensache war Euer Name - wenn Ihr die Bemerkung gestattet - noch nicht wirklich bekannt. Erzählt erst einmal ein wenig von Euch."
Amaurea lacht kurz auf und entgegnet: "Oh, ich denke, dass mein Name auch jetzt noch recht unbekannt ist in diesen Landen - ich weile auch noch nicht allzu lange hier." Sie neigt das Haupt leicht zur Seite. "Etwas über mich... Nun, was für Euch - insbesondere in dieser Sache - vielleicht von Bedeutung sein könnte, ist meine Profession: Ich diene Lathander, dem Fürsten der Morgenröte, als Priesterin, und kam in dem Bestreben ins Wyrmland, sein Wort zu verbreiten und seinen Willen zu erfüllen." Ihr Lächeln wird versonnener. "Meine Heimat ist weit entfernt, und sein Name den Bewohnern dieser Ländereien kaum bekannt... Doch ich denke, dass ich nicht ohne Grund hierher gekommen bin, auch, wenn es zunächst so scheinen mochte, als sei es Zufall. Lathander lehrt uns, dass jede Finsternis vorüber zieht - so, wie auch die längste, kälteste Nacht irgendwann einem neuen, strahlenden Morgen weichen kann. Auch, wenn es eine Weile Bestand hat, so kann das Dunkel doch nicht gegen das Licht der Sonne ankommen. Und deshalb sollten wir nicht in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit versinken, sondern stets optimistisch und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Diese Worte will ich den Menschen näher bringen... und das Licht und die Wärme meines Herren in ihre Herzen tragen, die sich solcher Finsternis gegenüber sehen."
Chara schmunzelt sacht. "Noch eine Priesterin die sich für das Gute einsetzt." Sie scheinen sich förmlich zu vermehren. Jedenfalls kommt es dem Kräuterweiblein so vor, waren es doch früher deutlich mehr Priester der Schatten und des Bösen, als heute. "Also glaubt Ihr an das Schicksal? Daran, dass alles vorher bestimmt ist und seinen Grund hat? Nun, zumindest scheint Ihr allen Grund zu haben, hier zu sein. Der Herzog und selbstverständlich auch die Bevölkerung braucht gewiss jede helfende Hand gegen die Untotenplage. Ist denn mitlerweile etwas näheres über die Ursache des ganzen Treibens bekannt geworden?" Diese Frage hat sie bereits Saidra für die letzte Ausgabe gestellt, doch seitdem ist viel Zeit vergangen und gewiss auch einiges an neuen Erkenntnissen erworben worden.
Amaurea Lächeln wandelt sich zu einem etwas verlegenen, und sie entgegnet: "Nichts, von dem mir bekannt wäre... Nach wie vor scheint es lediglich sicher, dass die Ursache des Ganzen in den Tiefen eines Mausoleums liegt. Zu diesem konnten einige tapfere Streiter nach langen Kämpfen vordringen - doch tief hinein konnte noch niemand gelangen, soweit ich weiß. Die Vermutungen, was hinter dieser... Plage steckt sind vielfältig, ebenso wie die möglichen Gründe, was dazu führte. Und mittlerweile beschäftigen sich einige Gruppen von Helfern mit diesem Phänomen. Sollte jedoch jemand etwas Genaueres herausgefunden haben, so entzieht sich dies zumindest meiner Kenntnis." Sie neigt den Kopf kurz. "Verzeiht, dass ich Euch nicht mehr dazu sagen kann... Ich kann Euch jedoch versichern, dass Tag und Nacht danach geforscht wird, um diese Bedrohung endlich tilgen zu können."
Chara beißt sich leicht auf die Unterlippe. "Ich hoffe doch, dass alle wohlbehalten zurück gekommen sind?" Immerhin sind schon früher Entdecker und Forscher in den Katakomben unter den Städten auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen. Sei es nun durch Unfälle, oder noch nicht erforschte Lebewesen. "Allein diese Versicherung wird die Bevölkerung von Thalheim vielleicht ein paar ruhigere Nächte bescheren. Oft kann man sich nur auf das verlassen, was in dieser Zeitung geschrieben steht und nach den Horrormeldungen wird sich wohl kaum jemand an die Friedhofsmauer getraut haben, um sich selbst ein Bild des ganzen Treibens zu machen. Wie würdet Ihr die Lage einschätzen? Sind es schon weniger geworden, oder sogar mehr?"
Amaurea lächelt wieder etwas optimistischer: "Weniger... weit weniger. Die Soldaten bewachen den Friedhof zwar immer noch zu jeder Zeit, doch der größte Teil des Gräberwalds ist wieder frei von den Untoten. Bei dem gleichen Angriff, bei dem ins Mausoleum vorgedrungen werden konnte, gelang es schließlich auch, die Pforten desselbigen zu verbarrikadieren, sodass die Leichname dort eingeschlossen sind, und nicht mehr frei umherziehen können. Es gibt also keinen Grund, die Friedhofsmauern zu fürchten, soviel kann ich Euch versichern."
Chara lächelt über das ganze Gesicht. "Das sind wirklich Neuigkeiten, die man gern hört. Ich bedanke mich bei Euch, dass ihr das Risiko eingegangen seit, Euch mit Untoten zu messen, um Thalheim wieder sicherer machen. Dieser Dank gilt natürlich allen, die genauso dafür gekämpft haben. Euch danke ich natürlich auch für die reichhaltigen Informationen und ich hoffe, dass so zumindest ein Teil der Gerüchteküche zum erliegen gekommen ist."
Amaurea erwiedert das Lächeln, schüttelt den Kopf allerdings wieder leicht. "Oh, dafür müsst Ihr mir nicht danken, werte Chara... Viel eher muss ich Euch danken, dass Ihr mir die Gelegenheit botet, mit meinen Worten mehr Menschen zu erreichen, als es mir sonst jemals möglich gewesen wäre - und wenn nur einer von ihnen aus dem hier ein wenig Hoffnung schöpfen kann, so erfüllt dies mein Herz mit äußerster Freude. Seid versichert, dass wir weiterhin gegen dieses Übel vorgehen werden, dass wir erst ruhen werden, wenn es getilgt ist... und dass wir das Volk beschützen werden, wenn nötig mit unserem Leben."
Chara stellt ihre Tasse wieder ab. "Ein wirklich schönes Abschlusswort. Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Abend und viel Glück auf Euren weiteren Wegen." Nun erhebt sie sich wieder und schreitet zur Tür herüber, um diese für ihren Besucher aufzuhalten.
Amaurea stellt die fast unberührte Tasse ebenfalls wieder beiseite, erhebt sich aus dem Sessel, und folgt Chara zu der Tür hinüber. Dort wendet sie sich ihr nochmals zu, hebt, wie bei der Begrüßung, eine Hand zu dem Amulett an ihrem Hals, und meint leise: "Ich danke Euch. Gehabt auch Ihr Euch wohl, werte Chara... möge Lathanders Licht Eure Wege erhellen und Euer Herz stets mit Hoffnung und Lebensmut erfüllen." Ein letztes Mal lächelt sie der Anderen zu, neigt das Haupt kurz - und dreht sich dann wieder zur Türe, um durch diese zu treten und das Büro zu verlassen.


Führungswechsel der Sengoku Musou
Von Schafshüter Musa und Elster Miki

Was in vielen Gilden so selbstverständlich ist, ist bei anderen der Untergang der Welt, aber keine Gilde bleibt verschont von diesem Ereignis. Und so erging es auch der Sengoku Musou in der Nacht zum Samodaei, 29 Cresnet im Jahre 1749. Neun Jahre lang wachte Mitsuhide Akechi über das Schicksal seiner Mitglieder und hielt sie in Momenten von Uneinigkeit und Streitigkeiten zusammen, wie es nur ein wahrer Fürst zu verstehen mochte. Doch nun hat aus eigenem Wunsche seine Zeit als Oberhaupt der Gilde ein würdiges Ende gefunden und er tritt seinen Posten an Motch ab, ein Vasall, der nicht nur dem Fürsten treu ergeben war, sondern sein Leben der gesamten Gilde verschrieben hat.

Es war ein rauschendes Fest, das in den Heiligen Hallen gefeiert wurde. Kein Auge blieb trocken und erst Recht keine Kehle. Speis' und Trank gab es zur Genüge, es wurde gefeiert, es wurde getanzt, es wurde gelacht, es wurde spät. So kam es, dass sich viele Mitglieder gleich in der Halle zur Ruhe legten oder allenfalls noch den Weg in die Gästezimmer fanden - ihr eigenes Heim sahen sie in dieser Nacht nicht mehr.
Es soll nicht in Vergessenheit geraten, dass der Rücktritt des nun ehemaligen Fürsten nicht etwa auf sein baldiges Ableben hindeutet, im Gegenteil: Zweifelsohne wird er sich auch im Ruhestand um die Gilde verdient machen.

Wir hoffen, dass Motch sich in seiner neuen Rolle als Fürst der Sengoku Musou wohl fühlen und dass er weiterhin für einen guten Zusammenhalt sorgen wird.


Geändert von Die_Grüne (13.06.2010 um 11:29 Uhr).
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Alt 13.06.2010, 10:36   #2 (Permalink)
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Eine Abhandlung über Gerüchte

Hach, was haben sich schon manche grün geärgert, wenn sie Thalheims größtes Nachrichtenblatt, welches sich ironischerweise „Die Grüne“ schimpft, aufgeschlagen haben, und gleich auf Seite eins ein bittersüßes Gerücht über sich selbst gefunden haben. Was wurde nicht geflucht, über die Un- und Halbwahrheiten, die über dieses Blatt Verbreitung finden. Gewiss kann die Redaktion ein Lied von Hass- und Drohbriefen singen, die als Folge solcher Gerüchte im Taubenschlag gelandet sind. Doch heute soll ein für alle mal Schluss damit sein.

Mit was?

Den Gerüchten?

Pah! Wo denkt ihr naives Leservölkchen denn hin?

Zu früh gefreut.

Denn:

Die Grüne klärt auf - Heute: Gerüchteküche

Zuerst einmal sollte man doch die Herkunft dieses geliebten, wie auch gehassten Wortes klären. Der Ursprung findet sich – wie so häufig – im Lateinischen: fama. Wenn man fama nun übersetzt, bedeutet es so viel wie: unverbürgte Nachricht, welche durch den allseits beliebten Buschfunk verbreitet wurde. Als Buschfunk bezeichnet man wiederum das Verbreiten von Nachrichten via Mund. Eigentlich könnte ich schon hier mit meiner Erklärung Schluss machen, doch so, wie ich einige von euch Lesern kenne, die höchst empfindlich auf jedes Wort reagieren, welches in der Grünen landet, werde ich das ganze Spiel einmal fortsetzen. Nehmen wir einmal an, Person A sagt zu Person B über Person X, diese sei schon den ganzen Tag im Haus, was vielleicht an einer eventuellen Krankheit liegen mag. Person B nickt natürlich ganz interessiert und das obwohl Person B Person X nicht einmal richtig kennt. Da diese ihr aber sowieso schon immer etwas unsympathisch war, macht sich etwas breit, was sich dann wohl Schadenfreude nennt. Nun geht Person B nach Hause und trifft gleich am Gartenzaun Person C. Man plaudert kurz und schon geht’s mit dem „Hast du schon gehört“-Geplänkel los. Dieses Verhalten ist ganz und gar einfach zu erklären. Die Menschen scheinen sich einfach viel besser zu fühlen, wenn sie über die Probleme von anderen reden können. Und ganz klar: Wenn man sagen würde, mit Trollen kuscheln macht einen glücklich, würden morgen alle in die Trollstadt pilgern. Eine ganz natürliche Reaktion also. Aber nun: Weiter im Text. Person B unterhält sich also mit Person C, wobei wohl folgender Satz gefallen sein könnte: „Schon gehört? Person X ist die ganze Zeit im Haus. Ne Krankheit oder so.“ Person C macht nun große Augen und nickt eifrig. „Verstehe, verstehe.“ Aber versteht sie wirklich? Nun, wer weiß. Als Person C Person D beim Einkaufen auf dem Marktplatz trifft, beginnt das ganze „Hast du schon gehört“-Geplänkel noch einmal. Nur diesmal hört auch Person E nebenbei mit zu, die wohl etwas von „Person X“, „krank“ und „im Haus“ gehört hat. Nun... diese Schlange an Treffen zwischen Personen und „Hast du schon gehört“-Geplänkeln kann man nun beliebig weit fortsetzen. Doch worauf ich eigentlich hinaus will: Das Ende vom Lied ist dann, dass die städtischen Wachen bei Person X am Haus klopfen, um diese unter Quarantäne zu stellen, da die Wachen von Person so-und-so erfahren haben, dass Person X eine höchste ansteckende und gefährliche Krankheit hat. Arme Person X. Darf sich nun wochenlang von den tollpatschigen Trollnonnen pflegen lassen. Tja... und dabei hatte diese doch nur einen Tag frei und wollte zu Hause in Ruhe faulenzen.
Nun, meine werten Gerüchte-Hasser, was ich eigentlich mit dem ganzen sagen wollte ist: Wenn ein Artikel mit „Gerüchten zu Folge“ eingeleitet wird oder mit der dicken Überschrift „Tratsch und Klatsch“ tituliert ist, sollte man sich einmal darüber Gedanken machen, das ganze nicht so ernst zu nehmen, sondern skeptisch zu betrachten. Sollte man sich angegriffen und in seiner Würde verletzt fühlen, so freut sich die Redaktion der Grünen sicherlich auch über Leserbriefe, welche den Sachverhalt klar stellen.

Insofern ist am Ende jeder ein Stück weit selbst verantwortlich, ob er ein Gerücht mit Humor nimmt, sich grün ärgert, oder es einfach einmal klar stellt.


Antwort auf den offenen Brief „An den Herrscher der Ruinen“
Worte aus den Ruinen


Da meine Taten bereits in die Lande getragen wurden, werden meine Worte nun folgen:

Jener, welcher glaubt, mir Ratschläge erteilen zu können, der möge mir diese von Angesicht zu Angesicht entgegen bringen.

Ich werde die Ruinen nicht verlassen und jene, welche eben diese betreten, werden weiterhin damit rechnen müssen auf den Schatten in der Stille zu treffen.

Somit kann ich nur jenes wiedergeben, was ich einst in der Grünen las: Haltet euch fern von dem Vermächtnis der Zwerge, denn dieses hat einen neuen Wächter.

(Statt einer Unterschrift, ist einzig die Zeichnung eines einäugigen Wolfs an den Brief angeheftet, dessen linkes Auge von einer Narbe versiegelt scheint.)


Die Dekadenz eines Landes

Welch große Hoffnungen wurden in den Fürsten gesetzt.
Verwelkt, verramscht, verraten!
Die Führungsebene ist nicht die Kraft des gesunden Menschenverstandes, wie sie von uns ersehnt wird.
Ein Abgesang in Zorn, Trauer und Enttäuschung.


Die Idee ist großartig. Eigentlich wäre nun die richtige Zeit gekommen sie sinnvoll umzusetzen. Nun, was heißt „wäre“? Wenige Bürger befürworten heute noch, was die edlen Herrschaften in der Burg Thauenstein für uns tun. Aber warum? Das Problem ist, dass die Herrenmenschen dieser Welt lediglich über eine liberale Resterampe kriechen. Die Grundidee könnte so viele für sich gewinnen. Selbst die Klassengesellschaft, ja. Der eine ist Zimmermann, der andere Bauer, und der andere Bankier. Alle arbeiten, doch der eine lebt in einer Villa, der andere in einer Hütte vor seinem Feld.
Trotz allem folgt man noch immer den verwirrten, zerbröselnden und ideenlosen Volkssprechern ohne Volk. Wenn diese keine Ziele, keine Lösungen mehr nennen können, wenn sie blind im Meer der Worte und den Rest, den sie wirklich noch vertreten, in taktischen Scharaden verbergen, weil sie das Volk nicht für wahrheitstauglich halten.
Wie wäre es aber, wenn jemand mal die radikale Wahrheit ausspricht, der sagt was ist, und tut, was die Vernunft gebietet.
Was das Gemeinwohl verlangt.
All das, was heute unverrückbar scheint, die Rechte der Rassen und Klassen dieses Landes, sind sie nicht schon längst alle verrückt?
Die Idee des Liberalismus unter die Hand der falschen Leute gefallen. Der Kleinwuchs ihres Sinnes für Recht und Ordnung ist der alleinigen Idee nicht gewachsen. Sie haben sich uns zur Beute gemacht, und die Grundidee des Regierungswesens, sowie das Land selbst, als es möglich war.
Alle sind sie etwas geworden, Hauptmänner, Fürsten, Generäle…und zurück blieben wir. Stille Männer, feine Frauen. Jene, die wir als Freunde gedachten ziehen uns den Stuhl weg, der an der Tafel der großen Köpfe reserviert sein sollte.
Und aus den Anführern der gesunden Menschenverstandes wurde eine Bude von Marktschreiern. Zum Verhökern ihrer eigenen einstigen Vorsätze, zum Verkauf von Schwüren und Verramschen des Gemeinwohls, nur um die eigenen Interessen zu bedienen.
Arbeitslose und Bettler als Motivation für Arbeitende, Subventionierungen von Herbergen als gemeines Wohl angepreist.
Und der edle Fürst, er lässt sich mit einem Lächeln von jenen, denen er das Geld genommen hat, eine Burg erbauen, hoch oben über Thalheim, unserer edlen Hauptstadt und bezahlt sie mit ihrem eigenen Geld.
Die alten Bilder, aus grauer Vorzeit leben in moderner Art und Weise wieder auf.
Welch eine einst großartige Idee es doch war. Der Liberalismus, der jedem ein gleiches Leben ermöglichen sollte…wo könnte er heute stehen, wenn doch nur jemand anderes ihn ausführte. Und dabei rede ich von Gemeinschaften wie „Amici Mundus“, welche zwar sehr jung vor sich hindümpelt, jedoch einer einfachen, sowie reinen Natur folgt.
Ebenso den „Bund der Einigkeit“, welcher anfangs zwar dem Kampf gefolgt sein mag, doch heute Toleranz, Ehrlichkeit und Offenheit wiederzuspiegeln versucht.
Und allen voran die Legenden des Lichtes, über deren Anführerin bereits Geschichten der Güte an mein Gehör drangen, tief in meine Heimat unter der Erde.
Die einfachen Bürger dieses Landes sind jene, die es regieren sollten, und dennoch folgen sie. Ein einfacher Bauer, der das Korn in die Stadt bringt besitzt das Nötigste zum Leben, obwohl eben diese armen, feinen Leute die Grundlage unseres Lebens sind. Der ehrliche blieb in dieser Geschichte bisher immer der Dumme.
So ist das ein Aufruf an jene, die es leid sind. Leid der Unterdrückung der Rassen, die man nicht sehen will, leid der Unterdrückung eurer selbst. Erhebt euch für eine unbeugsame Verteidigung von Freiheitsrechten. Das Verbot von „Spenden“ an unsere Regierungsmacht.
Das Unterstützen von Erzeugern, die sich für uns bei Wind und Wetter auf das Feld stellen.
Gegen jene, die unsere Stadt nach und nach zu zerreißen versuchen, mit der Anbetung von Göttern, deren Existenz lediglich aufrecht erhalten wird, um sich zu bekriegen.
Viele glaubten an diesen Liberalismus…viele glaubten an die alte Herrschaft.
„Nie wieder“ ist heute gegen Herzoge und Fürsten zu hören, und auch gegen die Regierung unserer Wyrmlande. Gar ein Hass, der langsam aufkocht.
Vielleicht hat diese Idee in den Händen anderer eine bessere Heimat

Gez.
Der König der Bastarde


Über die kleinen Götter

In diesem Bericht, da geht es mal nicht um die Helden des Landes. Nein, in diesen folgenden Zeilen geht es um die kleinen Götter, die ihre Helden so sorgsam erschaffen und erdacht haben.
Jene, die Kleriker, Drachen, Dämonen, Engel, Zauberer, Nekromanten und dergleichen Wunderliches geformt haben und nun alle im großen Sandkasten des Wyrms sitzen und mit ihrer Figur gerne spielen würden.
Hierbei ist mir, verehrter Leser, ein Problem nun schon seit Wochen von den unterschiedlichsten Göttern zu Ohren gekommen. Viele wollen spielen und schimpfen aber grummelig, dass ja niemand mit ihnen und ihrer Erschaffung spielen möchte im Buddelkasten. Es würde ja kaum ein Gott einem eine Taube schicken und mal fragen.
Wenn man dann zu den mutigeren Göttern gehört und nun die Mäkeligen um ein Spiel mit den eigenen Figuren fragt, dann sind sie ganz verzückt.
Das Phänomen hierbei ist nur, dass es so scheint, als ob viele auf eine Einladung hoffen, aber selbst nicht den Mut haben, zu schreiben und dadurch gefrustet am äußersten Rand des Sandkastens, der sich Wyrm nennt, hocken und schmollen.
-Keiner will mit mir spielen.-

Nun, man könnte das Thema jetzt schließen mit euphorischem Appell „Traut euch Tauben zu schicken!“.
Aber hier ist natürlich noch nicht der Bodensatz meiner Teetasse.
Es kommt ja auch so, dass sich manche Götter dann verabreden zu Abenteuern für ihre Helden.
Nun, hierbei besteht neben der Schwierigkeit, den Mut zu haben, ein Flattervieh loszulassen, noch die, dass sich mancher nach einer Aufwartung gar nicht zurückmeldet.
Und so verkommt mancher Held vor Liebeskummer, weil seine Geliebte nicht zu finden ist, der Krieger vergeht vor Langeweile, weil sein Herausforderer vom Erdboden verschluckt scheint, der Kranke leidet, weil der zuständige Kleriker nicht auftaucht..
Und alles nur, weil der zuständige Gott die Regeln der Höflichkeit nicht kennt oder meint nicht einhalten zu müssen.
Manches Mal beobachte ich aus meinem Bibliothekszimmer ein wahres Hinterherrennen der Götter nach anderen, letztlich landen sie dann wieder irgendwann gefrustet in der Ecke des Sandkastens.
Hinzu kommt, dass wir alle wissen, wie sehr wir als Götter beschäftigt sind mit unserer Schule, der Arbeit oder der lebensumfassenden Aufgabe unseren Eltern gehörig auf die Nerven zu gehen. Wenn also mal etwas dazwischen kommt, man sich verspätet oder anderes, dann entschuldigt man sich in der Regel. Aber auch dies ist irgendwie seltener geworden und lässt den einen auf der anderen Seite ziemlich genervt werden.
Letztlich scheint dies alles zu einer weiteren Sache zu führen, die man nun des öfteren ganz unverhohlen gezeigt beobachten kann, sogar aus dem Fenster meines Zimmers:
Treue zwischen Paaren wird immer seltener. Wie denn auch, bei solch einer verkommenen Kommunikation, und so werden die Helden alle zu maulstarken, unabhängigen Persönchen, die ganz ohne große Verbindung sich die Nächte mit dem einen oder anderen vertreiben und wenn sich die Affäre dann nicht meldet - kein Problem, dann nimmt man den nächsten.
Die Frage, die sich hierbei stellt ist, ob das die Charaktere nicht geringfügig zu Wegwerffiguren macht. Es ist ja nicht so, dass es manches geschaffene Wesen gäbe, das da kalt lächelnd drüber hinweg sehen kann. (Man erinnere sich an die Inkubi und Sukkubi.)

Die hier nun dargelegten Dinge umfassen allein einen Ausschnitt der Struktur der Wyrmwelt und die benannten Erfahrungen und Beobachtungen sind empirisch. Denn es mag hoffentlich noch an anderen Ecken bedeutend anders zugehen.

Vielleicht bleiben zum Schluss nur die Fragen, mit denen sich der ein oder andere beschäftigen mag.

Statt zu warten und zu schmollen, aktiv zu werden, denn gibt es denn nichts Gutes, außer man tut es?
Wäre ein wenig mehr Höflichkeit angebracht, und erleichtert das nicht den Umgang untereinander?
Es ist ein Spiel, ja, das klingt fast hohl, so oft, wie diese Phrase durch die Münder wandert, dennoch nimmt sich doch der andere Gott inklusive seiner Schöpfung Zeit, sollte das wirklich als so selbstverständlich gewertet werden?

Es grüßt der kleine Gott aus dem Bibliothekszimmer


Ich sehe was, was du nicht siehst
von Gin

Im Wyrm geborene Kinder, langjährige Bewohner, all jene kennen sie, die Wesen, die Fremde nur als Einbildung abtun würden. Mit einem Echsenmenschen auf dem Markt zu stehen, um danach in einer gemütlichen Taverne ein Bier mit einem Zwerg zu trinken ist nichts besonderes für viele. Den Gesängen eines Elfen zu lauschen, und auf dem Weg ins eigene Heim darauf zu achten, nicht von einem Vampir angeknabbert, oder einem Felynen überfallen zu werden, gehört zum Alltag der meisten. Dennoch scheint es den Sachverhalt des Rassismus noch immer und sehr ausgeprägt zu geben. Bestes Beispiel dafür ist die Auskunft mancher Wyrmländer, in ihrem Leben nie einen Drachen, oder nur den Grünen gesehen zu haben.

Man fragt sich nun zurecht, lügen einem diese Leute dreist ins Gesicht, oder sagen sie die Wahrheit? Im Grunde könnte man ihnen Recht geben, würde man da nicht Personen fragen, die gerade einen Ort verlassen, an dem ein Drache, wenn auch recht klein und mickrig für seine Art, eben erst seine Schuppen in der Sonne gewärmt hat, gut sichtbar, für alle, die sehen können und wollen.

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Aus psychologischer Sicht kann es da nur eine Ursache geben. Da der Großteil derer, die vorgeben nichts gesehen zu haben, durch ihre Erziehung und ihr bisheriges Leben mit der Thematik fremder Lebewesen verankert sind, kann man nur davon ausgehen, das es wohl eine persönliche Haltung sein muss. Sie wollen diese Wesen nicht sehen, manche mögen sie nicht nur verdrängen, sondern in der Tat nicht bemerken, was allerdings zu einer Isolation und zu anderen Gefahren führt. Wer will schon einen mehrere Meter langen Drachen ignorieren, der, wenn er sich wirklich ignoriert fühlt, schon einmal einen ganzen Straßenzug in Brand setzen könnte?

Gleiches passiert auch bei anderen Kreaturen, die mittlerweile so selten geworden sind, oder sich so wenig in unserer Mitte zeigen, dass man sie einfach nicht für existent hält, oder ihre Existenz anzweifeln will. Zu dieser Gruppe gehören nebst solch netten Tieren wie Einhörnern und wohl sicher auch diversen Kleinhumanoiden und Feenwesen ganz offensichtlich auch sehr spezielle Sonderformen bereits bekannter Rassen. Wenn man einen Vampir des Mittags beim Einkaufen sieht, kann man sich schon wundern, umso mehr, wenn man einen anderen trifft, der gar einen Herzschlag vorzuweisen hat. Es mag sich ähnlich mit Kreaturen verhalten, die der Formwandlung mächtig sind...

Der Wyrm ist eine Gemeinschaft mehr oder minder unabhängiger Wesen unter der Knechtschaft eines vollkommen überflüssigen, aber sehr amüsanten Adels. Daher sollte jeder, egal was er ist, die Leute, denen er begegnet, mit ausreichender Höflichkeit behandeln.

Zuletzt noch ein paar Worte in eigener Sache.
Die Anregung für die Recherchen kamen von einer jungen Dame, die zusammen mit ihrer schuppigen Gefährtin den Wyrm bewohnt.

Ich möchte noch eine kurze Entschuldigung loswerden, um zu klären, was mir wichtig ist.
Manchmal, auch wenn es nicht oft passiert, ignorieren oder verachten wir ein Wesen nicht ob seiner Art, sondern ob der Dinge, die es tut. Wenn man also nicht mit jedem einen Plausch halten möchte, sollte man nicht so dramatisch sein, und alles auf eine Rasse beziehen.

Es mag selten geworden sein, doch kann ich sagen, ich mag alle Wesen gleich gut, und in den meisten Fällen gar nicht.


Neuigkeiten im Fall „SHI“

Und erneut melde ich mich zu Wort, denn Neues gib es zu berichten. Es gibt einen gute und eine schlechte Kunde:
Die gute Kunde richtet sich an diejenigen, welche dem Ableben Serifas und dem Freitod Kantes mit Trauer gedachten und die Schlechte an jene, welche sich darüber freuten. Um Klarheit in diese dahin geworfenen Brocken zu bringen, genehmige ich mir jetzt einen Met und berichte von meinem Gespräch mit einer zuverlässigen Quelle aus Serifas Umfeld, die bereit war, mir Informationen zu liefern, wobei sich diese in vielen Angelegenheiten dennoch sehr bedeckt hielt. Es habe wohl eine Verschwörung gegeben, berichtete er mir, nachdem ich meinen Goldbeutel zu einem Großteil entleert hatte. Serifa sei gefunden und auch den Kater ginge es gut. Allerdings werde alsbald ein Exempel statuiert. Gegen wen sich dieses richtet, wurde mir allerdings verschwiegen - ach wie ich diese gildeninterne Geheimniskrämerei hasse. Die Gilde existiere aber noch und werde schon bald wieder in Erscheinung treten. Ich indes machte mich bald wieder auf die Socken und erhoffte, auf den Straßen der Stadt neue und ausführlichere Informationen zu finden. Aber was soll ich sagen: Fehlanzeige! Keiner will etwas gehört oder gesehen haben, von zwei Gestalten mal abgesehen, welche schwer bepackt eines Nachts durch das Wohnviertel geschlichen sein sollen.
Die Beobachter allerdings konnten mir nur sagen, dass es wohl Menschen waren, welche in aller
Dunkelheit durch die Straßen getragen worden sind. Um wen es sich handelte, entzieht sich meiner Kenntnis, was mich schon recht stark betrübt. Es bleibt also abzuwarten, wie es im Fall der "SHI" weitergeht und ob man bald etwas neues von mir lesen kann.

Bis es so weit ist verbleibe ich mit besten Grüßen
Der stille Beobachter


Sommerlöcher und kreatives Chaos
von Chara

Jeder hat schon mal von ihnen gehört, denn sie sind jedes Jahr zur gleichen Zeit in aller Munde: Die Sommerlöcher. Mal treten sie in kleinen Grüppchen auf, mal vereinzelt und manchmal auch als großes Ganzes. Man scheint gar nichts gegen sie unternehmen zu können. Lautlos kommen sie um die Ecke geschlichen, schnappen sich einen gerade noch arbeitenden Schreiberling und ziehen ihn ins warme Sonnenlicht. Dem Schreiberling fällt dann auf, dass es weit weg von seinem Schreibtisch eine noch viel schönere Welt gibt. Eine Welt, in der man barfuß über das sattgrüne Gras laufen kann, wo man sich im kühlen Nass vergnügen kann oder aber einfach auf der faulen Haut liegen kann. Ist es nicht schön, den Sommer in all seiner Pracht zu genießen? Endlich hat die Sonne genug Kraft, die klirrende Kälte aus den Gassen zu vertreiben. Endlich kann man sich an den vielen Blättern der Bäume erfreuen – insofern diese nicht gerade weglaufen (siehe Klatsch und Tratsch „Der Wald wird lichter“). Endlich kann man wieder Tagesausflüge in die verschiedenen Städte machen, ohne sich dabei den Tod zu holen.
Aber was ist mit dem Schreibtisch? Nun, der setzt unterdessen Staub an. Man nimmt sich zwar vor, die Arbeit am Abend zu verrichten, doch irgendwie treiben einen die letzten Sonnenstrahlen doch noch einmal nach draußen und laden zum Genießen ein.
Es ist nicht weiter schlimm, dass – wenn ich morgens in mein Büro nach Thalheim gehe – der Taubenschlag fast leer ist. Ich persönlich ziehe es auch vor, in der Sonne zu liegen, als irgendwelchen Gerüchten hinterherzujagen. Vielleicht ist es auch so, dass ihr, liebe Leser, auch lieber entspannt im Gras liegt, als euch mit Verschwörungstheorien und Modetipps zu beschäftigen.

Dennoch braucht ihr euch nicht zu sorgen. Die Grüne wird auch über den Sommer hinweg, wie gewohnt erscheinen. Obgleich ich um Verständnis dafür bitten muss, dass sie eventuell etwas dünner werden könnte. Außerdem können sich ab dieser Ausgabe auch Wesen mit Leseschwäche freuen: Der Redaktion der Grünen ist es gelungen, eine tatkräftige Zeichnerin zu finden, die passend zu manchen wichtigen und weniger wichtigen Artikeln, Bilder entwerfen wird.

Die Redaktion der Grünen wünscht allen einen warmen und erholsamen Sommer!


Entdecke den Marayaner in dir – Teil 3

Einen wunderschönen guten Tag liebe Wyrmländer,
auch in dieser Ausgabe wollen H&M euch in den Genuss der marayanischen Spezialitäten bringen. Schließlich sollte das einfache Volk sich ja nicht verstecken müssen.
Unsere Empfehlung des Monats ist: der spinntastische Fächer

Eine seltene Spinne im marayanischen Ödland (sie wird auch feinfingrige Fliegenfängerin genannt) spinnt jährlich gerade einmal vier feine Netze ihres kostbaren blau-rot schimmernden Netzes. Die Spinnfinder suchen über mehrere Monate hinweg die kleinen Netze, um sie dann abzuernten. Natürlich sind die Spinnfinder darauf bedacht, den natürlichen Lebensraum der Fliegenfängerin nicht zu beschädigen und dem Tier nur so wenig Netz abzunehmen, dass es sie nicht beeinträchtigt.

Nachdem das Netz erst einmal abgeerntet worden ist, wird es zu einer Spinnspinnerin gebracht, die das feine Material in ihrer Spindel zu einem Knäuel spinnt. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig und anstrengend, weil die Spinnspinnerin mit einer extra kleinen Spindel das feine Netz verarbeiten muss.

Nach diesem Prozess wird das Knäuel zu einem Fachfächermeister gebracht, wo es schließlich zu einem Fächer verarbeitet wird. Die feinen Fäden werden hierbei mit einer besonderen Technik an das teure Wunderholz geflochten. Das ganze wird dann noch mit feinem Feenstaub bestäubt und der Prozess ist beendet.

Unser Tipp: Traut euch ruhig ein schulterfreies Kleid zu tragen. Denn auf eure blasse Haut wird sowieso niemand mehr schauen wenn ihr erst einmal einen spinntastischen Fächer eurer eigen nennt!

Mit modischen Grüßen
H & M


Ein kleiner Abschied tut oftmals weh

Liebe Leser und Leserinnen,

ihr wart immer ein teures Publikum für mich (Henriette – H) und für mich (Mariette – M), doch wie das Leben so spielt, hat uns das königliche Königspaar höchst persönlich und mit einem Eilboten zurück nach Hause in das wunderschöne Maraya beordert. Gerne hätten wir euch noch weitere modische Trends vorgelebt und euch gerne weiter beraten. Aber wie das eben so ist, wenn es am schönsten ist – und wir alle wissen ihr habt euch schon echt gemacht – dann soll man aufhören. Deswegen war das heute unser letzter Teil von "Entdecke den Marayaner in dir".
Wir hoffen inständig, dass ihr unsere Ratschläge befolgt.
In dem Sinne, die letzten modischen Grüße von den marayanischen Zwillingen der Herzogin Marijana von Grievenwald, Henriette und Mariette oder auch H & M




Traueranzeige

Es gibt nur wenige Dinge, die ewig währen.
Ein Biss wandelte lebend Fleisch in tote Schönheit.
Dazu bestimmt zu leben im Schatten der Nacht.
Silbermond war deine Sonne,
Blut dein Lebenselixier.
Doch auch was ewig scheint,
kann vergehen...

… sei es nur durch etwas simples,
wie einen Dolch.




Grüne Dienste

Wußten Sie, dass...

... Hasenfleisch, wenn es vor dem Braten einen Tag lang in saure Milch oder Buttermilch gelegt wurde, besonders zart und schmackhaft wird?

... sich Blechgeräte mit Tomatensaft entrosten lassen?

... man frische Tintenflecke auf Holz mit Essig wieder entfernen kann?


Aktuelle Wettervorhersage:

* Ist der Nussbaum früchteschwer, kommt ein harter Winter her.

* Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.


Die einfache Weisheit:

* Es würd ein jeder Doktor sein, wenn's Wissen einging wie der Wein.


Rezept zur Jahreszeit:

Zum Nusschnaps nehme man: 1 kg grüne Walnüsse (Juniernte), ½ Orangenschale, 1 Sternanis, 2 kl.L. Kalmuswurzel, 1 kl.L Enzianwurzel, 3 kl.L Mariendistel, 4 gr.L römische Kamille, 4 gr.L Tausendgüldenkraut, 3 gr.L Wermutkraut, 1,25 L Ansatzkorn, 75% Alkohol, 250 g bauner Kandiszucker, 7/8 L Wasser.

Zubereitung: Nüsse waschen, halbieren und in Einsiedeglas legen. Orangenschale und die Kräuter einstreuen. Mit Ansatzkorn auffüllen, kurz durchrühren, verschließen und an hellem, sonnigem Ort 4 Wochen ziehen lassen, einmal pro Woche gut durchschütteln. Kandiszucker in Wasser durch kochen auflösen, gut umgerührt auskühlen lassen. Angesetzten Nuss-Schnaps abseihen, mit kalten Zuckerwasser aufgießen und verrühren. In Flaschen abfüllen. Gut verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort etwa 3 Monate ziehen lassen. Je länger der Kräuterschnaps ziehen kann, umso harmonischer wird der Geschmack.


Juni-Witz:

Kommt eine Echse mit einem Papagei auf der Schulter in die Kneipe. Fragt Cedrik: „Wo hast Du denn das Viech her?“
„Oooch, die laufen in Zachazzas haufenweise rum,“ meint der Pagagei.

Ein Ritter rüstet zum Kreuzzug und legt seinem Burgfräulein standesgemäß den Keuschheitsgürtel an. Den Schlüssel übergibt er seinem zurückbleibendem Freund. So reitet er davon in die Fremde.
Es dauert nicht lange, da holt ihn sein Freund ein: "Du hast mir den falschen Schlüssel gegeben... "


Der Mann von Seite 3

Heute: Gerendiell




Nun, was gibt es wohl über dieses Geschöpf zu berichten? Natürlich ist auch bei dieser Wahl für die Seite 3 der Grünen die Redaktion nach Glorfindal zur geschwätzigen Pfarrersgattin gereist um etwas über Gerendiell in Erfahrung zu bringen. Doch oh Schreck: Fehlanzeige. Sie weiß gar nichts. Kein müdes Gerücht; kein leises Flüstern hat sie in den Gassen aufgeschnappt. Es ist gerade so, als würde er überhaupt nicht existieren. Vielleicht ist er nur Einbildung in Folge des vermehrten Drogenkonsums im Wyrmland.

__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

Geändert von Die_Grüne (13.06.2010 um 11:29 Uhr).
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Alt 13.06.2010, 12:50   #4 (Permalink)
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Der Freigeist bekam natürlich auch mal wieder die Grüne zwischen die Finger, obwohl sie nicht ganz verstand wie das passieren konnte. Timmy wusste wohl schon wohin man umgezogen war und kam einem zuvor. Komischer Brusche... Aber wenn man sie schon in der Hand hatte, wollte man sie auch mal durchgehen.
Man pflanzte sich neben die Zwillinge aufs breite Sofa, die zu jung waren um zu verstehen was die Mama da gleich laut vorlesen würde, aber ihr trotzdem ihre Aufmerksamkeit schenkten. Die ersten Artikel wurden nur überflogen - interessierten den Freigeist einfach nicht. Doch als man ein gewisses Wort erreichte, blieb man daran hängen:
SHI! Was um Himmels Willen haben die wieder angestellt? Beim Gedanken daran verzog man wütend das Gesicht, worauf die Kleinen das ihnen lustig vorkommende Gesicht nachahmten. Ein Glück, denn das heiterte das Weib wieder auf und spornte an weiterzulesen. Auch wenn der folgende Bericht alles andere als einen positiven Eindruck hinterliess. Man hatte gehofft, das die Soziopathin verschwunden bleiben würde... Oh ja, man wünschte ihr den Tod. Aber nein, natürlich tauchte sie wieder auf. Verdammt. Wortlos knüllte man die Grüne zusammen und schmiss diese sachte zu den Kindern, die sich über neues Spielzeug freuten und die Grüne sofort auseinander nahmen. Fluchend stampfte man zur Türe, um das Zimmer zu verlassen, bedachte dabei nicht das die Kinder die üblen Worte aufschnappten und sie prompt wiederholten. Verdammt nochmal!!! Schnell schliesst man die Türe hinter sich.
__________________
Too much blood in my alcohol system!

And I wonder
When I sing along with you
If everything could ever feel this real forever
If anything could ever be this good again



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Alt 13.06.2010, 13:44   #5 (Permalink)
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In letzter Zeit läuft nichts so wie man plant und so kann es einen nur wundern wie der Zeitungsjunge an diesem Tag Logi im Wald gefunden hat, wo er gedacht hatte sich gut versteckt zu haben. Anscheinend Fehlanzeige. Immer noch hat er genügend Probleme für eine ganze Familie, auch interessiert ihn die Grüne nicht wirklich. Besonders da er festgestellt hat, dass darin nichts besonderes steht,nichts was einen interessieren könnte.
Dieses mal scheint es sich wieder mal zu bestätigen, denn die erste Seite berichtet was ihm sowieso nicht bekannt und auch nicht sonderlich interessiert. Es geht mit Klatsch und Tratsch weiter, sicher, wie es ihn in jeder Zeitung geht. Über den man nur schmunzeln kann, wenn man darüberfliegt. Weiter wird die Zeitung bis zur letzten Seite geblättert, als er inne hält. Da, da gibt es doch tatsächlich einen Artikel, der einen interessiert! Mit zitternden Händen hält man die Zeitung fest, ehe sich die Finger verkrampfen und die ganze Zeitung zu einer Papierkugel zerknüllen. Dumme Todesanzeigen. Er schluckt und atmet scharf ein, ehe er aufsteht und die Zeitung nun noch versucht so wit wie möglich wegzuschmeißen. Danach verschwindet man direkt in die andere Himmelsrichtung.
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Alt 13.06.2010, 13:50   #6 (Permalink)
Sil
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Silja hatte wie immer irgendwo die Grüne gefunden und macht sich nun eifrig daran alle Bilder darin ein wenig farblich zu verändern.
So hat Gerendiell ziemlich bald einen hübschen grünstich und die Damen von H und M werden leicht bläulich.
Sogar der Troll bekam nun eine gesunde hautfarbe welche wohl eine mischung aus rot und Orange war.

Ja nun war alles wieder schön genug um die zeitung einfach irgendwem in die Hand zu drücken und weiter zu gehen. Lesen konnte sie diese ja sowieso nicht.
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Alt 13.06.2010, 14:27   #7 (Permalink)
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Saidra überfliegt die Grüne wie immer, um nach interessanten Neuigkeiten Ausschau zu halten, wobei ihr zunächst der Bericht über Zekatar ins Auge springt, über dessen Tod sie allerdings schon bescheit wusste. So wirklich Freude konnte sie darüber trotz allem nicht empfinden, auch wenn es auf Dauer wohl so kommen musste, mag sich der Drache immerhin alles andere als verträglich verhalten haben. Immerhin weiß die Frau nun welche Art Wesen für den Tod des Schwarzen verantwortlich ist. Ob dieser jemand wirklich ein Drachentöter war oder einfach ein Krieger der dem Schwarzen ein Ende setzen wollte bleibt aber weiterhin offen. Gyrwent derweil, welche auch mitliest, würde sich wohl ziemlich gekränkt fühlen wenn man ihr anhängen würde die Städte die sie überfliegt derart zu verschmutzen, wie beim allgemeinen Klatsch geschrieben steht. Sie zumindest hat genug Anstand und Verstand ihr Geschäft woanders zu verrichten, als an solchen Orten. Über die Neuigkeiten vom Friedhof indes, was einen auch interessiert hätte, scheint nur im neusten Interview etwas zu stehen. Allerdings scheint Amaurea nicht viel mehr darüber wissen als man selbst bisher weiss. Und dann liest man tatsächlich in einem Artikel etwas über die Gilde, welcher man zugehörig sein mag. Aber irgendetwas macht die Frau trotz dieser Worte stutzig und lässt sie nachdenken, während sie und ihre Gefährtin sich langsam wieder zurück auf den Weg in die nächste Stadt machen...
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Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan


Geändert von Alcira (13.06.2010 um 19:15 Uhr).
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Alt 13.06.2010, 20:41   #8 (Permalink)
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Shagrath hockt in den Ruinen und blättert durch die Grüne, woher er diese hat will man wohl garnicht wissen. Wie immer interessiert ihn nur bedingt was in den Wyrmlanden so los ist, somit überfliegt er eher gleichgültig die aufgelisteten Artikel. Als er seinen Brief erblickt nickt er leicht, vielleicht würden die "Besucher, seiner" Ruinen nun weniger werden.
als er auf die Todesanzeige Desukas stößt weitet sich sein Auge. Seine Erzfeindin ist also tod, diese schwache Vampiress hat sich davon gestohlen und ihre Fehde beendet. Zornig zerreist er die Zeitung und lässt das Papier fallen, sie sollte ihm gehören, ihm allein und der Mörder würde sich vor dem Thyr verantworten müssen, soviel steht fest.
__________________
Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale~~Picasso~~
Shagrath ist offline  
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Alt 13.06.2010, 22:26   #9 (Permalink)
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Benutzerbild von FalkenWölfin
 
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FalkenWölfin eine Nachricht über ICQ schicken FalkenWölfin eine Nachricht über Skype™ schicken
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Am Rande der Stadt halb vollgesogen mit Wasser entdeckt die Aridalwen die Grüne, einige Seiten fehlen bereits was wohl nicht schlimm ist denn die Tinte ist bereits weit verlaufen und nur noch wenig ist entzifferbar.
Lediglich das obere Drittel des Titelblatts erkennt man klar und deutlich da das Wasser sich noch nicht so weit vorgearbeitet hat. Genau schaut sie sich die
grünen Buchstaben an, die stolz den Namen des Blattes verkünden. Fest entschlossen weiter das Lesen zu üben beginnt sie mit der ersten Überschrift und hält sogleich an. Sie hatte den Namen schon mal gehört, getroffen hatte sie die Dunkelschwinge bestimmt nicht und dennoch steigt ein dünnes knurren in ihr hoch.
Sie liest nicht weiter.
Sie hat ge
nug.
__________________

FalkenWölfin ist offline  
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Alt 14.06.2010, 21:41   #10 (Permalink)
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Benutzerbild von Lail Leéin
 
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Abseits der Stadt hocken Mosh und Syrresh auf einem Felsvorsprung und aalen sich in der Sonne. Die Grüne taugt dabei als Schutz für's Gesicht. Derweilen gleiten die Augenpaare von Drache und Mädchen mäßig interessiert über die Zeilen. Das Land ist noch neu, von den meisten Dingen die dort gedruckt sind verstanden sie nichts. Doch etwas erweckte dennoch ihre Aufmerksamkeit. "... das würd' ich niemals tun." schmollt die Stimme des Violetten bei dem Artikel über die Hinterlassenschaften der Geflügelten. "Also wirklich... " Einen Moment ist es still, seine Begleiterin starrt nur stumm in das geschuppte Gesicht. Und dann prustet sie los das ihre Stimme den Fels hinab bis ins Tal hallt. Könnten Drachen rot anlaufen so würde Syrresh es jetzt tun...
__________________
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Diebe können nicht fallen, wie Helden fallen.


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Lail Leéin ist offline  
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